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Kyp
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...   Erstellt am 23.05.2007 - 10:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Kanonen:

In frühenden jahrhunderten war die kampfart der Kriegschiffe die, die eigenen Soldaten so nahe heranzubringen das er das feindliche Schiff entern konnte. Mit der Einführung immer schwererer waffen änderte sich aber diese Kampftaktik. Früher trugen die Schiffe eine Vielzahl von unterschiedlichen Kanonen mit meist leichten kaliber um feindöliche Enterer abzuwehren (Karthauten, Kulverinen, Terassenbüchsen,Falken...). Diese Geschütze waren aber berieizs im 18 Jahrhundert nicht mehr im gebrauch.

1715 entsatnd in der Schweiz eine Technik, das Bohrgerät fest einzustellen und den kanonenrohling durch Wasser- oder Pferdekraft so zu drehen das sich der Bohrer hineinfrass. Auf diese Weise konnte man glatter und genauer Bohren. Über die Niedelande gelang diese Methode auch nach England. John Willinson vervollkommnete die Methode und meldet sie 1774 zum patent an. So entstand in Woolwich die damals modernste Anlage um Geschütze herzustellen.

Durch die guten Eisengiesserein in Schottland und Nordengland hatten die Engländer hervorrangendes Stahl und war damit sicher gegen Bersten. das Eisen setze sich durch im gegensatz zu den leichteren Messing oder Bronze da es langsamer erhitze und man dadurch länger schiessen konnte (kleinere Kriegschiffe doer Handelsschiffe hatten gelegentlich Messinggeschütze).



Das Rohr wird von hinten nach vorne schlanker. Hinten im Bodenstück wird das Pulver gezündet, daher muss der teil dem meisten Druck aushalten und ist am massivsten. Um die Kanone gegen Bersten zu sichern ist das Rohr mit dicken Ringen, den friesen, und dünneren, den Bändern, gesichert.

Vom Zündfeld aus wurde das Zündlcoh in die kammer gebohrt. Vor 1780 stiess der geschützführer mit dem Zündlcohbohrer die Kartusche an, fülte das loch mit Pulver und zündete es mit der Lunte. Nach 1780 stach man mit einem Gänsekiel, der mit einem Zündgemisch aus feinem Pulver gefüllt war und in Weingeist getränkt war, durch das Zündloch, fülte Pulver auf die Pfannedes Steinschlosses und Riss die Abzugsleine. Zur Reserve lagen glühende Lunten aber immer noch bereit.

Die Kanonen waren recht schwer und unhandlich. Man benötiget je nach Grösse zw. 9 bis 14 man zur Bedienung. Die Kanonen wurden nach deren geschossgewicht der Vollkugeln eingeteilt. So wog eine 24 Pfünder Kanone etwa 2250 kg.

Um den gewaltigen Rückstoss abfangen zu können wurde die Kanone mit Tauen abgebremst ,mit dennen man die kanone auch wieder zurückholte. War das Schiff nicht in gefechtsbereitschaft wurden die Kanonen an der Bordwand festgzurrt. Bei Sturm wurden die Befästigungen verstärkt. Trotzdem kam es öfters vor das sich im Sturm oder Gefecjht Kononen lossrissen und über das bewegende deck hin und hergeschleuderte wurde (immer hin wog so ein geschütz mehrer Tonnen).



Die Karronaden

Da die Kanonen recht schwer und sehr viele Besatzungsmitglieder benötigte versuchte man dies auch zu verändern. 1775 kam es zur Erfindung der leichteren, kürzeren udn mit weniger Mann zu bedninenden karronade.

Durch den verkürzten Lauf konnte die karronade mit kleinere Pulverladung auch grössere Geschosse abfeuern, dafür aber nicht so weit wie eine Kanone. Man sparte aber die hälfte der Männer zur Bedinung und die Waffe war gefürchtet im Nahkampf.



Eine 32 Pfünder Kanone wog 2250 kg und war 3 m lang, eine 32 Pfünder Karronade war grade mal 864 kg schwer und 1,2 m lang. Dafür lag die effektivste Reichweite bei der karronade bei nur 360 m und bei der Kanone bei 320 meter. Die Kanone konnte max sogar bist zu 2600 m schiessen (etwa 3 mal soweit wie eine Kanone) wobei auf der Entfernung treffer reines Glück waren.


Trotz einiger Schwirigkeiten bei der Einführung der neuen Waffe verfügte die Royal Navy 1782 bereits 157 Schiffe die zusätzlich mit Karronaden ausgerüstet waren. Die neue wafe gab den Britten im nahkampf einigen Vorteil da die anderen nationen ausser den USA sich vor der einführung sträubten.

Durch die brittsiche Kampftaktik den gegenr so nah wie möglich anzugreifen, sich längseits legen und so lange in den Rumpf zu schiessen bis er sich ergab oder sank war die Waffe natürlich willkommen. Der Nachteil war das die Britten sich daher auch nicht bemühten in der Treffergenauigkeit ihrer Schiffe, besonders auf grosse Entfernungen daher hatten sie einige schwere Verluste als sie 1812 im Kampf gegen die neue US Marine gegen derren Fregatten zu kämpfen ahtten, die Reichweite, Treffergenauigkeit mit Manövrierfähigkeit ihrer Schiffe kombinierten.

Drehabssen

An der reling, in den Toppen und in Beibooten waren oft kleine Geschütz befestigt. Sie waren auf drehbaren Zapfen montiert und wurden "Swivel guns", Dreh oder Schwenkgeschütz genannt. Diese Drehbassen hatten meist ein kaliber von einem halben Pfund (bis zu 2 Pfund in fr. Marine) und waren für den Nahkampf gegen Enterer gedacht. Man konnte damit kleine Vollkugel oder auch Kartäschen verschiessen.



Mörser

Mörser waren kurzrohrige Steilfeuergeschütze, sie konnten Explosionsgrabtaten vershciessen. Sie wurden selten gege´n feindliche Schiffe iengsetz sondern gegen Landbefestigungen. Der Standard br. Mörser hatte ein kaliber von 13 oder 10 inches (33,02 oder 25,4 cm). Meist waren die Mörser in 45° fest in ihre bettung eingelassen. Die bettung musste den Rückstoss aushalten können. Die reichweite wurde mit der Pulvermenge bestimmt. Und die Länge der Lunte musste richtig bemessen werden da sonst die Granate in der Luft explodiert. Mörser wurden selten in der Navy verwendet und nur in den speziell gefertigten Mörserschiffen verwandt.



[Dieser Beitrag wurde am 23.05.2007 - 15:40 von Kyp aktualisiert]





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