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Sheeva

Status: Offline Registriert seit: 09.02.2009 Beiträge: 5 Nachricht senden | Erstellt am 25.05.2009 - 14:43 |  |
Aloha ! :D
Mein erstes Posting hier, wollte zwar schon mehrfach Fragen zu einigen Themen schreiben, hab aber dann doch über diverse Antworten hier genug Hilfe gefunden *glaub ich zumindest*
Sooooo aber dennoch sind nach meinem ersten Metversuch einige Unklarheiten und Fragen aufgekommen die ich gern mal geklärt wüsste 
Also ich hab mich eigentlich bei der Metherstellung hier genau nach Anleitung gehalten, nur hatte ich keine Digitalwaage, hab also Nährsalz und ähnliches nach der Küchen/Teelöffelmethode abgemessen, aber +/- sollte das ja nicht so ins Gewicht fallen.
Habe billgen Honig vom Penny benutzt (Normal + Waldhonig) und am Ende jetzt noch griechischen Waldhonig zur Nachzuckermethode.
Hier mal die guten Fragen *gg
- Vinometer sind ja wohl mal wirklich für die Katz, was die Anzeigen ist ja furchtbar -_- Wasser hat irgendwas um 1-2% ... und mein Met (fertig) jetzt ~14% .. war Sherry Trockenhefe. Hab 3x nachgesüßt aber irgendwie zeigt mir das Ding nur einen Sprung von 13 auf 14% an!?
Der Met schmeckt doch recht trocken, Honignachgeschmack ist aber auszumachen. Gären tut aber auch beim Nachzuckern eigentlich nichts mehr, sollte also so passen oder? Hab ihn jetzt geschwefelt und in den Keller schön kühl gestellt.
Gesamtzeit bis zum Schwefeln war ungefähr ~6 Wochen.
Allerdings finde ich den Geschmack schon sehr trocken irgendwie? Also Wie Weißwein mit Honigbeigeschmack ^^ ... daß Honigmet nicht wie die Metplörre von diversen Discountern schmeckt ist mir klar, aber ist so trocken normal?
Dann ist die Frage dazu noch:
- Wieviel Geschmack geht eigentlich vom Honig aus, wenn am Anfang ja der ganze Honig/Zucker ja vergoren wird und am Ende ja quasi der Honig doch auch wesentlich mehr in den Geschmacks einfließt oder nicht? Es wird ja dann auch nicht mehr ganz vergoren? .. Wäre/ist es dann nicht sinnvoller am Anfang zu 90% mit Zucker + etwas günstigem Honig zu vergären und erst beim Nachzuckern die teureren / aromatischen Sorten zu verwenden?
- Kann ich den Met wenn er jetzt geschwefelt und abgezogen ist, mit Honig noch nachsüßen?
- Ich hab hier braune Bierflaschen mit Bügelverschluß, falls eine Nachgärung stattfindet, sind diese doch ideal für so etwas oder nicht? Für Flaschengärung von Weißbier werden diese ja auch genommen, müssten demnach auch den Druck ablassen können oder denke ich da falsch? 
Der Vater eines Freundes von mir ist Imker und der würde mir wirklich SEHR viel Wabenreste vermachen, wenn ich ihm dann das Wachs wieder zurückschicke (sieht so aus):

Wabenreste voll mit Honig / Pollen und allem gutem ^^ dürfte fürs Aroma ja auch nicht verkehrt sein 
Soweit ich weiß, verwenden das laut seiner Aussage recht viele Leute dort als Grundlage zur Metherstellung, sollte also kein Problem sein.
Allerdings ist in den Waben natürlich schon auch einiges an "Dreck" drin oder nicht? Gefahr einer Infektion des Mets ist ja dann wohl höher oder? Die toten Bienen etc. sollte ich wohl vorher rauspulen (was ne Arbeit)
Erfahrung mit diesem Schaumhonig / Honigwasserrest etc. habe hier ja einige, wie siehts mit diesen Wabenresten aus?
- Ich hab mir ja Eichenholzchips gekauft weil ich dachte, HA so lecker Holzfaßaroma das tut doch!
Aaaaber wie ich gelesen hab, sollte der Met danach lange lagern um überhaupt ordentlich zu schmecken?!
Wann und wie lange kommen denn die Chips jetzt nun wirklich rein? Sonst würd ich die einfach in eine kleinere Menge mit rein tun und das Ganze dann in wenigen Flaschen über ein paar Jahre lagern lassen 
Hmmmm ja so das wars erstmal *gg
Hoff es war nicht zuviel Text *hust* aber lieber zuviel gefragt als zuwenig 
Danke schon mal und Danke auch an die tollen Erklärungen und Forenbeiträge hier !
Sheeva
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Birgit  Administrator
         

Status: Offline Registriert seit: 03.04.2004 Beiträge: 7841 Nachricht senden | Erstellt am 25.05.2009 - 18:38 |  |
Hallo Sheeva, willkommen im Forum!
Sheeva schrieb
Allerdings finde ich den Geschmack schon sehr trocken irgendwie? Also Wie Weißwein mit Honigbeigeschmack ^^ ... daß Honigmet nicht wie die Metplörre von diversen Discountern schmeckt ist mir klar, aber ist so trocken normal?
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Die Restsüße bestimmst Du beim Nachzuckern Das nächste Mal einfach mehr Honig beim Nachzuckern zufügen. Du kannst auch kurz vor der Abfüllung noch nachzuckern läufst aber Gefahr das Du dir eine Nachgärung einfängst.
Sheeva schrieb
Wieviel Geschmack geht eigentlich vom Honig aus, wenn am Anfang ja der ganze Honig/Zucker ja vergoren wird und am Ende ja quasi der Honig doch auch wesentlich mehr in den Geschmacks einfließt oder nicht? Es wird ja dann auch nicht mehr ganz vergoren? .. Wäre/ist es dann nicht sinnvoller am Anfang zu 90% mit Zucker + etwas günstigem Honig zu vergären und erst beim Nachzuckern die teureren / aromatischen Sorten zu verwenden?
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Vom ersten zugefügten wird der Zucker vergoren, nicht das Aroma welches ja nicht aus Zucker besteht.Man verwendet deshalb von Anfang an den besten Honig.
Sheeva schrieb
Kann ich den Met wenn er jetzt geschwefelt und abgezogen ist, mit Honig noch nachsüßen?
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s.o.
Sheeva schrieb
Ich hab hier braune Bierflaschen mit Bügelverschluß, falls eine Nachgärung stattfindet, sind diese doch ideal für so etwas oder nicht? Für Flaschengärung von Weißbier werden diese ja auch genommen, müssten demnach auch den Druck ablassen können oder denke ich da falsch?
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Die Flaschen explodieren in der Tat nicht so schnell, sind aber auch nicht so dicht wie Flaschen mit Korken, Bier lagert ja auch nicht so lange, ebi Met ist die Lagerdauer allerdings schon wichtig.
Sheeva schrieb
Der Vater eines Freundes von mir ist Imker und der würde mir wirklich SEHR viel Wabenreste vermachen, wenn ich ihm dann das Wachs wieder zurückschicke (sieht so aus):
Wabenreste voll mit Honig / Pollen und allem gutem ^^ dürfte fürs Aroma ja auch nicht verkehrt sein
Soweit ich weiß, verwenden das laut seiner Aussage recht viele Leute dort als Grundlage zur Metherstellung, sollte also kein Problem sein.
Allerdings ist in den Waben natürlich schon auch einiges an "Dreck" drin oder nicht? Gefahr einer Infektion des Mets ist ja dann wohl höher oder? Die toten Bienen etc. sollte ich wohl vorher rauspulen (was ne Arbeit)
Erfahrung mit diesem Schaumhonig / Honigwasserrest etc. habe hier ja einige, wie siehts mit diesen Wabenresten aus?
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Wir wissen das einige Imker das für Met verwenden Unserer einung nach geören Verunreinigungen und Wachs nicht in den Met, die Trennung ist eine Schweinearbeit und den Wachs solltest Du auch noch zurück geben Ich würde nicht mal eine Sekunde darüber nachdenken. Ein gutes Produkt bekommt man nur aus guten Zutaten.
Sheeva schrieb
Ich hab mir ja Eichenholzchips gekauft weil ich dachte, HA so lecker Holzfaßaroma das tut doch!
Aaaaber wie ich gelesen hab, sollte der Met danach lange lagern um überhaupt ordentlich zu schmecken?!
Wann und wie lange kommen denn die Chips jetzt nun wirklich rein? Sonst würd ich die einfach in eine kleinere Menge mit rein tun und das Ganze dann in wenigen Flaschen über ein paar Jahre lagern lassen
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Mit Chips bekommst Du Holzaroma in den Met kein Fassaroma, das ist ein Riesenunterschied. Du kannst Die Chips einige Tage bei der Klärung zufügen, dabei immer wieder probieren und wenn das Aroma stark genug ist, abziehen.
Gruß Birgit
Signatur Aus dem Feuerquell des Weines, aus dem Zaubergrund des Bechers, sprudelt Gift und süße Labung, sprudelt Süßes und Gemeines; nach dem eig'nen Wert des Zechers, nach des Trinkenden Begabung! (Friedrich von Bodenstedt)
Sorry, aber ich antworte nicht auf PMs, die inhaltlich ins Forum gehören! |
Sheeva

Status: Offline Registriert seit: 09.02.2009 Beiträge: 5 Nachricht senden | Erstellt am 26.05.2009 - 10:16 |  |
Birgit schrieb
Hallo Sheeva, willkommen im Forum!
Die Restsüße bestimmst Du beim Nachzuckern Das nächste Mal einfach mehr Honig beim Nachzuckern zufügen. Du kannst auch kurz vor der Abfüllung noch nachzuckern läufst aber Gefahr das Du dir eine Nachgärung einfängst.
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Hallooooo noch mal
Hmm ok, jetzt steht er da frisch geschwefelt im Keller und darf sich absetzen. Danach hätte ich ihn abgezogen und spundvoll in einen 10l Ballon, dabei könnte ich doch noch gemütlich Nachzuckern und ihn dann ohnehin mit Gärverschluß noch stehenlassen (luftdicht mit Schwefelwasser oben drin)
Dann kann er doch noch nachgären wenn er wirklich noch wollte und wenn ich ihn dann nach ein paar Monaten in Flaschen abfülle, sollte die Gefahr einer Nachgärung doch eigentlich größtenteils dahin sein oder nicht?
Birgit schrieb
Vom ersten zugefügten wird der Zucker vergoren, nicht das Aroma welches ja nicht aus Zucker besteht.Man verwendet deshalb von Anfang an den besten Honig.
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Ok, dachte nur weil vom Aroma bis zum Ende kaum was zu bemerken war 
Birgit schrieb
Die Flaschen explodieren in der Tat nicht so schnell, sind aber auch nicht so dicht wie Flaschen mit Korken, Bier lagert ja auch nicht so lange, bei Met ist die Lagerdauer allerdings schon wichtig.
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Hmmm ok, wie oft passiert denn eine Nachgärung dass dabei Flaschen explordieren? Immerhin dauert die Gärung ja lange, danach werden Trübstoffe + Hefe durchs abziehen rausgeholt und dann lagert er ja auch noch mal ein Stück im Gärfaß und geschwefelt wurde er auch noch ... kann dann wirklich noch eine so große Gärung zustandekommen?
Und wäre es bei solchen Flaschen dann wirklich so schlimm, daß sie Luft ziehen oder ähnliches? Immerhin stehen die Flaschen ja eher unter Druck als dass was reinkommt 
Birgit schrieb
Wir wissen das einige Imker das für Met verwenden Unserer einung nach geören Verunreinigungen und Wachs nicht in den Met, die Trennung ist eine Schweinearbeit und den Wachs solltest Du auch noch zurück geben Ich würde nicht mal eine Sekunde darüber nachdenken. Ein gutes Produkt bekommt man nur aus guten Zutaten.
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Hmmmm er selber macht das ja auch nicht, er gibt es nur an andere ab. Er ist nur Hobbyimker, kein Metbrauer 
Er meinte nur dass dies anscheinend einige Kollegen so machen und es auch prima funktionieren würde.
Immerhin sind in den Waben ja auch bessere Inhaltsstoffe als nur im Honig, leider halt auch Tote Bienen und Wachs .... Bienen kann man wohl noch rausklauben, das Wachs sollte ja niemandem Schaden 
Birgit schrieb
Mit Chips bekommst Du Holzaroma in den Met kein Fassaroma, das ist ein Riesenunterschied. Du kannst Die Chips einige Tage bei der Klärung zufügen, dabei immer wieder probieren und wenn das Aroma stark genug ist, abziehen.
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Hmm woraus besteht denn dann das spezielle Faßaroma? Ok soweit ich informiert bin handelt es sich bei den Fäßern meistens um ausgediente Sherry/Cognac o.ä Fässer ... dann müsste man die Chips ja noch in Cognac baden oder wie? 
Ansonsten entsprächen ja die Chips demgleichen wie ein Faß. Eichenholz / angeröstet.
Naja am besten ich probier das einfach mal ^^ dann seh ich ja den Geschmack / Unterschied.
Vielen Dank für die schnelle Antwort!
Gruß - Flo
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Fruchtweinkeller  Administrator
         

Status: Offline Registriert seit: 29.03.2004 Beiträge: 13428 Nachricht senden | Erstellt am 26.05.2009 - 11:22 |  |
Nur mal eine Telegrammantwort 
Die Hefen freuen sich über jeden Sauerstoffkontakt (auch bei Abfüllung), schon kann eine Nachgärung einsetzten wo vorher keine war. Berichte von explodierenden Flaschen hatten wir hier im Forum schon einige, auch wenn meistens nur die Korken raushauen oder die Flasche sonstwie leckt. Trotzdem sollte man vorsichtig sein. Schon mal eine explodierende MIneralwasserflasche erlebt? Kein Spaß!
Du verwechselst Fassaroma ("grünes" Holz, unreifes Holztannin) mit "Barrique". Das eine ist unerwünscht, das andere ist in Mode 
Zum Honig immer wieder gern verlinkt:
http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=9158
Ein gutes Produkt bekommt man nur mit gutem Ausgangsmaterial.
[Dieser Beitrag wurde am 26.05.2009 - 11:50 von Fruchtweinkeller aktualisiert]
Signatur Jede Null verzehnfacht das Problem.
(Graf Fito)
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Birgit  Administrator
         

Status: Offline Registriert seit: 03.04.2004 Beiträge: 7841 Nachricht senden | Erstellt am 26.05.2009 - 11:41 |  |
Sheeva schrieb
Immerhin sind in den Waben ja auch bessere Inhaltsstoffe als nur im Honig, leider halt auch Tote Bienen und Wachs .... Bienen kann man wohl noch rausklauben, das Wachs sollte ja niemandem Schaden
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Was sind denn in Waben für bessere Inhaltsstoffe?
Du mußt den Wachs vorher abtrennen, wie willst Du den mitvergären? Dazu mußt Du die ganze Pampe erwärmen bis der Wachs obenschwimmt, dazu ist erhitzen bis zum Schmelzpunkt des Waches angesagt. Adieu Aroma 
Gruß Birgit
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Sheeva

Status: Offline Registriert seit: 09.02.2009 Beiträge: 5 Nachricht senden | Erstellt am 26.05.2009 - 16:23 |  |
In den Waben? Unbehandelter Honig / Blütenstaub / Pollen, vllt sogar Gelee Royal? Die Waben sollten ja nicht wirklich verunreinigt sein, immerhin ist das ja die Kinderstube der Bienen, die ja allgemein nicht als Scheißhausfliegen bekannt sind oder nicht?
Da ich aber kein Imker bin *schulternzuck* Ich lass mir das Zeug einfach mal schicken und schau dann weiter ^^
Naja notfalls hätt ich das Wachs einfach mit zum Gären reingeworfen in kleinen Stücken ^^ macht ja dem Met nix ob da Wachs dabei ist oder?
Ansonsten kann man Honig ohne Verlust ja auf Temperaturen erwärmen bei denen er sich vom Wachs trennt? Ich will ihn ja nicht kochen aber 40 Grad sollten doch mehr als ausreichen um ihn in einem Wasserbad aufzulösen?
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Fruchtweinkeller  Administrator
         

Status: Offline Registriert seit: 29.03.2004 Beiträge: 13428 Nachricht senden | Erstellt am 26.05.2009 - 17:44 |  |
Bei der Aufzählung das antimykotisch wirksame Propolis nicht vergessen, darüber werden sich die Hefen sicher nicht freuen.
Meines Wissens hat Bienenwachs eine Schmelztemperatur von über 60°C.
Signatur Jede Null verzehnfacht das Problem.
(Graf Fito)
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Birgit  Administrator
         

Status: Offline Registriert seit: 03.04.2004 Beiträge: 7841 Nachricht senden | Erstellt am 26.05.2009 - 20:17 |  |
Da der Wachs nicht rein ist, braucht man sogar noch höhere Temperaturen 
Ich habe schon öfter Rohwachs vom Imker aufgereinigt um Kerzen daraus zu gießen. Wenn man einmal den ganzen Mist gesehen hat der darin ist, kann man sich das im Met nicht vorstellen ....
Gruß Birgit
[Dieser Beitrag wurde am 26.05.2009 - 20:18 von Birgit aktualisiert]
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Neugierer 100 Liter Wein
  

Status: Offline Registriert seit: 28.10.2004 Beiträge: 460 Nachricht senden | Erstellt am 26.05.2009 - 21:16 |  |
Hallo !
Na dann will ich auch mal meinen Senf dazutun, schließlich habe ich in schon mehr als eine Honigwabe gesehen.
@Sheeva
Warum jagt Dein Imker den Wabenkram nicht durch den Sonnen- oder Dampfwachsschmelzer ?
Wenn er solchen Müll hat, wo ist der eigentlich her ... so etwas kann doch normalerweise nie und nimmer in einer Entdeckelungswanne landen !
Was da drin ist ... ganz gute Sachen, verzuckerter Honig (oder sind es gar Futterwaben die mit Invertzucker aufgefüttert sind ?) In den Waben ist dann schimmelnder Pollen, den das tut er bei unsachgemäßer Lagerung gerne und schnell. Weiterhin findest Du in den dunklen Waben bestimmt die Nymphenhäutchen die bei der Verpuppung der Bienen überbleiben ....
Bei ordenlichen Imkern ist der Brutraum- und Honigraum getrennt, da kann soetwas eigentlich nicht vorkommen ....
Schmeiß den Kram auf den Kompost und deck es ab und gut ...
Also Honig mit zu hohem Wassergehalt ist okay ... aber das ... muß weg !
@Fruchtweinkeller
Propolis ist geil !
@Birgit
Das mit dem Wachs ist immer so eine Sache, 100% reines Wachs ist für einen Freizeitimker fast nicht herzustellen.
Wir haben uns schon damit beschäftigt und uns in das Thema eingelesen, der Aufwand der dafür zu betreiben ist zahlt kein Mensch.
Ich empfehle Dir für Kerzen spezielles Wachs dafür, gibt es im Bedarfshandel zu kaufen.
Günstig und frei von sichbaren und beim abbrennen spürbaren Verunreinigungen (dafür für die Bienenhaltung nicht mehr zugelassen - wegen den weiteren Inhaltsstoffen.)
Gruß
neugierer ...
... der Morgen wieder mal Honigschleudern möchte - wenn´s Wetter passt !
Signatur Gruß, Neugierer ... alias Alex der Oberhesse !!
Lahntaler Fruchtweinphantasie & Lahntaler Imkerei "Auf den Stieden" - 35094 Lahntal - bei Marburg in Oberhessen
Lecker Honig, lecker Wein .... so soll es sein ! |
Sheeva

Status: Offline Registriert seit: 09.02.2009 Beiträge: 5 Nachricht senden | Erstellt am 27.05.2009 - 10:41 |  |
Hui da tut sich ja einiges ^^
Hmm ok also recht überzeugt scheint hier ja keiner zu sein von den Honigwabenresten 
Im verlinkten Thread ist aber von alten gärenden Honigresten die Rede.
DAs was ich meine stammt aktuell frisch von ihm, die Teile sind vor .. ner Woche? .. entstanden als er wohl den Honig hergestellt hat.
Ich verlink ihm das hier einfach mal, vllt kann er mal was dazu sagen, ich weiß ja auch nicht warum soviel Honig/Wachs noch über ist *schulterzuck*
Wenn dann natürlich 99% nur schlechte Ergebnisse zu erwarten sind, würd ich mir die Arbeit natürlich auch lieber sparen :/
- Sheeva -
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