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Status: Offline Registriert seit: 30.12.2005 Beiträge: 91 Nachricht senden | Erstellt am 13.05.2006 - 00:22 |  |
In Lokalen / Hotels an Land wird für Gäste oft wlan frei angeboten. Man ist dann zwar gerne gegen Bezahlung Gast, kein Problem und verständlich, möchte danach aber vielleicht vor Anker vor dem Hotel, also von Bord aus, das internet über diesen hotspot gern weiternutzen, was dem Betreiber ja nicht schadet und die Geschwindigkeit bei unter 10 usern nicht merklich bremst.
Gefragt sind also modems mit externen wlan Antennen und möglichst großer Reichweite, die auch den Vorteil haben könnten, mal bei anderen hotspots reinzuschauen, die ohne Antennen nicht erreichbar sind.
Modems mit / für Antennen sind gelistet: http://www.heise.de/preisvergleich/?cat=wlanant
Für diverse andere Sonderanwendungen werden empfohlen
MSI PC54G2
MSI CB54G2
Linksys WMP54G
Linksys WUSB54G
D-Link DWL-G122
Netgear WG311T
D-Link DWL-G520
Netgear WG511T
Netgear WAG511
Proxim 8470-WD
Empfohlen wird für diese anderen Sonderanwendungen der Chipsatz Atheros, weniger der von Orinoco.
Wer kann was empfehlen?
Signatur Gruss, René |
Torsten 

Status: Offline Registriert seit: 13.01.2006 Beiträge: 87 Nachricht senden | Erstellt am 24.05.2006 - 07:19 |  |
Hallo Rene,
das Thema wuerde mich auch interessieren. Hast du da schon was herausgefunden?
Gruss, Torsten
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info 

Status: Offline Registriert seit: 30.12.2005 Beiträge: 91 Nachricht senden | Erstellt am 29.05.2006 - 14:51 |  |
Torsten schrieb
Hallo Rene,
das Thema wuerde mich auch interessieren. Hast du da schon was herausgefunden?
Gruss, Torsten
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Einiges schon, aber noch nicht genug. 2 DB scheint Standard zu sein, steht aber oft nur auf dem Papier. Bevor ich kaufe, stehen auch noch einige Tests an. Dann melde ich mich wieder.
Signatur Gruss, René |
Caspilot 

Status: Offline Registriert seit: 05.11.2005 Beiträge: 394 Nachricht senden | Erstellt am 12.06.2006 - 10:14 |  |
Hallo,
ich habe zu diesem Thema etwas recherchiert und eine ganze Reihe von PCMCI-WLan-Karten ausfindig gemacht, die Anschlüsse für eine (oder auch 2 für Sendung und Empfang getrennte) externe Antenne(n) haben.
Ich habe mir eine Orinoco Classic gold zugelegt, die z.Zt. bei eBay sehr günstig angeboten wird.
PCMCIA-Karten werden auch mit stärkeren Sendeleistungen von 100 mW, 200mW und 300 mW angeboten. In DL sind 100 mW zugelassen.
Die Sendeleistung allein macht es für den von uns angepeilten Zweck nicht aus. Es ist zwar gut, ein ordentliches Ausgangssignal produzieren zu können, wenn aber die Gegenstation (der Hotspot) nur das übliche magere Signal aussendet, ist uns damit nicht sehr geholfen.
D.h. wir brauchen eine gute Antenne, die sowohl unser Ausgangssignal, wie auch das Eingangssignal verstärkt.
Es werden relativ preisgünstige Antennen mit einem Gewinn von bis zu 15 dBi und im Einzelfall darüber hinaus (etwas sperrige Langyagis und Backfireantennen) angeboten. Ich sehe die angegebenen Antennengewinne mit viel Skepsis. Wenn ein Anbieter eine rundstrahlende Antenne mit 15 dBi Gewinn anbietet, so geht das einfach nicht bei den angegebenen Längen. Ich baue mir gerade mit Amateurmitteln eine Doppelquad (Butterdosenantenne) auf, die in industriemäßig gefertigter Ausführung angeblich 12 dBi Gewinn bringen soll.
12 dBi würden immerhin eine 20-fache Leistungsverstärkung bedeuten, also bei einer 100 mW Karte dann eine Strahlungsleistung von 2 W.
Auch 10 dBi wären immer noch die 10fache Verstärkung. Das müsste - abhängig von der Übertragungsgeschwindigkeit - für mehr als 1 km Reichweite über das offene Wasser reichen. Der Öffnungswinkel dieser Antennen liegt bei etwa 40 Grad horizontal und 40 Grad vertikal, d.h., unser vor Anker liegendes Boot darf sich nicht sehr viel bewegen. Es handelt sich bei der Doppelquad um eine Richtantenne. Eine omnidirektional strahlende Antenne hätte den Vorteil, dass sie eben rundum strahlt. Soll sie aber die gewünschte Verstärkungswirkung haben, so wird der Öffnungswinkel aber extrem flach, d.h. wenn der Hotspot z.B. auf einem höheren Haus untergebracht ist, könnte es bei vertikaler Montage der Antenne schon Probleme geben. Mal sehen, wie meine Bastelei ausgeht.
Ein Tipp noch: Sehr kurze Zuleitungen (max. 3m) zwischen Laptop und Antenne und Kabel der besten Qualität verwenden. Bei 2.4 GHz fällt die Kabeldämpfung schon enorm ins Gewicht.
Fair winds.
Caspilot
[Dieser Beitrag wurde am 12.06.2006 - 20:45 von Caspilot aktualisiert]
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leguan 

Status: Offline Registriert seit: 14.11.2005 Beiträge: 207 Nachricht senden | Erstellt am 12.06.2006 - 18:21 |  |
Hallo,
Ich habe gute Erfahrungen mit der Buffalo Karte, die mit einer externen Antenne geliefert wird, gemacht. Vor allem dort, wo es mit Karte alleine nicht mehr hinhaut. In der Karibik hatte ich von der Firma Hyperlink (USA) einen bidirektionalen Verstärker im Einsatz. Das Gerät verstärkt das Empfangssignal und erhöht das Sendesignal auf 500 mW. Ist aber wichtig auch ein sehr gutes Kabel zu verwenden, wie Caspilot bereits schrieb, sonst nutzt die ganze Verstärkung nix. Werde mal die Web Seite von Hyperlink raussuchen. Es gibt dort komplette Verstärkersätze, Pigtails, und Antennen mit bis zu 18 dB Verstärkung.
Gruß
Bernd
[Dieser Beitrag wurde am 13.06.2006 - 04:03 von leguan aktualisiert]
Signatur www.sy-orexis.de |
leguan 

Status: Offline Registriert seit: 14.11.2005 Beiträge: 207 Nachricht senden | Erstellt am 13.06.2006 - 03:59 |  |
Hallo,
die Web Adresse lautet
http://www.hyperlinktech.com
Gruß
Bernd
Signatur www.sy-orexis.de |
Gerd

Status: Offline Registriert seit: 14.11.2005 Beiträge: 81 Nachricht senden | Erstellt am 13.06.2006 - 06:51 |  |
Ich habe mit verschiedenen Sachen experimentiert. Zwei Sachen haben sich für mich im MM als brauchbar erwiesen.
Eine Linksys Bridge mit Außen-Antenne, die ich einfach auf Deck stelle.
Zum anderen einen externen WLAN USB Adapter mit Antenne den ich mit einer aktiven USB Verlängerung auch einfach auf Deck stelle.
PCMIA Adapter haben sich nur in unmittelbarer Nähe des Hotspots als brauchbar erwiesen, wenn sie keine externe Antenne haben, genauso wie Laps mit integrierter Antenne.
Zumindest im MM ist aber meine Erfahrung, daß die Zeit von WLAN langsam zu Ende geht und sich UMTS mit günstigen Tarifen (ja die gibt es) immer mehr als das sinnvollere erweist. In den letzten 2 Monaten war ich nicht 1x in WLAN eingebucht, aber ständig wie jetzt auch in UMTS oder GPRS. Eingebucht über die rote Vodafone Mobile Connect oder bei schlechten Bedingungen lege ich mein Mobiletelefon an Deck und buche von unten über Bluetooth über das Mob-Tel ein.
Man ist nicht von regionalen WLAN Netzen und Tarifen abhängig, die Abdeckung auch auf kleinen Inseln ist wesentlich höher.
[Dieser Beitrag wurde am 13.06.2006 - 06:55 von Gerd aktualisiert]
Signatur Viele Grüße
Gerd
Mittelmeer-Skipper-Club e.V. |
Michael 

Status: Offline Registriert seit: 12.11.2005 Beiträge: 99 Nachricht senden | Erstellt am 13.06.2006 - 08:17 |  |
Halloele!
Gerd schrieb
Zumindest im MM ist aber meine Erfahrung, daß die Zeit von WLAN langsam zu Ende geht und sich UMTS mit günstigen Tarifen (ja die gibt es) immer mehr als das sinnvollere erweist. In den letzten 2 Monaten war ich nicht 1x in WLAN eingebucht, aber ständig wie jetzt auch in UMTS oder GPRS. Eingebucht über die rote Vodafone Mobile Connect oder bei schlechten Bedingungen lege ich mein Mobiletelefon an Deck und buche von unten über Bluetooth über das Mob-Tel ein.
Man ist nicht von regionalen WLAN Netzen und Tarifen abhängig, die Abdeckung auch auf kleinen Inseln ist wesentlich höher.
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Na das ist dann doch mal ein Grund um das Schiff in die Karibik zu verlegen. Da hat ja mittlerweile fast jede Insel viele, viele freie WLans und da sie hier auch starke Sender nutzen duerfen, sogar bis weit raus ins Ankerfeld 
meint
Michael
[Dieser Beitrag wurde am 13.06.2006 - 08:22 von Michael aktualisiert]
Signatur familiäre Pause --> www.weltumsegelung.net |
Caspilot 

Status: Offline Registriert seit: 05.11.2005 Beiträge: 394 Nachricht senden | Erstellt am 13.06.2006 - 08:58 |  |
Hallo Bernd,
beschreib doch bitte mal Deine komplette Ausrüstung.
Welche Antennen hast Du eingesetzt und welche Reichweiten hast Du in etwa vor Anker erzielt. Ich denke mal, dass ich ohne aktive Sende- und Empfangsvestärkung auskommen müsste, wenn ich auf der Antennenseite das Optimum (bei gleichzeitig nicht zu spitzer Richtwirkung) hinbekomme. Die 300mw Output der kräftigsten PCMCIA-Adapter müssten eine gute Ausgangsbasis abgeben.
Fair winds
Caspilot
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leguan 

Status: Offline Registriert seit: 14.11.2005 Beiträge: 207 Nachricht senden | Erstellt am 13.06.2006 - 15:58 |  |
Hallo Caspilot,
Deine Konfiguration müßte für die meisten Fälle ausreichen.Da ich 1 Jahr in Chaguaramas/Trinidad hoch und trocken bei PEAKE "on the hard" lag beziehen sich meine Erfahrungen überwiegend auf diesen Zeitraum. Wie schon oben erwähnt benutzte ich hauptsächlich die Buffalo G54 W-Lan Karte und den Verstärker Kit WL05U-GX-500, 500 mW Output von Hyperlink (ca 300.- US$). Die Antenne war ein Rundstrahler ca. 50 -60 cm lang und mit einem Fall am Mast hochgezogen. Das benutzte (offene) W-Lan war schätzungsweise 2 km Luftlinie entfernt, laut Win XP hatte ich "gute Signalstärke". Ich habe mir von Hyperlink auch die Antenne HG 2418P gekauft (49.99 US$) Bei garantierten 18 dB Gain und einem Öffnungswinkel von 17 Grad vert. und 22 Grad hor. hat sie die Abmessungen 366 x 244 x 43 mm. Die habe ich aber noch nicht ausprobiert. Ich bin zur Zeit auf Lanzarote und werde die Antenne demnächst hier haben und ausprobieren. Zum Abstimmen benutze ich übrigens den "Netstumbler", ein Freeware Programm. An alle die noch mehr Infos über W-Lans Hotspots und die dazugehörende Hardware suchen: Unter der Bezeichnung "War Driving" mal im Internet googeln. (War Driver sind Leute, die mit Laptop und W-Lan Karte nebst Antenne auf dem Dach, im Auto durch die Gegend fahren und offene W-Lans suchen, und dann die Ergebnisse in den Foren veröffentlichen)
Gruß
Bernd
[Dieser Beitrag wurde am 13.06.2006 - 16:04 von leguan aktualisiert]
Signatur www.sy-orexis.de |