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Globetrotter ...



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...   Erstellt am 28.10.2007 - 20:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Vulkane haben nahezu überall auf der Erde ihre einzigartigen Spuren hinterlassen. Manchmal lässt sich ihr Wirken auf den ersten Blick erkennen; solange die Erinnerung an eine Eruption noch frisch ist, wird man die Ursache für die Veränderung einer Landschaft kaum missdeuten.

Und selbst nach geraumer Zeit bringt man typische Merkmale wie Krater und Kegel schnell in Bezug zu den Kräften, die sie geschaffen haben.

Doch die geheimnisvolleren Formen und Farben vieler vulkanischer Landschaften, deren Ursprünge tief im Erdinnern verborgen liegen oder sich im Dunkel der Zeit verloren haben, lieferten Stoff zu Mythen und Legenden, zu Märchen von starken Riesen und kämpfenden Göttern.

Erst als man begann, die Vulkanologie als Wissenschaft zu betreiben, wurde allmählich klar, dass die vulkanischen Kräfte nicht nur hier und da ein paar bizarre geologische Formationen geschaffen haben, sondern dass ein Großteil der Obcrflächengestalt unseres Planeten auf sie zurückgeht. So entstanden durch wiederholte Lavafluten im Laufe von Jahrmillionen auf allen Kontinenten gigantische Basaltplateaus.







Giant's Causeway oder „Damm des Riesen" nennt der Volksmund diese aufgetürmten Basaltsäulen, die an der Küste der nordirischen Grafschaft Antrim knapp 200 Meter ins Meer hinausreichen. Der Sage nach sind sie der Anfang einer Brücke, über die einst Riesen nach Schottland gelangen konnten, ohne nasse Füße zu bekommen. Die Säulen, in der gleichen Penode vulkanischer Aktivität entstanden wie die Klippen von Staffa, sind größtenteils sechseckig, bis zu sechs Meter hoch und haben einen Durchmesser von etwa 45 Zentimetern.




Dieser basaltische Säulenwall, wegen seiner scheinbar übernatürlichen Regelmäßigkeit von den ersten Goldsuchern und Entdeckern „Devil's Postpile" genannt, erhebt sich am Fuße der zerklüfteten Gipfel der Sierra Nevada. Gletscher haben das obere Ende der 900 000 Jahre alten Basalte abgetragen und eine Seite freigelegt, so dass die 20 Meter hohen Säulen zum Vorschein kamen. Das Gewirr von Hunderten von Basaltstücken unterhalb der Felswand ist das Werk späterer Erosion.





Ein Kapelle aus dem 10. Jahrhundert thront auf einer vulkanischen Quellkuppel, die sich 75 m über
Le Puy in der französischen Auvergone erhebt.
Die Kuppe geht auf eine Erossion vor zwei Millionen Jahren zurück.





Signatur
Der Sinn des Reisens besteht darin, unsere Phantasien durch die Wirklichkeit zu korrigieren. Statt uns die Welt vorzustellen, wie sie sein könnte, sehen wir sie wie sie ist."

Samuel Johnson


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weinlaub4

Foto von W.B.

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