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Globetrotter ![]() Status: Offline Registriert seit: 09.07.2007 Beiträge: 16 Nachricht senden |
Vulkane haben nahezu überall auf der Erde ihre einzigartigen Spuren hinterlassen. Manchmal lässt sich ihr Wirken auf den ersten Blick erkennen; solange die Erinnerung an eine Eruption noch frisch ist, wird man die Ursache für die Veränderung einer Landschaft kaum missdeuten. ![]() Giant's Causeway oder „Damm des Riesen" nennt der Volksmund diese aufgetürmten Basaltsäulen, die an der Küste der nordirischen Grafschaft Antrim knapp 200 Meter ins Meer hinausreichen. Der Sage nach sind sie der Anfang einer Brücke, über die einst Riesen nach Schottland gelangen konnten, ohne nasse Füße zu bekommen. Die Säulen, in der gleichen Penode vulkanischer Aktivität entstanden wie die Klippen von Staffa, sind größtenteils sechseckig, bis zu sechs Meter hoch und haben einen Durchmesser von etwa 45 Zentimetern. ![]() Dieser basaltische Säulenwall, wegen seiner scheinbar übernatürlichen Regelmäßigkeit von den ersten Goldsuchern und Entdeckern „Devil's Postpile" genannt, erhebt sich am Fuße der zerklüfteten Gipfel der Sierra Nevada. Gletscher haben das obere Ende der 900 000 Jahre alten Basalte abgetragen und eine Seite freigelegt, so dass die 20 Meter hohen Säulen zum Vorschein kamen. Das Gewirr von Hunderten von Basaltstücken unterhalb der Felswand ist das Werk späterer Erosion. ![]() Ein Kapelle aus dem 10. Jahrhundert thront auf einer vulkanischen Quellkuppel, die sich 75 m über Le Puy in der französischen Auvergone erhebt. Die Kuppe geht auf eine Erossion vor zwei Millionen Jahren zurück. Signatur Der Sinn des Reisens besteht darin, unsere Phantasien durch die Wirklichkeit zu korrigieren. Statt uns die Welt vorzustellen, wie sie sein könnte, sehen wir sie wie sie ist." Samuel Johnson | |||
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