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...   Erstellt am 10.11.2005 - 16:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wer einen gesunden Hund haben will, muß etwas dafür tun, denn Vorbeugen ist besser als Heilen.

Die Gesundheit Ihres Hundes ist abhängig von vier Faktoren:

* Ernährung
* Rassegerechter Auslauf
* Pflege und Hygiene
* Frühzeitiges Bemerken von Veränderungen

Wir informieren über folgende Infektionskrankheiten:

* Würmer
* Parasiten
* Staupe
* Hepatitis
* Leptospirose
* Tollwut
* Parvovirose
* Durchfall
* Erbrechen
* Fieber
* Ohrenentzündung
* Augenentzündung
* Analdrüsenverstopfung
* Scheinträchtigkeit / Scheinschwangerschaft


Würmer

Es gibt verschiedene Wurmarten, und verschiedene Möglichkeiten, wie sich ihr Hund infizieren kann, z. B. im Mutterleib, beim Saugen, beim Kotfressen. Bei Welpen und Junghunden können Magerkeit, aufgedunsener Bauch, Durchfall oder blutiger, schleimüberzogener Kot, stumpfes Fell sowie schuppige, trockene Haut auf Verwurmung hinweisen. Um das festzustellen, entnehmen Sie eine Probe vom Morgenkot Ihres Hundes und lassen Sie es vom Tierarzt untersuchen. Wenn Sie die vom Tierarzt verordnete Wurmkur sachgemäß angewandt haben, ist Ihr Hund erst einmal für einen Monat wurmfrei. Aber eine erneute Infektion ist jederzeit möglich, da Hunde praktisch jedes Häufchen seines Artgenossen untersucht und möglicherweise wieder Wurmeier aufnimmt. Entwurmen Sie Ihren Hund vorsorglich zweimal im Jahr. Ganz ungefährlich sind Würmer auch für Menschen nicht.

Parasiten

Das Ungeziefer, mit dem Ihr Hund häufig konfrontiert wird, sind Flöhe und Zecken. Einfangen kann sich der Hund die unangenehmen Gäste praktisch überall. Der Hund kratzt sich unübersehbar und knabbert an fast allen Körperpartien. Zur Flohbehandlung gibt es verschiedene Möglichkeiten, um sie zu beseitigen: Sprays, Puder, Ampullen, die direkt auf die Nacken-partie Ihres Hundes aufgetragen werden, Waschlösungen und Halsbänder. Bei der Behandlung mit Sprays und Puder ist in jedem Fall darauf zu achten, dass sich der Hund die Stellen nicht ableckt, schließlich handelt es sich hier um ein Gift. Auch sollte das Lager vom Hund gründlich behandelt werden, denn mit Sicherheit befinden sich dort noch einige dieser hüpfenden Flöhe.
In Form von Ungezieferhalsbändern und Ampullen kann vorgebeugt werden. Zeckenzangen mit Gebrauchsanweisung sind im Handel erhältlich.


Staupe

Eine sehr ansteckende Viruserkrankung ist die Staupe, die das Leben des Hundes zwischen der 6. Woche und 9. Monat gefährdet. Sie kann aber auch ältere Hunde treffen. Die Ansteckung erfolgt über Aufnahme von virushaltigem Augen- und Nasenschleim oder Harn eines infizierten Tieres. Die ersten Anzeichen für Staupe sind Fieber, Bindehautentzündung, eine trockene, verklebte Nase, Freßunlust, Mattigkeit bis hin zur Apathie. Kommen Welpen und Junghunde nicht unverzüglich in ärztliche Behandlung, sterben sie in der Regel. Die einzige Möglichkeit, der Staupe vorzubeugen, ist die regelmäßige Schutzimpfung.nach oben

Hepatitis

Hepatitis oder ansteckende Leberentzündung gefährdet die Gesundheit des jungen Hundes. Der Krankheitserreger wird durch Belecken oder Beriechen des Harns von kranken Hunden aufgenommen. Typische Anzeichen der Hepatitis sind hohes Fieber, starker Durst, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Druckempfindlichkeit des Bauches, leichte bis erhebliche Gelbsucht und selten Krämpfe und Lähmungserscheinungen. Bei sofortiger ärztlicher Behandlung ist die Heilungsaussicht größer als bei Staupe, doch treten diese Krankheitssymptome oft gemeinsam auf. Vorbeugung und dauerhafter Schutz bietet nur die regelmäßige Impfung, die jedes Jahr wiederholt werden soll.

Leptospirose

Leptospirose oder Stuttgarter Hundeseuche genannt, wird durch Bakterien hervorgerufen, die auch für den Menschen gefährlich werden können. Die Aufnahme von Bakterien erfolgt beim Hund über das Beschnuppern eines infizierten Artgenossen, über dessen Harn oder das Belecken von Wunden, kann aber ebenso über andere Infektionsquellen (von Tümpeln, verunreinigtes Wasser oder kleine Nagetiere) geschehen. Die Krankheit beginnt oft mit Veränderungen der Nieren, bevor die Leber betroffen wird. Äußerlich erkennbare Symtome gibt es bei dieser Krankheit nicht. Ob eine Infektion vorliegt, kann nur mit mehreren Blutuntersuchen erkannt werden. Jedes Jahr sollte zur Vorbeugung der Wiederholungsschutz verabreicht werden.

Tollwut

Tollwut ist eine auf den Menschen übertragbare Viruserkrankung, deren dramatischer und stets tödlicher Verlauf hinreichend bekannt ist. Ob nun auf dem Lande oder in der Stadt, überall kann sich der Hund infizieren, er sollte regelmäßig einmal im Jahr geimpft werden. Nur der schutzgeimpfte Hund ist vor der tödlichen Tollwut sicher und kann weder Menschen noch andere Tiere anstecken.

Parvovirose

Diese Krankheit wird vom Volksmund auch Katzenseuche genannt. Die Infektion des Hundes geschieht durch direkten oder indirekten Kontakt mit erkrankten Artgenossen.
Zu den Symptomen gehören Erbrechen, Durchfall, Mattigkeit, Futterverweigerung sowie Wasser und Salzverlust.

Weitere Gesundheitsstörungen:

Durchfall

Jeder Hund hat irgendwann einmal Durchfall. Die Ursache ist dann wahrscheinlich falsche Fütterung, Futterwechsel, kaltes Futter oder rohes Fleisch. Den restlichen Tag über bekommt der Hund kein weiteres Futter mehr - oder nur kleine Portionen. Eine Diätkost aus Haferschleim, geriebenem Apfel oder schwarzem, ungesüßtem Tee statt Wasser oder eine Mischung aus gekochtem, mageren Hühnerfleisch mit Haferflocken lindert den Durchfall, wenn man dieses Futter mehrmals am Tag in kleinen Mengen verabreicht. In der Regel klingt der Durchfall binnen von zwei Tagen wieder ab. Ist dies nicht der Fall, ist der Tierarzt aufzusuchen.

Erbrechen

Ohne weitere Nebenerscheinungen hat Durchfall oft sehr einfache Ursachen. Ihr Liebling hat sich überfressen, zu große Futterbrocken verschlungen, Gras oder andere Sachen schnell heruntergewürgt. Das erbrochene Futter wird in der Regel wieder aufgenommen und richtig verdaut.
Bei Erbrechen in Verbindung mit anderen Krankheiten gilt es, sofort einen Tierarzt aufzusuchen.


Fieber

Zeigt der Hund durch Freßunlust, Mattigkeit o. ä. an, dass er nicht ganz in Ordnung ist, misst man am besten seine Körpertemperatur. Das leicht eingefettete Kleintierthermometer oder Kinderthermometer wird dazu in den Enddarm eingeführt und drei bis fünf Minuten dort belassen. Wenn die Quecksilbersäule über 39,5 ºC (0,3 oder 0,4 Grad) steigt, hat Ihr Liebling Fieber. Man sollte in diesem Fall den Tierarzt aufsuchen, da fasst alle schweren Krankheiten mit Fieber anfangen.

Ohrenentzündung

Wenn sich der Hund ständig an den Ohren kratzt, den Kopf schief hält und sich häufig schüttelt, müssen die Ohren untersucht werden. Eine genaue Inspektion zeigt dann, dass die Ohren mit rötlichschwarzen Rückständen verschmutzt sind und einen höchst unangenehmen Geruch verströmen. Wenn das der Fall ist, kann nur eine gründliche Reinigung durch den Tierarzt helfen. Um für den Hund sehr leidigen Störung vorzubeugen, müssen die Ohren vor allem bei hängeohrigen Rassen regelmäßig gesäubert werden. Am besten lässt man sich vom Tierarzt eine Reinigungsflüssigkeit mitgeben, die Sie vorschriftsmäßig anwenden. Das Herumstochern mit Wattestäbchen und Kinderöl kann mehr schaden als nützen.

Augenentzündung

Die Augenentzündung ist unschwer daran zu erkennen, dass bei stark geröteter Bindehaut gelblicher Ausfluß produziert wird, der mitunter das ganze Auge verklebt und deutlich sichtbar aus den Augenwickeln fließt. Ursache kann die Reizung von Zugluft, Staub, Pflanzenpartikeln etc. sein oder eine rasseübliche Neigung zu dieser Art von Erkrankung. Eine leichte Entzündung verschwindet von ein bis zwei Tagen, der reizende Fremdkörper ist mit dem Ausfluß herausgespült worden. Wischt sich der Hund aber ständig mit der Pfote über die Augen, sucht man lieber nach drei Tagen den Tierarzt auf.
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Analdrüsenverstopfung

Rutscht Ihr Vierbeiner häufig mit dem Hinterteil über den Boden, leidet er höchstwahrscheinlich unter Analdrüsenverstopfung. Diese Drüsen sind zwei etwa murmelgroße Gebilde, die sich beiderseits des Afters befinden und sich normalerweise beim Kotabsetzen entleeren. Sie haben die Funktion, den After bei Stuhlentleerung gleitfähig zu machen. Wenn der Hund nun so ernährt wird, dass sein Kot nicht fest genug ist und somit die Funktion der Analdrüsen überflüssig wird, sammelt sich die Flüssigkeit in den Drüsen und muß schließlich ausgedrückt werden. Lassen Sie sich diesen Vorgang am besten von Ihrem Tierarzt zeigen. Wartet man mit dem Ausdrücken zu lange, können sich die Drüsen entzünden und das hat eine langwierige Behandlung zur Folge.



Scheinträchtigkeit / Scheinschwangerschaft

Eine sehr häufig vorkommende Störung ist die Scheinschwangerschaft. Die Symptome dieser Erscheinung sind unübersehbar. Die betroffene Hündin wird zumeist ruhiger und übertrieben anhänglich, sucht sich in der Wohnung ein passendes Lager für ihre vermeintlichen Welpen, nimmt deutlich zu, die Milchdrüsen schwellen an, und am Tage, an dem die Geburt erfolgen müsste, bekommt sie tatsächlich Presswehen - nur eben keinen Nachwuchs. Zur Behandlung der scheinträchtigen Hündin können ein oder zwei Homonspritzen gegeben werden und dann ist die Angelegenheit normalerweise binnen 24 Stunden überstanden. Allerdings sind die Spritzen nicht frei von Nebenwirkungen. Spätfolgen wie Gebährmutterentzündungen sind nicht auszuschließen. Eine leichte Form der Scheinschwangerschaft besteht darin, dass die Hündin im Anschluß an die Läufigkeit ausgesprochen träge, liebebedürftig und launisch wird. Sie nimmt trotz verminderter Futterration deutlich zu, doch bleiben alle übrigen Erscheinungen aus.





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