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Ignad Inaktiv

Status: Offline Registriert seit: 24.09.2006 Beiträge: 58 Nachricht senden | Erstellt am 03.10.2006 - 22:36 | |
Ignad stößt sich von der Vordertüre ab und wendet sich einer der beiden anderen Türen in diesem Raum zu. Erneut nutzte er seinen Schlüssel, um die Türe zu öffnen. Es ist zwar sehr lästig, stets 2 Türen aufschließen zu müssen, doch in Anbetracht dessen, was hinter dieser Türe liegt, erscheint Ignad dies das kleinere Übel.
Am Türeingang hängt eine Sturmlaterne, welche Ignad entzündet um Licht in den Raum zu werfen, da er ansonsten keine Fenster besitzt. Dann nimmt Ignad die Lampe und geht einige Schritte auf einen kleinen Tisch zu, der vor einem Spiegel steht. Er hängt die Lampe an die Wand und legt den Stab auf den Boden um beide Hände frei zu haben. Dann packt er die Weinflasche aus und stellt sie zusammen mit den Atanax Wurzeln auf das kleine Tischchen. Der Schmerz in seinem Kopf wird noch etwas stärker und Ignad schlägt die Kapuze zurück. Mit ziitrigen Fingern löst er den Lederriemen, der die Silberplatte auf seinem Kopf hält. Vorsichtig entfernt er sie, was ein feuchtes knirschendes Geräusch verursacht, da die Haut sich schon an die Silberplatte geklebt hatte. Erleichtert betrachtet sich Ignad im Spiegel. Sein Haar ist wie immer fettig und ungepflegt, doch seine linke Kopfhälfte wird immer noch von der großen Wunde verunstaltet. Weiße Maden, welche in der feuchten und warmen Dunkelheit gewachsen sind, winden sich in dem Fleisch. Einige Fliegen, nutzen die Freiheit, die ihnen die entfernte Maske bietet und verlassen Ignads Wunde, während die Maden schmatzend ihr Werk fortsetzen und sich weiter durch das abgestorbene Fleisch nagen. Teilweise kann Ignad seinen Knochen sehen. Fast schon belustigt betrachtet Ignad eine Weile die Maden an seinem Kopf, wie sie ihren Körper desorientiert anheben, wie sie übereinander kriechen, um seinem Fleisch nahe zu kommen. Auch wenn er weiß, dass er niemals alle Eier abtöten kann, so bereitet es ihm doch Vergnügen, wenigstens diese Plagegeister bald töten zu können.
Dann öffnet Ignad eine Schublade in dem kleinen Tischchen und holt sowohl einen Trichter, als auch einen Glasbecher hervor. Die Wurzeln legt er so in den Trichter, dass ihr auslaufender Saft in dem Glasbecher aufgefangen wird.
„Herr Pazarus, ich dein Diener erbittet deinen Beistand. Du führst mich durch die Dunkelheit und bewahrst mich vor dem Leben. Dir verdanke ich zu existieren und nicht nur zu leben. Ich werde deine Macht bereitwillig in mir aufnehmen, auf dass du durch mich wirkst. All mein Streben ist darauf ausgerichtet ein Gefäß deiner Macht zu werden.“
Während er die Worte spricht spürt Ignad wie die Macht seines Gottes durch ihn fließt. Ein grünlicher Dunst geht von ihm aus und greift nach den Atanax Wurzeln in dem Trichter.
[NRPG: Ignad möchte die Atanax Wurzeln mit reiner negativer Lebenskraft erfüllen. Dadurch würden diese verschrumpeln und eingehen. Doch dabei saften sie eine Flüssigkeit aus, welche das Unleben in Ignad erhält und für Lebewesen leicht giftig ist. Für so kleine Tiere wie die Maden sogar tödlich. Was muss ich würfeln?]
Signatur Ignad Vonderbrück ~> Pazaruspriester und Artefaktkundiger, (fast) Untoter(Inaktiv) |
Zandrea  Admin
         

Status: Offline Registriert seit: 15.07.2006 Beiträge: 270 Nachricht senden | Erstellt am 04.10.2006 - 17:34 | |
Das ist für Ignad eher ein Kinderspiel und Routine (Schwierigkeit ist unter 45). Würfle aber trotzdem, bei einem 01 ist ja der fehlschlag garantiert (obwohl ich nciht denke, das du das gleich würfeln wirst).
[Dieser Beitrag wurde am 04.10.2006 - 17:36 von Zandrea aktualisiert]
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Ignad Inaktiv

Status: Offline Registriert seit: 24.09.2006 Beiträge: 58 Nachricht senden | Erstellt am 04.10.2006 - 18:46 | |
[NRPG: Wurf 9 +45 -> Erfolg]
Ein grünlicher Nebelschleier geht von den Händen Ignads aus, und als er die Atanax Wurzeln berührt, verändern diese schnell ihre Farbe. Kurz darauf beginnen sie in sich einzufallen und auszutrocknen. Eine klare Flüssigkeit rinnt den Trichter hinunter in den Becher. Nach wenigen Minuten wird der Ausfluss schwächer, doch Ignad wartet geduldig, bis kein einziger Tropfen mehr den Trichter herunter rinnt. Dann schmeißt er die Wurzeln in einen vorbereiteten Mülleimer und legt den Trichter zur Seite. Mit einem weiteren Handgriff hat er ein dünnes Glasröhrchen hervorgeholt. Dieses taucht er in die Flüssigkeit ein und hält dann den Finger auf das obere Ende, damit die Flüssigkeit nicht wieder heraustropfen kann. Langsam hebt er das Rörchen über seinen Kopf und sieht in den Spiegel. Vorsichtig gießt er die Flüssigkeit immer wieder auf die Maden. Sobald die Maden von ihr berührt werden, wird ihre weiße Farbe leicht gräulich. Bereits nach wenigen Sekunden hören sie auf sich zu bewegen und fallen zu Boden, während das tote Fleisch von Ignad auf seinem Schädel langsam zusammenwächst. Als der Pazaruspriester zufrieden ist, kann mann zwar immer noch ein Teil seines Schädelknochens sehen und offenes Fleisch verunziert die linke Gesichtshälfte, doch keine einzige Made ist mehr am Leben. Dennoch tröstet das Ignad nicht, denn er weiß, das unter seinem toten Fleisch irgendwo ein paar Eier überlebt haben. In wenigen Tagen werden sich daraus Maden entwickeln, die sich durch sein nekrotisches Gewebe nagen und weitere Eier legen und in ein paar Wochen wird das hier wiederholt werden müssen.
Vorsichtig trinkt Ignad noch drei Rörchen voll der Flüssigkeit. Jeder Tropfen der seine Kehle hinunterrint um sich mit seinen Körperflüssigkeiten zu vereienen stärk Ignad ein bisschen. Er spürt wie sich seine beanspruchte Lunge erholt und sein Fleisch sich ein wenig festigt. Das Unleben in ihm ist gestärkt. Da noch genug Flüssigkeit für weitere Behandlungen übrig ist, verschließt Ignad den Glasbecher und stellt ihn in ein Regal.
Zum Abschluss reinigt er seine Silbermaske von den Ausscheidungen und toten Körpern der Maden und setzt sie sich wieder auf. Mit einem Ruck zieht er die Lederriemen wieder fest.
Glücklich den Schmerz betäubt zu haben schließt Ignad die Augen. 'Danke Pazarus.' ist alles was er denken kann. Er empfindet nichts als tiefe Dankbarkeit und Ehrerbietung vor dem Herren der Vergänglichkeit und atmet mehrmals tief durch, bis er sich wieder in die Gegenwart zwingt.
"Zuviel ist zu tun. Noch hast du nicht genug Zeit." ermahnt er sich selbst. 'Also gut, was brauchst du für die Traumreise?' führt er sein Selbstgespräch in Gedanken fort. '4 Schlaftrünke und ein bisschen gefärbtes Wasser für dich. 2 menschliche Schädel als Wächter des Portals. Ein bisschen Rauschkraut um eine angenehme Stimmung zu schaffen wäre auch nicht schlecht. Also gut, Rauschkraut ist kein Problem, die Schädel sind auch kein Problem. bleiben also noch die 4 Schlaftrünke herzustellen.' In Gedanken geht Ignad die Zutaten für die Schlafmittel und derren Zubereitung durch.
[NRPG: Wie lange dauert es die Schlafmittel herzustellen und wie schwer ist das?]
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Zandrea  Admin
         

Status: Offline Registriert seit: 15.07.2006 Beiträge: 270 Nachricht senden | Erstellt am 04.10.2006 - 19:05 | |
Ich werte das als Aufgabe aus. Eine Aufgabenrunde beträgt in diesem Fall eine halbe Stunde ununterbrochenes Arbeiten an dem Trank. Pro Aufgabenrunde ist ein Wurf fällig. Das Ergebniss (Würfelergebniss + Göttliche Wunder) summiert sich solange, bis die Aufgabenschwierigkeit erreicht ist. Um diese Schwierigkeit zu bestimmen müsste ich jedoch eine ungefähre Beschreibung von dem Trank und vor allem von dessen Wirklung haben.
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Ignad Inaktiv

Status: Offline Registriert seit: 24.09.2006 Beiträge: 58 Nachricht senden | Erstellt am 04.10.2006 - 23:20 | |
[NRPG: Der Trank soll primär für einen ruhigen Schlaf sorgen. Wobei er kein starkes Betäubungsmittel beinhält, weil ja davon auszugehen ist, das die Zielperson sich ruhig verhält und versucht einzuschlafen. Durch die Entspannung der Zielperson leiste sie eben weniger Widerstand, bzw. ist eher bereit an der Traumreise teilzunehmen.
Ähnliche Wirkung soll auch das Rauschkraut haben, das Ignad verbrennen möchte.
Hierfür dürften ein Absud, bzw. ein Getränk aus regulär mindergiftigen Pflanzen eigentlich ausreichend sein. Also nicht sonderlich spannendes, aber eben nützliches.
Regeltechnisch ausgedrückt erhofft sich Ignad einen +10 bis +20 Bonus auf die Probe alle Teilnehmer in die Traumwelt zu bringen.]
Signatur Ignad Vonderbrück ~> Pazaruspriester und Artefaktkundiger, (fast) Untoter(Inaktiv) |
Zandrea  Admin
         

Status: Offline Registriert seit: 15.07.2006 Beiträge: 270 Nachricht senden | Erstellt am 05.10.2006 - 16:52 | |
In dem Fall liegt die Aufgabenschwierigkeit bei 150.
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Zandrea  Admin
         

Status: Offline Registriert seit: 15.07.2006 Beiträge: 270 Nachricht senden | Erstellt am 05.10.2006 - 19:37 | |
nrpg: hab gesehen, du hast bereits gewürfelt. ich hab allerdings das prinzip wohl etwas blöd erklärt, sorry. du bekommst auf jeden wurf den boni von 45 (karma*göttliche wunder). das gäbe dann:
(45+10)55+(45+54)99=154>150
um die schwierigkeit zu erreichen brauchtest du 2 würfe, also zwei aufgabenrunden. da eine aufgabenrunde einer halben stunde entspricht, sind zwei also eine stunde. somit braucht ignad eine stunde um die tränke fertig zu stellen.
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Ignad Inaktiv

Status: Offline Registriert seit: 24.09.2006 Beiträge: 58 Nachricht senden | Erstellt am 05.10.2006 - 22:01 | |
[NRPG: Keine Sorge, ich hab das schon so verstanden, wie du das gemeint hast. Wenn ich was nicht kapier dann meld ich mich schon. Aber, oh man hab ich mieß gewürfelt.
Trank 1: 55 + 99 => 1 Std.
Trank 2: 95 + 47 + 69 => 1 1/2 Std.
Trank 3: 69 + 70 + 70 => 1 1/2 Std.]
Gemächlich richtet sich Ignad wieder auf und greift nach der Sturmlaterne. Die Seitenklappen der Sturmlaterne sind recht eng eingestellt, so dass der LIchtschein stark fokussiert wird. Langsam lässt Ignad den Lichtkegel durch den Raum gleiten. Es ist ein recht großer Raum, in dem immer wieder Tische oder Statife auftauchen. Schlieslich mach der Priester ein paar Schritte, und hängt die Sturmlaterne mitten im Raum, an einen Metallständer, den andere vielleicht für einen deplazierten Kleiderständer gehalten hätten. So wirft die Sturmlaterne ihr Licht auf einen länglichen Tisch und einen Schrank.
Behutsam beginnt Ignad damit eine Konstruktion aus mehreren Kesseln aufzustellen. Aus erfahrung weis er, dass man in dem Moment sich der Gefahr aussetzt, wenn man etwas mit Leichtigkeit macht. Deswegens chenkt er auch dieser recht trivialen Konstruktion seine ganze Aufmerksamkeit. Erst als er fertig ist, beginnt er mit einer Flamme einen Kessel zu erhitzen. Dann gibt er nacheinander Wasser zerstoßene Kräuter und etwas Öl in den ersten Kessel. Geduldig beobachtet er, wie der Wasserdampf durch die Röhrchen geleitet wird, so lange bis die Flüssigkeit im Primärkessel die Richtige Färbung annimmt. Mit einem Gebet an Pazarus auf den Lippen öffnet er ein Ventil und schließt ein anderes. Die Dämpfe werden jetzt in einen anderen Kessel geleitet. Über eine Stunde steht der Erfahrene Alchimist vor der Konstruktion und beobachtet das Destillat, welches sich jetzt in dem einen Kessel sammelt. Während des ganzen Prozesses lässt er die Macht von Pazarus durch sich fließen, damit jene, die den Trank zu sich nehmen, auf seine Domäne eingestellt werden.
Mit Besorgnis betrachtet er wie langsam sich das Destillat in dem Kessel sammelt. Immer wieder rührt er es um, damit die verschiedenen Bestandteile sich beim erkalten nicht voneinander trennen. Eigentlich hatt sich Ignad eine größere Ausbeute erwartet, aber man muss mit dem existieren, das man bekommt. Schnell stellt er 3 Fläschchen aus MEssing auf den Tisch. behutsam nimmt er den Auffangkessel in die Hände. Er ist recht heiß, und mancher hätte isch wohl die Finger an ihm verbrannt, doch Ignads Fleisch hat sich daran gewöhnt mit heißen Kesseln umzugehen und so gießt er den Inhalt in die 3 Fläschchen. Tatsächlich bleibt nichts übrig. 'Eine ganze Dosis zu wenig. Wie war das passier?' fragt sich Ignad, doch ändern kann er es jetzt auch nicht. Herail müsste demnächst wieder kommen und eine neue Mixtur ansetzen würde sich nicht lohnen. Man kann diese Tränke notfalls ja auch strecken. Nachdem er die 3 Fläschchen wieder verkorkt und in seinem Umhang gesteckt hat, holt er ein viertes hervor und befllt es mit Wasser, bevor er es wieder in seinem Umhang verschwinden lässt.
Ignad löscht das Feuer und erinnert sich an etwas, dass er sich vorgenommen hatte, als er heute Morgen das Haus verließ.
Auf seinen Stab gestützt wankt er in jeweils einen kleinen Nebenraum und öffnet ein Fenster, so dass jetzt ein leichter Durchzug zu spüren ist.
Die Konstruktion ist noch zu heiß, um jetzt gesäubert zu werden, also belässt er sie, wie sie ist. Stattdessen, setzt er sich mit gekreuzten Beinen auf den Boden und versenkt sich in Meditation. Langsam lässt er seinen Geist wanderen und sich von der Macht und Pracht Pazarus einhüllen und berühren.
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[Dieser Beitrag wurde am 07.10.2006 - 08:59 von Ignad aktualisiert]
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