Mediterranea, eine Insel im Mittelmeer.

Eine Insel, ein unabhängiger Kleinstaat - genau im Kreuz der vier größten Mächte dieser Zeit: Rom, Athen, Alexandrien und Karthago - ein Ort der Weisheit und des Wahnsinns, der Korruption und der Freundschaft, der Freiheit und des Kampfes, ein Schmelztiegel der Kulturen und Klassen, wo Senatoren einem illustren Leben frönen, Händler aus aller Welt die exotischsten Dinge darbieten und Sklaven um ihre Freiheit kämpfen. Erlebe das Schicksal: Tauche ein in eine Welt voller Intrigen, Kampf, Spannung, Spaß, Liebe und Hass - werde Teil von Mediterranea!

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Normin 
Ehem. Rebellanführer
Administrator


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...   Erstellt am 05.11.2005 - 15:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Dies ist ein Turm am östlichen Rande der Stadt (Nr. 27 auf dem Plan der Stadt) Hier kommen die psychisch Kranken und Auffälligen hin.

Dieser Turm wird von den meisten gemieden, da sich dort allerlei merkwürdige Menschen aufhalten ...

Der Turm ist von Feldern und einem kleinen Wäldchen umgeben. Vor dem Turm ist ein größerer Platz.

Der Turm hat mehrere Stockwerke und einen Keller ...

Je höher das Stockwerk, je schlimmer die Fälle.





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Auch wenn dir die Hände gebunden sind, dein Geist bleibt frei ...


Tristan
unregistriert

...   Erstellt am 05.11.2005 - 15:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


aus: Villa Krypton, Pferdestall

Tristan hatte sich nur vorsichtig an Mia festgehalten. Er wollte sie nicht ängstigen, aber irgendwie musste er sich festhalten, wollte er nicht vom Pferd fallen.

Im Pferdestall hatte er ihre Warung beherzigt und den Kopf eingezogen, war er doch um einiges größer als das Mädchen.

Und dann waren sie schweigsam durch die Stadt geritten, die erst langsam aus ihrem matten Schlaf erwachte.

Irgendwann passierten sie das östliche Tor und bald schon sahen sie den hohen Turm in den Himmel ragen. Gespenstisch sah er aus, wie eine Festung: Uneinnehmbar trotze er auf der freien Fläche ...

Für einen Moment durchflutete Tristan eine Panik. Doch der Gedanke und der Drang nach der Droge waren stärker und dann sprang er vom Pferd und blickte Mia fast ausdruckslos an.

"Ich danke dir sehr. Von nun an muss ich alleine gehen ..."




Mia ...
Lebenskünstlerin




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...   Erstellt am 05.11.2005 - 16:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mit großen zweifelnden Augen sah Mia sich um, während sie ritten. Ihr war nicht ganz wohl, Tristan in diese Richtung zu bringen. Langsam näherten sie sich dem östlichen Tor und Mia schluckte hart. Darüber hinaus war sie noch nie gewesen. Angespannt trieb sie Doria weiter, genoss ein wenig des kleine Wäldchen und liess die Stute erst halten, als sie auf einem großen Platz vor dem Turm waren. Stumm liess sie ihn absteigen und sah ihn mit ihren großen traurigen Augen an. Auf einmal kramte sie in ihrem Beutel, trieb Doria an Tristans Seite, packte seine Hand und drückte etwas hinein. Es war ein kleiner weisser Stein, der leuchtete, wenn man ihn in die Sonne hielt. Mit einem schwachen Lächeln ballte sie seine Hand zur Faust und sah Tristan an, bis Doria einige ungeduldige Schritte machte.





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Tristan
unregistriert

...   Erstellt am 05.11.2005 - 16:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Auf einmal nahm Mia seine Hand und drückte ihm etwas in die Handfläche. Als er nachsah, fand er darin einen beinahe etwas durchsichtigen weißen Stein, der aber viel milchiger war als ein Kristall. Er nahm ihn in seine Finger und hielt ihn der aufgegangenen Sonne entgegen, so daß es nun schien, als würde der kleine Stein von innen leuchten.
Tristan wandte sich wieder an Mia, sah ihre traurigen Augen und es tat ihm nun sehr leid, wie er sie da so auf der ungeduldigen Stute sah. Hinter ihr tronte der mächtige Turm auf. Dort hatte alles angefangen, dort hatte man ihm die Droge verabreicht, wegen der er nun zurückgekommen war, wohlwissend, was auf ihn warten würde. Er dachte an den Raum, in den die Pfleger ihn nahmen und den er später mit einer kleinen Philoe verlassen durfte.
Er dachte an Arman, an Isáldin und an ihre Cousine.
Wieder schien er ein paar lichte Momente zu haben, denn alles stieg in ihm auf, Jaana und die Schmerzen, Jaana, die neulich noch so freundlich war, der Kampf mit Connor, die Rebellen und schließlich Meritanum, der er fortgelaufen war.
Und er dachte sogar an Bernulf und fragte sich, was mit ihm wohl geschehen sein mochte.

Und dann dachte er an Mias, Jaanas Tochter, die nicht reden konnte und immer so traurig aussah.

Ein letztes Mal lächelte er sie an und deutete auf den Stein.
"Ich danke dir dafür. Ich werde ihn auf ewig behalten!" Und dann umfasste er Bernulfs Amulett, welches er tatsächlich noch trug und nicht verloren hatte. Und er trug Arman und Isáldin in Erinnerung in seinem Herzen. Bald würde alles nur noch Erinnerung sein.
Mit zittriger Hand umklammerte er den Stein und blickte Mia an, fast versuchte er ein aufmunterndes Lächeln. Denn irgendwie hatte er keine Angst mehr.
"Pass auf dich auf, kleine Mia!"




Mia ...
Lebenskünstlerin




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...   Erstellt am 05.11.2005 - 16:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gespannt beobachtete Mia seine Bewegungen und musste doch ein wenig lächeln, als er entdeckte wie schön der Stein leuchtete. Die ungeduldige Doria zwang sie eine kleinen Kreis zu gehen um wieder vor Tristan zu stehen zu kommen. Blinzelnd sah Mia ihn an und sah am Turm hoch... ob er da jemals wieder raus kam? Sie nickte ihm zu, sah wie er sein eigenes Amulett umfasste und zeigte ihm rasch ihr eigenes Amulett, den blauen glitzernden Stein in Form einer Träne. Sie beugte sich vor, wuschelte durch seine Haare anstatt eine Umarmung zum Abschied zu wagen. Noch einmal nickte sie ihm zu, wandte Doria um und trabte dann davon. Am Rand des Waldes blieb sie stehen und beobachtete den kleinen Mann, der helle Haare in der Farbe der Sonne hatte, vor dem großen dunklen Turm.

[Dieser Beitrag wurde am 05.11.2005 - 16:48 von Mia aktualisiert]





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Tristan
unregistriert

...   Erstellt am 05.11.2005 - 17:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Als Mia Tristan ihr feines Amulett zeigte, lächelte er kurz, auch, als sie ihm zum Abschied durch sein eh schon wirres Haar wuselte. Dann sah er sie davonreiten, sah ihr einen Augenblick nach und wandte sich dann um. Er starrte zitternd auf das erdrückend hohe und kolossartige Gebäude, daß vor ihm stand wie ein großer dinkler Dämon, der ihn gleich verspeisen würde.
Tristan sah nicht, daß Mia sich am Wäldchen noch ein mal umdrehte. Aber sie konnte sehen, wie er erst zögerte. Schließendlich aber setzte er sich in Bewegung. Sein Herz pockte, er schwitzte und zitterte und mochte an nichts mehr denken. Nur die Droge war nun noch present. Und die aufkommede Angst ...
Dann trat er an die Tür heran, öffnete sie und dann hatte der Turm ihn verschluckt.


†bc: Eingangshalle




Mia ...
Lebenskünstlerin




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...   Erstellt am 05.11.2005 - 18:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mia sah sich alles mit an, erst Doria Schnauben holte sie aus dem Beobachten was Tristan tat. Mia hatte einige Tränen in den Augen und umklammerte ihr Amulett, noch einmal wünschte sie ihm etwas Gutes und wandte dann die Stute um, um sie endlich laufen zu lassen. Mia kauerte sich Haarsträhnen und Tränen aus dem Gesicht streichend auf Dorias Rücken zusammen und Doria fiel aus ihrme weichen Trab in einen schnellen Galopp den sie mit einem hellen Wiehern quittierte. Tief duckte sich Mia hinter Dorias Mähne die im Wind flatterte und klammerte sich mit ihren Beinen fest, so gut sie konnte. Erst wollte sie den Wind und die Freiheit geniessen, bevor sie heimritt.. Mia zügelte Doria vor dem östlichen Tor und liess sie dann in einem leichten Trab übergehen.

tbc Villa Krypton





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Azrael
unregistriert

...   Erstellt am 05.11.2005 - 20:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


(aus: Forum Medi)

Azrael und Nu'Dan wurden am Stadttor noch daran erinnert, daß es bald dunkel werden würde und man ihnen dann den Einlaß verwehren würde. Azrael nickte nur und zeigte einen Passierschein vor, den er mal einem Adligen stibitz hatte.

Er ritt mit Nu'Dan auf den Turm zu und sagte: »Ich hoffe, Euch ist klar, was uns dort gleich erwartet?« Er zwinkerte dem Mann zu.




NuDan
unregistriert

...   Erstellt am 05.11.2005 - 20:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nu'Dan blickte Azrael überrascht an. Ihm war ganz und gar nicht klar, was ihm hier erwartete, jetzt wo er die warnende Stimme gehört hatte. Sicher war er schon Verrückten begegnet und Menschen, die sich sonderbar benahmen. Er dachte, das dieser Turm hier ein Ort der Heilung sein würde, wenngleich ihm selbst keine Heilung für solche Menschen bekannt war.

"Eine Art Krankenhaus?" fragte er ohne seine Verwirrtheit zu verbergen.




Azrael
unregistriert

...   Erstellt am 05.11.2005 - 20:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


»Krankenhaus? Wie?«
Azrael lachte fast verächtlich. »Nein, hier wird eigentlich eher weggesperrt, was nicht passt. Eben all die Menschen, die anders sind und die man nicht versteht. Hier sind nicht nur irgendwelche seltsam anmutenden Menschen. Hier ist der Abfall der Gesellschaft! So nennen sie es. Menschen, die es nicht geschafft haben und vor denen sich die Gesellschaft fürchtet.«

Azrael sah Nu'DAn verwundert an. Wußte er es wirklich nicht?




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Heute hat kein User Geburtstag!
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...bis zum 29 Mai 2008 / 17:30 Uhr


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