Marasiah unregistriert
| Erstellt am 12.11.2006 - 17:39 |  |
unter Wasser
Siah öffnete die Augen und blickte um sich. Wo war Krassus? Sie konnte ihn nicht finden und die Dunkelheit unter Wasser, bedingt auch durch das Schiff in der Nähe, half ihr auch nicht dabei. Hektisch sah sie sich weiter um, schwamm mal nach links, mal ein Stück nach rechts, doch sie fand ihn nicht. Ganz langsam befiel sie die Angst und dabei half es ihr auch nicht, dass ihre Kleidung immer schwerer an ihrem Körper klebte und sie in ihrer Freiheit behinderte. Marasiah tauchte wieder auf, schnappte nach Luft und strich sich die Haare aus dem Gesicht. Hektisch blickte sie sich um. „Krassus?!“ rief sie panisch, doch keine Antwort kam. Also holte sie erneut Luft und tauchte ab. Wieder suchte sie die Umgebung unter Wasser ab und da, ja da entdeckte sie ihn. Siah verdrängte die Panik und das Gefühl gefangen zu sein und schwamm auf ihn zu. Und in diesem Moment begann der Pfeilregen. Doch zum Glück bremste das Wasser die Pfeile ab und sie erreichte Krassus unbeschadet.
Sie griff nach ihm und erhielt so seine Aufmerksamkeit. Ein Blick in sein Gesicht und sie konnte die Panik darin erkennen, eine Panik die sie selbst gerade erst unterdrückt hatte. Wie lange war er jetzt schon unter Wasser? Zu lange! Siah blickte nach oben. Die Oberfläche war nicht all zu weit, doch der Luftmangel unter dem Krassus wohl litt, konnte ihn umbringen. Also überlegte sie nicht lange, umfasste sein Gesicht und presste ihre Lippen auf seine.
Öffne deinen Mund! flehte sie stumm und betete das er verstand. Na los!
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Krassus unregistriert
| Erstellt am 12.11.2006 - 18:38 |  |
(OOC: Was für ein genialer Einfal, dass mit dem Luftkuss )
Unter Wasser
Krassus schwanden mehr und mehr die Kräfte, bedingt dadurch, dass er so gut wie keine Luft mehr in seinen Lungen hatte und doch versuchte er an die Oberfläche zu gelangen und nun war es ihm auch egal, ob die Stadtwachen ihn bekamen. Er wollte nur noch nach oben, zur Luft, zu dem schönsten Elixier, was er sich nur auf Erden vorstellen konnte. Nie wollte er sich mehr in den Rausch des Weines begeben, wenn er doch nur nicht jetzt sterben müsste. Was waren schon Melancholie und Trübsinn, die er die Jahre über durchlebt hatte. Was waren schon die alltäglichen Sorgen gegen das wunderbarste, was es nur gab: Das Leben.
Und wenn er von den Stadtwachen gefangen genommen würde und bald am Galgen landen würde, so wusste er nun nur noch eines: leben! Nichts mehr als leben!!!!
Und dann schwindelte ihm mehr und mehr, während er krampfhaft versuchte an die Oberfläche zu rudern.
Doch seine Kräfte verbrauchten sich so schnell, dass er es nicht mal mehr real mitbekam und fast trieb er schon halb leblos in der Tiefe.
Seine Sinne begannen zu schwinden und ihm etwas vorzugaukeln, denn es kam nicht mehr genug Sauerstoff in seinen Kopf und dann sah er plötzlich Anchesa, welche auf ihn zu schwamm und er sah ihr Lächeln der Liebe in ihrem Gesicht. Und sie packte ihn und presste ihre Lippen auf die Seinen.
Krassus wusste nicht, wie ihm geschah. War es das Ende? Ein letzter Kuss? Ein letzter Kuss, bevor er auf die endlose Reise ging?
In seiner Hilflosigkeit packte er Anchesa an den Schultern, wie jemand, der sich an dem letzten Strohhalm krallte, um nicht im wahrsten Sinne des Wortes unterzugehen ...
Doch etwas passte nicht. So seltsam es wirkte, Krassus, der langsam mit seinem Tode rang, panisch und im Rausch der schwindenden Sinne, bemerkte, dass seine Anchesa heute eine helle Perücke trug, was sicherlich ungewöhnlich war für eine Ägypterin. Doch dies war keine Einbildung, da war er sich in seinen letzten Momenten, so wie es ihm vorkam, wirklich sicher und es war, als Marasiah von den Göttern geschickt wurde, um Krassus hier herauszuholen und da passierte es, dass er all seinen letzten Verstand und seine Kraft zusammen nahm und die Frau, welche ihn gepackt hatte und nun ihre Lippen auf die seinen presste, als die rettende Marasiah ansah, mit der er auf der Flucht vor den Stadtwachen war.
Auf einmal war er wieder vollkommen da und starrte panisch in Marasiahs stumm flehenden Blick, so dass Krassus nun seine Lippen öffnete und er von der Frau, welche er an den Schultern hielt, das lebendspendene und schönste Elexier bekam, von welchem sein Leben abhing.
Zwar war sein Blick immer noch panisch auf die Augen der Frau gerichtet, welche ihm nun so nah war, doch als er gierig einen Teil der Luft einzog aus ihrer Mundhöhle, da konnte Marasiah auch in seinem Blick sehen, dass er der hoffnungsfrohste Mensch auf Erden zu sein schien.
Luft, sie schenkte ihm ihre Luft und auch wenn es nicht genug war, dass er kräftig einatmen konnte, denn er wollte ihr auch nicht alle rauben, da durchströmte Krassus ein Gefühl, welches unbeschreiblicher nicht sein konnte: Es war wie eine zweite Geburt, wie eine zweite Chance und er vergass fast alles um sich herum, auch das er eigentlich keine Kraft mehr hatte. Denn diese Kräfte kamen in diesem Augenblick doppelt zu ihm zurück, dank Marasiahs weitsichtigen und lebensrettenden Hilfe.
Als er wieder Luft in seinen Lungen spürte, kamen nicht nur seine Kräfte, sondern auch der letzte Verstand in ihm und so liess er Marasiahs eine Schulter los, um sie nicht zu behindern und weil er nun mit ihr gemeinsam an die Oberfläche tauchen wollte, ja musste ...
(weiter dann Beiboot von Evas Schiff?)
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Marasiah unregistriert
| Erstellt am 12.11.2006 - 20:21 |  |
Oh ihr Götter, danke!
Er hatte verstanden, er hatte ihre stumme Bitte und ihr Blick richtig verstanden und den Mund geöffnet. Siah unterdrückte jedes frohe Gefühl, schenkte ihm Luft und als sie der Meinung war, dass er genug zum rettenden Aufstieg intus hatte, da löste sie wieder ihre Lippen von seinen. Doch nun verspürte sie, dass auch ihr bald die Sinne schwinden würden, würde sie nicht alsbald an die Oberfläche kommen und so verzog sie ihre sanft geschwungenen Lippen zu einem Lächeln und strebte dem Licht über ihr entgegen. Ihr Blick blieb auf die Oberfläche gerichtet, starr blickte sie hinauf. Nur nicht nach unten schauen, nur nicht in den Abgrund blicken und sich in dem Anblick verlieren!
Und wenige Sekunden später stieß ihr Kopf auch schon durch die Wasseroberfläche und sie holte tief Atem. Herrliche Luft!
Oh ihr Götter, danke!
[weiter hinter Krassus her]
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Nicolai unregistriert
| Erstellt am 14.11.2006 - 21:32 |  |
Linus

Linus sah, wie man mit den Bögen ins Wasser feuerte und schluckte nur leicht. Er betete zu den Göttern, dass sie niemanden trafen. Und scheinbar taten sie es nicht.
Dann befahl der Hauptmann seinen Männern auszuschwärmen, was sie auch taten und dann nahm er sich Linus vor, so dass dieser der Stadtwache Rede und Antwort stehen musste.
Er fragte ihn, was er mit diesen LEuten zu tun hätte und viele andere schwere Fragen und Linus versuchte es so gut wie möglich zu beantworten, auch wenn er lügen musste. Sie waren aufgetaucht, freundlich, hätten nichts besonderes gewollt.
Doch der Hauptmann war nicht auf den Kopf gefallen und hakte nach ...
(Fortsetzung folgt)
[Dieser Beitrag wurde am 20.12.2006 - 21:34 von Nicolai aktualisiert]
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Romano  Senator, Richter

Status: Offline Registriert seit: 08.06.2006 Beiträge: 538 Nachricht senden | Erstellt am 04.09.2007 - 19:13 |  |
cf Stadtwache - Eingangshalle
Um einen klaren Kopf zu bekommen, ritt er aus der Stadt hinaus und schlug einen Weg ein, den er oft mit seinem Schimmel entlang galoppierte. Romano genoß die fliessenden Bewegungen des Pferdes und erreichte bald einen kleinen bach. Sein Schimmel freute sich über die Abkühlung und trank ein wenig. Doch schon bald lenkte Romano den Schimmel zurück, weil er noch einiges erledigt wollte. Dazu musste er wieder in die Stadt hineinreiten. Romano lenkte den Schimmel geschickt durch das Gewühl am Hafen und fragte einen Jungen, wo denn das Schiff der Fürstin läge. Der Junge führte ihn hin.
Romano wies ihn an in der Nähe zu bleiben, damit er sich einen kleinen Lohn verdienen konnte, falls die Fürstin ihn empfing. Aufmerksam betrachtete Romano das Schiff und die Besatzung. Vorsichtig lenkte er den Schimmel näher an dne Schiffssteg heran und sprach eine Wache an. "Sagt, ist Fürstin Evailia zu sprechen? Ich bin Romano Caius, Senator für Justiz und oberster Richter der Stadt Mediterranea." Seine Toga wies ihn als Angehörigen des Senats aus.
Signatur ~Ich bin ich, bin ich.~
Romano Caius
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Evaliia Frau eines dakischen Stammesfürsten Moderator

Status: Offline Registriert seit: 12.10.2005 Beiträge: 989 Nachricht senden | Erstellt am 04.09.2007 - 19:58 |  |
Wache/Wolv
Der Soldat spannte sich, als Romano näher kam und das Wort an ihn und seinen Kumpanen richtete. Streng und vielleicht etwas zu ausgiebig musterte der breitschultrige Hüne den Neuankömmling. Dieser Name, dieses Gesicht - Römer. Ah, dieses Dreckspack war aber auch überall. Davon, dass Romano auf Mediterranea ein geschätzter Senator, ließ er sich nicht beeindrucken. Aber abgesehen davon, dass sich seine Miene weder entspannte, noch sonderlich an Freundlichkeit gewann, ließ sich der Daker natürlich nichts anmerken.
„Ich werden fragen.“ antwortete er schlicht in gebrochenem Latein und wechselte ein paar Worte mit einem breitschultrigen Mann, der anscheinend nicht zu den Soldaten gehörte und sich fluchs auf dem Weg über das Schiff hin zu dem großen Zelt machte.
Nach wenigen Momenten kehrte der zurück. „Sie empfangen euch.“ Sein Latein war souveräner gesprochen als das des Wachsoldaten. Mit einem Nicken gestattete er Romano, das Schiffsdeck zu betreten und veranlasste ihn mit einer knappen Geste ihm zu folgen.
[TBC - Aufenthaltszelt]
[Dieser Beitrag wurde am 05.09.2007 - 13:46 von Evaliia aktualisiert]
Signatur

"Du gleichst dem Geist, den du begreifst!"
(Alles, was in *...* steht, sagt sie auf Dakisch/Rumänisch!) |
Romano  Senator, Richter

Status: Offline Registriert seit: 08.06.2006 Beiträge: 538 Nachricht senden | Erstellt am 14.09.2007 - 13:52 |  |
cf Evaliias Zelt
Nun, er kam dem festen Boden unter den Füßen immer näher. Jetzt trennte ihn nur noch ein schmaler Steg vom Festland. Mit einem Lächeln auf den Lippen drehte sich Romano noch einmal um und sah sich nach der Fürstin um. Da ihre Mannschaft schon mit Zusammenpacken begonnen hatte war es schwierger geworden das Deck zu überblicken. In Gedanken verbeugte er sich noch einmal vor ihr und liess seinen Blick einen Moment lang auf dem Zeltdach ruhen. Hoffentlich ging alles gut. Wolv würde der Fürstin hoffentlich zur Seite stehen, solange sich ihr Mann unsichtbar machte. Um die anderen Daker brauchte er sich nicht mehr zu kümmern, da Evaliia deren Benachrichtigung über ihren bevorstehenden Umzug übernahm. Romanos Lächeln verschwand und machte sich einer ernsten Minene breit. Schliesslich schritt er die Planke zur Mole hinab und entdeckte auch schon den Jungen, der auf seinen grauen Schimmel aufgepasst hatte. Der Junge hatte einen Eimer Wasser besorgt und rieb den Schimmel sogar mit einem Bündel Stroh ab. Mit einem anerkennenden Nicken entlohnte er ihn mit einer Münze aus seinem Beutel. Romano nannte ihm eine Adresse, wo er sich als Pferdegehilfe verdingen konnte. Das Aufleuchten in den hellen Jungenaugen belohnte ihn ein für allemal. Schmunzelnd stieg er auf und lenkte sein Pferd vom Schiff fort.
tbc Hafen
Signatur ~Ich bin ich, bin ich.~
Romano Caius
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