Mediterranea, eine Insel im Mittelmeer.

Eine Insel, ein unabhängiger Kleinstaat - genau im Kreuz der vier größten Mächte dieser Zeit: Rom, Athen, Alexandrien und Karthago - ein Ort der Weisheit und des Wahnsinns, der Korruption und der Freundschaft, der Freiheit und des Kampfes, ein Schmelztiegel der Kulturen und Klassen, wo Senatoren einem illustren Leben frönen, Händler aus aller Welt die exotischsten Dinge darbieten und Sklaven um ihre Freiheit kämpfen. Erlebe das Schicksal: Tauche ein in eine Welt voller Intrigen, Kampf, Spannung, Spaß, Liebe und Hass - werde Teil von Mediterranea!

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Vin
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...   Erstellt am 23.07.2006 - 22:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lupus



Lupus beruhigte sich ein wenig. Am liebsten hätte er die Katze zwischen seine Zähne genommen und sie aufgefressen. Aber er tat es nicht und wartete ab. Sollten das die Menschen klären. Er trottete nämlich nun weg von ihnen und legte sich etwas entfernt in den Schatten. Sein Kopf war aber gehoben und seine Ohren gespitzt. Aber die Menschen verstand er nicht, ebenso wie diese ihn nicht verstanden.




Lena ...
Arbeitslose Streunerin




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...   Erstellt am 23.07.2006 - 22:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"Was ist passiert?" äffte sie Victor ungläubig nach und schluckte hart. "Habe ich das nicht gerade gesagt? Der Wolf hat sie angegriffen. Dabeie wollte sie sich in die Sonne legen und er knurrte zurück. Sie ist jung und unerfahren und sieht zum ersten Mal einen Wolf. Darum wehrte sie sich mit einem Kratzer gegen ihn." erwiderte Lena wütend und drehte sich zu Victor um, sodass sie ihn ansehen konnte. Nach einem Moment liess sie die Steine fallen, nachdem sie sah, dass der Wolf sich endlich trollte. "Können wir uns jetzt endlich um Mara kümmern?"





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Victor
unregistriert

...   Erstellt am 23.07.2006 - 23:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Victor blickte das Mädchen ernst an. Sie wirkte so vollkommen anders, als er sie noch vor kurzem kennen gelernt hatte. Aber anscheinend lag er eben viel an ihrer Katze. Und so kramte er etwas Geld hervor und drückte es ihr in die Hand.
Ihr seltsames Verhalten aber ignorierte er erst einmal.
»Ich kann deiner Katze nicht helfen. Hier hast du Geld. Bringe sie ins Hospital. Du hättest deine Katze nicht zu dem Wolf vorlassen sollen ...« Das weiss doch jedes Kind, dachte er, sprach es aber nicht aus.
»Das nächste mal halte sie lieber fest.« versuchte er ruhig zu sagen. Dann schweifte sein Blick zu Lupus. Er konnte den Wolf ja auch kaum einschätzen.
»Es ist nicht mein Tier, ich kümmere mich nur um ihn. Es tut mir leid, was passiert ist, aber ein Wolf ist kein Hund, kein Haustier, auch wenn er ein rotes Halstuch trägt. Nun gehe zum Hospital. Ich werde dich später aufsuchen. Wie hiess deine Herrin noch? Anesa?« Victor war eigentlich immer die Ruhe selber, aber er hatte soviel um die Ohren.
»Komm Wolf, ab ins Haus!« rief er den Wolf.

Aber der rührte sich nicht.




Lena ...
Arbeitslose Streunerin




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Registriert seit: 08.04.2006
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...   Erstellt am 24.07.2006 - 06:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lena wusste nicht, warum er sie so komisch anschaute, und ignorierte es. Sie hatte gesagt, was vorgefallen war und das stimmte auch so. Verblüfft starrte sie auf die Münzen in ihrer Hand und sah ihn an. "Meine Herrin hat aber gesagt, ich soll ihr den Wilen lassen und sie nicht festhalten, wenn sie etwas tun möchte." erwiderte sie und beugte sich zu Mara hinab. "Nicht euer Tier, seid ihr da sicher?" Dann sollte sie mal dem Hundefänger Bescheid sagen. Nachdem sie die blutende Mara in ein Tuch eingewickelt hatte, stand sie wieder auf und legte sie in ihre Arme. Ihr Kätzchen konnte ja nicht mehr weglaufen, weil es verletzt war. "Sie heisst An-che-sa. Wir wohnen im Villenviertel. Ihre Villa ist nicht zu verfehlen. Die Katzen in ihrem Land sind Göttinnen und sie bestimmen, was geschieht." Lena schüttelte den Kopf und blickte zum Wolf. "Dann gehe ich mal zum Hospital. Danke für die Münzen.. und die ACTA."





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Victor
unregistriert

...   Erstellt am 24.07.2006 - 20:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


»Nun ...« sprahc Victor etwas gedehnt, während er zu dem Wolf schaute. »Ich kümmere mich um ihn, da ich nicht weiss, wem er gehört.«
Dann wandte er sich wieder an Lena zu und blickte auf das kleine Kätchen. All zu schlimm schien die Wunde nicht und es hätte wahrlich schlimmer sein können.
»Der WOlf fühlte sich halt durch den Kratzer, wie du sagst, angegriffen und hat sich gewehrt. Es tut mir leid um deine Katze, aber wenn sie noch so unerfahren ist, solltest du besser auf sie aufpassen. Nun aber wird sie sicherlich einen grossen Boden um Hunde und vorallem Wölfe machen.«
Er seufzte.
»Im Hospital wird man deiner Katze sicherlich helfen.« Und dann vermerkte er noch, das Lenas Herrin eine Ägypterin ist und diese ja Katzen verehrten ...

»Danke für den Namen. Ich komme dich besuchen, sobald ich Zeit habe. Und viel Glück für deine Katze, es wird schon wieder werden. Es tut mir leid, dass das geschehen ist ...«




Vin
unregistriert

...   Erstellt am 24.07.2006 - 20:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lupus



Lupus hatte zwar die Worte des Menschenmannes gehört, aber er wischte sich immer wieder mit einer Pfote über seine NAse, denn das tat wirklich weh.
Doch Luopus war auch ein kluger Wolf und erst im Nachhinein wusste er, dass dieses kleine Katzenkind wohl noch zu klein gewesen war.
Aber warum war es nicht einfach weggerannt, als er knurrte? Warum musste es sich ihm auch mutig entgegenstellen?

Lupus vermisste Vin unendlich. Alles lief schief, seit er ihn verloren hatte. Aber Lupus wusste, das Vin nicht freiwillig gegangen war.

Und so fühlte sich Lupus ein wenig alleine und spürte, dass er das nicht woltle. Und so sprang er auf und trottete zu den beiden Menschen. Doch nicht angriffslustig, sondern sehr sittsam, so hoffte er.
Er wollte nun niemanden mehr Angst machen. Und so stellte er sich neben Vin, wedelte mit seiner Rute und legte den Kopf traurig schrief, während er Lena ansah, welche das Katzenkind trug. Sie würde seinen entschuldigenden Blick wohl nicht sehen, aber es war ein Versuch wert. Und so jaulte er ein wenig klagend und hob eine Pfote.




Lena ...
Arbeitslose Streunerin




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...   Erstellt am 24.07.2006 - 20:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lena blickte zu Mara hinunter und nickte mit dem Kopf. "Ja, der Kratzer mag ihn wütend gemacht haben. Sie wird sich nun vor ihnen hüten. Das ist wohl besser so. Gut, dann passe ich besser auf sie auf."

Sie runzelte die Stirn. "Und wenn ihr nicht wisst, wem er gehört, warum setzt ihr kein Schreiben über den Wolf in eure ACTA? Jemand vermisst ihn ganz bestimmt ganz doll und braucht ihn." Lena lächelte Victor entschuldigend und auch etwas betreten an. "Ich wollte euch nicht so anfahren. Ich war in Sorge um Mara, sie bedeutet mir viel." Sie trat einige Schritte zurück. "Würde mich freuen euch zu sehen. Ihr habt mir ja geholfen gegen den Wolf. Danke." Irgendwie möchte sie den Mann, obwohl er ihr noch so fremd war. Aber sein Eingreifen war ziemlich mutig gewesen.

Lena hielt inne, als sie sah, dass der Wolf zu ihnen kam und sie anschaute. Er sah plötzlich so traurig aus. "Kann ich nach dem Besuch im Hospital noch mal vorbeikommen?"

Lena schluckte, dieser trauriger Blick von Lupus, unwiderstehlich und dann diese Pfote. Ihre eigene Wut verrauchte bei diesem Blick. "Du Wolf, tut mir leid, dass sie und ich dich getroffnen haben mit Krallen und Steinen, aber Mara ist noch so klein und unerfahren. Sie wollte doch nur auf mich aufpassen." Zögernd ging sie in die Hocke, setzte des Kätzchen im Tuch auf ihren Knien ab.

[Dieser Beitrag wurde am 24.07.2006 - 20:54 von Lena aktualisiert]





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Victor
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...   Erstellt am 24.07.2006 - 21:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Victor war etwas verwirrt, kannte er den Wolf doch kaum und nun schien er sich beruhigt zu haben und seine Laune war wie ausgewechselt.
»Ja, vielleicht wäre das eine Idee, aber ich will auch nicht die ganze Stadt darauf aufmerksam machen, wer weiss, ob sich die richtigen melden ...«

Dann blickte er zu dem Wolf und Lena und hoffte, dass dies alles gutgehen würde. Aber er hatte in den Tagen, wo er sich um den Wolf gekümmert hatte, eh das Gefühl, dass es ein sehr kluger Wolf war.
Und dann dachte Victor daran, wie oft der Wolf ihn zu einem Haus geführt hatte. Vielleicht sollte er da mal nachfragen ...

»Und du musst dich nicht entschuldigen. Es war eine blöde Situation ...aber bitte warte ab, bis ich Euch besuchen komme, ich habe noch so viel zu tun, die neue ACTA ist etwas überfällig. Bringe deine Katze nach dem Hospital nach Hause, sie wird aber sicherlich bald wieder gesund werden.«




Vin
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...   Erstellt am 24.07.2006 - 21:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lupus



Zwar verstand Lupus die Worte der Menschen nicht, aber er erkannte deren Betonung und Stimmung der Worte, und niemanden schien ihm mehr böse zu sein. Nicht, dass ihm das wirklich wichtig war, aber Lupus war eben ein etwas klügerer Wolf, aufgezogen von einem Menschen.

Als Lena sich dann hinhockte, senkte er seine Pfote und schaute zu dem Katzenkind hin, das Schmerzen hatte und wohl auch Angst. Doch dann legte Lupus sanft mit seiner Zunge über den Nacken des kleinen Tieres. Ob die Katze es verstehen würde, wusste er nicht.

Aber es ging Lupus auch ein wenig um sich: Alle hatten immer nur ANgst vor ihm, dabei hatte ihn Vin gut erzogen, auch wenn Lupus ähnlich wie VVin die Menschen nicht mochte: Eben, weil die meisten Menschen, welche Lupus kennen gelernt hatten, schlecht waren.
Nun aber setzte er sich darüber hinweg, leckte dem Kätzchen über den Nacken und dann blickte er Lena und Victor noch einmal an, mit seiner leicht blutenden Nase und trottete dann von dannen. Er verschwand hinter der nächsten Biegung der Strasse.




Lena ...
Arbeitslose Streunerin




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...   Erstellt am 24.07.2006 - 21:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lena liess den Wolf für einen Moment aus den Augen, um Victor zu antworten. "Mhm, stimmt auch wieder. Dann kommen die falschen Besitzer." Eilig wanderte ihre Augen zurück zu Lupus. Er öffnete seine Schauze.. beinahe hätte sie Mara weggezogen, doch dann.. er wollte sie trösten. Mara zitterte und fiepte leise bei seiner Berührung. Lena lächelte den Wolf noch einmal entschuldigend Wolf an und sah ihm nach, wie er verschwand.

Erst dann erhob sie sich wieder und sah Victor an. "Gut, ist angenommen. Dann machen wir es so." Sie lächelte erstaunt. "Eine neue ACTA? Oh, dann steckt ihr sicher bis über die Ohren in eurer Arbeit. Dann sollte ich euch nicht mehr länger von eurem Gast abhalten." Lena wandte sich zum Gehen.





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