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Amenachet Übermütiger Tavernenbesitzer

Status: Offline Registriert seit: 07.05.2007 Beiträge: 87 Nachricht senden | Erstellt am 10.05.2007 - 18:00 |  |
Die beiden nubischen Wachen, die den Eingang bewachen scheinen ein Herz aus Stein zu besitzen und ein geschultes Auge noch dazu. Nicht ejder kommt in den goldenen Ibis. Nur jemand, der "würdig" zu sein scheint, wird von den dunkelhäutigen Wächtern durchgelassen. Eventuell durch das Vorzeigen eines Siegels oder auch weil man bekannt ist. Jeden aber fragen die Wachen nach dem Namen und alssend ann erst ein. Zudem scheinen sie ein Auge für wohlgebaute Menschen zu haben, die in den Goldenen Ibis wollen. Eventuell so oder man muss einiges an Gold abtreten um zu den Auserwählten zu gehören...
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Iman unregistriert
| Erstellt am 12.05.2007 - 01:04 |  |
Ein Schrei in der Nacht! Der nächtliche Himmel, bedeckt von schwarzen Wolkenschlieren, schien jede Sicht verschlucken zu wollen, ebenso das vollkommene Fehlen des Mondes, denn es war Neumond. Die Nacht im Mondkalender, bei der alles enden oder neu beginnen konnte. Für die Einen erstarb ihr Leben wie der Mond entschwunden war, die Anderen werden erst in jenen Nächten neu geboren und sehen dem ersten Erscheinen der schmalen silbernen Mondsichel entgegen. Ein Dachziegel polterte auf die Strasse und dann fiel vom Nachbardach eine Gestalt hinunter. Gewandt rollte sich die Gestalt ab und kam wieder auf die Beine zurück. Sanft wellte sich der Umhang des Gefallenen im lauen Nachtwind, verbarg dennoch in der zarten Liebkosung der nächtlichen Schwärze das Gesicht jenes Mannes. Es war ein Mann, sah man das doch durch die Bewegungen, die sich unter dem Umhang abzeichneten. Der Mann hob das Gesicht und die Kapuze glitte von seinem Haupte, ein wenig des Lichtes aus dem goldenen Ibis spiegelte sich in seinen grimmig verschlossenen Gesichtszügen wieder. Suchend sah er das Dach ab und erkannte eine andere Gestalt, die auf das Dach des Ibis sprang und sich elegant in eines der Fenster hinein gleiten ließ.
Erst dann wandte der Mann, es war Iman, den Blick zu den beiden Nubiern und starrte sie an, betrachtete zu ersten Mal das Haus vor sich. Lachen von Innen drang hinaus, auch die sanften Klänge eines ihm so vertrauten Musikinstrumentes. Oft hatte er das in seiner Heimat vernommen, besonders von den Fingern einer liebreizenden jungen Frau. Golden waren ihre Haare, blau ihre Augen und am Ende war sie genauso gestorben wie alle ihre Vorgängerinnen, die das Unglück hatten, ihm begegnet zu sein. Ein versonnenes Lächeln glitt auf Imans Lippen, bis er sich daran erinnerte, was zu tun war. Das Lächeln starb vollends und er starrte zu dem halb geöffneten Fenster oben. Nochmalig sah er zu den Nubiern und steckte den Dolch wieder in die Dolchscheide unter seinem Umhang. Denn auch noch mit den beiden Männern hier kämpfen zu müssen, würde bedeuten: Sie würde entkommen. Iman richtete sich noch weiter auf, warf ein Ende des Umhangs zurück, so dass seine bloßen, muskulösen Oberarme gut zu Sicht kamen, ebenso seine schwarze Rüstung mit den brünierten Nieten und der lange geschlitzte Rock, den er an diesem Abend wieder trug. Er hatte nicht geahnt, dass er eine Verfolgungsjagd über die Dächer damit bewältigen musste. Als er sich seine schwarzen Haare zurück strichen, zeigte sich auch die schwarze Armschiene mit den silbernen Schlangen als Verzierung.
Gelangweilt, als ob er nicht gerade vom Dach gefallen wäre, trat er auf den Eingang zu und bedachte die beiden Männer mit einem herablassenden und gravitätischen Blick. „Ein Ort der Unterhaltung dünkt mir! Ich wünsche hineingelassen zu werden.“ Schneidend und kalt sprach Iman die Worte, sah gelassen zu den beiden Männern.
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Amenachet Übermütiger Tavernenbesitzer

Status: Offline Registriert seit: 07.05.2007 Beiträge: 87 Nachricht senden | Erstellt am 12.05.2007 - 18:02 |  |
Nubischer Wächter
Kayan war klar, das die Arme der Nacht sich bereits weit um den Busen des Tages geschwungen hatten und langsam beide – Nacht und Tag – zu einer Einheit verschmolzen um dann der Nacht Platz zu machen und ihre Regentschaft zuzulassen, bis zum nächsten Morgenrot verstand sich. Dann würden sie sich wieder vereinigen und im inneren um die Herrschaft kämpfen und zweifellos würde der Tag siegen. Und die Nacht müsste weichen aber nun begann ihre Regentschaft. Mit einem kurzen Seitenblick auf seinen Gefährten schaute Kayan in die Nacht, seine Hand umklammerte den Schaft seines Speeres noch fester. In der Nacht war es am gefährlichsten, Wache zu halten. Denn Mörder und anderes Gesindel trieben sich dann in der Stadt herum und gingen ihren finstren Geschäften nach. Kayan seufzte leicht und murmelte etwas vor sich hin, sein Gefährte neigte den Kopf zu ihm und schmunzelte leicht, dann schaute er wieder gerade aus. Ihre Schicht hatte erst vor kurzen begonnen und sie waren ausgeruht und waren veressen auf diese Schicht gewesen. Der Mond zog im Tanz mit den Wolken immer wieder Schleier um sich und legte einen grandiosen Auftritt ab, das gab der Nubier gerne zu. Kayan gähnte leicht und streckte seinen Rücken durch, reckte den Hals zuerst in die eine Seite, dann in die Andere, was mit einem abartigen Knacken begleitet wurde und von seinem Wächter Gefährten mit einem erheiterten Grinsen aufgenommen wurde.
Dann verließen ein paar Gäste das Haus, anscheinend betrunken von der schweren Süße des Palmweins und der Wirkung der zerstobenen Hanfkörner, die man hier im Hause gern den Getränken hinzufügte. Die Gestalt des Wächters strafft sich und er drückte wieder den Rücken durch, als ob er von seinem Herren an einen Pfahl gebunden worden war und in Erwartung der Strafe möglichst keine Schwäche zeigen wollte. Wortlos schaute der Nubier mit seinen wandernden, dunklen Augen den beiden Gästen nach, die anscheinend verwirrt nach dem Weg suchten. Erbärmlich… er würde nie seinen Körper mit so etwas wie Alkohol vergiften, es gab weitaus bessere Berauschungsmöglichkeiten, die nicht mit einem dumpfen Kopf und schweren Schmerzen, als ob Seth persönlich die Trommel im Kopfe schlug, endete. Die beiden Betrunkenen Gäste, ganz ihren Stand vergessen zu scheinend, fanden nun doch den rechten Weg und entfernten sich von der Lokalität, was der Nubier nur am Rande wahrnahm, eine Bewegung in den Schatten hatte seine Aufmerksamkeit erregt. Da war etwas. Und wirklich, erst nach einiger Zeit trat ein Mann aus der Nacht und schaute sie an. Der Nubier kannte solche Augen. Es waren die Augen von Männern mit Kraft und dieser Mann hier vor ihnen war sicher kein kleiner Krämer, der ein Geschäft abwickeln wollte. Und in den Augen sah der Nubier noch anderes flackern. Todesomen schienen in ihnen zu haften wie eine grausame Kraft. Kurz schien er wie gelähmt von den Augen wie von einer Schlange, aber ihr Zauber verflog schnell und der Nubier blickte unerschrocken in die Augen des Angekommenen.
Oh, welch Arroganz, welch kalter Hochmut sprach aus der Stimme und welche Selbstüberschätzung, welch Selbstüberzeugung. Im Gesicht des Nubiers regte sich nichts und Kayan schaute den Fremden mit einem herablassenden, ebenso kühlen wie nüchternen Blick an. Bei seinen Worten verzog sein Gefährte in der Wacht einen Mundwinkel, sodass es ihm zu einem schiefen Lächeln geriet. Was dachte dieser Nachschatten eigentlich wer er war? Die Hand um den Speer-Schaft zog sich enger und das raue Holz schnitt leicht in die Haut ein. Auf seinen Wunsch hin musterte der Nubier den Anderen allerdings erst einmal mit Gelassenheit und mit dem Genuss der Überlegenheit. Ja, wie ein Stück Vieh wurde Iman gemustert, bis der Nubier leicht nickte und den Weg frei machte hinein – der Fremde durfte eintreten. Er hatte das Urteil überstanden.
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Iman unregistriert
| Erstellt am 13.05.2007 - 12:58 |  |
Ein Tag konnte währen wie ein kurzer Augenblick, aber einige Atemzüge wie ein Jahr. Und so geschah es in jenem Moment der Musterung, die Iman über sich ergehen ließ. Seine Augen hefteten sich auf das Gesicht des Nubiers vor sich, seine Lippen verzogen sich verächtlich, denn Iman schwelgte sich stets in dem Bewusstsein, die Macht über Menschen haben zu können, er besaß schlicht die Skrupellosigkeit sie zur Gänze zu Nutzen und den Tod zu bringen. Und in jenem Glanz, in dem er sich sonnte, wenn es doch mehr schwarze Schatten seiner Seele war, hielt er sich für unsterblicher als er war. Indes blieb Iman ruhig unter der Musterung, die seine Finger zu den Waffen zucken ließ. Er bewegte sich ein wenig geschmeidig zur Seite und wandte betont gelangweilt seinen Blick von jenem Mann ab. Die Speerspitzte ragte vor ihm auf und einen Atemzug lang meinte Iman das verzweifelte Gesicht von Thot darin zu erkennen. Ein sadonisches Lächeln umspielte seine Lippen, denn er spürte, dass Thot immer schwächer wurde und Iman von Nacht zu Nacht stärker. Eines Tages würde er diesen Schwächling besiegt haben und dieser vernichtet sein. Und an diesem Ziel arbeitete Iman Nacht für Nacht, die Tage verbrachte er dabei in seinem Versteck, um nicht auf der Insel aufzufallen.
Der Speer wurde zur Seite geschoben und Iman trat hindurch. Licht umfing ihn wie eine gleißende Corona, wie der helle Schein eines Gottes, und verschluckte ihn. Nur die ruhige Strasse, die zwei Männer und eine einsame kleine Gestalt, die sich am Strassenrand duckte und Imans Eintritt in den Goldenen Ibis beobachtete, blieben zurück.
>> Der Hauptraum
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Romano  Senator, Richter

Status: Offline Registriert seit: 08.06.2006 Beiträge: 538 Nachricht senden | Erstellt am 21.10.2007 - 18:57 |  |
cf nirgendswo
"Formidable.. absolut delektable." Leise brummelte der blonde Hüne namens Aurelis Caius vor sich hin. Er musste zum 'Goldenen Ibis' gehen, damit der Senator sein zum Abendmahl bestelltes Rehrückenfilet auch mit den richtigen Gewürzen bekam. Leider war auf dem Markt der letzte Rehrücken direkt vor seiner Nase zu einem Schnäppchenpreis weggekauft worden. Die Gewürzekiste des ansässigen Händlers war auch schon aus. "Und wehe er isst den nicht, dann schütte ich ihm die Soße über den Kopf und stopfe jede nicht gegessene Erbse in seine Nase."
Er verstummte beim Anblick der prächtigen Nubier und richtete sich auf. "Absolut fabelhaft.. solche Kerle sollte er kaufen." Aurelius hilet das Siegel des Senators den beiden vor die Nase. "Lasst mich eintreten. Ich bin im Auftrag des Senators hier." Er zeigte den Einkaufskorb vor. Diverse Pakete hatte er bei einem befreundeten Tavernen deponiert. Hoffentlich würde dieser nicht schnüffeln. Erwartungsvoll sah er die Nubier an. "Na.. wird das heut noch was?"
Signatur ~Ich bin ich, bin ich.~
Romano Caius
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Amenachet Übermütiger Tavernenbesitzer

Status: Offline Registriert seit: 07.05.2007 Beiträge: 87 Nachricht senden | Erstellt am 21.10.2007 - 19:07 |  |
Nubische Wache
Es war eine undankbare Arbeit, die sie beide hier erfüllten. Aber gut, Amenachet bezahlte sie dafür, das sie hier nicht jeden hineinließen und der eifrige Blick eines Mannes wurde bei solchen Summen, die der Ägypter anbot, immer ein wenig geschulter und positiver den Amenachet vergab Gunst wie er sie nahm und ebenso schnell wie er sie beide lobte, konnte er ihre Aufgabe hier beenden und sie beiden würden als Bettler dastehen. Und soweit würde es bei Olokun nicht kommen! Dajanassur trat einen Schritt nach vorne als ein Mann sich näherte, vor der eigentlichen Zeit. Der Nubier kniff die AUgen zusammen, eine Hand an den verzierten Schaft des Speeres gelegt, die andere in die Hüfte gepresst und blickte den Mann musternd an.
Also... das er mit dem Blatt Papier vor ihnen herumfuchtelte machte keinen Eindruck auf den Nubier. Gelassen nahm er das Blatt in die Hand und las es recht aufmerksam durch, stoppte kurz, las noch einmal, sinnierte kurz mit seinem Mitwächterund schaute den Römischen Mann an.
"Schweig, kleiner Mann" gab der Nubier dunkel von sich und blickte ihn bitterböse an. Die Hand des Nubiers um den Speer wurde fester, ein verschmitztes Lächeln stahl sich auf das Gesicht des Dunkelhäutigen und die blitzend weißen Zähne traten zum Vorschein. "Tretetein, mein Herr wird erfreut sein, aber wenn ihr ihn in falscher Laune erlebt, wundert euch nicht..." Damit machte Dajanassur platz und wies mit einer Hand in Richtung Eingang.
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Romano  Senator, Richter

Status: Offline Registriert seit: 08.06.2006 Beiträge: 538 Nachricht senden | Erstellt am 21.10.2007 - 19:30 |  |
Aurelis Caius
"Habt mal einen Herrn, der selbst am Hafen einkaufen geht und sich kurzerhand entschliesst etwas anderes zu essen als geplant. Er war zu lange in der Sonne, jawohl, ganz toll darüber, seinen Sohn wieder gefunden zu haben." ereiferte Aurelius sich und klappte seinen Mund zu. "Ich bin ja schon still." Sich schon siegessicher wähnend verweilte er vor den Nubiern, nahm das Siegel wieder entgegen und verstaute es in seiner langen Tunika. Aurelius schenkte beiden ein formvollendetes Lächeln. "Danke schön, euch beiden. Schlechte Laune schadet mir nicht.. eher eigenmächtige Aktionen des Hausherrn die den gut geplanten Haushalt durcheinander bringen." Mit diesen Worten auf den Lippen verabschiedete er sich von den Wächtern und betrat das Etabblissement.
tbc nach drinnen zum Hauptraum
Signatur ~Ich bin ich, bin ich.~
Romano Caius
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