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Campotza
unregistriert

...   Erstellt am 26.01.2007 - 14:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Achja Harald was ist den das für ein Verlag.
Vielleicht wäre mein Buch ja bei Dir gut aufgehoben.

Wegen ebay: Wenn man hier jemanden hat der für einen, mit etwas Beteiligung, etwas verschicken kann an Kunden, Dann kann man seine Geschäfte trotzdem über Uy machen.

z.B. Jemand läst Hängematten in Asien, Paraguay oder so fertigen, läst das ganze per Kontainer zum Verkaufsort bringen und ein Verwanter oder Bekannter bringt es nach Bestellung für euch zur Post und überweist das Geld, abzüglich seiner Provision, aufs Konto.

Das könnte gehen.
Sollte aber hier in D schon geübt werden und stabil laufen.




Harald 

...

...

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Registriert seit: 29.12.2006
Beiträge: 26
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...   Erstellt am 29.01.2007 - 00:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Leute,

danke für die Reaktionen! - ja bin fast immer nüchtern, deswegen zieht's mich ja auch zu den Matesäufern statt zu den Bierfahnenträgern

Logistik, da sind wir immer noch nicht schlauer. Vielleicht ist gewerblicher Gütertransport aus Uruguay besser/billiger als wir denken, aber, nunja, wir wissen es nicht.

An die Mischformen habe ich auch schon viel gedacht, sprich Auslieferungslager in Good Old Europe und nur mehr die "virtuelle" Firmenbasis in Uruguay. Es muß aber jedem klar sein, daß man bei jedem Zwischenschalten von deutschlandbasierten Auslieferern es mit den deutschen Bürokratie- und Steuerhengsten zu tun bekommt. Campotza, Deinem Bekannten werden rasch allerlei Briefchen von allerlei Behörden ins Haus flattern, mit unverständlich formulierten Formularen, und wenn Du nicht aufpaßt auch von Abmahnanwälten (ständig gibt es neue bescheuerte Gesetze); sobald nach außen der Eindruck eines regelmäßigen Handels mit Importwaren entsteht (übrigens sind die meisten "Powerseller" mit Ebay-Privatstatus tatsächlich Inhaber einer Firma).
Das alles sprengt sehr rasch jeden Gefälligkeitsrahmen.
Direkt von Uruguay aus verschickend, wäre man hingegen relativ behördensicher. Zoll/Mwst. wird bei privaten Endkunden in der Regel nicht fällig.

Ich mache (bislang ...) leider nur Schachbücher. Ggf. kann ich gerne beraten wegen günstiger Druckkosten und auch, wie man Kosten spart bei der Druckvorbereitung; beides ohne jede Niveauabstriche. Sonst!? - eher sorry. Habe einen Spezialmarkt, den ich PR- und vertriebsmäßig (Fachhändler) ganz gut erreiche, sowie diverse Spezialkompetenz. Allgemeine Literatur ist ein ganz anderes Kaliber, und die Schinken von abgehalfterten Show- oder Politik"stars" sowieso. Über Qualität brauchen wir uns da nicht zu unterhalten.
Verdammt schwer ist es für alle anderen in unseren reizüberfluteten Zeiten, überhaupt Aufmerksamkeit zu erreichen. Ok die Kärrnertour, Lesungen in örtlichen Buchhandlungen/Bibliotheken usw., kannst Du machen, braucht aber gehörigen Idealismus bei nur mäßigem Verkaufspotential. Kontakte mit wichtigen Multiplikatoren wie Rezensenten - habe ich für Schach, aber bestimmt nicht in der großen weiten Literaturwelt.
Bleibt das Internet. Bezüglich Eintragung in viele Onlinekataloge, elektronisch verfügbare Leseproben usw. bringt BOD (oder international z.B. Trafford) schon was; eher etwas mehr als ein Kleinverlag wie ich, der das händisch macht, was bei den Multis automatisiert abläuft.
Präsenz in Buchhandlungen?
Kann man über BOD oder auch sonst weitgehend vergessen. In den Bahnhofsbuchhandlungen steht eh nur niveauloser Schrott drin, oder aus Vorgängerbüchern recyclierte Kochrezepte usw., dem Niveau des Zeitgeistes halt entsprechend. Meine Bücher sind immerhin in ca. 15 deutschen Großstädten in Fachbuchhandlungen präsent (sowie bei Fachhändlern), das ist für einen Kleinverlag schon viel.
Und, sollte auch jedem klar sein, selbst die mittelprächtigste Internetseite wird noch x-mal öfter angeklickt, als ein unauffälliges Buch gekauft wird. Ist halt das moderne, basisdemokratische Medium.
Sorry nochmals für meine Nüchternheit - es ist eine tolle Sache, ein Buch zu schreiben, und viele wollen das - aber im Sräd "Geldverdienen" hat das eigentlich wenig verloren.
Wirklich Geld verdienen mit Büchern tun nur diejenigen, die es eigentlich nicht mehr nötig haben, die Bohlens und die Schröders. Selbst hervorragende Fach- und Sachbuchautoren haben oft nur dreistellige Verkaufszahlen. Bei schöngeistigen Sachen sieht's eher noch schlechter aus. Die Welt ist bekanntlich nicht gerecht, für ein Gerichts- oder sonstiges Gutachten gibt's zum Beispiel meist mehr Kohle als für ein Fachbuch, selbst aus Professorenfeder.

So, nun genug zum Thema nüchterne Realität
Aber das Internet bietet viele Chancen, denke ich. Skype und Webcams, wird alles immer besser, und wenn nicht jetzt, dann in 1-2 Jahren, wie wär's nur zum Beispiel mit Nachhilfeunterricht in Deutschland über diese Medien!? Nur so als eine Idee von vielen. Die Chinesen können ja meinetwegen vieles saubillig machen, z.B. ganze Telefonbücher abtippen, aber Nachhilfe für Deutsche noch nicht . Und 8-10 Euro brutto=netto die Stunde ist für ein Leben in Uruguay ja sehr ok, man sollte nicht zu unbescheiden sein, für ein Leben in Deutschland langt so ein Lohn halt nicht. Das ist immer der Vorteil, den man von einem Billigstandort aus halt hat!

Also ich denke, "internetkompatible" Menschen haben künftig genug Möglichkeiten!
(PS: wenn einem gar nix mehr einfällt, kann man zur Not noch gegen strunzdumme Amis internetpokern . Ein arbeitsloser Kumpel von mir sagt, er verdient damit im Schnitt 1 Euro die Stunde - wäre immer noch fast ein Durchschnittseinkommen in Uruguay)




hergo ...

......

...

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...   Erstellt am 29.01.2007 - 09:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ja, Verlagsarbeit ist ein hartes Brot. Es sei denn man hat Selbstläufer im Program. (wie du sagtest bohlens oder Schröders).

Anzeigen in Zeitungen sind verdammt teuer und fressen den Gewinn gleich wieder auf. Das Internet als Werbemedium ist leider ein bischen zufällig. Buchbesprechungen sind noch das beste aber man muss fleissig darum werben und Leute kennen, die das dann in den richtigen Zeitungen unterbringen. Die Wirkung ist auch nicht sehr nachhaltig. Verkauf steigt kurz an und zwei Monate später sieht man nichts mehr davon.
Ich hab's auch mal versucht, nach zwei Büchern aufgegeben. Noch Glück gehabt und nur mit leichtem Verlust rausgekommen.

Finanzielles Risiko minimieren geht eigentlich nur über e-books. Da gibt es keine Druckkosten im voraus abzudrücken, aber wer will die schon am Bildschirm lesen. Ziemlich nervig. Ausdrucken ok, aber angenehm zum Lesen sind diese A4 Seiten, als Loseblattsammlung oder im Ordner abgeheftet, auch nicht gerade. Einfach nicht handlich so'n Ordner abends im Bett. ich habe das bei Campo's Buch zwar durchgehalten (weil es superinteressant war, ist doch klar!) aber viele Bücher habe ich mir electronisch noch nicht gekauft. (Zwei, um genau zu sein).

Also, als Zubrot vielleicht geeignet aber um davon zu leben wenn man nicht bekannt ist oder seine Nische hat wie Harald mit Schachbüchern, hart. Da wird wohl auch Uruguay nicht viel helfen.

[Dieser Beitrag wurde am 29.01.2007 - 09:01 von hergo aktualisiert]




Campotza
unregistriert

...   Erstellt am 29.01.2007 - 10:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Tja...
da hilft nur die Realität neu erschaffen.

Ist schon ne seltsame Welt das.




difilous ...

...



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...   Erstellt am 29.01.2007 - 11:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


....das mit dem handlichen Aktenordner habe ich auch.

Da ich mit meinem Drucker nur einseitig drucken kann, wird es zur Kraftprobe. Aber natürlich lese ich es.

Biber meint man könnte sich einen Monitor in Augenhöhe vors Bett mit Fernbedienung anbringen. Ähnlich wie die Fernseher in den Krankenhäusern. Die Bücher abspeichern und eine MiniDVDbibliothek auf den Nachttisch stellen.

Vielleicht ist das die Zukunft. Und ein Buch in der Hand hat nur noch einen Sammlerwert.

LG, aus einem kalten verregneten Andalusien, wo man sich nur vor dem Kamin kuscheln kann und Campos Buch stemmen. 1 und 2, 1 und 2... mir wird es schon warm...1 und 2.... Difi





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Wo immer du hingehst: der Himmel hat dieselbe Farbe.

hergo ...

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...   Erstellt am 31.01.2007 - 15:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Difi!
DIE Gelegenheit für künftiges sorgloses Leben in Uy!Wusstest du, dass du als das "schreibende Kochbuch" bekannt und berühmt bist und das da jemand gerne die Fotos deiner Kochergebnisse machen möchte um mit dir reich zu werden?

Vielleicht kann ich mit reich werden, als ehemaliger Verleger... (man darf ja noch träumen)

(schau mal im andren Forum, ich sehe nicht so oft rein, zufällig heute mal, es gibt dort gerade einen regen Austausch über Essen und Trinken)

Gruss Hergo

[Dieser Beitrag wurde am 31.01.2007 - 15:37 von hergo aktualisiert]




Kaya ...

...

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...   Erstellt am 31.01.2007 - 20:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Hergo, du tanzt auch auf 2 Hochzeiten? Ich lese da was vom "anderen Forum" *fg*
Zu eurer Information - bevor es irgendwie auf Umwegen "herauskommt" - diese Diskussion habe ich entfacht. Ich hatte mich dort als Capesha angemeldet, bevor ich auf euch gestossen bin





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Ich mag falsch liegen, aber ich bin mir meiner Sache immer sicher. Und in diesem Fall denke ich, ich habe Recht.

difilous ...

...



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...   Erstellt am 31.01.2007 - 22:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hilfe..

schaue gleich mal nach.

Hört sich nach Kochduell an.

Difi





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difilous ...

...



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...   Erstellt am 31.01.2007 - 23:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Oh toll... Difi wird berühmt.

Schade , dass ich hier bei den Weihnachtplätzchen abgestürzt bin. Schaut mal in das Rezept. Habe da so meine Zweifel, ob man damit ein größeres Publikum erreichen kann.

Also ich schreibe die Rezepte und peppe die satirisch auf. Kaya macht die Fotos und kreiert dazu Gaumen-Verse.

Hergo leitet den Verlagskram,

Miguel hält Lesungen in spanisch,

Bea macht Kochkurse und bereitet den zweiten Teil vor,

Campo schiebt bei jeder Gelegenheit seine Buchwerbung unters Volk, in Form von gespielten Werbeblöcken, die mit Hilfe von Forenmitgliedern einstudiert werden. Natürlich unter Campos musikalischer Leitung.

Tomduli managte eine Tournee durch Uy. Mataojo entwirft die Programmheftchen, die wiederum von Harald bearbeitet werden...

vale, ich höre auf. Aber träumen ist wunderschön.

GN, Difi





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Harald 

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...   Erstellt am 01.02.2007 - 02:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Klasse Karriere, Programmheftchen machen . Erinnert mich an meinen letzten Krieg bei der Herstellung eines Werbefaltblattes

Bücher machen ist übrigens viel billiger, als die meisten denken (dafür die Verkaufsrabatte ... höher). 160 Seiten, 1000er Auflage (s/w, langt für Kochbuch halt net ganz ) biste in Tschechien mit 1500 Euronen dabei. Und in Uruguay soll's ja sogar groooßee Papierfabriken haben, ist bestimmt noch billiger .
Wichtig ist nur, keinerlei Extrakosten für Satz/Druckvorlagen zu verursachen. Wenn'des nich blickst mit Quark oder dem Adobe Kram und der Gedanke an Blindflug mit Postscript Dir nur Magenkrämpfe verursacht, oder Dir die Programme zu teuer sind, nimm Word und häng nen virtuellen PDF-Drucker an (Freeware), gibt superscharf gestochenen Druck, der ohne weitere Umwege+Kosten direkt von Druckmaschinen gefressen wird.

Also, auf zur Papierfabrik!




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