Miguel  Gründer und Betreiber des Forums
       

Status: Offline Registriert seit: 31.08.2005 Beiträge: 4683 Nachricht senden | Erstellt am 20.05.2009 - 12:49 | |
Europaweit verkaufte Volkswagen im April gut 9% weniger Wagen als im Vorjahresmonat. Dabei federte auch das Auslieferungsplus auf dem zweitgrößten europäischen Markt, Frankreich, den Rückgang deutlich ab.

Auch der Einbruch des US-Marktes ging an Europas größtem Automobilbauer nicht spurlos vorüber: VW verfehlte im April das Vorjahresniveau um gut ein Zehntel.
In Südamerika schrumpfte der Absatz um knapp 13%.
Signatur ich bin Uruguayaner und habe 15 Jahre in Deutschland gelebt. |
Fatmita  Einwanderungs-Expertin
      

Status: Offline Registriert seit: 24.08.2006 Beiträge: 1642 Nachricht senden | Erstellt am 20.05.2009 - 14:20 | |
19.5.2009
„Tirol vermisse ich, die Politik aber nicht“
Aus „seiner neuen Welt“ hat am Dienstag Herbert Prock erzählt. Der ehemalige Landeshauptmannstellvertreter war auf Einladung des MCI zu Gast in Innsbruck.
Von
irene rapp
Innsbruck – Natürlich vermisst er Tirol. Die Politik hingegen geht ihm nicht ab. Fünfzehn Jahre hat Herbert Prock einst als Chef der Tiroler SPÖ, als Landeshauptmannstellvertreter und Landesrat u.a. für Soziales Politik gemacht.

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Herbert Prock in Tirol. Foto: Böhm
„Eine Zeit, die ich nicht missen möchte, die ich aber auch nicht vermisse“, erzählte der 54-Jährige Dienstagabend in Innsbruck. Und das, obwohl er 2002 bei seinem Rücktritt eine politische Rückkehr nicht ausgeschlossen hatte.
Neue Aufgaben
Doch das ist Jahre her. Prock hat neue Aufgaben und offensichtlich eine neue Heimat gefunden. Sein Parteifreund Viktor Klima holte den Tiroler nach Argentinien. Ersterer war 2001 nach Südamerika gegangen, mit dem Auftrag, die VW-Werke zu schließen.
Klima jedoch legte ein Sanierungskonzept vor und konnte das Aus verhindern. Zweiterer folgte als Leiter der Internen Kommunikation und Verantwortlicher für Corporate Social Responsibility bei VW Argentina nach.
Meistverkaufte Automarke
Mittlerweile ist VW die meistverkaufte Automarke Argentiniens. „Die Zahl der Mitarbeiter hat sich auf 6000 verdreifacht“, sagte Prock. Und freut sich darüber, dass er auch in Südamerika soziale Aufgaben wahrnehmen kann.
„Wir investieren u.a. in Ausbildungsprojekte.“ So hätte ein von VW entwickeltes Verkehrsspiel für 100.000 Kinder für Echo gesorgt. „Die Argentinier haben eine unglaubliche Fahrkultur.
Täglich gibt es 22 Verkehrstote“, nannte Prock Details. Mit dem Spiel hätte man ein Bewusstsein für richtiges Verhalten im Straßenverkehr schaffen wollen.
Wie überhaupt unternehmerische Sozialverantwortung wichtig sei in einem Land, in dem der Staat viele Aufgaben nicht wahrnehme. Argentinien sei reizvoll, trotz hoher Gewaltrate. Und so überraschte eine Äußerung Procks nicht: „Ich werde vielleicht dort meinen Lebensabend verbringen.
Signatur Ich bin Hamburgerin und Betriebwirt |