<Thomas> unregistriert
| Erstellt am 02.04.2007 - 18:52 |  |
Hallo Mark,
es ist eine gelungene Veranstaltung !!!
Herzliche Glückwunsch zu der Organisation und Danke an alle Helfer!!! Auf der Strecke war es nach meinem Empfinden nicht zu merken, das es so viel Läufer waren. Ich war oft in einem größeren Pulk gelaufen, gedrängel gab es aber nicht. Selbst der Start war unproblematisch. Super war der Ausschank der Getränke! Es gab auf beiden Seiten der Straße etwas zu trinken, somit wurden Wartezeiten vermieden.
Das mit dem Wetter habt Ihr bestens geplant, fast kein Wind und die ganze Zeit Sonnenschein 
Einzig negativer Punkt, aber da habt Ihr keinen Einfluss drauf - Die Duschen waren eiskalt und kam mehr oder weniger tröpfchenweise.
Im Ziel angelangt hatte ich das Gefühl auf einem Volksfest zu sein, es war eine tolle Stimmung!
Nun kann der Marathon kommen 
Viele Grüße
Thomas
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andre  Organisator und Trainer
    

Status: Offline Registriert seit: 09.01.2007 Beiträge: 74 Nachricht senden | Erstellt am 03.04.2007 - 18:22 |  |
Pankow schnell wie ein Porsche!
Mit einem Supersprint siegt der Bergedorfer (Startnummer 110) mit mehr als einer Minute Vorsprung.
Von Peter Hansaul[/size]
Neugraben -
Es waren genau eine Stunde und sieben Minuten vergangen, seit die 650 Teilnehmer an der norddeutschen Meisterschaft über die Halbmarathon-Distanz in Neugraben auf die Strecke geschickt worden waren, da kam im Ziel die Meldung eines Streckenpostens an: "Der Erste ist an der Kirche vorbei." Sofort wendeten Zeitmesser und Zuschauer die Blicke quer über den Sportplatz hinweg, wo am anderen Ende die Läufer auf die letzten Meter auf der Sportanlage einbogen. Und dann war er zu sehen, ein junger Mann im weißen Trikot. Er erhöhte das Tempo, zog an Teilnehmern des 10-Kilometer-Laufes vorbei wie ein Porsche an einem Moped. Wie einer noch so sprinten kann, der doch schon 21 Kilometer in den Beinen hat. Im Ziel warf Bennet Pankow kurz die Arme hoch, und knickte dann vorn über und rang nach Luft.
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Der neue norddeutsche Meister über 21 Kilometer ist gerade mal 21 Jahre alt, startet für die TSG Bergedorf und seine Siegerzeit betrug eine Stunde, zehn Minuten und 47 Sekunden. Für alle, die bei ihrem Wochenend-Joggen auch einmal Minuten und Sekunden zählen, hier eine andere Zahl. Bennet Pankow ist im Durchschnitt jeden der 21 Kilometer in drei Minuten und 35 Sekunden gelaufen. Da steigt bei jedem Hobbyläufer die Achtung vor dieser Leistung.
Dabei muss der junge Mann, der sechs- bis siebenmal in der Woche trainiert und dabei 100 Kilometer rennt, heute eine ganz andere Prüfung bestehen. "Da mache ich meine Prüfung als Assistent auf einem Rettungswagen", erzählte er. "Ich hoffe, dass ich dann einen Job bei der Feuerwehr bekomme."
Dann wird er sicher Hamburgs schnellster Feuerwehrmann. Denn Jan Oliver Hämmerling (Rollstuhl-Sportclub Hamburg) war als Zweiter eine Minute und elf Sekunden später im Ziel angekommen. Und auch seine 1:11:58 war noch eine ausgezeichnete Zeit.
Wie schwierig es war, bei dieser Laufveranstaltung der LG HNF vorn dabei zu sein, erlebte auch Michael Neitzke. Der Schnellste im LG HNF-Trikot war nach 1:17:51 im Ziel. Auch das noch eine gute Zeit. Nur waren 21 Teilnehmer schneller als er.
Aber selbst, wenn man alle Konkurrentinnen weit hinter sich lässt, kann das nicht immer vor einer Enttäuschung schützen. Kathrin Schippmann vom VfL Oldesloe war immer nur im Pulk der Männer mitgelaufen. Lediglich beim Wendepunkt hatte die stille blonde Frau einige Konkurrentinnen zu Gesicht bekommen. Am Ende war bei 1:22:31 ihr Vorsprung mehr als drei Minuten vor Bea Burmester-Schöler von Phoenix Lübeck (1:25.48). "Aber den norddeutschen Meistertitel bekomme ich wohl nicht", erkannte die Siegerin im Ziel. "Ich habe nämlich vergessen, mich dafür anzumelden."
Einen Titel nahm Monika Belau vom Harburger SC mit nach Hause. Sie wurde norddeutsche Meisterin in der Altersklasse W 50. Wie hervorragend ihre Zeit von 1:31:28 war, zeigt sich im Vergleich mit den jüngeren Damen. In der Altersklasse W 40 erhielt Anke Sturm aus Soltau die Meisterehre (1:37:36), Petra Cordes von der LG HNF wurde Vizemeisterin in 1:45:41.
Beim Lauf über fünf Kilometer war die erst 16-jährige Birte Wiebe aus Lüneburg die schnellste Frau (23:18 Minuten) und der kleine Ira Fabri mit sieben Jahren der Jüngste. Er läuft immer mit seiner Tante Florence und mit Onkel Julian. "Und dann ist auch die Oma noch dabei", ergänzte Ira, der als Vierjähriger das erste Mal in Neugraben mitgelaufen war. "Aber die Oma hatte diesmal keine Zeit."
erschienen am 3. April 2007
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