Wenn Ihr diese Hallen betretet, so seid Euch bewusst: Wenn Ihr die Regeln und Gesetze dieser Gegend nicht einhaltet,
so wird es Euch übel ergehen. Seid Ihr uns aber wohlgesonnen, so soll es Euer Schade nicht sein!

Nationalhymne Chaoswüste



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Volkmar-der-Grimmige 
Erwählter Sigmars
Großtheogonist Volkmar der Grimmige
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...   Erstellt am 01.10.2006 - 20:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der Erwählte schüttelte bei den Worten seines Gegenübers sanft seinen Kopf über dessen Unverständnis, doch, was wollte er von einem Vampir anderes erwarten. Er würde kaum diese verderbten Wege gehen, wenn er wüsste, wohin sie führten und begriffe, welche Konsequenz es haben würde.
So entgegnete er ohne die Bitternis in der Stimme der Schattengestalt zu erwidern:
" Nun, erstens wird in unseren Krankenhäusern das Blut nur denen entnommen, die es freiwillig geben, zweitens nur in einer Menge, die demjenigen nicht schadet. Und dass Tierblut nicht mit menschlichem kompatibel ist braucht Ihr mir gewiss nicht zu sagen, ich glaube, das kann jeder, der halbwegs bei Verstand ist aus der natürlichen Divergenz der Wesen kombinieren.
Ob ich in eine tote Seele sehen kann, nun, ich glaube ich habe mich etwas ungeschickt ausgedrückt. "Seele" war in dem von mir verwendeten Zusammenhang nur ein Synonym für das Wesen der betreffenden Existenzform, dessen innerstes Selbst, nicht in der Bedeutung, die das Wort als solches hat.
Die mir von Sigmar verliehene Macht lässt mich Erkenntnis über das endgültige Sein der anderen gewinnen, wie in sechster Sinn, der mir aufzeigt, wie der Betroffene bisher gehandelt hat, wie seine Ansichten und Motivationen sind. Nicht konkret, sonst wäre jegliches Gespräch überflüssig, aber in eben einer Manifestation gleich einer umgebenden Aura."

Mit einem fast schon melancholischen Lächeln ob dessen, was er mit Hilfe dieser Gabe über seinen Gesprächspartner erfuhr erklärte er weiter:
"Dass Ihr mein Credo und das der Menschen nicht versteht, war mir klar, dennoch möchte ich anführen, dass die göttliche Supremität nicht aus bloßer Überlegenheit an Potential deriviert.
Die Anerkennung der Götter als höhere, richtende Wesen entsteht nicht aus Angst vor Ihrer Macht, sonst müssten wir alle die Chaosgötter anbeten, nein, wir glauben, weil wir durch unsere Ratio begreifen, dass Ihr Weg der einzig Richtige eben nicht nur für uns, sondern für die ganze Welt ist.
Dass eben nur durch Gerechtigkeit und Ordnung ein angenehmes Leben für alle möglich ist, weshalb wir die Anhäufung von Besitz und luxuriösen Lebensstil auch nicht gerade wertschätzen.
Sigmar selbst war ein Mensch, bevor er aszendierte, er lebte uns einen Weg der Rechtschaffenheit und der Verständigung vor, nicht auf der Suche nach Macht, sondern für das Wohl aller. "

Wieder fügte Volkmar eine kleine Pause ein, um seine Worte wirken zu lassen, dann fuhr er fort:
" Was die Freiwilligkeit angeht, so muss ich wohl erläutern, was ich vorhin bereits sagte. In dem Moment, in dem ein Mensch oder sonst ein Wesen zu einem Vampir wird stirbt er, das unschuldige Wesen, das Ihr nanntet ist also tot, nur die sterbliche Hülle wird durch die Essenz des Chaos am Leben gehalten, die eine Parodie seines ursprünglichen Geistes formt. Der Betroffene kann also nichts wie Ihr sagtet, "Gutes daraus machen".
Euer Beispiel mit dem Jungen allerdings lässt mich staunen, kennt Ihr unsere Jurisdiktion so schlecht? Natürlich wird ein Kind nicht so hart bestraft, wie ein Erwachsener, es ist schließlich noch nicht voll ausgereift, aber ein jugendlicher oder kindlicher Dieb wird ebenso verurteilt, wenn man Ihn erwischt.
Selbstverständlich werden auch die Umstände mit berücksichtigt, unter denen der Diebstahl geschah. Wenn er es aus Hunger tat, wird man ihn wahrscheinlich verpflichten, seine Schuld abzuarbeiten, wenn er es aber aus Gier tat, wird er eingesperrt oder interniert, je nach Alter. Vielleicht nicht allzu lang, aber doch so, dass er merkt, wie falsch es war. "



Index:
Divergenz - Verschiedenheit
Credo - Glaube oder Glaubensbekenntnis
Supremität - in etwa: Überlegenheit
deriviert - in diesem Zusammenhang: entspringt; folgt
Ratio - Vernunft/Verstand
aszendieren - In diesem Zusammenhang: zur Göttlichkeit aufsteigen
internieren - in ein Zwangsarbeitlager stecken





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Wahnfried ...
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Wahnfried von Düsterbrocken
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...   Erstellt am 03.10.2006 - 21:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Leicht schüttelte sein Lordschaft seinen Kopf, als er die Worte Volkmars hörte und sprach:
Woher sollte ich eure Richtlinien kennen? Die eines Imperiums? Nicht gerade sehr Volksnahe sowas, aber doch die einzige Möglichkeit Frieden zu bringen, nicht wahr?
Was aber das mit dem eurem Credo und der Menschheit angeht habt ihr Recht, ich kann eure engstirrnige Ansicht nicht teilen, aber wenn ihr meint, das ich euch nicht versteh, wie könnt ihr dann auch nur entfernt annehmen, mich und meine Rasse zu verstehen? Ist dies ...

wollte Wahnfried gerade weitersprechen, als er eine Macht spürte, die sich hinter ihn erhob...

[Dieser Beitrag wurde am 03.10.2006 - 21:01 von Wahnfried aktualisiert]





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Volkmar-der-Grimmige 
Erwählter Sigmars
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...   Erstellt am 05.10.2006 - 20:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


An alle: Bevor man mich jetzt des PG beschuldigt, ich habe das mit Wahnfried abgesprochen.

An Wahnfried: Falls du mit den Details nicht einverstanden bist, schreib mir bitte eine PM.


In leichtes Seufzen von Seiten des Großtheogonisten folgte der knappen Antwort des Vampirs. Volkmar spürte langsam die Anstrengungen des Tages, insbesondere des Kampfs und verlor langsam auch die Lust, sich nur die scheinbar unveränderlich bösen Absichten seines Gegenübers anzuhören. Ohne jedoch etwas davon verlauten zu lassen sprach er:
" Weshalb klagt Ihr dann zuerst Misstände an, um danach zuzugeben, dass Ihr von der wirklichen Situation keine Ahnung habt?
Zudem, warum seht Ihr das Rechtssystem unseres Imperiums als nicht volksnah an? Jedem Bürger, aber auch Reisenden ist es gestattet Einsicht in die Gesetzestexte zu erhalten, die Beamten sind sogar ausdrücklich dazu verpflichtet sie denen, die des Lesens nicht mächtig sind mündlich zu erklären. Weiterhin sorgen die Verenapriester dafür, dass auch den Ungebildeten das Urteil zukommt, dass sie selbst vielleicht aus Mangel an Fertigkeit nicht erstreiten könnten.
Beschwert Euch also bitte nicht ständig über Dinge, die Ihr nicht vollständig zu kennen scheint.
Wer von uns hier in seinen Ansichten nun engstirnig ist, darüber lasse ich andere urteilen, nur zumindest kenne ich das, was Ihr fehlerhaft als "Rasse" bezeichnet.
Fürderhin sein angeführt, dass..."

In diesem Moment spürte auch der Erwählte die von dem Dämonenportal ausgehende Macht. Seine Stimmung schwang augenblicklich von Gelassenheit in lodernden Zorn um. Jeder Anflug von Müdigkeit war verschwunden und mit starrem Blick sah er in Richtung des Dämonenportals.
Diesen Moment der Unachtsamkeit nutzte der Vampir, um sich nach vorne zu stürzen und mit einer gewandten Bewegung den Schmuckring von Volkmars linker Hand zu stehlen. Bevor er allerdings irgend eine andere Aktion durchführen konnte stieß in der Großtheogonist mit seinem Arm zurück. Wo seine Hand die Brust des Untoten berührte verbrannte sie das Fleisch, auch wenn die Kleidung intakt blieb.
" Stellt Euch, oder flieht, Bestie. Wenn ich Euch nicht jetzt richte, wird es ein anderer tun." rief er noch, als er in Abwehrhaltung ging.





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Wahnfried ...
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...   Erstellt am 06.10.2006 - 16:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Leise Lachte seine Lordschaft über die Worte des Großtheogonisten, während er den kleinen Schmerz auf der Brust ignorierte und rief ihm ins Gesicht:
Ich denke wir verschieben die Angelegenheit auf ein andermal, wenn ihr gelernt habt, das das Gute nie so ist wie es zu sein scheint. Ich werde mich daran ergötzen zusehen zu können, wenn der Herr der letzten Tage euch die Augen öffnet!
Bei diesen Worten wand sich Wahnfried um und lief schnellen Schritten in Richtung des Dämonenportals, denn nur dort konnte sein jetztiger Herr sein.
Den Ring Volkmars steckte er dabei in eine der vielen Taschen seiner Gewandung, wobei er wusste, das er dort nicht verloren gehen konnte.
Und so rannte er immer näher auf dem Weg zu, der ihn zu seiner Gruppe bringen würde.


@alle: Ich danke allen, die dies gelesen haben und ich hoffe es hat euch gefallen. Ebenso hoffe ich das ich mich gut geschlagen habe im Wortgefecht.
@Volkmar: Meinen Danke auch an euch Herr Volkmar. Ich überlasse euch die Ehre das Quest zu beenden, wenn ihr wollt.





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...   Erstellt am 06.10.2006 - 17:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Fast hätte Volkmar ob des Satzes des Vampirs lauthals losgelacht. "Das Gute nicht so sein wie es ist"? Hatte er nicht begriffen, dass Gutes objektiv greifbar ist, dass nur die Menschen nicht immer gut handeln? Falls sich jemals wieder eine Gelegenheit auftäte, würde er diesem theatralischen Blutsauger dringend ein paar Bücher schenken müssen.
Mit einem vor sich hin gemurmelten:
"Bornierter, feiger Dieb" kommentierte er die Flucht seines Gesprächspartners, dann wandte er sich um und machte sich auf den Weg zurück zur Gruppe.
Der Gedanke an das Portal und die Energie, die von ihm ausging beunruhigten ihn ein wenig, weshalb es ihm ganz recht war, dass der Untote sich zurückgezogen hatte. In diesem Augenblick zog er es vor, bei den anderen zu sein um mit ihnen zu beraten, wie sie weiter vorgehen wollten.
Nach einer kurzen Wegstrecke gelangte er wieder an die Lichtung, auf der noch immer einladend das Feuer brannte. Asarnil, Vaan, der Zwerg und sein Freund Lycius saßen in der Nähe der prasselnden Flammen, der Dieb schlief abseits, das neue Mädchen stand etwas desorientiert dreinschauend neben ihm. Morgan und Zirana konnte der Großtheogonist nirgends erblicken, seine magischen Sinne ertasteten jedoch, nachdem er sich darauf konzentrierte, in einiger Entfernung ihre Signaturen. Mehr zufällig "stolperte" er dabei auch über die des Dunkelelfen, aber wenn dieser die Distanz vorzog, so sollte sie ihm gewährt bleiben. Gut genug hatte er sich schließlich versteckt, mit seinen anderen Sinnesorganen hätte er ihn wohl niemals aufgespürt.
Bedächtig trat er zu den am Feuer Versammelten und sprach:
" Entschuldigt, wenn ich Euch unterbreche, meine Freunde, doch im Südwesten von hier ist etwas Beunruhigendes im Gange. Das Portal wurde geöffnet und etwas daraus befreit. Und auch wenn dieses etwas nicht sonderlich stark zu sein scheint, so stellt es doch einen Machtzuwachs für Archaon dar, den wir nicht tolerieren können."

An Wahnfried: Ich danke Euch.





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