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...   Erstellt am 12.01.2006 - 09:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Panikmache in Berlin -
11.Januar 2006


Bund und Länder wollen heute Schutzmaßnahmen gegen die angebliche Vogelgrippe ausloten. In Berlin trifft sich dazu Agrarminister Horst Seehofer mit den Kollegen der Länder. Sie wollen sich abstimmen, wie die Kapazitäten für Kontrollen besser gebündelt werden können. Die Vogelgrippe ist in der Türkei angeblich jetzt in einem Urlaubsort an der ägäischen Küste aufgetaucht. In China sollen zwei weitere Menschen an der Vogelgrippe gestorben sein. Tatsächlich ist völlig unklar, woran die Menschen starben. Ein angeblicher Vogelgrippevirus wurde noch nie wissenschaftlich nachgewiesen.

www.faktuell.de/wib/2006/wib11012006.shtml





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Andre Voigt, Gesundheitsberater für Zellular Medizin
Repräsentant des AEVU (Allg. Europ. Verbund f. Umweltschutz )
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Tel: 037361 14836 oder 49991 Fax: 037361 15786 mobil: 0173 378 25 18
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GiselaK
unregistriert

...   Erstellt am 07.02.2007 - 19:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Neben der Panikmache für die Vogelgrippe steht auch schon Ersatz bereit:
aus "Die Welt.de" vom 07.02.2007:

"Gesundheit
So viele Norovirus-Erkrankte wie noch nie
Das Robert-Koch-Institut rechnet für diesen Winter mit rund einer Million Erkrankungen, die auf das Norovirus zurückgehen. Wie kann man sich schützen? Was ist zu tun, wenn man erkrankt? Und kann der Virus wirklich tödlich sein?
Von Karsten Kammholz


Schlägt auf den Magen: Der Noro-Virus
Foto: dpaBerlin - Noch nie haben sich in Deutschland binnen einer Woche so viele Menschen mit dem Magen-Darm-Erreger Norovirus angesteckt. Das Virus hat inzwischen Salmonellen als die häufigste Ursache für Magen-Darm-Infektionen abgelöst. In der zweiten Januarwoche wurden bundesweit 6178 neue Norovirus-Fälle registriert – fast vier Mal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Es ist der höchste Wochenwert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2001.

Das Robert-Koch-Institut (RKI), die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung, rechnet in diesem Winter mit bundesweit rund einer Million Erkrankungen, so vielen wie noch nie. „Ein Zusammenhang mit dem milden Winter ist aber nicht beweisbar“, sagt RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher. Bei der Verbreitung des ansteckenden Virus handele sich um eine Winterepidemie, wie es sie in den Wintern 2002/2003 und 2004/2005 in ähnlicher Form gab. Allerdings stellten die Forscher fest, dass es sich in diesem Winter um eine neue Variante des Norovirus handelt. „Das Virus ist sehr wandlungsfähig und sehr stabil“, so die RKI-Sprecherin. Ein Patient kann das Virus noch bis zu zwei Wochen nach einer erfolgreichen Behandlung der Symptome ausscheiden.
Besonders betroffen sind alte Menschen und Kleinkinder. 93 Prozent der registrierten Infektionsfälle traten in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, Kindergärten und Kindertagesstätten auf.


Grund zur Panik sei aber nicht gegeben, sagt Glasmacher. Man könne einer Ansteckung hygienisch vorbeugen, indem man oft und gründlich seine Hände waschen sollte. „Es gibt keinen Anlass, jetzt im eigenen Haushalt mit Desinfektionsmitteln zu hantieren“, warnt Glasmacher vor übertriebener Vorsicht. Bei einem Krankheitsfall in den eigenen vier Wänden sollten die Toiletten und verschmutze Flächen mit Gummihandschuhen gründlich gereinigt werden. Außerdem sollte nur eine Person die Pflege des Erkrankten übernehmen.

Die Erkrankung durch eine Norovirus-Infektion zeigt sich nach einer Inkubationszeit von zehn bis 50 Stunden durch abrupt einsetzendes, heftiges Erbrechen und klingt in der Regel nach 12 bis 60 Stunden wieder ab. Der Brechdurchfall sei für die breite Bevölkerungsschicht nicht gefährlich, so die RKI-Sprecherin. Nur sehr selten ende eine Infektion mit dem Virus tödlich.

Unklarheit herrscht derzeit über die Zahl der Todesopfer, die das Virus in diesem Winter bislang gefordert hat. Das Norovirus war möglicherweise doch nicht die Todesursache einer Rentnerin aus Kassel. Sie galt als der vierte Todesfall aufgrund des Virus in diesem Winters.. „Wir haben keinen Beweis, dass die Frau wirklich dem Virus zum Opfer fiel“, sagt Markus Schimmelpfennig vom Stadtgesundheitsamt Kassel. Klar sei nur, dass die 79-Jährige an einer Durchfallerkrankung starb. „Aber das ist bei älteren Menschen nicht ungewöhnlich und muss nichts mit Noro zu tun haben.“

Artikel erschienen am 06.02.2007

weitere Artikel zum Thema:
Norovirus-Infektion fordert weiteres Todesopfer ..."





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