DrLudwig 

Status: Offline Registriert seit: 03.06.2005 Beiträge: 274 Nachricht senden | Erstellt am 01.12.2005 - 06:22 |  |
Hallo, mit Beachtung hygienischer Grundregeln kann man sich schützen, aber auch mit Impfungen, von denen es so viele leider nicht gibt. Es gibt noch keinen Impfstoff gegen AIDS. Einen gewissen Schutz nicht nur vor der jährlichen Virusgrippe (Influenza), sondern auch vor anderen Erkältungskrankheiten gibt die jährlich durchgeführte Grippeimpfung. Des weiteren sollte man alle 10 Jahre gegen Diphtherie / Polio / Tetanus auffrischen lassen, da diese Impfungen nur begrenzt schützen: damit wird bereits im Säuglingsalter begonnen, wegen der ansonsten ernsthaften Folgen. Eine Spritze ist schnell getan. Der Nutzen überwiegt das Risiko bei weitem.
[Dieser Beitrag wurde am 01.12.2005 - 06:22 von DrLudwig aktualisiert]
Signatur Dr. med. Claudia Ludwig |
PKI

Status: Offline Registriert seit: 27.12.2005 Beiträge: 48 Nachricht senden | Erstellt am 17.02.2006 - 20:29 |  |
Sehr geeehrte Fr. Dr. Ludwig,
wird denn z.Z. weltweit zentral an Impfstoffen gegen die Vogelgrippe geforscht, oder sind die Pharmafirmen einzeln damit beschäftig?
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DrLudwig 

Status: Offline Registriert seit: 03.06.2005 Beiträge: 274 Nachricht senden | Erstellt am 18.02.2006 - 07:40 |  |
Folgende Informationen kann ich - aus der Ärztezeitung - geben:
BERLIN (hak/dpa). Bundesagrarminister Horst Seehofer hat gestern im Bundestag die Bevölkerung dazu aufgerufen, Kontakt mit toten Vögeln zu vermeiden. Er betonte, dass durch das Virus H5N1 vor allem Geflügel und kaum Menschen gefährdet seien.
Auch der Leiter des Influenza-Impfstoff-Programms der WHO, Dr. Klaus Stöhr, sieht in dem Ausbruch der Vogelgrippe in Deutschland keinen Grund zur übermäßigen Besorgnis. Man dürfe vorsichtig optimistisch sein, sagte Stöhr gestern im Deutschlandfunk.
Denn selbst im Falle eines Ausbruchs in den Hausgeflügelbeständen könnte die Seuche mit viel Geld und Aufwand wieder eingedämmt werden. Das Risiko, dass dies tatsächlich nötig wird, sei aber weiterhin ganz minimal, sagte der Experte. Ärzte Zeitung, 17.02.2006
Menschen können sich sehr selten und normalerweise nur nach engem Kontakt zu infiziertem Geflügel anstecken. Wenn Bürger verendete Vögel finden, sollte der Fundort sofort der Polizei, der Gemeinde, dem Landkreis oder den zuständigen Veterinärbehörden mitgeteilt werden, rät das Sozialministerium von Mecklenburg-Vorpommern. Bürger sollten kranke oder verendete Wildvögel schon aus hygienischen Gründen nicht anfassen. Weitere Informationen sind auf den Vogelgrippeseiten des Robert Koch-Instituts abrufbar, unter anderem eine aktuelle Situationseinschätzung und Informationen zu Hotlines.
http://www.rki.de/cln_006/nn_226928/DE/ … __nnn=true
Signatur Dr. med. Claudia Ludwig |