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Timaris 
Königin Herrscherin Hayll/Terreille


Status: Offline Registriert seit: 12.03.2007 Beiträge: 1959 Nachricht senden | Erstellt am 24.05.2007 - 20:31 | |
Cerco gehorchte ihrem Blick und redete nicht weiter. Timairs wusste nicht genau, weshalb sie wollte, dass ihre Abmachnung geheim blieb. War es, damit sie Minan mehr quälen konnte und er nicht wusste, wie lange er es bei ihr aushalten musste, oder wollte sie tatsächlich nicht, dass das Verhältnis zwischen den beiden getrübt wurde? Es waren eigenartige, unangenehme Gedanken, die sie rasch bei Seite schob. Daran war Aaron schuld. Da war sie sich sicher. Doch mit ihm würde sie später reden.
Jetzt führte sie Minan erst einmal ins Schloss. Dass er einfach so mit ihr mitging und sogar noch seinen Vater zurückhielt gab ihr ein berrauschendes Gefühl von Macht. Timaris brachte ihn in ein gemütlich eingerichtete Stube, die mit roten, schweren Samtvorhängen ausgestattet und in sanftes Kerzenlicht getaucht war. Das Tageslicht wurde hier ausgeschlossen und würde dem Jungen nicht mehr wehtun. Also entfernte sie seine Augenbinde. Zusätzlich zu der Eingangstüre, gab es noch zwei Türen, die zur Hälfte geöffnet waren. Die eine führte in ein Schlafzimmer, das in dunklen Rottönen und schwarz gehalten war, die andere in ein grosszügig eingerichtetes Bad.
Aufmerksam musterte sie den Prinzen, suchte aber vorallem den Augenkontakt und betrachtete weniger seinen Körper. "Tut dir etwas weh Minan?", fragte sie nach einer Weile. "Hast du eine körperliche Verletzung, die geheilt werden muss?"
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Timaris |
Minan 
Prinz/SW zerbrochen

Status: Offline Registriert seit: 21.05.2007 Beiträge: 921 Nachricht senden | Erstellt am 24.05.2007 - 21:20 | |
Sein Vater bedankte sich bei dem Sklaven, aber Minan würde sich nicht daran beteiligen. Er war nicht gerettet, auch wenn das irgendjemand seinen Vater hatte glauben lassen. Minan sah zu der Königin, die jetzt auf ihn zu trat und dann ein dunkles Tuch über seine Augen band. Es half ihm, seine Augen zu entspannen. Über die Welt hatte sich ein dunkelgrauer Schleier gelegt und er war für den Moment dankbar dafür.
Timaris erteilte zunächst dem Sklaven einen Befehl, dann ihrem neuen Sklaven. Minan zeigte durch nichts, ob er verstanden hätte. Erst als sein Vater sich ihm zuwandte und etwas davon zu reden begann, er wolle ihn begleiten, um das gemeinsam durchzustehen, reagierte Minan. Er wollte nicht, dass sein Vater das sah. Es ist schon gut... es war ja nicht das erste Mal, dass es geschah. Außerdem.. es war sein Vater. Sollte er sehen wie Minan zwischen den Schenkeln einer Frau lag oder vor ihr kniete? Sein Vater... Minan wußte nicht wie er überhaupt damit umgehen sollte, plötzlich einen Vater zu haben. Oder wie ein Vater war und sich verhielt. Alle Männer, die er bisher gekannt hatte, hatten ihn benutzt. Nein, da wollte er wirklich nicht, dass sein Vater auch noch dabei war.
Minan sah noch genug, um seiner neuen Herrin nach drinnen zu folgen bis sie in ein kleines Zimmer kamen, das schwere rote Samtvorhänge besaß, tiefe gemütliche Sessel, eine breite mit glattem Leder bezogene Liege und eine Bar hinter dessen Glasvitrine mehrere Kristallkaraffen mit Alkohol standen. Bei zwei geöffneten mit rotem Stoff ausgepolsterten Türen erspähte Minan ein großes Schlafzimmer und einen ebenso großen Baderaum. Seine Augenbinden bekam er entfernt, aber die Farbtöne in dem Zimmer waren immer noch gedämpft.
Die Königin sah ihm in die Augen und Minan hielt den Blickkontakt bis sie ihn dann fragte, ob er irgendwo Schmerzen hätte.
"Nein, ich habe keine körperliche Verletzung, Herrin", antwortete er wahrheitsgemäß. Das stimmte, doch nach den seelischen Verletzungen fragte niemand... Wieder sah er sie aus seinen dunklen Augen an. "Darf ich euch bei irgendetwas behilflich sein, Herrin?"
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Minan Darken - Tagebuch |
Timaris 
Königin Herrscherin Hayll/Terreille


Status: Offline Registriert seit: 12.03.2007 Beiträge: 1959 Nachricht senden | Erstellt am 24.05.2007 - 21:48 | |
Er war so schön an zu sehen. das schwarze Haar, das ihm immer wieder ins Gesicht fiel, die langen Wimpern, die verträumt wirkenden, dunklen Augen. Es dauerte eine Weile, bis Timaris begriffen hatte, dass und vorallem was er ihr geantwortet hatte. Nein, körperliche Verletzungen besass er keine. Aber seelische würde er haben, doch sie bezweifelte stark, dass er ihr die erzählen würde. Vielleicht würde sie ihn später aber doch noch dazu befragen.
Da fragte er sie, ob er ihr bei etwas behilflich sein durfte. Nicht, ob er etwas tun sollte, sondern ob er es durfte. Timaris erschauerte und sie konnte es einfach nicht sein lassen. Es steckte in ihrem Wesen. "Du bist wirklich sehr höflich Minan", antwortete sie ihm schon fast beeindruckt. Aber dann verdunkelte sich ihre Miene etwas. "Ich kenne da jemanden, der könnte sich wirklich eine Scheibe von dir abschneiden. Ob du mir bei etwas behilflich sein kannst? Was denkst du denn, was jetzt auf dich zu kommt Minan?" Scheinbar durch Zufall blitzen die beiden Kontrollringe an ihrem Finger im Kerzenschein auf.
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Timaris |
Minan 
Prinz/SW zerbrochen

Status: Offline Registriert seit: 21.05.2007 Beiträge: 921 Nachricht senden | Erstellt am 24.05.2007 - 22:04 | |
Er war also höflich. Minan hätte sagen können, dass Talian ihm dies so eingehämmert hatte. Jedes falsche Wort, jeder falsche Blick, jede falsche Geste, alles hatte sie wider und wider grausamst bestraft, sich daran ergötzt ihn zurechtzuschleifen nach ihrem Gefallen. Das war eines der schlimmsten Dinge, die sie ihm angetan hatte. Ihn abzurichten wie irgendein Tier. Ja, er war höflich, doch es war kein Kompliment für Minan. Genau genommen, empfand er nichts als Kompliment, kein Wort wurde ohne Hintergedanken ausgesprochen.
Minan blinzelte nur, als die Königin weitersprach, sie kenne jemanden, der sich eine Scheibe von ihm abschneiden könne. Ob sie damit den anderen Sklaven meinte? Aber vermutlich hatte sie dutzende als Königin von Hayll. Er war jetzt nur einer davon und gerade interessant, weil er neu war. Und wenn er nicht mehr neu war, sondern verbraucht und langweilig, würde der nächste ihn bekommen und er immer weiter hinab gereicht werden bis jeder ihn gehabt hatte.
Er blickte zu den Kontrollringen an den Fingern von Timaris, doch in seinen Augen war keine Angst abzulesen, nur Lethargie. Ihre Frage war eine Falle, das wußte er. Auf solche Fragen konnte man keine richtige Antwort geben. Es gab Fragen, die schienen harmlos, aber sie waren nur dafür gedacht, dass man den Sklaven als ungehorsam bestrafen konnte.
"Was immer ihr möchtet, Herrin", antwortete er leise. Was hätte er sagen sollen? Schmerzen? Sex? Was auch immer es sein würde, er würde der Königin seinen Körper überlassen. So wie immer.
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Timaris 
Königin Herrscherin Hayll/Terreille


Status: Offline Registriert seit: 12.03.2007 Beiträge: 1959 Nachricht senden | Erstellt am 24.05.2007 - 22:28 | |
Etwas enttäuscht sah Timaris ihn an. Er war wirklich ganz gebrochen. Keine Reaktion war von zu sehen. Nur die höfliche, ihm eingetrichterte Antwort gab er. Dann flackerte kurz Wut in ihren Augen auf. Talian hatte ihn ihr weg genommen. Minan wäre bestimmt viel interessanter, wenn er noch nicht völlig gebrochen war. Allerdings hatte er auch so seinen Reiz.
"Genau", fauchte sie ihn an. "Was immer ich möchte." aufgebracht funkelte sie ihn an. "Zieh dich aus und komm mit mir mit", herrschte sie ihn an und drehte sich abrupt um und ging zum Bad. In der Tür blickte sie nochmals zu ihm zurück. "Oder brauchst du dabei Hilfe?"
Ohne auf seine Antwort ab zu warten, liess sie in die grosse Wanne heisses Wasser ein. Gleichzeitig gab sie noch verschiedene Öle und Seifen hinzu, so dass es kräftig schaumte und gut duftete. Ungeduldig sah sie zur tür und wartete darauf, dass Minan auch kam.
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Timaris |
Minan 
Prinz/SW zerbrochen

Status: Offline Registriert seit: 21.05.2007 Beiträge: 921 Nachricht senden | Erstellt am 24.05.2007 - 22:45 | |
Er hatte nicht die richtige Antwort gegeben, es hatte sie nie gegeben. Minan nahm also die leichte aufbrandende Wut seiner Herrin hin und empfing ihre Befehle mit einem stummen Nicken. Er war bereits dabei sein dunkles Hemd aufzuknöpfen, als Timaris sich nochmals zu ihm umwandte und ihn gar fragte, ob er dabei Hilfe bräuchte.
Ein schwaches kaum wahrnehmbares Lächeln erschien auf seinen Lippen. "Ich kann mich selbst aus- und anziehen, Herrin", erklärte er ihr und bewies ihr dann auch indem er sich ohne zu Murren aller Kleidung entledigte.
Unter den Schichten von Stoff, offenbarte sich eine zarte helle Haut. Auf seinem Rücken sah man zwei Narben dort wo seine Flügel den Ansatz gehabt hatten. Sie waren schwarz und wunderschön filigran gewesen...
Langsam kam er Timaris hinterher ins Bad, wo sie gerade heißes Wasser in die große Wanne einließ, sie bot Platz für mehr Personen. Es roch nach Düften und Ölen. Minan blieb davor stehen, sah die Königin abwartend an. Er tat nichts, um seinen Körper zu verbergen, auch war ihm keinerlei Scham anzumerken, obwohl er nackt vor ihr stand, ohne rechten Arm, ohne Flügel.
Unter seinen dunklen Wimpern blickte er sie lange an, wartete auf weitere Anweisungen von ihr.
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Timaris 
Königin Herrscherin Hayll/Terreille


Status: Offline Registriert seit: 12.03.2007 Beiträge: 1959 Nachricht senden | Erstellt am 24.05.2007 - 22:57 | |
"Was weiss ich denn, was du so alles kannst und was nicht", murrte Timaris, als Minan nackt neben die Wanne trat. Sie betrachtete diesmal seinen Körper nicht. Sah ihn gar nicht erst an, seit er ins Bad getreten war. Trotzdem war ihr seine helle Haut im Kontrast zu seinen schwarzen Haaren aufgefallen. "Na jetzt steig schon ein. Das Wasser bleibt nicht ewig heiss und deine Muskeln müssen nach diesem Ritt gelockert werden. Oder bist du das Reiten schon so gewohnt?"
Sie ging zur Tür und wollte schon gehen, da kam ihr aber etwas in den Sinn und sie schloss sie einfach nur. Anschliessend ging sie wieder zu der Wanne, zog sich kurzerhand aus und liess sich mit einem wohligen Seufzer in das warme Wasser gleiten. Das war jetzt wirklich das, was sie nach dieser Begegnung mit Talian brauchte. Zufrieden schloss sie die Augen und wirkte auf einmal sehr friedlich und sanft, schon fast zerbrechlich. Er hatte vorhin gelächelt. Das hat sehr süss ausgesehen. Aber diese Narben, wie hatte Talian ihn nur so verstümmeln können?
Nach einer Weile hob sie träge ihre Lieder und sah Minan neugierig an. "Was kannst du denn sonst noch so alles, ausser dich selber aus- und anzuziehen?" fragte sie freundlich, doch irgendwie schwang auch ein wenig Spott in ihrer Stimme mit.
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Timaris |
Minan 
Prinz/SW zerbrochen

Status: Offline Registriert seit: 21.05.2007 Beiträge: 921 Nachricht senden | Erstellt am 24.05.2007 - 23:38 | |
Minan stieg in die Badewanne und genoß in der Tat das warme Wasser und den Duft der Seifen, der vom Schaum aufstieg. Langsam ließ er sich ganz in das Wasser sinken und lehnte sich zurück. Der Marmor der Wanne war kühl an seinem Rücken und bot einen angenehmen Kontrast.
"Frauen reiten mich, das bin ich gewohnt", erwiderte er auf die Frage der Königin. Ob sie diese Art von Reiten gemeint hatte?
Minan sah ihr zu wie sie sich auszog und mußte feststellen, dass sie einen hübschen Körper hatte. Schwarzes dichtes Haar fiel ihr über die Schultern bis zum Rücken. Aber viele Frauen und Männer waren hübsch und sie traten ihm trotzdem weh. Wortlos glitt auch die Königin in das warme Wasser und schloss dann die Augen, was Minan seinerseits die Möglichkeit gab die seinen zu schließen und die kurze Ruhe zu genießen. Er kannte das nicht wirklich... Ruhe. Früher hätte er vor Angst gezittert, aber wovor hätte er Angst haben sollen? Sie hatten ihm bereits alles erdenkliche angetan.
Erst als Timaris ihn ansprach, hob er rasch die Augenlider und sah sie ebenfalls an. Was er alles konnte? Wollte sie wissen, was man ihm beigebracht hatte, was er zu bieten hatte? Sollte er sich selbst anpreisen?
"Talian hat mir nichts beigebracht außer Frauen und Männer zu dienen. Wenn ihr möchtet, dann diene ich euch und versuche euch zu befriedigen, Herrin", antwortete er. Es war traurig, dass dies die Wahrheit war. Er konnte nichts anderes. Niemals hatte er eine Waffe halten dürfen, die Kunst war ihm nicht gelehrt worden und jetzt ohnehin für ihn unerreichbar, er hatte kein Handwerk gelernt.
"Ich... konnte einmal Harfe spielen." Als er seinen anderen Arm noch gehabt hatte. Seine Hand schöpfte abwesend ein wenig Wasser und Schaum von der Oberfläche, ließ sie wieder sinken.
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Timaris 
Königin Herrscherin Hayll/Terreille


Status: Offline Registriert seit: 12.03.2007 Beiträge: 1959 Nachricht senden | Erstellt am 25.05.2007 - 09:55 | |
Timaris musste leise lachen, als er sagte, was für eine Art von reiten er gewohnt war. Nun, das hatte sie schon erwartet. Schliesslich war er Talian's Spielzeug gewesen. "Ich habe eigentlich das reiten auf Pferden gemeint", antwortete sie amüsiert. "Das kann ganz schön schmerzhaft werden, wenn man es sich nicht gewohnt ist und auf einmal so viel reiten muss."
Sie beobachtete, wie er abwesend mit dem wasser spielte. "Harfe?" hakte sie sanft nach. "Das ist wirklich ein schönes Instrument. Das mag ich sehr. aber vielleicht erhälst du ja bald die Gelegenheit, ein anderes Instrument zu erlernen." Verträumt blickte sie ihn an und stellte sich vor, wie der zarte Junge Harfe spielte, noch mit beiden Armen und mit schönen dunklen Schwingen. Da kroch wieder die Wut auf Talian hoch. Sie hätte ihn nicht verstümmeln sollen.
"Ich wette, du kannst noch nicht einmal richtig dienen", meinte sie verächtlich. Und damit bezog sie sich auf das Protokoll und nicht aufs Bett, was Minan aber wohl nicht wirklich realisieren würde. "Nicht wenn du Talian als Lehrmeisterin gehabt hast. Aber was ist mit dir? Willst du mir überhaupt dienen?"
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Timaris |
Minan 
Prinz/SW zerbrochen

Status: Offline Registriert seit: 21.05.2007 Beiträge: 921 Nachricht senden | Erstellt am 25.05.2007 - 10:19 | |
Als Timaris lachte, zuckte er leicht zusammen. Zwar nur kurz, aber sie mußte es dennoch bemerkt haben. Talian hatte oft gelacht... viele hatten gelacht, während er unerträgliche Qualen hatte. Nein, für Minan war dieses Geräusch mit nichts gutem verbunden.
"Ich lag ein paar Mal gefesselt auf einem Pferd, aber ich glaube, das zählt nicht", erwiderte er leicht nachdenklich. War der Ritt auf dem Pferd schmerzhaft gewesen? Er erinnerte sich nicht mehr, es war alles so schnell gegangen, wie in einem Traum...
Minan sah auf, eine Haarsträhne hatte sich wieder vor eine seiner Gesichtshälften geschoben, als die Königin davon redete, er hätte vielleicht bald die Gelegenheit ein anderes Instrument zu erlernen. Aber was konnte er schon mit einer Hand spielen? Was konnte er überhaupt mit einer Hand, mit zerbrochenen Juwelen? Er fühlte sich so leer...
Ob er ihr dienen wollte? Es wirklich wollte? Nein, es war ihm egal bei wem er war. Sie waren alle schlimm, jeder auf seine Weise. Niemand war bisher gut zu ihm gewesen, auch wenn es ein paar gegeben hatte, die sanft gewesen waren. Aber auch die hatten ihn nicht nach seiner Meinung gefragt, auch die hatten ihn benutzt. Jeder auf seine Weise.
"Ich hatte nicht nur Talian als Lehrmeisterin, Herrin", erklärte er leise, "Manche Gäste von ihr blieben länger und denen diente ich auch..." Noch immer hatte er ihre Frage nicht beantwortet.
"Ja, ich möchte euch dienen", sagte er dann und sah Timaris dabei in die Augen. "Ich werde mich nicht wehren und ich werde alles tun, was ihr möchtet, Herrin."
Eine andere Antwort würde sie jetzt nicht von ihm bekommen. Er war ein abgerichtetes Tier. Ein Tier zwar, aber ein abgerichtetes. Minan ließ ein paar Tropfen von seiner Hand auf seine Brust tropfen. Er mochte Wasser, im Wasser tat es nicht so weh.
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