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lebenslust ...
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...   Erstellt am 07.07.2009 - 21:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Garnelenproduktion mit fatalen Folgen

In den letzten fünf Jahren hat sich der Import von Garnelen nach Deutschland verdoppelt. Allein 2007 wurden 31 Prozent mehr aus dem Ausland eingekauft als im Vorjahr. Die starke Nachfrage wird vor allem von der Intensivproduktion in Vietnam und Thailand bedien. Das schädigt die empfindlichen Ökosysteme der Mangrovenwälder an den Küsten des indischen Ozeans. In den letzten 20 Jahren ging ein Viertel der Gebiete durch menschlichen Einfluss verloren.

Bis 2010 könne sich die Zucht von Shrimps allein im vietnamesischen Mekong-Delta auf 80.000 Hektar der Küstengebiete ausgeweitet haben, eine Fläche so groß wie New York City – 1995 waren es noch 3.000.

Die in Monokulturen gehaltenen Garnelen-Setzlinge sind extrem krankheitsanfällig, deshalb geben Farm-Betreiber Antibiotika und andere Medikamente ins Wasser.

Nach drei bis zehn Jahren sind die Shrimps-Teiche in der Regel so stark mit Chemikalien verseucht, dass sie nicht weiter zu bewirtschaften sind. Die Betriebe sehen sich gezwungen, an einen neuen Standort zu ziehen. Hinterlassen wird salzverseuchtes Ödland, auf dem eine Wiederaufforstung nur schwer möglich ist.....

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Andre Voigt, Gesundheitsberater für Zellular Medizin
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...   Erstellt am 07.07.2009 - 21:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ostsee droht Dünger-Tod

Die Ostsee hat sich in ein trübes, überdüngtes Gewässer entwickelt das vor dem Kollaps steht. Ein Sechstel des Meeres, eine Fläche von 70 000 Quadratkilometern, hat sich in Todeszonen verwandelt. Wegen des Sauerstoffmangels ist hier kein Leben mehr möglich. Zwar sind die Stände infolge günstiger Witterung die Badestrände im Sommer 2007 von Algenblüten verschont geblieben, doch sind Algenteppiche an der Küste nur das sichtbare Zeichen einer Katastrophe, die sich auf dem Meer ungehindert fortsetzt. Das Ostseewasser enthält heute acht Mal mehr Phosphor und vier Mal mehr Stickstoff als vor hundert Jahren. Jährlich kommen eine Million Tonnen Stickstoff und 35 000 Tonnen Phosphor hinzu. Trotz früherer Schutzprogramme nimmt die Belastung seit zehn Jahren wieder zu. Hauptverursachen für den Nährstoff-Overkill ist die industrielle Landwirtschaft. Preiswerter Kunstdünger verleitet die Bauern dazu, ihre Felder zu überdüngen. Hinzu kommt Gülle aus der Massentierhaltung. Die industrielle Landwirtschaft im Ostseeraum wird aus Brüssel mit 10,4 Milliarden Euro jährlich gepäppelt....

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