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freeda 



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...   Erstellt am 04.02.2007 - 12:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Eine ganz liebe Freundin von mir hat das Konto immer im Minus, ständig, dafür die Schränke vollgestopft mit unnützem Kram. Wenn sie einkauft, macht sie das etwas unkoordiniert. Erst vor kurzem haben wir gemeinsam ihr Einkaufsverhalten analysiert. Der Knackpunkt bei ihr ist, daß sie sich einfach zu oft zu Käufen verleiten lässt, die absolut nicht notwendig sind. War bei mir früher nicht recht viel anders. "Gelegenheit macht Diebe", sagt man so schön.

Irgendwie ist der Mensch psychisch recht einfach gestrickt, wenn es ums Einkaufen geht, scheint mir.
- Die Werbung erweckt in uns Wünsche, die wir vorher gar nicht gehabt haben. Vermittelt uns das Gefühl, dies und jenes Produkt sei der ultimative Bringer für die Menschheit und jeder, der es nicht kauft, ein Depp. Ganz unten im Stammhirn setzt sich das Denken bei uns fest und steuert den Mensch, ohne daß er es bewußt merkt.
- Langeweile wird gern ausgenutzt. Meine Oma sagt "Wer viel arbeitet, hat viel Geld und wer viel Zeit hat, braucht viel Geld." Vor allem das Letztere stimmt. Da sitzt man auf dem Sofa und weiß nicht so recht was mit sich anzufangen. Auf dem Tischchen liegt ein Katalog. Man blättert ein wenig durch und wie aus dem Nichts kommt da eine wunderbare Jeans angerauscht, ohne die ein Weiterleben unmöglich erscheint. Daß man bereits drei ähnliche Hosen im Schrank hat, wird gern ausgeblendet. Online-Shopping, Einkaufen rund um die Uhr, ist dasselbe in grün. Oder man nehme den berühmten Schaufensterbummel ( da drin ist meine Freundin große Klasse). Sie fährt in die Stadt, um was Bestimmtes zu kaufen. Und weil sie schon mal da ist, wird in den Läden geschaut, "was es sonst noch so gibt" - und natürlich immer auch etwas gekauft. Es ist ja auch zugegeben sehr schwer, einem zufällig gefundenen Pulli zu widerstehen, den man angefaßt (Ist das Material nicht kuschelig?) und anprobiert (Paßt wie angegossen und die Farbe steht mir ganz ausgezeichnet) hat.
- Der Mensch ist ein Schnäppchenjäger...und folgt damit eigentlich einem wirtschaftlichen Prinzip: mit möglichst wenig Mitteln möglichst viel Ertrag rausholen. Das wird von Handel/Werbung gnadenlos ausgenutzt. Das Gefühl, etwas günstig gekauft zu haben, siegt über den Verstand (Stichpunkt: Brauche ich es wirklich?). Das ist im allgemeinen Sinn und Zweck der Werbung - sie verkauft in erster Linie Gefühle und erst an zweiter Stelle die Ware selbst. Ganz gut zu beobachten ist das Montags und Donnerstags bei den Lebensmittelndiscountern im Non-Food-Bereich. Die Produkte haben einen human kalkulierten Preis, das geb ich zu, ABER genau da wird der Hebel angesetzt. Ich hab mich erst vergangenes Weihnachten dabei ertappt, wie ich zwei Duftkerzen kaufen wollte, weil ich a. Duftkerzen gern mag und b. sie so schön billig waren. Sie lagen schon im Einkaufskorb, da fiel mir c. ein, daß ich ja noch zwei Stück zu Hause habe. Also wurden sie wieder zurückgelegt. Ich müsste lügen, wolle ich behaupten, daß ich nicht das Gefühl hatte, eine besondere Gelegenheit ungenutzt an mir vorbeiziehen zu lassen.
- Das Überangebot von Produkten tut ein Übriges. Vor kurzem erst war ich in einer Drogerie und konnte in der Haarpflegeabteilung zwei Mädels beobachten. Beide hatten mehrere Tuben und Flaschen im Korb. Hat bestimmt einen fetten Anteil am Taschengeld gekostet. Ich bin hin und hab mal so geschaut, was es da so gibt. Brutal. Spezialshampoos für so ziemlich alle Aggregatzustände des Haares, natürlich immer mit passender Spülung dazu. Mit Vitaminen oder mit Seidenproteinen, Fruchtauszügen, Mineralien...uff. 3-Minuten-Haarmasken, Haarpackungen, Pflegekuren zum Ausspülen und ohne Ausspülen, Spitzenfluids, haarglättende Produkte, etwas für das Haar ab 50, eins hat speziell die Kopfhaut noch mitgepflegt. Der Wahnsinn ging noch weiter bei den Stylingprodukten. Haarschaum für sprödes, coloriertes, feines, fliegendes, helles oder dunkles Haar, mit Vitaminen usw. oder ohne. Haargel, Haarwachs, Stylingcreme, Haarsprays, Haarlack. Jeweils für leichten, voluminösen, starken, mittelstarken, extra starken Halt. Und jeder Hersteller versprach brav, sein Produkt würde die Probleme seines Kunden lösen. Wer bittschön braucht denn so ein Zeug? Was ich kaum fand, waren Produkte für ganz einfaches, normales Haar.

So wird uns das Geld regelrecht aus der Tasche gezogen.

Für mich selbst hab ich folgende Strategie "erarbeitet", die recht gut funktioniert:
1. Vor jedem Kauf stelle ich mir die Frage "Brauche ich es wirklich? Ganz ehrlich?" Ich frag mich das immer: im Supermarkt, Kaufhaus, auf Flohmärkten, bei ebay...Dabei Disziplin halten (Beispiel Duftkerzen)!!!!
2. Kataloge großteils eliminieren: Ich hab nur zwei Stück und die schau ich erst dann an, wenn ich wirklich etwas brauche. Kataloge kann man im Freundeskreis tauschen, will man sich tatsächlich mal über etwas informieren. Bestellungen schicke ich nie sofort ab, sondern schlaf nochmal drüber.
3. Stadtbummel mach ich eigentlich nie. Die Versuchung ist viel zu groß. Schlußverkäufe sind nur dann interessant...wenn man wirklich etwas braucht. Anfangs hab ich mir mit einer Art Mantra beholfen "Ich brauch es nicht. Ich brauch es nicht. Ich wills gar nicht sehen." Anstatt eines Bummels lieber durch den Park spazieren, ein Buch lesen, ein Museum besuchen oder so.
4. Schnäppchen gegenüber hab ich ein gesundes Mißtrauen entwickelt. Großteils sind die Sachen unnütz. Aber klar wäre ich schön blöd, wenn ich z.B. keine zwei Stück Seife kaufen würde, wenn sie reduziert ist. Schnäppchen sind mir dann höchst willkommen, wenn ich die Dinge ganz BESTIMMT und in ABSEHBARER Zukunft ohnehin brauchen würde.
5. "Nur Bares ist Wahres." Einen Fünfziger aus der Hand zu geben tut mir psychologisch mehr weh, als einfach nur ein Stück Plastik rüber zu reichen oder auf Rechnung einzukaufen. Abgebucht wird es aber trotzdem und ich würde langsam die Übersicht verlieren.
6. Ganz wichtig: Ratenkäufe vermeiden, mögen die monatlichen Raten auch noch so wunderbar niedrig und noch dazu zinslos sein. Die Ausgabe insgesamt wird nicht niedriger, wenn man sie Häppchen abstottert. Ist mein Fernseher kaputt und ich will einen Neuen kaufen, den ich zufällig zinslos in Raten bezahlen kann - klasse, prima. Aber Ratenkauf verführt zum Kauf von Dingen, die man so jetzt nicht wirklich benötigt und sich auch gar nicht leisten könnte und sind oft der erste Schritt in die Schuldenfalle.
7. Jede Ausgabe im Rahmen der persönlichen finanziellen Möglichkeiten sehen. Ein Chashmerepulli für 70 Euro ist ganz schön billig. Aber was nützt er mir in seiner ganzen Billigkeit, wenn ich nur 40 Euro habe?
8. Ich definiere für mich klar, welche Eigenschaften eine Sache haben muß, die ich brauche. Werden die Kriterien nicht erfüllt, wird es nicht gekauft. Eine Hose beispielsweise muß für mich farblich zum übrigen Schrankinhalt passen, Schubtaschen haben, waschbar sein etc. Also werd ich von Haus aus keine Hose kaufen, die kanariengelb ist oder keine Taschen hat - und mag sie auch noch so schön, günstig, gut sitzend oder modisch ist. Besonders technische Geräte haben Zusatzfunktionen, die man kaum bis gar nicht braucht, die man aber bezahlen muß. Warum so einen Schnickschnack mitkaufen? Nur weil es die Weltneuheit ist? Nur weil es gerade modern ist?




Diana ...



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...   Erstellt am 04.02.2007 - 18:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Was für ein armes Leben, daß man sich Zeug kaufen muß, um glücklich zu sein!

Fragen an die Freundin: Macht es Dich glücklich? Wie lange? Was fehlt Dir wirklich? Kannst Du das erreichen, was Du wirklich willst?

Du bist dem Unternehmer egal, er kennt Dich nicht. Er engagiert hochbezahlte Psychologen, die Dich durch Tricks dazu bringen sollen, Dein Geld herzugeben. Geld ist Lebenszeit, man hat eine bestimmte Zeit dafür gearbeitet. Ist das Ding soviel Lebenszeit wert? Oder sollte man nicht lieber sparen und sich dafür irgendwann Zeit kaufen, z.B. weniger arbeiten?

Man kann gut Sachen angucken gehen, man muß sie doch nicht kaufen! Ich gehe ab und zu durch die Läden,kaufe aber nichts. Wenn mir etwas gefällt, denke ich, das kann ich auch noch später kaufen. Und dann vergesse ich es.

Zu Deinen Einkaufstechniken, Freeda: Für jedes Teil, das ich neu kaufe, muß ein altes weg. Wenn ich mir ein neues T-Shirt kaufe, wird ein altes aussortiert. Wer zum Wändestreichen nur noch gute T-Shirts hat, hat etwas falsch gemacht.

LG Diana





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freeda 



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...   Erstellt am 04.02.2007 - 19:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


So ähnliche Fragen habe ich ihr gestellt. Sie tappte stets in dieselbe Denkfalle - sich über Dinge definieren zu müssen. Glauben, das tun zu müssen. Zeitweise erliegt sie Statussymbolen "In jede gut ausgestattete Küche gehört heute eine Espressomaschine. Das hat doch jeder." Wenn sie sich jeden zweiten Tag Espresso machen würde, hätte ich ja Verständnis, aber da tut sie nicht. Sie fragte mich, ob sie sich überhaupt keine Freude mehr gönnen soll. Dabei hat das sinnlose Kaufen nichts mit Freude bringen zu tun. Beim letzten Londonbesuch kaufte ich mir bei Harrods eine grüne Keramikschale, sie hat 49 Pfund gekostet. Immer, wenn ich diese Schale sehe, freu ich mich, so ein schönes Stück zu besitzen. Exakt diese Schale hat sie mir vorgehehalten bei unserer Diskussion. Es gibt da aber einen kleinen Unterschied zwischen uns. Erstens lag der Kaufpreis im Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten, ich musste mein Konto nicht überziehen, und zweitens brauch ich keine zweite, dritte, vierte Ausführung davon. Der Kauf der Schale war eine Ausnahme, die mir immer noch Freude macht, aber es blieb eben eine Ausnahme. Als wir wenig Geld hatten, hätte ich sie mir nicht gekauft - Schönheit hin oder her - soviel ist sicher. Sie träumt seit der Kindheit von einer Reise durch den wilden Westen. Die Reisekosten anzusparen, dazu fehlt ihr das Durchhaltevermögen. Lieber betäubt sie sich mit Frustkäufen, die im Grunde gar nichts bringen, nur ein überzogenes Konto. Ich hab sie gefragt, was sie denn tun würde, wenn morgen ihr Kühlschrank über den Jordan springt. Ersetzen könnte sie ihn nicht gleich. Hoffentlich hat unser Gespräch gefruchtet. Die nächsten Monate werden es zeigen.

Das Für-ein-neues-Teil-geht-ein-altes-Prinzip betreib ich teilweise zeitversetzt. Um beim Beispiel der T-Shirts zu bleiben...alte Shirts, die ihre Jahre schon hinter sich haben, zieh ich vornehmlich unter Pullis an bzw. als Unterhemden. Es sieht sie niemand und ich muß die Pullis nicht so oft waschen. Dafür hat sich der Bestand an Unterhemden adäquat reduziert, d.h. wenn eines kaputt war, hab ich nichts neues nachgekauft.
Ansonsten trifft es das genau, was Du sagst. Neues rein, altes weg. Wenn man das Alte noch zu schade zum Aussortieren findet, wird der Kauf eines neuen Teils noch nicht so dringend sein. Hab ich ganz vergessen in der Liste.*rotwerd*

[Dieser Beitrag wurde am 04.02.2007 - 19:23 von freeda aktualisiert]




Diana ...



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...   Erstellt am 04.02.2007 - 23:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo freeda,

mach' nur weiter so, dann können wir bald ein Knausererbuch herausgeben. Du schreibst so schön strukturiert. Oder Du schreibst ein Buch und machst die Knausererbewegung bekannt.

Die Leute mit der Esspressomaschine kenne ich auch. Es ist die beste Methode, sich den Genuß von Esspresso abzugewöhnen. Ich muß 1 - 2mal im Monat dienstlich zum Gericht. Gegenüber ist eine ganz kleine Kafferösterei, da riecht es phantastisch, alles ist wunderschön dekoriert mit alten Geräten zur Kaffeeherstellung, die Besitzerin ist eine interessante junge Frau - und bei aller Sparsamkeit gönne ich mir nach dem Termin dort einen Kaffee. Die Termine sind sehr anstrengend, aber ich freue mich immer über den krönenden Abschluß in der Kaffeerösterei.

DAS ist für mich Kaffeegenuß, nicht ein teures Teil in meiner Küche.

Seit diesem Klimabericht fange ich an ein wenig anders zu denken. Früher war die freiwillige Sparsamkeit mein persönlicher Lebensstil, den kaum jemand mitgekriegt hat. Aber einmal kann die Erde diese Wegwerfgesellschaft nicht länger verkraften und zum anderen macht es die Menschen auch nicht glücklich. Da ist Deine Freundin ein Beispiel von vielen. Vielleicht müssen wir doch etwas mehr "Werbung" für unseren Lebensstil machen.

LG Diana





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jenn ...



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...   Erstellt am 05.02.2007 - 22:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Meine Mutter ist auch soein Beispiel. Sie buckelt im Einzelhandel, lässt sich wie ein Mensch 2. Klasse behandeln, ausnutzen und macht zich unbezahlte Überstunden, weil sie Angst hat gekündigt zu werden. Trotzdem verteidigt sie die Chef-Etage wo es geht und weiß in ihrer Freizeit bis auf Ausnahmen nichts besseres mit sich anzufangen als Shopping.
Das hat schon richtig was mit Manipulation zu tun und ist ein Teufelskreis, aus dem ich ihr gerne helfen würde, weil sie sich damit nichts Gutes tut und Sachen unmittelbar nach ihrem Kauf an Bedeutung für sie verlieren. Die erwähnten Fragen werde ich ihr jetzt jedenfalls vermehrt stellen, danke für die Tipps...
Mir sind zwar in letzter Zeit viele Dinge im Haushalt kaputtgegangen, aber ich sehe es nicht ein mich dafür weiter zu verschulden und finde Notlösungen, falls es sein sollte. Dass ich z.B. nie mehr einen Fernseher haben möchte kann niemand aus meinem Umfeld verstehen. Jeder kuckt mich nur mitleidig von oben herab an, wie ich daran überhaupt knausern kann. Tatsache ist aber, dass ich mich seitdem viel befreiter fühle und die Zeit mehr nutze statt zu vergeuden.
Ein bewussteres Leben ist das was uns gut tut...





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Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

Quirie ...
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...   Erstellt am 06.02.2007 - 11:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 




Ich habe mir einen kleinen aber wirksamen Trick angewöhnt.

Bevor ich bei meinem Einkauf zur Kasse gehe,gucke ich mir noch einmal jedes Stück in meinem Einkaufswagen an und frage mich, ob ich es wirklich brauche brauche oder ob es nicht gerade so schön billig ist und ich eine für meinen Haushalt nicht sinnvolle "Vorratshaltung" betreibe.

Dabei fliegt oft noch etwas raus,was ich tatsächlich gar nicht brauche.

LG Quirie





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Wolf, Amaroq, zum Vater nehme ich dich. Meine Füße laufen, weil du bist.
Mein Herz schlägt, weil du bist. Lieben kann ich, weil du bist.(aus "Julie von den Wölfen", Jean Craighead George)

Diana ...



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...   Erstellt am 06.02.2007 - 19:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo jenn,

mir wird immer mehr klar, daß sehr viele Leute NICHT bewußte Konsumknechte sind. Sie machen, was alle machen und andere Lebensweisen machen eher angst. Mir scheint, daß sehr viel Selbstwertgefühl davon abhängt, daß man so lebt wie andere, also die Esspressomaschine muß her, egal wie oft und gern man Esspresso trinkt.

Vor vielen Jahren bin ich mit meiner Familie in ein altes Bauernhaus gezogen (da lebe ich jetzt nicht mehr). Die Einheimischen haben unseren Einzug in die - nach ihrer Meinung - alte Hütte beobachtet, und dann hieß es im Dorf, da sind ganz arme Leute eingezogen, kein Fernseher und lauer alte Sachen (sprich antiquarische Möbel).

Jedenfalls galten wir da nicht als die Reichen aus der Stadt

LG Diana





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