Einnässen und Einkoten bei Schulkindern

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<wuddel>
unregistriert

...   Erstellt am 01.08.2018 - 17:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo!
Heute bin ich auf dieses Forum gestossen und habe schon einige Beitraege gelesen...allerdings machen mir viele Beitraege Angst, weil viele aeltere Kinder betroffen sind und mit Blick auf meine Tochter macht mir das Angst...
Aber von vorne. Meine Tochter ist inzwischen 7 Jahre alt und wir haben das Problem seit sie 3 Jahre als ist und alleine die Windel ablegen wollte. Mit 3,5 Jahren gab es via Ultraschall mal den Zufallsbefund, dass die komplett verstopft sei, was uns wunderte, weil sie regelmaessig gemacht hat. Damals wurde das auch nicht weiter als behandlungswuerdig eingestuft (von uns Eltern als Laien erst recht nicht)... Es gab eine jahrelange Berg- und Talfahrt.. mal tageweise, sogar 1-2 Wochen "sauber" und dann phasen mit bis zu 8x tgl. vollgemachten Hosen. Irgendwann ist sie gar nicht mehr fuers grosse Geschaeft auf die Toilette gegangen...sie meinte, sie merke es nicht rechtzeitig. Seit 1,5 Jahren ist sie in psychologischer Behandlung, wobei jeder Arzt was anderes sagt... eine Psychologin meinte, es muss organisch sein, der Kindergastroenterologe meinte, es muss psychosomatisch sein. Haben schon ganz viel abklaeren lassen und haben im Januar diesen Jahren zumindest die Diagnose einer funktionalen Stoerung bekommen, sprich, der Darm ist durch die Verstopfung (nie vollstaendige Darmentleerung) geweitet und ausgeleitet, sodass es nun zu einer Ueberlaufeinkotung kommt. Behandlung sei nun die konsequente Einnahme von Movicol, um den Stuhl immer breiig zu halten, damit der Darm sich regenerieren kann. Seit der Stuhl so weich ist, hat sich die Lage zugespitzt, 2-6x tgl. macht sie ein...ich kann an einer Hand abzaehlen, wann sie es merkt und rechtzeitig auf die Toilette schafft. Der Arzt meinte, sie muesse nun erst wieder lernen, den Stuhl zu kontrollieren und das koenne dauern.. aber wie lange?!?! Hat jemand Erfahrungen? Ich sehe keine nennenswerten Unterschiede. Sie sagt, sie kann es einfach nicht halten oder schafft es nicht. Allerdings muss man dazu sagen, dass sie dann oft auch gar nicht mehr versucht zu gehen... ich stelle dann oft fest, dass sie eingemacht hat. Wir waren schon 4 Wochen zur Reha, damit sie Eigenverantwortung lernt... Dort stellte man fest, dass si emotional (aufgrund der Sache wohl) nicht altersgerecht entwickelt ist... die Sauberkeitserziehung hat in ihrem Leben einfach einen so grossen Raum eingenommen, dass andere Sachen der Entwicklung auf der Strecke geblieben sind. Der Leidensdruck wird auch immer groesser... sie versucht es natuerlich bei Kindern (bis aktuell Kita) zu verheimlich oder weint bei mir und aeussert, dass sie Angst habe, es bleibe fuer immer so.
Habt ihr Loesungen fuer die Schule gefunden? Sie wird nun nach Rueckstellung im August eingeschult und ich weiss nicht, wie das alles werden bzw. funktionieren soll. Da der Stuhl so weich ist, ist sie voellig ueberfordert damit, sich selbststaendig zu saeubern...
Hat jdn. Erfahrungen mit Hilfen und Antraegen?? Habe nun einen Antrag auf Foerderstatus koerperliche Beeintraehtigung gestellt und beim Sozialamt einen Antrag auf Eingliederungshilfe, in der Hoffnung, dass sie einen Schulbegleiter bekommt, der sie bei den Toilettengaengen und der Koerperhygiene unterstuetzt...ob und wann das genehmigt wird, steht natuerlich in den Sternen. Der MDK war heute da zwecks Begutachtung, ob man ihr eine Pfelegestufe gewaehrt, weil ja ein vermehrtert pflegerischer Aufwand notwenig ist. Die hat den Tipp gegegeben, erstmal einen Pflegedienst zu beauftragen, solange das mit dem Schulbegleiter nicht geregelt ist. Die entsprechende Verordnung vom Arzt habe ich auch... ich finde aber keinen Pflegedienst, der Kapazitaeten hat... Wie macht ihr das mit den schulpflichtigen Kindern?
Mir gruselt es vor dem 1. Schultag... sie wird (ohne Begleitung) in die Schule gehen, sie wird einmachen und dann kann sie sich nicht saeubern und dann??? Dann ruft die Schule mit auf Arbeit an, dass ich sie abholen soll... was natuerlich aus beruflicher Sicht gar nicht geht und aus schulischer und emotionaler Sicht fuer meine Tochter auch nicht.... Noch freut sie sich auf die Schule.
Ach mensch, was mich dieses Thema schon an Kraft und Traenen gekostet hat... aber das kennt ihr ja alle...
Hat jdn. noch Erfahrungen zu meinen ganzen Fragen oder zum Ueberlaufeinkoten und der Vergabe von Movicol (macrogol)???

Liebe Gruesse

wuddel





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