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Lita
unregistriert

...   Erstellt am 19.04.2006 - 00:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lita schüttelte nur verärgert den Kopf, und schnaubte wütend. Sie brauchte etwas frische Luft und verließ die Zelle erst einmal, um hinaus zu Boreas zu gehen und zu schauen, was ihr Partner machte.




Anymander 
Ehemalige Stadtwache




Status: Offline
Registriert seit: 02.03.2006
Beiträge: 316
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...   Erstellt am 19.04.2006 - 00:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Anymanders Augen folgten der Frau, die sich ganz offensichtlich frei bewegen konnte. Scheinbar war sie keine Insassin, aber auch niemand von der Stadtwache, so verriet es ihm sein geschulter Blick. Als er nun doch alleine mit Devlin war, starrte er ihn weiter stumm an. Endlose Minuten verstrichen, ohne dass sich Anymander rührte oder etwas sagte. Nach einer halben Ewigkeit stand er langsam auf und trat auf den blonden Mann zu. Nachdenklich betrachtete er ihn sich und seine Wunden.

Dann beugte er sich vor und direkt vor Devlins Gesicht. Seine Wunden schienen nicht simuliert zu sein und somit dessen Bewußtlosigkeit auch nicht, so erkannte Anymander durchaus. Seufzend und etwas unschlüssig, wie so oft in letzter Zeit, stand er vor Devlin gebeugt. Anymanders Blick ging zu dem Wassereimer. Wasser würde Anymander nie trinken, besonders nicht das Wasser aus dem muffigen Becken hinter der Stadtwache. Doch dann kam ihn ein Einfall. Gemein, dachte er sich, aber wirkungsvoll. Er nahm den Eimer und ohne zu zögern schüttete er den Inhalt mit Schwung über Devlin aus.





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Anymander und seine Vorgeschichte

Devlin
unregistriert

...   Erstellt am 19.04.2006 - 00:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Devlin hatte es nicht kommen gesehen und als erneut jemand Wasser über ihn kippte, stöhnte er wieder verhalten auf und versuchte seinen Kopf zu heben, was ihm mühsam gelang. Er starrte den Mann an, einfach so, ohne Ausdruck, und dennoch fragend. Wer war er? Eine andere Stadtwache? Und warum nur güälte man ihn so? Denn langsam kam zu den enormen Schmerzen, die er fühlte, auch noch eine unangenehme Kälte auf Devlin zu, da nun all seine Kleidung nass war.
Verzeiweifelt versuchte er den Mann an zu sehen. »Warum tut ihr dsa? Devlin hat nichts getan ...« stöhnte er leise und ziemlich schwach. Er war mit seinem Leben nahe dem Ende, so kam es ihm zumindest vor. »Devlin .. wollte ... doch nur ein Spielzeug ... kaufen ...«
Tränen stiegen in seinen eh schon arg verzweifelten Augen auf. Womit hatte er es verdient, daß man ihn so weh tat. Er verstand es nicht.




Anymander 
Ehemalige Stadtwache




Status: Offline
Registriert seit: 02.03.2006
Beiträge: 316
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...   Erstellt am 19.04.2006 - 00:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Langsam wanderte Anymanders linke Augenbraue hoch. Er stellte den Eimer wieder zur Seite und setzte sich auf den Boden, etwas außerhalb der Wasserpfütze, die sich um Devlin herum sammelte, nachdem Anymander das Wasser über ihn ausgeschüttet hatte. Schweigend hörte er Devlin zu. Er hätte ja Anstalten gemacht, Devlin zu verbinden. Aber er hatte weder sauberes Linnen dafür, noch irgendwas anders nützliches.

So schwieg er für einen Moment. In den Sekunden fragte er sich, warum er sich überhaupt mit dem Kerl da abgab. Er sollte lieber ein wenig Schlaf nachholen, besonders, da es einigermaßen trocken und Ungezieferfrei dort war. Doch sein Mund öffnete sich wider Willen. "Wer bist Du? Von was für einem Spielzeug redest Du...?" fragt er dann doch.





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Anymander und seine Vorgeschichte

Devlin
unregistriert

...   Erstellt am 19.04.2006 - 01:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Devlin war kaum bei Bewusstsein. Zu sehr schmerzte ihn sein Körper, den er aber deswegen nicht hasste, im Gegenteil: Devlin hatte eine bemerkenswerte Art an sich, fast allem zu verzeihen, und so auch seinem Körper, der ja nichts dafür konnte, so misshandelt zu werden. Und dennoch wünschte sich Devlin nicht mehr, als wie ein Vogel einfach von diesem Ort wegzufliegen. Doch dies war ihm nicht möglich.
Leider. Dabei sah er einen so friedvollen Ort, eine Klippe, von der er sich abstiess und dann in die Tiefe sprang, wie damals, als man seinen Körper von der Klippe schmiss ... nur diesmal breitete er seine Arme aus und flog und es war für einen kurzen Moment das schönste Gefühl überhaupt.

Doch dann landete er abrupt und sah Kassandras liebliches Gesicht vor sich und dann vernahm er die Worte des Fremden in der Zelle, von dem er glaubte, eine Stadtwache zu sein, jemand, der ihn erneut foltern sollte, um das Versteck der Rebellen zu erfahren. Doch nun antwortete Devlin nur leise: »Ein Spielzeug für Devlin Neffen ...« Ein zögerliches Lächeln zeigte sich auf seinem sonst so schmerzverzerrten Gesicht. Die Schmerzen wichen ein wenig in den Hintergrund, und dennoch waren sie sehr präsent. Ja, sie bohrten sich förmlich in Devlins Geist, doch er war stärker und antwortete schwach, den Kopf immer noch auf der Brust liegend: »Denn Devlin .. ist Onkel geworden ... und er liebt ... dieses Kind ...«

Seine Stimme war schwach, so wie sein Atem. So sehr sich Dvlin auch bemühte. Seine Kräfte schwanden und langsam überkam ihn die Panik und ein seltsames Gefühl: Devlin spürte, das es langsam mit ihm zu Ende gehen würde, wenn nicht jemand kam und seine Wunden auswusch und verband und so hob er noch einmal unter aller Kraftanwendung seinen Kopf und blickte den Mann vor sich verzweifelt an: Er registrierte nur halb, dass dieser keine Uniform der Stadtwache trug und selber einen recht armseligen Eindruck machte.
»Devlin will ... nicht sterben. Ddevlin ... hat eine Neffen ... und Devlin liebt gerade neu ... jemanden ... lasst Devlin nicht sterben ... bitte!«

Und dann sah er kurz in die Augen seines Gegenübers und glaubte in diesen ebenfalls sehr viel Leid zu sehen und auf einmal wusste Devlin etwas, es war eine seiner Vorahnungen und so hauchte er schwach: »Ihr werdet Euer Glück schon finden ... Ihr werdet es schaffen ...«

Dann sagte sein Kopf endgültig zurück auf seinen zerschundenen Brustkorb.

In dem Moment kam dann der Heiler, welcher erst einmal Devlin mit Hilfe einer Stadtwache von den Ketten löste, um ihn dann behutsam auf das Strohlager zu bette. Der Heiler sprach Anymander an: »Los, helft mir mal, nehmt seine Beine.«




Anymander 
Ehemalige Stadtwache




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...   Erstellt am 20.04.2006 - 00:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mit wachsender Verwirrung musterte Anymander Devlin. Aus seinen Worten wurde Anymander nicht wirklich schlau. Er kratzte sich seinen verfilzten Bart und sah Devlin nachdenklich an. Neffe? Spielzeug? Sein Blick war fest auf Devlin gehaftet und er musterte ihn prüfend. Tatsächlich zeigte er in dem Moment seinen alten Stadtwachenblick als ob er ein verdächtiges Objekt vor seinen Augen hatte. Doch schien Devlins Worte nicht nur ein Ausdruck der Verletzungen zu sein, die er an seinem Körper trug.

Mitleid keimte sogar in Anymander auf. Doch ärgerlich schüttelte er den Kopf. Anymander schallt sich selber einen Narren und dass er doch selber auf sich aufpassen müsste, ehe er einen Gedanken an einen wirren Fremden verschwendete. Doch das Mitleid blieb und so murmelte er leise: "Wirst schon nicht sterben...Devlin!" Doch er sah, dass Devlin ihn nicht wirklich hörte. Anymander sah auf den Boden und auf die Wasserpfütze.

Dann hob er seinen Kopf und sah in dem Moment Devlin in die Augen. Die folgenden Worte von Devlin erstaunten ihn und schienen ihn wie ein Pfeil mitten in die Seele zu treffen. Ein erstaunter Seufzer entrang Anymanders Mund und etwas abwesend registrierte er den Heiler. Blinzelnd sah er dann zu dem Heiler und nickte. "Ja...ja!" Er griff nach Devlins Beinen und half dem Heiler ihn auf das Strohlager in der Ecke zu legen. "Wird er sterben? Ähm...ich meine, sind die Verletzungen ernst?"





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Anymander und seine Vorgeschichte

Devlin
unregistriert

...   Erstellt am 20.04.2006 - 00:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Zusammen mit Anymander legten sie Devlin auf das Strohlager, während dieser verhalten vor Schmerzen aufstöhnte, sich aber nicht wehrte, was er doch froh, aus dieser unmenschlichen Haltung der Ketten befreit zu werden.

Als Anymander den Heiler fragte, wie es um Devlin stand, sagte dieser nur: »Siegst du da snicht? Es geht ihm schlecht und ich weiss nicht, ob ich ihn durchkriege ...«

Dann machte sich der Heiler daran, Devlin das in Fetzen zerrissende Hemd vom Leib zu schälen, welches schon an den Blut an seinem Körper klebte. Dann begann er vorsichtig die Wunden auf dem Oberkörper, welche von der Peistche herrürten, vorsichtig zu säubern.

Devlin jedoch vernahm gerade noch die Worte des anderen Mannes und langsam tastete seine Hand zu der seinen. Und er versuchte ihn anzusehen. »Devlin dankt Euch. Devlin ist nicht böse, wirklich ... er hat nichts schlimmes getan ... wie ist ...« Er hustete und verzerrte seine Gesicht schmerzverzerrt. » ... wie ist Euer Name?«




Anymander 
Ehemalige Stadtwache




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...   Erstellt am 20.04.2006 - 00:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"Hmm...!" murmelte Anymander als Antwort auf die wirschen Worte des Heilers. Er trat etwas zur Seite, damit der Heiler seine Arbeit machen konnte. Dabei sah er mit undurchdringlicher Miene auf Devlin herunter. Er war sich nicht wirklich schlüssig, was er von all dem halten sollte. Als Devlin dann sogar Anymanders Hand ergriff, zuckte Anymander leicht zusammen.

Erstaunen, Mißtrauen und Verlegenheit machten sich in Anymander breit und er wußte nicht, ob er nicht lieber seine Hand Devlin entziehen sollte. "Anymander..." murmelte er schließlich. Konnte ja nicht schaden, dass er seinen Namen verriet. Was bedeutete dieser denn auf der Insel noch? Hohn, Spott und Verachtung brachte ihm sein Name nur noch ein. Anymander seuftze erneut und ließ seine Hand, wo sie war. Vielleicht würde jener Mann sterben und auch Anymander, der Devlin darum irgendwie beneidete, war nicht so hartherzig geworden, dass er Devlin diesen Trost entziehen wollte. "Halt durch, Devlin!" murmelte Anymander in einem eher schwachen Versuch, Devlin 'aufzumuntern'.





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Devlin
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...   Erstellt am 20.04.2006 - 01:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Als Devlin dann Anymanders Hand spürte, da zeichnete sich ein seeliges Lächeln auf Devlin gepeinigter Mimik ab. In diesem Moment hatte er eine Eingebung und so drückte er Anymanders Hand so fest, wie es ihm möglich war und Devlin jauchte leise und schwach: »Ihr seit ein guter Mensch, das spürt Devlin. Und die Frau, die Devlin so mag, denkt gerade an ihn.« Sein Lächeln wurde noch seliger. »Sie umarmt Devlinh gerade in Gedanken ...« Und Devlin spürte es förmlich und war voll Dankbarkeit. Er sah Kassandra förmlich vor sich und in Gedanken strich er ihr sanft über ihre Wange.

Devlin kamen die Tränen. Er spürte förmlich, wie Kassandra ihn umarmte und es war einfach nur schön.
Doch dann sah er wieder Anymander an, weiterhin dankbar seine Hand haltend und sprach leise und schwach: »Devlin dankt Euch! Anymander. Und gebt nicht auf. Devlin ...«

Ja, Devlin spürte nun, als er Anymanders Hand hielt, welche Pein diesen Mann quälte. »Ihr werdet Euer Glück ... auch noch finden ...« Dann stöhnte Devlin kurz auf, weil der Heiler ihn empfindlich an einer Wunde berührt hatte. Doch schnell war Devlin wieder da und schenkte Anymander ein freudiges, wenn auch schwaches Lächeln. »Ja, Devlin weiss das. Ihr werdet noch etwas grosses leisten ...«




Anymander 
Ehemalige Stadtwache




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...   Erstellt am 20.04.2006 - 01:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kopfschüttelnd sah Anymander auf Devlin herunter. Verwundert registrierte er, dass Devlin tatsächlich versuchte Anymander nun aufzuheitern. 'Was redet der Mann nur?' schoss der erstaunte Gedanke durch Anymanders Geist. Was wußte er schon von ihm, von Anymander? Nichts...

Gequält schloss Anymander seine Augen. Bitterkeit stieg in ihm auf. Über sein Leben, seine Fehler, seine verlorene Liebe und seinen Abstieg danach. Fluchend entzog er nun Devlin seine Hand. Wahrscheinlich machte sich der Mann über ihn lustig und sowas mochte Anymander wirklich nicht. Und in seinen Ohren klangen die Worte von Devlin wie Hohn. "Ich hab mein Glück verloren..." murmelte Anymander abweisend und wirsch.

So trat er einen Schritt zurück und musterte Devlin reservierten Gesichtsausdruckes. Er trat noch einen Schritt und noch Einen zurück und lehnte sich gegen die Wand.Dort angekommen verschränkte er die Arme vor der Brust und wünschte sich sehnlichst einen Schlauch mit Wein. Warum hatter er, bei allen Daimonen, bloß die Einladung ausgeschlagen? Seufzend verfolgte er die Bemühungen des Heilers und schüttelte leicht den Kopf.





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