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Auriane
unregistriert

...   Erstellt am 09.04.2006 - 22:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Auriane durch fuhr ein Ruck, als sie ihn in ihrer Sprache, wenn auch einem anderem Dialekt, aber ihrer Sprache antworten hörte. Sie blickte zu ihm hinüber und musterte ihn. Nun vielleicht würde er ihr glauben, was würde ein erneuter Versuch denn noch schaden können. "Ich bin in Germanien bei einem Stamm der sich Chatten nennt eine bedeutende Priesterin. Um genau zu sein, die erste unter den Priestern. Ich habe dort die Anfrührer beraten, wenn es um Kriegsfragen ging, aber auch bei anderen Dingen. Ich bin seit jeher der Meinung, das Krieg nicht die Lösung ist und ein Frieden zwischen den Germanen und Römern mehr bringen würde - für beide Parteien," holte sie weit aus. Während sie Luft holte um fortzufahren, betrachtete sie sich ihren Gegenüber genauer. "Dies gefiel den gesprächsführenden Römern nicht, wie sie mehr als einmal deutlich zum Ausdruck gebracht haben. Schließlich konnten sie meinen Schüler kaufen. Egbert verriet ihnen, wo ich wann alleine aufzufinden wäre. Als ich dann an einem schönen Tag zum Opfern in den heiligen Hain ging, lauerten sie mir dort schon auf. Man nahm mich gefangen und ließ mich nie lange an einem Ort. Warum weiß ich nicht. Den letzten Teil meiner Reise in Gefangenschaft legte ich vor wenigen Tagen auf einem Schiff zurück. Von welchem ich dann direkt in diesem Kerker ladete." Sie hatte gar nicht versucht dies auf Latein zu erzählen, sondern hatte nachdem er ihr in Germanisch geantwortet hatte auch gleich auf ihre Muttersprache zurück gegriffen. Traurigkeit klang in ihrer Stimme mit genauso wie Sehnsucht. Auriane sehnte sich nach ihrer Heimat.




Indiro
unregistriert

...   Erstellt am 09.04.2006 - 22:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen



Marcus Probus

Dante nickte bei ihrer Geschichte, auch wenn sie zum Teil einfach zu schnell für ihn sprach. Schließlich erhob er sich, um ein wenig in der Zelle auf und ab zu gehen. Er wusste nicht, ob er die Geschichte glauben konnte, und durfte. Das Risiko, seinen Abschluss nicht zu schaffen, wenn er allzu leichtgläubig war, hing wie ein Damokles-Schwert über seinem Kopf. Er dachte angestrengt nach, was er über die Germanen wusste, und versuchte ihr eine Falle zu stellen, um heraus zu finden, ob die Geschichte völlig erlogen war. "Ich war einmal in Germanien und habe einen von euch Goden getroffen. Er hat mich zu seinem Tempel gebracht, um mir die Riten einer Opferung zu zeigen. Es war sehr beeindruckend." sagte er auf Germanisch und ohne sie anzuschauen.




Auriane
unregistriert

...   Erstellt am 09.04.2006 - 22:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sie betrachtete seinen Rücken. "Ach welcher Gode soll das gewesen sein? Keiner hat Tempel bei uns und einen Fremden zeigen wie wir opfern würden wir niemals. Wir zeigen es ja nicht einmal unserem Stamm. Sollte ein Gode dies getan haben, wäre er danach sicher in Schimpf und Schande aus seinem Dorf gejagt worden. Und wenn dies geschehen wäre, hätte ich als oberste ein Urteil über ihn gefällt und es vollstreckt. Also ist dies nie passiert. Du lügst, so wie alle Römer immer nur lügen." Sie war wütend, warum sagte er Dinge, die unwahr waren? Wollte er sie wie alle anderen nur von ihrer Schuld überzeugen?




Indiro
unregistriert

...   Erstellt am 09.04.2006 - 22:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen



Marcus Probus

Aurianes Wutausbruch war genau das, was er sich erhofft hatte. "Schon gut, schon gut, ich habe gelogen, ja. Ich habe gelogen um zu sehen, wie du reagierst. Ich weiß, dass es keine Tempel in Germanien gibt, Auriane. Ich weiß dies aus Büchern, ich war selbst nie dort. Aber jetzt weiß ich auch, dass du mir die Wahrheit gesagt hast. Ich weiß, dass ich dir glauben und vertrauen kann."

[Dieser Beitrag wurde am 09.04.2006 - 22:49 von Indiro aktualisiert]




Auriane
unregistriert

...   Erstellt am 09.04.2006 - 23:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Vertrauen - weiß dieser hochnäsige Römer eigentlich was Vertrauen ist? Mir scheint so, als würde er sich nur überall rausreden, genau wie alle die anderen seines Volkes, die ich bisher getroffen habe. "Du erwartest dann wohl auch, dass ich dir vertaue? Aber das kann ich nicht! Dir vertrauen wäre wie Verrat an meinem Glauben! Jemandem der lügt vertrauen, wie soll ich das machen?" sie war immer noch außer sich und all ihre Kraft schien wieder in sie zurück zu strömen. Sie stand auf und baute sich an der Wand auf. Sie wirkte grotesk. Auf der einen Seite geschunden und mit zerrissenen Kleideren, auf der anderen Seite hatte sie etwas herrschendes und großes an sich was selbst über ihren kleinen Wuchs hinweg täuschte.




Indiro
unregistriert

...   Erstellt am 09.04.2006 - 23:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen



Marcus Probus

"Nun, ich glaube nicht, dass Du mir vertraust. Wie solltest du auch einem Römer vertrauen, wenn dir Römer das hier angetan haben. Aber ich entschuldige mich nicht für das, was ich getan habe, denn scheinbar bin ich der Erste, der bereit ist dir zu glauben, und der Einzige, der bereit ist dir zu helfen." sagte Dante nun etwas gekränkt, fasste sich aber schnell wieder. "Hör mir zu, Auriane, ich will dir wirklich helfen, und nicht nur, weil es meine Pflicht ist, sondern auch, weil ich an dich glaube. Ich will dir helfen, aber das kann ich alleine nicht schaffen, verstehst du?"




Auriane
unregistriert

...   Erstellt am 10.04.2006 - 00:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das herrschende und große verschwand wieder von ihr und nun war sie nur noch eine geschundene Frau, die sich allein gelassen fühlte. "Du glaubst mir? Du glaubst mir, dass es sich so zugetragen hat und ich diese Menschen nicht getötet habe? Wenn du es glaubst, werde ich mir selbst helfen, aber wie? Wie soll das gehen, wo es schon fest zu stehen scheint, dass ich als Sklavin enden werde?" Auriane war verzweifelt und sank an der Wand hinab wieder in sich zusammen.




Indiro
unregistriert

...   Erstellt am 10.04.2006 - 00:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen



Marcus Probus

"Noch steht gar nichts fest, Aurinia. Ich glaube dir, und wir werden gemeinsam nach der Wahrheit suchen. Ich werde dich verteidigen. Ich bin der Schüler eines Senators, und ich werde ihm von deinem Fall berichten. Er wird sicher helfen, dich zu befreien. Und dann können die Römer aussagen, was sie wollen, du wirst frei sein." sagte er euphorisch.




Auriane
unregistriert

...   Erstellt am 10.04.2006 - 00:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


So einfach sollte das gehen? Warum hatte sie dann nicht schon vorher jemand freigelassen? Nein, sie sagte sich, sie würde es erst glauben, wenn sie wirklich frei war. Was wenn dies wieder nur jemand war, der redete aber nichts machen konnte, wie der Junge aus der Zelle nebenan? Bitte ihr Götter steht mir bei! Freiya gib mir Kraft und Mut all diese Schmach weiter zu überstehen! "Du meinst dieser Senator, was immer genau das ist, wird dir helfen? Warum sollte man dann den Römern weniger Beachtung als jetzt? Sie werden doch immer noch das gleiche erzählen?" Auriane war nicht mehr bereit so einfach an ihre Freilassung zu glauben.

[Dieser Beitrag wurde am 10.04.2006 - 00:14 von Auriane aktualisiert]




Indiro
unregistriert

...   Erstellt am 10.04.2006 - 00:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen



Marcus Probus

"Naja, wir werden schon noch Beweise für deine Unschuld brauchen, aber die werden wir schon finden. Und dann gehe ich zu ihm. Er kennt den obersten Richter recht gut, und wird sicher mit ihm reden und schon bist du frei. Glaub mir, wenn man die richtigen Beziehungen hat, geht alles in dieser Stadt." sagte Dante überzeugt.




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