Mediterranea, eine Insel im Mittelmeer.

Eine Insel, ein unabhängiger Kleinstaat - genau im Kreuz der vier größten Mächte dieser Zeit: Rom, Athen, Alexandrien und Karthago - ein Ort der Weisheit und des Wahnsinns, der Korruption und der Freundschaft, der Freiheit und des Kampfes, ein Schmelztiegel der Kulturen und Klassen, wo Senatoren einem illustren Leben frönen, Händler aus aller Welt die exotischsten Dinge darbieten und Sklaven um ihre Freiheit kämpfen. Erlebe das Schicksal: Tauche ein in eine Welt voller Intrigen, Kampf, Spannung, Spaß, Liebe und Hass - werde Teil von Mediterranea!

>

ForumNewsMitgliederSuchenRegistrierenMember LoginKostenloses Forum!


More : [1] [2] [3] [4]


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

Daynerys
unregistriert

...   Erstellt am 31.05.2007 - 16:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Dani hatte sich an ihren Bruder gekuschelt und wollte nur schlafen, aber sie war auch neugierig und wollte mehr über Mia erfahren und war genauso entrüstet wie ihr Bruder, dass Mia alles aufgeben wollte, was gut für sie war, während sie und ihr Zwillingsbruder ein schreckliches Leben führten, ohne viel Hoffnung, mit Hunger und Angst.

"Du solltest nicht auf die Straße zurück kommen!" sagte sie nur traurig und tastete nach der Hand ihres Bruders. Nur dadurch, dass sie Beide immer zusammen gehalten hatten, lebten sie und sie Beide wünschten sich ein warmes zu Hause, wie Mia eines hatte und sie konnten sich nciht vorstellen so etwas wieder aufzugeben.




Mia ...
Lebenskünstlerin




Status: Offline
Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 2216
Nachricht senden
...   Erstellt am 01.06.2007 - 15:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


*Ich bin nicht irre. Irre ist was anderes. Nass und kalt ist es auf jeder Straße. Man muss nur gut die Augen offenhalten, welche Häuser besetzt sind und welche eben nicht. Außerdem geht nach einem Gewitter immer wieder die Sonne auf. Vergiss nicht, dass ich das einstürzende Dach gesehen habe und ihr nicht.* Mia sah die Zwillinge an, schüttelte den Kopf und erhob sich um mitsamt der Decke zur Tür zu gehen. Von dem neuen Sitzplatz aus beobachtete sie stillschweigend die Tür und den Flur, durch die sie eingetreten waren das Gewitter im fernen Türrahmen. So hielt aber auch ein bisschen Wache für den Fall, dass jemand kommen und die Kinder wieder verscheuchen wollte. Mia sah Dany an. *Es ist nun mal die Straße die ich so lange schon kenne. Die Erwachsenen kennen sie nicht. Geh du doch in mein zu Hause.. es hält dich keiner auf. Na los.. du musst nur deinen Bruder zurücklassen. Schließlich soll nur ein Mädchen in einem Bett unter einer hellblauen Zimmerdecke schlafen.* Tief kauerte sie sich in die Decke ein. Beim allerersten Mal war es wunderschön gewesen ein zu Hause zu haben.. aber jetzt schien es sich zu wiederholen. Quintus hatte sie einfach ohne jedwede Nachricht verlassen genau wie Mama Jaana. Mia bettete den Kopf auf die angezogenen Beine, drehte sich etwas auf den Flur hinaus um ein paar heisse Tränen zu vergiessen. Sie hasste es von jemandem den sie liebgewonnen hatte getrennt zu werden.

[Dieser Beitrag wurde am 01.06.2007 - 15:32 von Mia aktualisiert]





Signatur
*Alles was in Sternchen steht sind die Zeichen der Gebärdensprache und der Schrift.*

Liam
unregistriert

...   Erstellt am 01.06.2007 - 15:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Liam schüttelte immer noch ungläubig den Kopf, er konnte Mia überhaupt nicht verstehen und sie würden auch nicht zu Mia nach Hause gehen können, war es doch eben ihr zu Hause und sie gehörten nicht da hin. Sie hatten niemanden der auf sie aufpasste und ihnen half.
Zumal Mia nicht wusste, dass sie sich niemals trennen würden, Daynerys und er gehörten zusammen, niemand würde sie trennen.

"Daynerys und ich gehören zusammen!" sagte er trotzig und sah nciht, wie Mia stumm weinte, er war zu entrüstet darüber, das man sie trennen wollte. "Niemand wird uns trennen!" fügte er hinzu und zog seine Schwester dicht an sich heran und starrte trotzig auf den Boden.
Mia hatte es so gut und wusste es nciht einmal zu würdigen, aber na gut, wenn sie unbedingt meinte, dann sollte sie ruhig tun und lassen was sie wollte, er würde sie nicht abhalten.




Daynerys
unregistriert

...   Erstellt am 01.06.2007 - 15:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Dani hatte sich dicht an ihren Bruder gekuschelt und gähnte müde. Es war ein langer Tag gewesen und sie war müde, wollte einfach nur schlafen, nur konnte sie Mias Worten nun ungläubig lauschen, oder eigentlich verfolgte sie ihre Gesten und schüttelte dann den Kopf, wobei sie sich dann noch etwas mehr an ihren Bruder schmiegte.
"Ich lasse meinen Bruder niemals zurück!" sagte sie entschlossen, bemerkte aber ganz im Gegensatz zu ihrem Bruder, der manchmal ein ganz gewaltiger Holzklotz sein konnte, das es Mia nicht gut ging und sie traurig war.

"Mia wir meinen es ja nicht Böse mit dir.. aber du musst uns auch verstehen,.... sieh mal, wir sind auf der Straße aufgewachsen und wir können einfach nicht verstehen, dass du ein zu Hause einfach so aufgibst!" sagte sie sanft und verpasste ihrem Bruder einen Stoß in die Rippen mit ihrem spitzen Ellenbogen, er zuckte leicht entrüstet zusammen.




Mia ...
Lebenskünstlerin




Status: Offline
Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 2216
Nachricht senden
...   Erstellt am 01.06.2007 - 18:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Mia hob den Kopf, als Liam meinte, er würde zu seiner Schwester gehören. MIt tränenden Augen blickte sie zu ihm rüber und wandte den Blick zu Doria, die sie mit treuem Blick anschaute. Mia lächelte ihr zu, Dorias Blicke konnte sie selten widerstehen. Dann genügte es schon an Doria zu denken um wieder lächeln zu können. Nun sprach Daynerys zu ihr. *Ich bin wie ihr auch auf der Straße aufgewachsen, weil mir keine andere Wahl blieb. Zurück wollte ich nicht mehr..* erwiderte sie knapp. Langsam wischte sie sich die Tränen ab und drehte sich wieder ins Zimmer zurück. Sie konnte dennoch immer noch in den Flur schauen. *Ich kann euch auch mitnehmen in mein zu Hause. Im Moment ist mein Ziehvater nicht da. Dann kann ich dir die hellblaue Zimmerdecke zeigen. Es gibt auch einen großen Rasen und einen Bottich zum Baden. Der Heuboden über dem Stall ist riesig.* begann sie schüchtern zu erzählen.





Signatur
*Alles was in Sternchen steht sind die Zeichen der Gebärdensprache und der Schrift.*

Liam
unregistriert

...   Erstellt am 01.06.2007 - 19:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Dani und Li tauschten einen kurzen Blick untereinander aus. Meinte Mia das ernst, wollte sie sie wirklich mitnehmen und ihnen einen anderen wärmeren Ort zeigen.
Liam drückte die kalten Finger seiner Schwester, schon so lange hatte niemand mehr sich um sie gekümmert oder ihnen geholfen. Die Frage nur, durfte Mia das überhaupt? Würden sie nicht ärger bekommen, schließlich waren sie Beide Straßenkinder und niemand traute Straßenkindern, immer glaubte man, sie würden stehlen.
Das Knurren seines Magens war deutlich, seit fast zwei Tagen waren sie erfolglos geblieben, nichts zu essen und immer nur schlecht geschlafen.

"Mia, bist du sicher dass du uns mit nehmen willst?" fragte er hoffnungsvoll.




Daynerys
unregistriert

...   Erstellt am 01.06.2007 - 19:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Dani hatte eben solchen Hunger wie ihr Bruder, aber sie war vo0rsichtiger als er und gab sich nicht gleich trügerischen Hoffnungen hin. Mia konnte sich auch nur einfach ein Spiel sein, das sie sich erlaubte um sich an ihrem Elend zu erfreuen.
"Wo wohnst du denn?" fragte Dani unsicher, nicht sicher ob sie Mia vertrauen konnten.
Aber auf der anderen Seite, hatte sie Hunger, war Müde und durchnässt udn sie würde gern an einem Ort schlafen, wo sie nicht fürchten mussten jeden Moment geweckt zu werden.




Mia ...
Lebenskünstlerin




Status: Offline
Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 2216
Nachricht senden
...   Erstellt am 01.06.2007 - 19:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Warum sollte sie die beiden denn nicht mitnehmen? Dann wäre sie nicht so alleine im großen Haus udn Doria könnte zurück in ihre Box. Nachdenklich sah sie zu Doria rüber. Mia erhob sich und ging auf sie zu, um nun vor ihnen Platz zu nehmen. *Ich kann euch mitnehmen. Es ist eh keiner da.* wiederholte sie. Sie sah wieder das Mädchen an und lächelte schwach. So misstrauisch die Kleine auch war.. das errinnerte sie auch wieder an die erste Zeit bei Jaana. *Im Villenviertel ist das Haus vom Centurio Quintus, er hat mich aus dem Hafenbecken gefischt, weil ich nicht mehr leben wollte. Denn vorher wohnte ich bei einer netten blonden Frau, die Senatorin war und wegen anderer Sachen wieder abgesetzt wurde. Sie hat Medi und mich verlassen und ist fort in ein anderes Land. Ihre Villa ist verlassen aber gut in Schuß und ein alter Baum passt auf die leere Villa auf. Davor wuchs ich bei einem Mann auf, der seine Sklaven misshandelte und mir wegen eines Fehlers meine Stimme mitsamt Zunge wegnahm. Meine Eltern kenne ich nicht.* Sie pausierte, sah die Zwillinge an. *Die zu Hause können nicht unterschiedlicher sein. DAS zu Hause habe ich noch nicht gefunden.*





Signatur
*Alles was in Sternchen steht sind die Zeichen der Gebärdensprache und der Schrift.*

Liam
unregistriert

...   Erstellt am 02.06.2007 - 20:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Mia schien es wirklich ernst mit ihnen zu meinen und Liam hatte Mia auf den ersten Blick ins Herz geschlossen, aber dennoch war er immer noch ein wenig vorsichtig. Es war eben das Misstrauen eines Straßenkindes, das schon viel schlechtes erfahren hatte und immer auf der Hut sein ließ, denn man konnte ja nicht wissen, was einen erwartete, das Leben konnte verdammt schwierig sein, zwischen betteln, Abfällen und Hunger.
Nachdenklich lauschte er auf den Regen der beständig auf sie herunter ging, so schnell würde es wohl nicht aufhören. Es regnete selten, es war eigentlich fast immer nur heiß und stickig in Mediteranea, Regen war da schon eine Abwechslung, aber auch gefährlich, man wurde schnell krank und meist starb man dann auch.

Er blickte auf den Schopf seiner Schwester, das verfilzte dreckige Haar löste sich aus den kleinen Zöpfen, er seufzte leise, er wollte nicht viele zu Hause, er wollte nur eines, eines wo er und Daynerys zusammen sein konnten, wo es genug essen gab und auch Platz zum toben und spielen.

„Wollen wir dann gleich los?“ der Regen störte ihn nur wenig, eher lockten ihn jetzt ein warmes Bett und etwas zu essen, wieder knurrte sein Bauch.




Daynerys
unregistriert

...   Erstellt am 02.06.2007 - 20:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Wieder einmal dachten die Zwillinge gleich, nur war Daynerys misstrauen stärker ausgebildet, als das ihres Bruders, aber sie wollte auch etwas zu essen und wenn Mia es wirklich ehrlich mit ihnen meinte, dann würden sie schon bald etwas zu essen haben und sogar einen richtigen warmen ort zum schlafen.
Auch störte sie sich nur wenig an dem Gewitter, nur spielte sie jetzt nachdenklich an ihrem Anhänge rum ihren mageren Hals.

„Mia….. Danke!“ flüsterte sie leise und lächelte schwach, Mia hatte ihr Leben gerettet und war auch sonst schrecklich nett zu ihnen, es wurde Zeit, dass sie sich bedankte.




More : [1] [2] [3] [4]

Ähnliche Themen:
Thema Erstellt von Antworten Forumname
Verfallenes Haus Ceirdwyn 78 lakisha

Geburtstagsliste:
Heute hat kein User Geburtstag!
----------------------------------



;
...bis zum 29 Mai 2008 / 17:30 Uhr


Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com powered by:
Geizkragen Preisvergleich. Top-Produkt im Preisvergleich: Olympus 1 GB XD-Karte
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



blank