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Daynerys unregistriert |
Dani hatte sich an ihren Bruder gekuschelt und wollte nur schlafen, aber sie war auch neugierig und wollte mehr über Mia erfahren und war genauso entrüstet wie ihr Bruder, dass Mia alles aufgeben wollte, was gut für sie war, während sie und ihr Zwillingsbruder ein schreckliches Leben führten, ohne viel Hoffnung, mit Hunger und Angst. | |||
Mia ![]() Lebenskünstlerin Status: Offline Registriert seit: 04.06.2005 Beiträge: 2216 Nachricht senden |
*Ich bin nicht irre. Irre ist was anderes. Nass und kalt ist es auf jeder Straße. Man muss nur gut die Augen offenhalten, welche Häuser besetzt sind und welche eben nicht. Außerdem geht nach einem Gewitter immer wieder die Sonne auf. Vergiss nicht, dass ich das einstürzende Dach gesehen habe und ihr nicht.* Mia sah die Zwillinge an, schüttelte den Kopf und erhob sich um mitsamt der Decke zur Tür zu gehen. Von dem neuen Sitzplatz aus beobachtete sie stillschweigend die Tür und den Flur, durch die sie eingetreten waren das Gewitter im fernen Türrahmen. So hielt aber auch ein bisschen Wache für den Fall, dass jemand kommen und die Kinder wieder verscheuchen wollte. Mia sah Dany an. *Es ist nun mal die Straße die ich so lange schon kenne. Die Erwachsenen kennen sie nicht. Geh du doch in mein zu Hause.. es hält dich keiner auf. Na los.. du musst nur deinen Bruder zurücklassen. Schließlich soll nur ein Mädchen in einem Bett unter einer hellblauen Zimmerdecke schlafen.* Tief kauerte sie sich in die Decke ein. Beim allerersten Mal war es wunderschön gewesen ein zu Hause zu haben.. aber jetzt schien es sich zu wiederholen. Quintus hatte sie einfach ohne jedwede Nachricht verlassen genau wie Mama Jaana. Mia bettete den Kopf auf die angezogenen Beine, drehte sich etwas auf den Flur hinaus um ein paar heisse Tränen zu vergiessen. Sie hasste es von jemandem den sie liebgewonnen hatte getrennt zu werden. Signatur *Alles was in Sternchen steht sind die Zeichen der Gebärdensprache und der Schrift.* | |||
Liam unregistriert |
Liam schüttelte immer noch ungläubig den Kopf, er konnte Mia überhaupt nicht verstehen und sie würden auch nicht zu Mia nach Hause gehen können, war es doch eben ihr zu Hause und sie gehörten nicht da hin. Sie hatten niemanden der auf sie aufpasste und ihnen half. | |||
Daynerys unregistriert |
Dani hatte sich dicht an ihren Bruder gekuschelt und gähnte müde. Es war ein langer Tag gewesen und sie war müde, wollte einfach nur schlafen, nur konnte sie Mias Worten nun ungläubig lauschen, oder eigentlich verfolgte sie ihre Gesten und schüttelte dann den Kopf, wobei sie sich dann noch etwas mehr an ihren Bruder schmiegte. | |||
Mia ![]() Lebenskünstlerin Status: Offline Registriert seit: 04.06.2005 Beiträge: 2216 Nachricht senden |
Mia hob den Kopf, als Liam meinte, er würde zu seiner Schwester gehören. MIt tränenden Augen blickte sie zu ihm rüber und wandte den Blick zu Doria, die sie mit treuem Blick anschaute. Mia lächelte ihr zu, Dorias Blicke konnte sie selten widerstehen. Dann genügte es schon an Doria zu denken um wieder lächeln zu können. Nun sprach Daynerys zu ihr. *Ich bin wie ihr auch auf der Straße aufgewachsen, weil mir keine andere Wahl blieb. Zurück wollte ich nicht mehr..* erwiderte sie knapp. Langsam wischte sie sich die Tränen ab und drehte sich wieder ins Zimmer zurück. Sie konnte dennoch immer noch in den Flur schauen. *Ich kann euch auch mitnehmen in mein zu Hause. Im Moment ist mein Ziehvater nicht da. Dann kann ich dir die hellblaue Zimmerdecke zeigen. Es gibt auch einen großen Rasen und einen Bottich zum Baden. Der Heuboden über dem Stall ist riesig.* begann sie schüchtern zu erzählen. Signatur *Alles was in Sternchen steht sind die Zeichen der Gebärdensprache und der Schrift.* | |||
Liam unregistriert |
Dani und Li tauschten einen kurzen Blick untereinander aus. Meinte Mia das ernst, wollte sie sie wirklich mitnehmen und ihnen einen anderen wärmeren Ort zeigen. | |||
Daynerys unregistriert |
Dani hatte eben solchen Hunger wie ihr Bruder, aber sie war vo0rsichtiger als er und gab sich nicht gleich trügerischen Hoffnungen hin. Mia konnte sich auch nur einfach ein Spiel sein, das sie sich erlaubte um sich an ihrem Elend zu erfreuen. | |||
Mia ![]() Lebenskünstlerin Status: Offline Registriert seit: 04.06.2005 Beiträge: 2216 Nachricht senden |
Warum sollte sie die beiden denn nicht mitnehmen? Dann wäre sie nicht so alleine im großen Haus udn Doria könnte zurück in ihre Box. Nachdenklich sah sie zu Doria rüber. Mia erhob sich und ging auf sie zu, um nun vor ihnen Platz zu nehmen. *Ich kann euch mitnehmen. Es ist eh keiner da.* wiederholte sie. Sie sah wieder das Mädchen an und lächelte schwach. So misstrauisch die Kleine auch war.. das errinnerte sie auch wieder an die erste Zeit bei Jaana. *Im Villenviertel ist das Haus vom Centurio Quintus, er hat mich aus dem Hafenbecken gefischt, weil ich nicht mehr leben wollte. Denn vorher wohnte ich bei einer netten blonden Frau, die Senatorin war und wegen anderer Sachen wieder abgesetzt wurde. Sie hat Medi und mich verlassen und ist fort in ein anderes Land. Ihre Villa ist verlassen aber gut in Schuß und ein alter Baum passt auf die leere Villa auf. Davor wuchs ich bei einem Mann auf, der seine Sklaven misshandelte und mir wegen eines Fehlers meine Stimme mitsamt Zunge wegnahm. Meine Eltern kenne ich nicht.* Sie pausierte, sah die Zwillinge an. *Die zu Hause können nicht unterschiedlicher sein. DAS zu Hause habe ich noch nicht gefunden.* Signatur *Alles was in Sternchen steht sind die Zeichen der Gebärdensprache und der Schrift.* | |||
Liam unregistriert |
Mia schien es wirklich ernst mit ihnen zu meinen und Liam hatte Mia auf den ersten Blick ins Herz geschlossen, aber dennoch war er immer noch ein wenig vorsichtig. Es war eben das Misstrauen eines Straßenkindes, das schon viel schlechtes erfahren hatte und immer auf der Hut sein ließ, denn man konnte ja nicht wissen, was einen erwartete, das Leben konnte verdammt schwierig sein, zwischen betteln, Abfällen und Hunger. | |||
Daynerys unregistriert |
Wieder einmal dachten die Zwillinge gleich, nur war Daynerys misstrauen stärker ausgebildet, als das ihres Bruders, aber sie wollte auch etwas zu essen und wenn Mia es wirklich ehrlich mit ihnen meinte, dann würden sie schon bald etwas zu essen haben und sogar einen richtigen warmen ort zum schlafen. | |||
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