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schepanski 
Organisator und Trainer
...............

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Beiträge: 123
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...   Erstellt am 06.11.2007 - 13:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Liebe Leserin,
lieber Leser,

inwieweit dieser Beitrag zu Diskussion anregt wird sich zeigen, aber er soll mindestens zum nachdenken führen.

Die Mitglieder eines Vereins haben alle die Veranwortung für das Funktionieren bzw. Nichtfunktionieren eines Vereins. Hier stellt sich nun die Frage, weshalb die Vereinsarbeit, egal in welchem verein, an so wenigen Ehrenamtlichen hängen bleibt.

Haben wir alle immer weniger Zeit?
Reichen Lob und Anerkennung nicht aus?
Muss alle Tätigkeit auch angemessen vergütet werden?
Ist die Verantwortung nicht überschaubar und es fehlt die Transprenz?
Kann die Vereinsarbeit nicht mehr als Sprungbrett in die Berufswelt dienen?

Aus diesem kleinen Fragenkatalog kann man nun ableiten, ob sich "Der Verein" zukünftig wandeln muss oder zurück zu den ehrenamtlichen Wurzeln kehren muss.

Ich bin der festen Überzeugung, dass der Verein als "Spielwiese" für das spätere Berufsleben genommen werden kann und viele Aufgaben/Verantwortungsbereiche auch in der harten, reale Berufswelt wiederkehren. Der Verein darf sich nicht auf die kommerzielle Schiene ziehen lassen - er muss unbedingt den ehrenamtlichen Pfad weiterhin beschreiten, um überleben zu können.
Die fehlende Zeit ist aus meiner Sicht das Hauptproblem. Der Beruf fordert immer mehr Einsatz, so dass für ehrenamtliche Tätigkeiten immer weniger Zeit bleibt. Hier reicht es nicht aus, die ÜL-Pauschale zu erhöhen und auf Ehrenamtlichkeit zu hoffen. Weitergehende Maßnahmen muss Politik schaffen, um diesen sehr wichtige gesellschaftlichen Bereich zu fördern bzw. aufrechtzuerhalten.

Lieber Leser nun ist an der Zeit über ein eigenes Engagement im Verein nachzudenken. Ehrenamtlichkeit ist für unser Vereinsleben eine Grundvoraussetzung.

Mark Schepanski




<.Uli>
unregistriert

...   Erstellt am 07.11.2007 - 08:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


schepanski schrieb

    Muss alle Tätigkeit auch angemessen vergütet werden?

Ab einer bestimmten Vergütung nennt es sich nicht mehr ehrenamtlich würde ich mal behaupten.

Zu dem Punkt zuwenig Zeit, kann ich dir nicht voll zustimmen, denn man macht ehrenamtliche Arbeit schon in der Schulzeit und die ist wohl nicht länger geworden.

Ich glaube wenn ein Zusammengehörigkeitsgefühl besteht macht man mehr ehrenamtlich, denn dann steht nicht immer die Arbeit im Vordergrund, sondern der Spaß und das Treffen mit den einzelnen Leuten.

Uli




schepanski 
Organisator und Trainer
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Registriert seit: 15.10.2006
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...   Erstellt am 07.11.2007 - 11:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lieber Ulrich,

die Verlängerung der Schulzeit ist hier ein großes Problem. Die Erhöhung der Wochenstundenzahl und das Drängen in die Nachmittagsstunden ist aus meiner Sicht auch ein Problem für die Ehrenamtlichkeit!

Das Übernehmen von Verantwortung ist aus meiner Sicht, eines der größten Probleme. Hier zieht sich ein Großteil unserer Gesellschaft zurück - aus welchen Gründen auch immer! Vereinsarbeit ist immer mit vielen Schwierigkeiten verbunden und macht auch nicht immer Spaß. Ein angestrebtes Ziel muss immer deutlich sein!

Wo sind unsere Ziele?

Gruß
mark




andre ...
Organisator und Trainer
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Beiträge: 74
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...   Erstellt am 10.11.2007 - 07:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo ULrich,

Du sollst arbeiten !!!!!!!!

Hat Kerstin Doch RECHT ???????!




JBJ ...
Olymponic
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Beiträge: 114
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...   Erstellt am 11.11.2007 - 19:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


schrieb

    Ab einer bestimmten Vergütung nennt es sich nicht mehr ehrenamtlich würde ich mal behaupten.

    Zu dem Punkt zuwenig Zeit, kann ich dir nicht voll zustimmen, denn man macht ehrenamtliche Arbeit schon in der Schulzeit und die ist wohl nicht länger geworden.

    Ich glaube wenn ein Zusammengehörigkeitsgefühl besteht macht man mehr ehrenamtlich, denn dann steht nicht immer die Arbeit im Vordergrund, sondern der Spaß und das Treffen mit den einzelnen Leuten.

    Uli


Tja zum Punkt zu wenig Zeit muss ich mark leider 100%ig zustimmen denn die meisten ehrenamtlichen Helfer die sich noch blicken lassen sind bereits berufstätig und haben leider zu wenig zeit. Wenn man morgens um 5 aus dem haus geht und abends um 6 nach hause kommt bleibt leider nicht mehr viel zeit um sich ehrenamtlich einzusetzten aber um das zu verstehen muss man glaube ich erstmal das harte Berufsleben kennengelernt haben.....





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Miracles happen everyday - change your perception of what a miracle is and you will see them all around you -JBJ-

<.Uli>
unregistriert

...   Erstellt am 12.11.2007 - 22:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


JBJ schrieb

    Tja zum Punkt zu wenig Zeit muss ich mark leider 100%ig zustimmen denn die meisten ehrenamtlichen Helfer die sich noch blicken lassen sind bereits berufstätig und haben leider zu wenig zeit. Wenn man morgens um 5 aus dem haus geht und abends um 6 nach hause kommt bleibt leider nicht mehr viel zeit um sich ehrenamtlich einzusetzten aber um das zu verstehen muss man glaube ich erstmal das harte Berufsleben kennengelernt haben.....

Sorry Conny, aber dein Beitrag finde ich total daneben, denn weißt du überhaupt was ich momentan mache?

Habe ich meine ehrenamtlichen Tätigkeiten erhöht oder veringert seit dem ich nicht mehr zur Schule gehe?

Was tust du denn Ehrenamtlich in der LGHNF?

Dein Beitrag wirkt so auf mich, als ob ich keine Ahnung habe und sowie so nichts vom Leben weis.

Um noch mal auf Mark zurück zukommen, viele ehrenamtliche Tätigkeiten die man als Schüler ausführt geschehen am Wochenende und von daher sollte noch genügend Zeit vorhanden sein.

In dem Punkt von übernahme Verantwortung gebe ich dir recht, dass das wohl ein Problem ist.
Es ist klar das nicht alles Spaß bringt, aber den noch sollte der überwiegen.




MathiasThiessen ...
M/W-Jugend
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...   Erstellt am 12.11.2007 - 23:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Super Beitrag, Uli.

Ich konnte mit Connys Beitrag auch nichts anfangen! Conny ist nun schließlich nicht die einzige im Verein die "das harte Berufsleben" kennengelernt hat.

Ich verstehe es nicht, wie man jemanden wie Ulrich Zarth, der das Wort -Ehrenamt- "lebt", kritisieren kann und ihm vorwirft "nur" weil er bisher Schüler war, die ehrenamtliche Situation nicht einschätzen zu können. Tut mir leid, aber das ist mir unbegreiflich !!!





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Life is too short, to run slow..... Oder?

DavidElle ...
Jugendwart
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...   Erstellt am 13.11.2007 - 01:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der Faktor Zeit wirkt auf alle Fälle immer stärker limitierend auf die ehrenamtliche Arbeit. Ist aber nicht der einzige Grund für eine geringere Hilfsbereitschaft. Vor allem aber muss man definitiv nicht das "harte Berufsleben" kennengelernt haben, um dass zu begreifen.

Das Problem liegt meiner Meinung nach in der Werteverschiebung. Wir leben in einer Gesellschaft, in der alles Wirken nur auf Konsum ausgerichtet und programmiert ist, alles muss besser, schöner, toller, schneller sein. Um sich zu behaupten muss man Markenklamotten tragen, ein dickes Handy, MP3-Player und andere Dinge haben, die materiellen Wert symbolisieren.
Wahre Werte, wie Verlässlichkeit, die Fähigkeit Verantwortung zu übernehmen, Gruppenzusammenhalt u.a. bleiben dabei auf der Strecke. Sie werden dann einfach nicht mehr erfahrbar und können daher auch nicht mehr wertgeschätzt werden.
Geld ist ein sichtbarer Gegenwert, mit Anerkennung und Lob kann ich mir nichts kaufen - so denken heute leider viele. Die Gesellschaft manipuliert, Werte werden verstümmelt und zurück bleibt ein Haufen Orientierungsloser, die sich vor allem durch Unfähigkeit auszeichnen.

Es müsste nun weiterdiskutiert werden, warum Schulen, Vereine und Familien diesem Phänomen scheinbar so wenig entgegenzusetzen haben...





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Wenn wir unseren Körper vernachlässigen, wo sollen wir dann leben?

JBJ ...
Olymponic
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...   Erstellt am 13.11.2007 - 14:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


schrieb

    Sorry Conny, aber dein Beitrag finde ich total daneben, denn weißt du überhaupt was ich momentan mache?

    Nö das brauche und will ich auch gar nicht wissen... warum auch ich heule doch auch nicht rum das ich zur zeit 6 tage die woche arbeite und ich denke du bist auch nicht viel schlechter dran als alle anderen die Berufstätig sind.

    Habe ich meine ehrenamtlichen Tätigkeiten erhöht oder veringert seit dem ich nicht mehr zur Schule gehe?

    Das kann ich nicht beurteilen aber sobald du im beruf flexibel sein musst und feste zeiten nicht mehr einhalten kannst wirst auch du feststellen müssen das man leider die ehrenamtlichen Tätigkeiten nicht mehr so weiter führen kann wie man vielleicht gerne möchte.

    Was tust du denn Ehrenamtlich in der LGHNF?

    Mhmmm muss ich da echt noch was zu sagen??? fast 12 Jahre mit Mark zusammen zu sein da bleibt einem ja fast nichts anderes übrig als sich auch ehrenamtlich zu beteiligen... und wie ich schon sagte als Schüler hatte ich auch noch mehr Zeit und konnte noch mehr tun aber da warst du ja noch gar nicht so aktiv mit der ehrenamtlichen Arbeit dabei deshalb kannst du das ja auch gar nicht beurteilen...
    Außerdem muss ich dazu sagen zahle ich brav jeden Monat meinen Beitrag für nichts denn ich nehme keine einzige Gegenleistung in Anspruch im Gegensatz zu euch. und ich stehe trotzdem genauso wie du bei den Läufen in der Kälte im gegensatz zu anderen leuten die immer mehr fordern vom Verein und rein gar nichts zurückgeben (damit bis nicht du gemeint nicht das du mich schon wieder falsch verstehst)
    Ganz zu schweigen von den unendlichen Telefonaten die bei uns PRIVAT zu hause eingehen TAG UND NACHT!!! Allein das man das über sich ergehen lässt ist schon mehr als genug denn das könnt ihr alle (bis auf Andre) nicht nachvollziehen!!!!


    Dein Beitrag wirkt so auf mich, als ob ich keine Ahnung habe und sowie so nichts vom Leben weis.

    Wenn du das aus meinem Beitrag so liest tut es mir leid so habe ich es nicht geschrieben....

    Um noch mal auf Mark zurück zukommen, viele ehrenamtliche Tätigkeiten die man als Schüler ausführt geschehen am Wochenende und von daher sollte noch genügend Zeit vorhanden sein.

    In dem Punkt von übernahme Verantwortung gebe ich dir recht, dass das wohl ein Problem ist.
    Es ist klar das nicht alles Spaß bringt, aber den noch sollte der überwiegen.


[Dieser Beitrag wurde am 13.11.2007 - 14:22 von JBJ aktualisiert]





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JBJ ...
Olymponic
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...   Erstellt am 13.11.2007 - 14:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


DavidElle schrieb

    Der Faktor Zeit wirkt auf alle Fälle immer stärker limitierend auf die ehrenamtliche Arbeit. Ist aber nicht der einzige Grund für eine geringere Hilfsbereitschaft. Vor allem aber muss man definitiv nicht das "harte Berufsleben" kennengelernt haben, um dass zu begreifen.

    Das Problem liegt meiner Meinung nach in der Werteverschiebung. Wir leben in einer Gesellschaft, in der alles Wirken nur auf Konsum ausgerichtet und programmiert ist, alles muss besser, schöner, toller, schneller sein. Um sich zu behaupten muss man Markenklamotten tragen, ein dickes Handy, MP3-Player und andere Dinge haben, die materiellen Wert symbolisieren.
    Wahre Werte, wie Verlässlichkeit, die Fähigkeit Verantwortung zu übernehmen, Gruppenzusammenhalt u.a. bleiben dabei auf der Strecke. Sie werden dann einfach nicht mehr erfahrbar und können daher auch nicht mehr wertgeschätzt werden.
    Geld ist ein sichtbarer Gegenwert, mit Anerkennung und Lob kann ich mir nichts kaufen - so denken heute leider viele. Die Gesellschaft manipuliert, Werte werden verstümmelt und zurück bleibt ein Haufen Orientierungsloser, die sich vor allem durch Unfähigkeit auszeichnen.

    Tja David HERZLICH WILLKOMMEN IN DER WIRKLICHKEIT!!! Leider ist die Welt nun mal so wie du sie gerade beschrieben hast und ich muss dir ganz ehrlich sagen wenn mein Chef am ende des Monats zu mir kommen würde um mir zu sagen wie toll ich doch meine arbeit gemacht habe kann ich mir davon nunmal definitiv nichts kaufen und von irgendwas muss man ja nunmal seinen lebensunterhalt bezahlen und genauso ist es mit der ehrenamtlichen Arbeit. es ist nunmal so das nur noch wenige dazu bereit sind für dankende Worte sich am Wochenende früh morgens aus dem Bett zu quälen und wie du auch selber siehst sind es immer die gleichen die du bei den Veranstaltungen antriffst. Da muss man wie man sieht leider zu finanziellen mitteln greifen. Vor ein paar Jahren war das einzige was wir für unsere hilfe bekommen haben ne wurst beim platzwart. Die Zeiten ändern sich... (und NEIN ich sage damit NICHT das ich das gut finde nur das es halt so ist...)

    Es müsste nun weiterdiskutiert werden, warum Schulen, Vereine und Familien diesem Phänomen scheinbar so wenig entgegenzusetzen haben...


[Dieser Beitrag wurde am 13.11.2007 - 14:44 von JBJ aktualisiert]





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