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...   Erstellt am 20.01.2007 - 16:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Klimawandel verstärkt Stürme
19.1.2007

In zunehmend warmen Wintern ohne Hochs stehen Sturmtiefs Tür und Tor offen

Der Greenpeace-Klimaexperte Erwin Mayer befürchtet, dass Orkane wie das Sturmtief "Kyrill" in Zukunft häufiger und intensiver werden können: "Einzelne Extrem-Ereignisse sollten zwar nicht unmittelbar auf den Klimawandel zurückgeführt werden, er beeinflusst aber sehr wohl die Zugbahnen wie auch die Anzahl solcher nordatlantischer Sturmtiefs. In warmen Wintern, wie wir sie zunehmend erleben, kann sich kein Hoch mehr aufbauen, und somit stehen Sturmtiefs wie `Kyrill´ Tür und Tor offen."

Extrem-Ereignisse finden zu selten statt, um selbst als Begründung für den Klimawandel heran­gezogen werden zu können. Die Klimamodelle der UN-Klimawissenschafter sagen jedoch eine globale Zunahme von Extrem-Ereignissen voraus. Der Grund dafür ist das höhere Energieniveau in einer aufgeheizten Atmosphäre. Obwohl der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Sturmhäufigkeit- bzw. -stärken weniger gravierend ist als der zwischen Klimawandel und Meeresspiegel­Anstieg, Anzahl der Hitzetage sowie Häufigkeit von Stark-Niederschlägen, begünstigt der Klimawandel aller Voraussicht nach die Intensität und Häufigkeit von Stürmen.

"Wir fordern Bundeskanzler Gusenbauer auf, sich nach all den Wetter-Extremen endlich klar für drastische Klimaschutz-Ziele zu entscheiden, denn der Rückenwind sollte inzwischen stark genug sein", betont Erwin Mayer. Die EU hat sich dazu bekannt, dass die globale Erwärmung unter zwei Grad Celsius seit 1850 bleiben soll. Das erfordert eine Reduktion von mindestens minus dreißig Prozent bis 2020 und zumindest minus achtzig Prozent bis 2050. Selbst bei einer Erwärmung von "nur" zwei Grad Celsius kommt es bereits zu einer deutlichen Zunahme von Extrem-Ereignissen, so etwa zunehmenden Stark-Niederschlägen, längeren Warm- oder Kaltwetter-Phasen, mehr Hitzetagen und heftigeren Stürmen. Über zwei Grad Celsius nehmen diese Auswirkungen dann besonders stark zu.

2007 stehen überaus wichtige Entscheidungen für den Klimaschutz an. "Um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels aufzuhalten, bleibt uns nur noch ein Zeitfenster von zehn bis zwanzig Jahren", erläutert Mayer. Deshalb fordert Greenpeace von der EU, dass sie sich dieses Jahr ohne Wenn und Aber auf eine Reduktion der Treibhausgase von dreißig Prozent bis 2020 einigt. "Und Österreich muss dabei zum Vorreiter werden, damit eine zunehmende dramatische Erwärmung unseres Erdklimas verhindert werden kann", fordert Mayer abschließend.

[holler]
www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1018579


[Dieser Beitrag wurde am 05.02.2007 - 08:30 von lebenslust aktualisiert]





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...   Erstellt am 05.02.2007 - 08:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Flut lässt 100.000 Indonesier obdachlos zurück


In Indonesiens Hauptstadt Jakarta sind tausende Menschen auf der Suche nach Zuflucht. Der Monsun hat die Zwölf-Millionen-Metropole überflutet - und die Regenfälle hören nicht auf.
mehr....... (Net-Zeitung)





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...   Erstellt am 11.07.2007 - 12:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der Westen brennt

Eine verheerende Kombination aus Hitzewelle, Dürre und Blitzschlägen hat Teile des Westens der USA in ein Flammenmeer verwandelt. In elf Bundesstaaten lodern mehr als 55 Großfeuer.
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Hochwasser in China mit verheerenden Folgen

Hochwasser in China mit verheerenden Folgen
In China sind mittlerweile mehr als eine Million Menschen auf der Flucht vor dem Hochwasser. 131 Menschen seien seit Ende Juni durch die Naturkatastrophe ums Leben gekommen, teilten die Behörden am Mittwoch weiter mit.

Mehr.........



[Dieser Beitrag wurde am 13.07.2007 - 06:37 von lebenslust aktualisiert]





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Monsun-Katastrophe in Indien weitet sich aus - Hunderte Tote

KALKUTTA - Heftige Monsun-Regenfälle haben in Indien den siebten Tag in Folge für katastrophale Verhältnisse gesorgt: Sieben Millionen Menschen im ganzen Land waren betroffen.
weiter.....





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Mehr als 500 Tote bei Unwettern in China

Nach den schweren Unwettern in China ist die Zahl der Toten auf mehr als 500 gestiegen. Die Überschwemmungsgebiete breiteten sich weiter nach Norden aus, berichteten staatliche Medien am Donnerstag.
weiter im Text





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Millionen Menschen auf der Flucht

Nach heftigen Stürmen ist die Lage in weiten Teilen Asiens dramatisch. Mehrere hundert Menschen sind bereits umgekommen, in Indien sind Millionen Menschen auf der Flucht vor den Wassermassen.
Weiter im Tagesspiegel





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Atlantik-Stürme haben sich verdoppelt

Über dem Atlantik brauen sich einer amerikanischen Studie zufolge inzwischen mehr als doppelt so häufig schwere Stürme zusammen wie noch vor 100 Jahren; die Ursache ist demnach vermutlich der Klimawandel.
weiter in fr-online





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Hochwasser von Deutschland bis Vietnam

Regen kennzeichnet nicht nur den Sommer in Deutschland. Regen - das kann man den Meldungen aus aller Welt entnehmen - wird immer öfter zum Problem.
Denn den Regengüssen folgt häufig das Hochwasser. Diesen Sommer gab es schon große Überschwemmungen in England, Indien, Bangladesh, Vietnam oder aktuell in der Schweiz, Österreich und in Deutschland an Rhein und Ruhr.

Mindestens sieben Millionen Indern droht durch den Klimawandel der Verlust der Lebengrundlage. Sie leben in Küstenregionen die vom ansteigenden Meer überflutet würden. Besonders bedroht ist die Millionenstadt Mumbai. Dort hat Greenpeace Indien soeben auf die drohende Gefahr aufmerksam gemacht.

weiter: Sonnenseite





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Afrika erlebt den Klimawandel

Wieder einmal trifft es die Ärmsten am heftigsten. Afrika hat schon viele Naturkatastrophen erlebt – aber noch keine wie diese aktuelle, wo Wüsten zu Schlamm werden. Die Überschwemmungen reichen von Kenia im Osten bis nach Senegal im Westen. 18 Länder sind gleichzeitig betroffen. 1,5 Millionen Menschen sind obdachlos, hunderte sind bereits ertrunken.

Unzählige und unvorstellbare Tragödien spielen sich in diesen Tagen in Schwarzafrika ab. Der Starkregen lässt den gesamten Sahelgürtel ertrinken, denn er hält seit Monaten an. Die Saat verfault, Ernten fallen aus, Häuser und Straßen verschwinden einfach durch Absacken, Schulen sind über Monate geschlossen, Zehntausende Dörfer von jeder Zufahrt und Kommunikation mit der Außenwelt abgeschnitten. Und jetzt kommt die Angst vor der Malaria-Mücke.

Der Klimawandel kommt in Afrika ganz anders als wir ihn uns in Mitteleuropa vorstellen. Erst Dürre und Hitze, aber jetzt Dauerregen und Kälte. Die Erosion der Böden hat einst fruchtbares Land in großem Ausmaß zerstört. Hütten aus Lehm und Stroh lösen sich in Nichts und Dreck auf. Klimawandel, so lehrt uns die aktuelle Situation in Zentralafrika, ist weit mehr als ein Hurrikan in New Orleans oder ein Hitzesommer in Europa.

Die Klimaveränderung ist das Ende des altbekannten und vertrauten Wechsels der Jahreszeiten, von dem die bäuerliche Landwirtschaft auf der ganzen Welt lebt. Und das bedeutet, dass Millionen der Ärmsten, überwiegend Bauern, ihre Lebensgrundlage verlieren. Verursacht haben die Misere jedoch nicht sie, sondern wir in den reichen Industriestaaten. Ein deutscher Mensch produziert etwa 40 mal mehr Treibhausgase als ein Afrikaner.

Bei dieser Erkenntnis muss auch die internationale Hilfe ansetzen. Klimaschutz, wie in diesen Tagen von der UNO in New York heftig gefordert, wird die wichtigste Entwicklungshilfe in der Zukunft. Die Klimafrage ist die Überlebensfrage der Menschheit geworden.


UNICEF ruft zu Spenden auf:
Spendenkonto 300.000
Bank für Sozialwirtschaft BLZ 370 205 00
Stichwort: Überschwemmungen Afrika
Spendentelefon: 0137/300.000 oder spenden Sie online.
Online spenden

Aktion Deutschland Hilft
das Bündnis der Hilfsorganisationen, bittet die Bevölkerung um Spenden für die Flutopfer in Afrika
Stichwort: Flut Afrika
Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
Spendenhotline: 0900 55 10 20 30
Online spenden


Deutsche Welthungerhilfe
Kontonummer 1115
Sparkasse KölnBonn
BLZ 370 501 98
Stichwort: Ostafrika
Online spenden

Quelle:
Franz Alt 2007 Sonnenseite





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