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Rasmusk 



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Registriert seit: 20.10.2008
Beiträge: 3
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...   Erstellt am 20.10.2008 - 17:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich hab mich auch mal an ner ff versucht....vielleicht gefällts euch ja

Until my dying day

Eero stand auf und begann im Zimmer auf und ab zu gehen.
„Willst du es ihm sagen?“
Lauri schüttelte den Kopf.
„Warum?“, fragte Eero erstaunt.
„Die Band. Ich habe Angst, dass ich alles kaputt mache.“
„Aber Lauri, die Band ist doch jetzt erst mal unwichtig. Ausserdem würdest du früher oder später vielleicht daran kaputt gehen Aki jeden Tag sehen zu müssen, aber ihm deine Gefühle nicht zeigen zu können.“
„Und was ist, wenn er mich nicht liebt? Er ist mein bester Freund. Was ist, wenn er nicht mehr mit mir redet wenn ich es ihm gesagt habe?“
„Ich glaube nicht, dass Aki nicht mehr mit dir reden würde. Denk einfach noch mal darüber nach.“, sagte Eero und ging aus dem Zimmer. Auf dem Flur stieß er mir Pauli zusammen.
„Was machst du denn hier?“, fragte Eero verwundert.
„Ich...ähm...also...ich wollte zur Toilette.“, stotterte Pauli.
Eero sah ihn skeptisch an.
„Pauli, die Toilette ist aber am anderen Ende des Flures.“
„Ja, ich...ich wollte nur...ich hatte nicht...“
Eero schaute ihn ernst an. Pauli gab es auf nach einer Ausrede zu suchen und sagte die Wahrheit:
„Okay, ich habe euer Gespräch mitbekommen, aber es war keine Absicht. Ich wollte nur...“
„Spar dir deine Erklärung.“, fiel Eero ihm ins Wort, „wehe Aki erfährt nur ein Wort davon.“
„Wovon?“, fragte plötzlich eine Stimme hinter den beiden.
„Oh, Hey Aki.“, begrüßte Pauli ihn.
Aki schloss die Haustüre hinter sich und stellte sich zu Eero und Pauli.
„Hab ich da gerade meinen Namen gehört?“
„Ja, hast du...ähm...ich hab mich mit Pauli gerade darüber unterhalten wo du bleibst.“, log Eero.
„Es hat beim Arzt ein bisschen länger gedauert. Das Wartezimmer war ziemlich voll. Ich hoffe ihr habt mit dem Essen nicht auf mich gewartet, ich habe keinen Hunger.“, sagte Aki und verschwand in seinem Zimmer.
Pauli sah Eero fragend an.
„Vielleicht ist er nur gestresst.“, meinte Eero, machte sich aber trotzdem Gedanken über Akis Verhalten.
Da die Jungs mit dem Essen auf Aki gewartet hatten ging Pauli in die Küche und begann Hünchenpasta zu kochen, in der Hoffnung Aki würde dann doch etwas essen.
Eero war gerade dabei den Tisch zu decken als Lauri in die Küche kam.
„Ist Aki wieder zu Hause?“, fragte er.
Eero nickte.
„Er ist in seinem Zimmer. Angeblich hat er keinen Hunger.“
„Ich rede mal mit ihm.“, sagte Lauri und ging zu Akis Zimmer. Vorsichtig klopfte er an die Tür. Von drinnen war ein leises Murmeln zu hören. Lauri betrat das Zimmer und sah Aki auf seinem Bett sitzen. Er sah im sofort an, dass etwas nicht stimmte.
„Hey.“, sagte Aki und lächelte Lauri an. Dieser setzte sich zu ihm aufs Bett. Am liebsten hätte er ihm jetzt gesagt wie sehr er ihn liebte. Am liebsten hätte er ihn in den Arm genommen und nicht mehr losgelassen. Doch die Angst seinen besten Freund zu verlieren war zu groß.
„Lauri? Alles okay?“
„Ja....ja klar, warum nicht?“, log Lauri.
„Weiß nicht, du hast gerade ziemlich fertig ausgesehen.“, meinte Aki.
„Ich...ich habe über die nächste Tour nachgedacht...die wird sicher wieder ziemlich anstrengend.“, sagte Lauri ohne seinem Freund in die Augen zu schauen, „sag mir aber lieber mal was mit dir los ist. Du bist weiß wie `ne Wand, hast keinen Hunger. Irgendwas stimmt da doch nicht.“
Aki hatte eine solche Aussage erwartet und sich deshalb schon eine Antwort zurecht gelegt:
„Ich bin ziemlich gestresst. Ich habe über zwei Stunden im Wartezimmer gehockt. Und dann hätte ich fast noch den Bus verpasst. Es war ein ziemlich anstrengender Tag heute.“
„Aber Pauli hat extra Hünchenpasta gekocht. Und da fährst du doch sonst auch immer drauf ab.“
Aki wollte Lauri nicht erzählen was ihn bedrückte und um weiteren Fragen aus dem Weg zu gehen, kam er dann doch mit in die Küche. Er aß einen Teller voll und wäre dann am liebsten wieder in seinem Zimmer verschwunden, doch dann wären wahrscheinlich wieder unangenehme Fragen aufgetaucht.
„Jungs, was haltet ihr davon wenn wir heute Abend `ne kleine Tour durch die City machen?“, schlug Pauli vor.
„Keine Lust.“, sagten Lauri und Aki gleichzeitig.
„Aber ihr seid doch sonst immer sofort dabei.“, sagte Pauli.
Eero stieß ihm in die Rippen.
„Also ich hätte nichts dagegen. Und wenn Lauri und Aki nicht wollen, ziehen wir eben alleine los.“
Pauli verstand worauf Eero hinaus wollte und beließ es dann dabei.
Nach dem die vier gemeinsam den Abwasch gemacht hatten, machten sich Eero und Pauli auf den Weg in die Stadt.
Lauri hatte sich ins Wohnzimmer verzogen und Aki war wieder in sein Zimmer gegangen.
Während Lauri überlegte Aki endlich zu sagen was er für ihn empfand, machte Aki sich Gedanken darüber ob er seinem Freund erzählen sollte, was der Arzt festgestellt hatte.
Lauri hielt es nun nicht mehr länger aus und ging zu Aki. Doch kaum hatte er die Zimmertür geöffnet hatte ihn sein ganzer Mut schon wieder verlassen. Er setzte sich zu Aki, der so in Gedanken versunken war, dass er ihn noch gar nicht bemerkt hatte, und schaute ihn an.
„An was denkst du?“, fragte Lauri.
„Was hast du gesagt?“
„Ich habe dich gefragt an was du denkst.“, wiederholte er seine Frage.
„Ach so...ich...ich hab...gar nichts.“
Aki wollte Lauri nicht belügen, aber er wollte ihm auch nicht erzählen, dass er nur noch 2 Monate zu leben hatte. Er setzte sich auf und legte seinen Kop auf Lauris Schulter.
Lauri strich ihm durchs Haar. Er genoss diesen Moment und war schon wieder kurz davor Aki alles zu sagen. Er spürte Akis Wärme und zog ihn noch ein Stück näher an sich.
„Was machst du da?“, fragte Aki leise und schaute ihn an.
Lauri konnte seine Gefühle nicht mehr länger zurück halten und küsste Aki. Er war gefasst darauf von ihm weggedrückt zu werden, doch Aki wehrte sich nicht, sondern erwiderte den Kuss.
Als sie sich wieder aus dem Kuss gelöst hatten, schauten sie sich kurz an. Dann ließ Aki sich nach hinten sinken und zog Lauri mir sich.

Am nächsten Morgen wachte Lauri neben Aki auf. Er erinnerte sich an die letzte Nacht und musste lächeln. Er beugte sich über Aki und küsste ihn sanft. Aki öffnete die Augen.
„Guten Morgen.“, sagte Lauri lächelnd und wollte ihm noch einen Kuss geben, doch Aki wich ihm aus.
„Was hast du?“, fragte Lauri geschockt.
Aki stand auf und zog sich an.
„Lauri, das was letzte Nacht passiert ist hätte nicht passieren dürfen.“
Lauri starrte ihn an.
„Aber dir hat es doch auch gefallen.“
„Es tut mir leid.“, sagte Aki und verschwand ohne ein weiteres Wort aus dem Zimmer.
Lauri verstand es nicht. Warum hatte Aki so reagiert? Fast ohne es zu merken fing Lauri an zu weinen. Heiße Tränen liefen über seine Wangen.
Plötzlich klopfte es an der Tür und Eero kam rein.
„Aufstehen! Es gibt Frühst...“ Er brach mitten im Satz ab.
„Lauri? Was ist denn passiert? Warum...das ist doch Akis Zimmer....und...wo....hast du etwa mit ihm geredet?“ Er setzte sich neben Lauri.
Lauri begann unter schluchzen zu erzählen was seit gestern Abend passiert war.
„Und dann ist er einfach so gegangen?“, fragte Eero ungläubig.
Lauri nickte.
„Sei mir nicht böse, aber ich will alleine sein.“, murmelte er und verschwand in sein Zimmer.
Eero beschloss, das Ganze erst einmal für sich zu behalten und wartete dann auf Aki um mit ihm über die ganze Sache zu reden.
Gegen Nachmittag kam Aki wieder nach Hause und verschwand in seinem Zimmer. Eero lief ihm nach.
„Was willst du?“, fragte Aki.
„Mit dir reden.“, antwortete Eero ruhig.
„Über was?“
„Was sollte die Aktion mit Lauri?“
„Das geht dich nichts an.“, murrte Aki.
„Weißt du wie sehr du ihn verletzt hast?“, fragte Eero etwas zornig.
„Ich würde ihn noch mehr verletzen wenn ich bei ihm bleiben würde.“
Eero schaute Aki fragend an.
„Aki, ich will jetzt, dass du mir endlich erzählst was mit dir los ist. Seit du gestern nach Hause gekommen bist, bist du nicht mehr der Aki, der du früher mal warst.“
Aki sagte nichts und drehte sich weg.
„Liebst du Lauri“?, fragte Eero.
„Ja. Ja verdammt ich liebe ihn. Mehr als ich jemals einen Menschen geliebt habe!“, schrie Aki.
„Dann frag ich mich warum du mit ihm ins Bett gehst und ihn dann abblitzen lässt!“, brüllte Eero zornig.
Aki setzte sich aufs Bett und vergrub das Gesicht in seinen Händen.
Eero setzte sich neben ihn. Aki schaute ihn mit Tränen in den Augen an.
„Was hast du denn?“, fragte Eero geschockt.
Aki atmete einmal tief durch und sagte dann:
„Eero, ich werde sterben.“
Eero starrte ihn fassungslos an.
„ich bin unheilbar krank und werde höchstens noch zwei Monate zu leben haben.“
„Das....das kann nicht sein...du...du bist erst 29. Du stirbst nicht...das muss....muss eine falsche Diagnose sein.“, stammelte Eero.
Aki schüttelte den Kopf.
„Es ist keine falsche Diagnose.
Eero hatte Tränen in den Augen.
„Du darfst nicht sterben.“
„Ich würde auch lieber noch hier bleiben, aber ich kann nicht. Vielleicht verstehst du jetzt auch warum ich nicht mit Lauri zusammen sein kann. Es ist schon schwer genug wenn er mich als seinen besten Freund verliert.“
„Weiß Lauri es?“, frage Eero leise.
Aki schüttelte den Kopf.
„Und er soll es auch noch nicht erfahren.“
Eero nickte.
„Aber wenn du die letzten Monate gemeinsam mit Lauri verbringen würdest, würdest du ihm vielleicht die schönste Zeit seines Lebens schenken.“
„Ich weiß. Ich muss darüber nachdenken. In Ruhe.“, sagte Aki.
Eero stand auf und ging aus dem Zimmer.
Aki legte sich auf sein Bett und begann über Eeros Worte nachzudenken.
Er liebte Lauri wirklich sehr, aber würde er ihm einen Gefallen damit tun seine letzten Monate mit ihm zusammen zu verbringen?
Leise fing er an zu weinen und irgendwann war er unter Tränen eingeschlafen.

Ein schrecklicher Monat verging in dem Lauri und Aki so gut wie nie aus ihren Zimmern kamen. Eero und Pauli versuchten alles, die Beiden dazu zu bringen endlich miteinander zu reden, doch niemand von den Beiden wollte den anderen sehen.
Eines Nachmittags, als Pauli und Eero beim Einkaufen waren hielt Aki es nicht mehr aus und ging zu Lauri. Vorsichtig klopfte er an die Zimmertür, trat aber ohne auf eine Antwort zu warten ins Zimmer. Lauri lag auf seinem Bett und starrte die Decke an.
Aki setzte sich auf den Bettrand und schaute ihn an. Er atmete tief durch und sagte dann:
„Lauri, ich muss mit dir reden.“
Lauri sagte nichts und starrte weiter die Decke an.
„Es tut mir leid.“
Lauri sagte immer noch nichts.
Aki war den Tränen nahe.
„Ich wollte dich nicht verletzen.“, flüsterte Aki mit zitternder Stimme.
„Hast du aber.“, sagte Lauri ohne den Blick von der Decke zu wenden.
„Ich weiß. Aber ich....ich kann es dir nicht erklären.“
Lauri setze sich auf und schaute ihn an.
„Was hast du denn gefühlt als wir uns geküsst haben? Was hast du gefühlt als wir miteinander geschlafen haben?“ Tränen liefen über seine Wangen.
Aki stand auf und wollte zur Tür gehen, doch Lauri stand ebenfalls auf und hielt ihn am Arm fest.
„ich weiß doch das es dir auch gefallen hat.“, sagte er unter Tränen, „Warum wehrst du dich gegen deine Gefühle?“
Aki schaute ihn an. Vorsichtig zog er Lauri an sich und begann seine Tränen wegzuküssen.
„ich will nicht, dass du wegen mir weinen musst.“, flüsterte Aki.
Lauri wollte etwas sagen, doch Aki ließ ihn nicht zu Wort kommen und küsste ihn.
„Es tut mir leid. Es tut mir so leid.“
Lauri legte seinen Finger auf Akis Lippen und zog ihn aufs Bett.

„Eero du könntest mir jetzt mal sagen was mit dir los ist.“, sagte Pauli, während er mit ihm die eingekauften Sachen verräumte.
„Nichts.“
„Das hat Aki auch gesagt und ich glaube bis heute noch nicht, dass alles mit ihm in Ordnung ist.
„ich habe dir doch gesagt, dass er wegen Lauri so drauf war.“, sagte Eero.
„Ja, aber wenn er ihn auch liebt, warum sagt er es ihm dann nicht einfach?“
Eero war froh, dass in diesem Moment Lauri und Aki in die Küche kamen, denn Pauli vergaß vor lauter Verwirrung auf Eeros Antwort zu warten.
„Habt ihr euch vertragen?“, fragte er die beiden.
Aki nickte.
„Heißt das, ihr seid endlich...“ Noch bevor Pauli seine Frage fertig stellen konnte zog Lauri Aki an sich und küsste ihn leidenschaftlich.
„Alles klar.“, sagte Pauli grinsend.
„Jungs, wir kochen.“, sagte Aki und machte sich an die Arbeit.
Lauri schob Pauli und Eero aus der Küche.
„Wir rufen wenn das Essen fertig ist.“
Pauli freute sich richtig für die beiden, doch Eero ging ohne ein Wort zu sagen in sein Zimmer.
„Was hast du denn? Freust du dich nicht für die Beiden?“, fragte Pauli und folgte ihm.
„Natürlich freue ich mich.“, antwortete Eero.
„Das sieht aber nicht so aus.“
„Mensch Pauli, du weißt doch wie sehr ich mich bemüht habe die beiden wieder miteinander zu vertragen. Und dann glaubst du ich würde mich nicht freuen?“
Eero freue sich wirklich für Lauri und Aki, aber er musste die ganze Zeit daran denken, das Aki nicht mehr lange bei ihnen sein würde. Mittlerweile verstand er sogar, warum Aki Lauri von seinen Gefühlen nichts hatte sagen wollen. Er war jetzt so glücklich mit ihm und dann daran zu denken wie Lauri reagieren würde wenn er von seiner Krankheit erfahren würde musste für Aki die Hölle sein.
„Ich will jetzt endlich wissen was mit dir los ist.“
Mit diesen Worten riss Pauli ihn aus seinen Gedanken. Er sah ihn ernst an. „Und ich will die Wahrheit wissen.“
„Pauli, ich kann es dir nicht sagen.“
„Warum?“
“Ich habs versprochen.“
„Wem? Wem hast du es versprochen?“, fragte Pauli. „Ich dachte wären Freunde.“ Langsam wurde er zornig. „Hat es was mit Aki zu tun?“
Eero schwieg und schaute auf den Boden.
Pauli ließ nicht locker.
„Was ist mit ihm?“
Eero schaute ihn an.
„Er wird sterben Pauli. Aki wird sterben.“
Pauli starrte ihn an.
„Was redest du da?“
Pauli und Eero hatten nicht bemerkt, dass Lauri in der Tür stand. Fassungslos starrte er Eero an.
„Lauri, ich...“ Eero wusste nicht was er sagen sollte.
„Aki stirbt nicht.“, sagte Lauri.
„Lauri, Aki ist unheilbar krank. Er...er wollte nicht, dass du es erfährst.“
Lauri ging auf Eero zu und begann mit den Fäusten auf Eeros Brust zu schlagen.
„Du lügst! Du lügst!“, schrie er.
Pauli zog Lauri von Eero weg.
„Lass mich!“, schrie Lauri und riss sich von Pauli los. Er rannte zu Aki und drückte ihn an sich.
„Warum?“, fragte er tonlos. „Warum musst du gehen?“ Tränen liefen über seine Wangen.
Aki sagte nichts. Auch er weinte.
„Ich liebe dich doch.“, flüsterte Lauri.
Aki nahm Lauris Gesicht in seine Hände.
„Lauri ich liebe dich auch. Und daran wird sich nichts ändern, egal was passiert.“
Aki strich Lauris Tränen sanft weg.
„Wie lange?“, fragte Lauri.
„Ich weiß es nicht.“, log Aki. „Aber das ist unwichtig. Lass uns die Zeit die mir noch bleibt genießen.“

An diesem Abend lagen Lauri und Aki lange beieinander. Als Lauri eingeschlafen war, stand Aki leise auf und ging in die Küche. Dort saß Eero am Tisch und starrte vor sich hin. Als er den Mund aufmachte um etwas zu sagen, sagte Aki schnell:
„Es muss dir nicht leid tun. Er hätte es früher oder später sowieso erfahren.“
„Es tut mir aber leid. Ich hätte meine Klappe halten sollen.“
„Vielleicht ist es auch besser wenn er es weiß.“, meinte Aki. „Vielleicht kann er dann besser mit der Situation umgehen.“
„Weiß er wie lange?“, fragte Eero.
Aki schüttelte den Kopf.
„Und das soll er auch auf keinen Fall erfahren.“
Eero nickte.“
„Weißt du Eero, ich glaube nicht, dass ich noch lange durchhalte. Seit der Diagnose sind schon ein einhalb Monate vergangen und ich geb auch mein Bestes um meinen Körper auf trapp zu halten, aber ich schaffe das nicht mehr lange.“
Eero hatte tränen in den Augen.
„Pass mir gut auf die anderen beiden auf. Und ganz besonders auf Lauri.“
„Ja.“, sagte Eero tonlos. Dann schloss er Aki in seine Arme. „Du bist der Beste, Aki.“, sagte er schluchzend.
Nach einer weile löste Aki sich aus der Umarmung und stand auf.
„Danke.“, sagte er und ging wieder zu Lauri. Als er sich zu ihm legte wachte Lauri auf. Die Beiden schauten sich an. Aki kämpfte mit den Tränen. Er wusste, dass er nicht mehr lange durchhalten würde. Sein Körper war sehr schwach, aber er versuchte das so gut es ging zu verstecken. Womöglich war es sogar die letzte nacht die er mit Lauri verbringen konnte.
Obwohl Aki sich kaum was anmerken ließ, spürte Lauri was mit ihm los war. Er konnte seine Tränen nicht zurück halten und fing leise an zu weinen.
„Aki, ich schaffe das nicht ohne dich.“, flüsterte er.
„Doch Lauri.“, sagte Aki leise. „Du wirst das schaffen.“
„Wie soll ich ohne dich weiterleben?“
„Ich liebe dich, Lauri. Und daran wird sich auch nach meinem Tod nichts ändern.“
„Aber...“, begann Lauri, doch Aki legte ihm seinen Zeigefinger auf die Lippe. Dann beugte er sich über ihn und begann ihn zu küssen. Er begann an seinem Hals, wanderte über seine Brust und hielt unter seinem Bauchnabel inne. Langsam strich er Lauri die Boxershort von den Beinen. Lauri schloss die Augen und genoss jede Berührung von Aki noch mehr, als er es sonst tat.
Irgendwann schliefen sie eng aneinander gekuschelt ein.

Am nächsten Morgen herrschte beim Frühstück eine ziemlich gedrückte Stimmung. Obwohl Aki nur Eero gesagt hatte, dass er nicht mehr lange bei ihnen sein würde, merkten auch die anderen beiden, dass Aki sehr schwach war.
Als Aki aufstand um den Tisch abzuräumen schoss plötzlich ein Schmerz durch seinen ganzen Körper. Seine Knie gaben nach und er sackte zusammen. Lauri sprang sofort auf und kniete sich zu ihm.
„Aki“, sagte er schluchtzend. „Ich...ich hol einen Arzt.“
Er wollte aufstehen, doch Aki hielt ihn am Arm fest.
„Lauri, ich will nicht im Krankenhaus sterben.“, sagte er mit schwacher Stimme.
Die Jungs brachten Aki ins Wohnzimmer und legten ihn aufs Sofa.
„Ihr seid die besten Freunde die man haben kann. Danke für alles.“, flüsterte Aki.
„Du wirst uns fehlen.“, sagte Pauli mit Tränen in den Augen.
„Pauli, versprich mir, dass du den beiden weiterhin so gute Hünchenpasta kochst.“, sagte Aki und versuchte zu lächeln.
Pauli nickte und versuchte ebenfalls ein Lächeln zustande zu bringen.
„Eero, du weißt bescheid.“, sagte Aki augenzwinkernd.
Dann wandte er sich an Lauri.
Eero nahm Pauli am Arm und ging mit ihm aus dem Zimmer.
Lauri setzte sich aufs Sofa und legte Aki in seine Arme.
„Danke.“, flüsterte Lauri. „Danke, dass du mir die schönste Zeit in meinem Leben gegeben hast.
Aki küsste ihn.
„Versprich mir, dass du stark bist.“
Lauri nickt. „Ich verspreche es dir.“
Die beiden küssten sich wieder.
Dann schaute Aki in das Tränenüberströmte Gesicht seines Freundes.
„Ich liebe dich.“
Lauri strich ihm durchs Haar.
„Ich liebe dich auch.“
Aki nahm seine ganze restliche Kraft zusammen, zog Lauri zu sich und küsste ihn lange und gefühlvoll. Dann legte er sich zurück in seine Arme, schloss die Augen und schlief für immer ein.





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