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<robert>
unregistriert

...   Erstellt am 29.04.2006 - 14:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich hätte da zwei Fragen an sie und würde sie bitten mir diese gratis zu
beantworten.

Da ich seit ca 1 1/2 Jahren streitig geschieden bin und vom Gericht
schuldig (böswilliges Verlassen!?) gesprochen wurde, muss ich für meine
EX-Gattin (30 Lj. - geht nicht arbeiten) sowie für meine zwei mj. Kinder
für die ich einvernehmliches Besuchsrecht habe und dies auch nütze(Kind1
5. und Kind2 7. Lj), Unterhalt (Alimente) zahlen, was ich auch "brav"
mache.

Frage 1)
Mein monatliches Nettoeinkommen beträgt derzeit ca 1400 Euro (ohne
x14/12). Wie weit kann man mich "hinunterdrücken", wenn man von mir die
Zahlung von Sonderbedarf (z.B Zahnspange für Kinder, später einmal
Studium oä) verlangt. Wieviel muss mir bleiben, sodass ich selbst noch
leben kann?

Frage 2)
Ich habe von einem Kollegen erfahren, dass man beim Finanzamt den
UNTERHALTSABSETZBETRAG geltend machen kann. WIE MACHE ICH DAS? Die
beiden mj. Kinder leben bei ihrer obsorgeberechtigten Mutter. Die Mutter
bekommt die Familienbeihilfe sowie den Kinderabsetzbetrag. WAS MUSS ICH
DEM FINANZAMT VORLEGEN, damit ich den UNTERHALTSABSETZBETRAG bekomme
(Ich hoffe nicht, dass ich auch noch meine EX-Frau anflehen muss, dass
diese mir eine Bestätigung für das Finanzamt schreibt)? Den
Unterhaltsbeschluss für die Zahlungen vom Gericht habe ich. Weiters habe
ich die Erlagscheine (Einzahlungen bis 01.03.2006) mit Verwendungszweck.
Seit 01.04.2006 habe ich einen Abbuchungsauftrag für Kind1, Kind2 und
Ex-Gattin mit entsprechenden Verwendungszweck "Unterhalt für ..."
eingerichtet. REICHT DAS AUS? Bitte helfen sie mir kurz mit einer
Stellungnahme weiter, bevor ich noch verzweifle.




Paumgartner 
Administrator
...............



Status: Offline
Registriert seit: 07.01.2006
Beiträge: 120
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...   Erstellt am 29.04.2006 - 14:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


1.Sonderbedarf:
Sonderbedarf ist grundsätzlich nur im Rahmen der Leistungsfähigkeit zu befriedigen, ansonsten aber nicht.
Mag ein in der Person des Kindes begründeter Sonderbedarf auch zu bejahen sein, ist aber immer noch als weiterer Schritt bei der Unterhaltsbemessung zu beachten, daß sich der Unterhalt insgesamt,
also unter Berücksichtigung des Sonderbedarfs, im Rahmen der
Leistungsfähigkeit des Unterhaltspflichtigen halten muß; dem
Unterhaltspflichtigen muß stets ein zur Deckung der seinen
Lebensverhältnissen angemessenen Bedürfnisse entsprechender Betrag
verbleiben (SZ 68/38; ÖA 1998, 15; 1 Ob 2383/96i ua). Eine
Überschreitung der Prozentsatzkomponente, der das Hauptgewicht bei
der Unterhaltsbemessung zukommt (EFSlg 67.737; ÖA 1994, 99 U94 ua),
wird dabei nur bei existenznotwendigem Sonderbedarf oder bei sonst
förderungswürdigen Kindern zulässig sein (Schwimann, Unterhaltsrecht



2. Unterhaltsabsetzbetrag:

Ein Steuerpflichtiger, der für ein Kind, das nicht in seinem Haushalt wohnt und für das weder ihm noch seinem von ihm nicht dauernd getrennt lebenden Exehepartner Familienbeihilfe gewährt wird, den gesetzlichen Unterhalt leistet, steht ein Unterhaltsabsetzbetrag von 25,50 Euro monatlich zu. Leistet er für mehr als ein nicht haushaltszugehöriges Kind den gesetzlichen Unterhalt, so steht ihm für das zweite Kind ein Absetzbetrag von 38,20 Euro zu.





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