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Vin unregistriert
| Erstellt am 26.02.2006 - 19:22 |  |
Lupus

Lupus hob erneut seinen Kopf und blickte Chan nach, als die sich einen Hocker schnappte und hinaussah. DAnn folgte sein Blick ihr, als sie zu Tür ging. Als sie diese abermals öffnete, war Lupus sofort auf den Beinen und trottete zu Tür. Er humpelte immer noch, aber dennoch versuchte er nun, die Tür mit der Vorderpfote zu öffnen, was ihm schließlich gelang. DAnn machte er einen Schritt nach draußen in den Gang, der recht dunkel war. Nur eine kleine Öllampe spendete etwas Licht.
Er blickte sich zu Chan um und bellte einmal, was als Aufforderung galt, daß sie ihm folgen sollte, denn Lupus war da so ein köstlicher Geruch in die Nase gestiegen, der von der Kombüse herkam.
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Chan unregistriert
| Erstellt am 26.02.2006 - 19:48 |  |
Chan legte den Kopf schräg, warf einen Blick ins Zimmer zurück und trat heraus. Die Tür lehnte sie nur an und dann ging sie neben Lupus her, als dieser sie durch die Flure führte. Sie hatte im Grunde genauso Hunger wie er, das Essen am Abend war relativ wenig gewesen, weil sie es mit Lupus geteilt hatte.
Immer wieder sah sie sich mit einer Mischung aus Angst und Neugier um, eine Hand ruhte im Fell des Wolfes.
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Vin unregistriert
| Erstellt am 26.02.2006 - 19:54 |  |
Lupus

Lupus trottete mit schnuppernder Nase in Richtung Kombüse ...
(weiter: Unter Deck: Kombüse)
(OOC: Ach ja, ich glaube, damals gab es noch keine Bullaugen *gg*)
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Chan unregistriert
| Erstellt am 03.03.2006 - 11:40 |  |
Chan betrat die Koje wieder. Sie schloss die Tür und setzte sich auf das Bett, zog die Beine an und legte sich die Decke um. Sie fühlte sich müde und erschöpft und auf dem Schiff waren ihr entschieden zuviele Männer. Zumal ihre neue Herrin sich bis jetzt nicht gezeigt hat. Vermutlich war sie nur wieder eine von vielen Sklaven, wie so oft. Chan schloß ihre Augen und lehnte den Kopf an die Wand.
Zwischendurch war sie wieder halb eingeschlafen. Nachdem Chan wieder erwacht war, rutschte sie vom Bett herunter. Auf dem Schiff schien es sehr still zu sein.
Die junge Sklavin lief ein, zwei Mal unruhig im Kreis und verkroch sich dann hinter der Tür, zwischen Wand und einer schmalen Kommode.
Chan hörte, wie Schritte von oben herunter kamen und auf die Tür zusteuerten. Da wollte jemand zu ihr und sofort meldeten sich ihre Angst und ihre Scheu wieder. Das Mädchen drängte sich ganz eng an die Wand nach hinten, blieb zwischen Kommode und Wand sitzen, als hoffe sie, man würde sie dort nicht entdecken.
Die Tür ging auf und wurde wieder geschlossen und dann stand der Mann im Raum, der sie gekauft hatte. Chan blieb mäuschenstill. Sicherlich würde er sie trotzdem finden. Ängstlich starrte sie zu Wolv hinauf. Von Lupus war keine Spur mehr zu sehen, der Wolf war wohl wieder gegangen und Chan vermisste irgendwie das tröstende Gefühl, wenn er in ihrer Nähe gewesen war. Aber Lupus gehörte sicherlich jemandem und wollte zu demjenigen zurück. Chan biss sich leicht auf die Lippen. Wolv hatte sich umgesehen und sie natürlich entdeckt. Nun wartete sie ab, was er tun würde. Bestimmt würde er gleich kommen und sie grob herauszerren, so wie ihr Herr früher. Vielleicht wollte er ihr auch wehtun wie ihr voriger Herr und würde sie wieder auspeitschen. Die Striemen am Rücken schmerzten das Mädchen, als sie sich mit dem Rücken an die rauhe Wand lehnte. Ein Anflug von Panik war in ihren Augen zu erkennen, als sie Vergangenheit und Gegenwart in ihren Gedanken zusammenwarf.
[Dieser Beitrag wurde am 03.03.2006 - 20:20 von Chan aktualisiert]
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Evaliia Frau eines dakischen Stammesfürsten Moderator

Status: Offline Registriert seit: 12.10.2005 Beiträge: 989 Nachricht senden | Erstellt am 03.03.2006 - 20:13 |  |
Wolv

Etwas überrascht, das Mädchen nicht auf den ersten Blick zu erspähen, hatte Wolv die kleine Koje betreten. Sein Blick tastete ernst die engen Winkel der kleinen Kammer ab und letztlich vermochte er das Mädchen doch zu entdecken, zusammengekauert, schier verängstigt, in einer der kleinen Nischen. Wie schlimm muss es dem Mädchen ergangen sein, ging es dem Daker durch den Kopf, als er auf Chan hernieder blickte. Die Striemen auf dem Rücken, dass sie nicht sprach, die Angst, welche ihr in den unschuldigen Kinderaugen stand... Die Kleine musste einen schweren Lebensweg hinter sich haben, war sie doch noch so jung.
Eine Weile blickte er nur ruhig auf sie herab, wollte er sie doch nicht erschrecken. Dann trat er einen Schritt von der Tür zurück und sagte ernst: „Chan, die Fürstin will dich sehen. Sie erwartet dich oben, im Zelt.“ Dann tat er eine Geste zur Tür hinaus und wartete ihre Reaktion ab. Bei den Göttern, er merkte selber, wie sehr er an den sprachlichen Umgangformen mit Kindern feilen musste, er wirkte sicher nicht allzu freundlich...
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"Du gleichst dem Geist, den du begreifst!"
(Alles, was in *...* steht, sagt sie auf Dakisch/Rumänisch!) |
Chan unregistriert
| Erstellt am 03.03.2006 - 20:24 |  |
Chan blickte eine ganze Zeit lang ohne eine Regung zu Wolv auf. Bestimmt wollte er sie nur mitnehmen und sie an einen Ort bringen, wo man ihre Schreie und ihr Weinen nicht hören konnte. Und wenn sie nicht brav war, schlug er sie. Aber das würde er ja wahrscheinlich sowieso tun.
Schließlich erhob sie sich zögerlich und ging zur Tür, machte aber um Wolv einen weiten Bogen. Dann stieg sie die Treppe hinauf, die sie abends zuvor herunter geführt worden war.
Ängstlich blieb sie oben stehen, als sie der Wachen wiederum gewahr wurde. Sie biss sich leicht auf die Lippen und blickte zurück, wartete dann auf Wolv.
TBC: Zelt auf Deck - Evaliias Gemach
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Evaliia Frau eines dakischen Stammesfürsten Moderator

Status: Offline Registriert seit: 12.10.2005 Beiträge: 989 Nachricht senden | Erstellt am 03.03.2006 - 20:49 |  |
Wolv

Wolv merkte die Scheu und die Angst des Mädchens und bemühte sich respektvollen Abstand zu halten, wollte er die Kleine doch nicht zu sehr schrecken. Vielleicht würde Fürstin Evaliia mit dem Mädchen besser zurechtkommen als er es tat - nein, er war sogar davon überzeugt, denn schließlich hatte die Fürstin selber zwei Kinder in ähnlichem Alter und wusste mit den kleinen Menschengeschöpfen umzugehen.
Und so führte der Daker Chan rasch an Deck und hin zu dem Gemach seiner Fürstin, welches er selber nicht betrat, das Mädchen jedoch meldete und für sie um Einlass bat.
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