"Ich bin kein Rassist. Ich bin nur ein Palästinakritiker. Kritik an Palästina, finde ich, darf in Deutschland kein Tabu sein. Man wird doch die palästinensische Politik noch kritisieren dürfen, oder sind wir schon wieder soweit? Gerade weil mir das Schicksal Palästinas so am Herzen liegt, muss ich diese wichtige und notwendige Kritik üben, um meine palästinensischen Freunde von ihrem Irrweg abzubringen, der beide Völker nur ins Unglück stürzt. Gerade als Deutscher kann ich zu ihrem Judenhass nicht länger schweigen."

Claudio Casula


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Perry ...
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...   Erstellt am 21.04.2008 - 23:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Pogromstimmung in Ungarn




Es kann passieren, dass bekannte kosmopolitische Intellektuelle, die üblicherweise von den Rechten dem Wesen nach als antimagyarisch eingestuft werden, mit "Éljen Szálasi!" begrüßt werden, was "Heil Hitler!" entspricht. Begleitet wird der Gruß durch die erhobene Rechte, was in Ungarn nicht einmal geahndet wird.

Was können wir in so einer Situation tun? – fragte der Reporter des Klubradios am Abend nach der Demonstration einen Teilnehmer der Antifaschisten ratlos. "Wir müssen uns zwingen, jeden Tag die rechtsradikalen Internetportale zu lesen" – war dessen Antwort. "Damit wir nicht überrascht sind, was uns erwartet." Dort war am übernächsten Tag ein Aufsatz des Parteivice der Jobbik-Partei für ein Rechteres/ Richtigeres Ungarn, József Tibor Bíber mit dem Titel erschienen: "Die Zigeunerkriminalität ist die biologische Waffe der Zionisten".

Für den 29. April ist die nächste Nazi-Demonstration in Budapest angekündigt. Diesmal vor dem Gebäude der Redaktion der Tageszeitung Népszava, einem Organ der Sozialisten. Jetzt bringt sich eine Gruppe in Stellung, die sich "Goj Motorradfahrer" nennt. Friedlich wird dieser Aufmarsch wohl auch nicht enden.


In den letzten Jahre der Weimarer Republik gings ähnlich zu. Am Ende hat die Gesellschaft versagt, hoffentlich nicht in Ungarn.

Was können WIR tun ?




Perry ...
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...   Erstellt am 22.04.2008 - 12:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Allerspätestens seit Ruanda sollte sich jeder in Eigenverantwortung nicht damit begnügen dürfen lediglich zu sagen "Ach wie schlimm" und sich ein Tränchen rausquetschen und dann wieder mit dem Alltagsgeschäft fortfahren. Mich hat so eine Ach-Wie-Schlimm-Aber-was-Kann-Ich-Denn-Da-Machen-Haltung immer angekotzt.

Erinnert sich jemad noch an das Massaker von Sochumi 1993 in Abchasien ? Bingo, keiner, weil es allen im Grunde genommen am Arsch vorbeigeht findet sowas nämlich statt.

Ich rege daher an, Online-Leserbriefe Zeitungen und TV-Nachrichtenredaktionen zu versenden. Werde selbiges auch bei "Spirit" und Co anregen.




Perry ...
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...   Erstellt am 24.04.2008 - 00:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lizas Welt hat reagiert

Schon seit längerer Zeit terrorisieren ungarische Neonazis vor allem in Budapest immer wieder Menschen, die nicht in ihr extrem beschränktes Weltbild passen. Doch inzwischen regt sich organisierter Widerstand dagegen. Karl Pfeifer schildert im folgenden Gastbeitrag für Lizas Welt, was sich in jüngster Zeit in der Hauptstadt Ungarns zutrug, und er hat darüber hinaus einen in der Zeitschrift Szombat erschienenen Bericht des Journalisten János Gadó über die erste von zwei antifaschistischen Demonstrationen aus dem Ungarischen ins Deutsche übersetzt.

Bitte unbedingt bei Liza weiterlesen




radetzky ...
Newbe




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...   Erstellt am 25.04.2008 - 13:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"TomCat" hat sich ja unmißverständlich artikuliert. Darf der eigentlich in Ungarn noch frei herumlaufen?





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Alex


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