Gestrandeter unregistriert
| Erstellt am 20.08.2005 - 13:06 |  |
Moin zusammen! Als "Neuer" gleich mal ein Gedankenanstoss:
Was wäre wenn es neben unserer Welt, unserem Universum und allem was wir kennen, unendlich viele andere (ich nenne sie Wahrscheinlichkeiten) gäbe?
In Versuchen, die zum Thema Interferenz durchgeführt wurden, kam man zu einem überraschenden Ergebnis. Schickt man EIN Photon durch einen Spalt, erscheint es auf der anderen Seite nicht dort wo man es erwartet. Es gibt ernsthafte Wissenschaftler die sich das dadurch erklären, dass die Photonen mit anderen, nicht sichtbaren Photonen, interagieren. Man kam zu dem Schluss, dass es einen übergeordneten Raum geben muss. Ich nenne es "Wahrscheinlichkeit". Weiterhin ist bekannt, dass mikrokosmische Gesetze auch im Makrokosmos gelten - logo, denn es sind ja Gesetzmäßigkeiten! So gibt es Aufenthaltswahrscheinlichkeiten von Elektronen. Auch "Elektronenwolken" (wenn mich mein Schulwissen nicht im Stich lässt). Es gibt auch "Überlappungszonen".
Meine Theorie (stark verkürzt) also ist, dass es unendliche Wahrscheinlichkeiten gibt. Eine Wahrscheinlichkeit entsteht immer dann, wenn ein Ereignis genügend Energie freisetzt, damit eine neue Wahrscheinlichkeit entstehen kann. Diese Wahrscheinlichkeiten können entweder, spontan und sporadisch oder mit technischen Hilsmitteln in Kontakt treten. Hierbei spielen die Überlappungen eine große Rolle. Weisen Wahrscheinlichkeiten in den Überlappungen identische Frequenzen auf, entsteht eine "Torzone". Kein klar abgegrenztes Tor, sondern vielmehr eine Zone, die zum Rand hin immer stärkere Abweichungen aufweist. In diesen Torzonen kann Matereie ausgetauscht werden. Wie findet ihr die Idee? Ich finde das ziemlich abenteuerlich und aufregend.
|
Gestrandeter unregistriert
| Erstellt am 02.09.2005 - 11:05 |  |
Vieles deutet darufhin. Es gibt da zum Beispiel dei Schöpfungsgeschichte der Navahos. Ich will sie aus Platzmangel nur kurz anreißen.
Die Schöpfungsgeschichte der Navaho erzählt von einer Wanderung durch drei Welten. In der finsteren "ersten Welt" hausten Begochiddi, "Erster Mann", "Erste Frau", "Salzfrau", "Feuergott" und "Kojote". Begochiddy, ein Kind der Sonne, schuf die Insekten, die Pflanzen und die fünf Berge. Als die sechs Wesen dieser Welt müde wurden, kletterten sie an einem Schilfrohr in die "zweite Welt", in der Begochiddy weitere Berge, Wolken, Pflanzen und andere Lebewesen schuf. Konflikte mit anderen Wesen veranlassten die sechs, über ein Schilfrohr in die "dritte Welt" zu klettern, in der es Licht, Flüsse, Quellen und üppiges Leben gab. Begochiddy gestaltete menschliche Wesen, böser Zauber veranlaßte die Männer und Frauen jedoch, zu kämpfen. Wieder erklomm die Gruppe das Schilfrohr, aber sie erreichte die nächste Welt nicht ganz. Erst mit Hilfe der "Heuschrecke" und der "Spinnenmenschen" kam Begochiddy in die "vierte Welt", eine Insel inmitten eines riesigen Meeres. Dort brachte er die Welt hervor, wie die Navajo sie kennen.
Ich interpretiere sie als einen Bericht über Reisen DURCH diese "wahrscheinlichen" Welten.
Etwas anderes noch: In SF Romanen wird oft ein "Hyperraum" genannt. Oder "Wurmlöcher". Das sind nach meiner Meinung alles Phänomene einer Überlappung von wahrscheinlichen Welten.
|