FORUM-ÜBERSICHT MITGLIEDER ANMELDEN MEMBER LOGIN


Neuer Thread ...


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

Dani ...
Champions League
..................



Status: Offline
Registriert seit: 22.06.2005
Beiträge: 4172
Nachricht senden
...   Erstellt am 22.02.2006 - 12:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"Natürlich ist es ein Vorteil für den Gegner, dass wir zwei Tore schießen müssen", sagte Armin Veh bei der heutigen Pressekonferenz im Vorfeld des UEFA-Cup-Rückspieles der dritten Runde am Donnerstag um 20.45 Uhr (19.45 Uhr Ortszeit) beim FC Middlesbrough. Der VfB-Cheftrainer nannte damit auch schon die Vorgabe für sein Team, um nach der 1:2-Heimniederlage in der vergangenen Woche doch noch das Achtelfinale erreichen zu können. "Aber Middlesbrough spielt zu Hause und muss seinen Fans auch etwas anbieten", wollte Veh nichts von einer wegen dem Hinspielresultat vollkommen defensiv eingestellten englischen Mannschaft wissen. Vielmehr gelte es, ähnlich wie in der ersten Hälfte des Hinspieles aufzutreten. "Wir werden sicher nicht von der ersten Minute an Forechecking spielen, weil wir das gar nicht trainieren konnten. Aber klar ist, dass wir fast nur gewinnen können, denn wir gehen sicher nicht als Favorit ins Spiel", fühlte sich der VfB-Trainer in der Außenseiterrolle sichtlich wohl und wieß jegliche Gedanken, das Spiel mit Blick auf die anstehenden schweren Bundesligapartien in Hamburg und Kaiserslautern nicht ernst zu nehmen, energisch zurück: "Wir haken die Partie sicher nicht ab. Jetzt kommt Middlesbrough und danach erst der HSV. Und entsprechend werden wir auch ins Spiel gehen", sagte Armin Veh, der nach dem jüngsten Bundesliga-Erfolg gegen Mainz eine positive Stimmung im Team ausgemacht hat. "Natürlich hilft das Ergebnis gegen Mainz, weil wir gewonnen haben. Es war ein gefährliches Spiel und deshalb tut der Sieg auch gut. Die Stimmung unter den Spielern ist gut und es ist sicher Balast von der Mannschaft abgefallen. Ich habe die Spieler am Montag gefragt, ob sie regenerieren und auslaufen oder Fußball spielen wollen. Sie haben sich für Fußball entschieden und in hoher Intensität aufs ganze Feld gespielt", berichtete der VfB-Cheftrainer von engagierten VfB-Profis im Training.
"Tiffi hat seine Sache ordentlich gemacht"

Veh sieht nach wie vor großes Potenzial im Team, weiß aber auch, "dass es nur über die gesamte Mannschaft geht. Gerade Bielefeld und Mainz sind hier gute Beispiele dafür. Sie sind vom Potenzial her sicher nicht so gut besetzt wie wir, aber sie funktionieren auf dem Platz als Team. Jeder weiß, was er zu tun hat. Genau das muss unser Ziel sein, wir müssen ganzheitlich funktionieren", definierte Armin Veh den Anspruch an seine Elf. Erste positive Dinge hat der VfB-Coach in den beiden zurückliegenden Partien auch schon ausgemacht. "Es stimmt mich positiv, dass wir uns mehr Torchancen herausgespielt haben. Sicher haben wir gegen Mainz sehr viel durch die Mitte gespielt, aber das war durchaus so gewollt. Meine Gedanken gehen zwar dahin, dass sich auch die Außenverteidiger mit nach vorne einschalten, aber das birgt die Gefahr, dass wir dann hinten zu offen sind. Innerhalb der Kürze der Zeit ist eine Änderung in dieser Hinsicht sicher nicht möglich. Denn es kommt ein Spiel nach dem anderen und deshalb brauche ich im Moment auch keine harte Hand. Die Spieler müssen einfach im Kopf wieder dahin kommen, dass sie sich mehr zutrauen, um offensiv mehr ausrichten zu können", analysierte der VfB-Trainer und nannte stellvertretend dafür Rechtsverteidiger Andreas Hinkel. Den Nationalspieler wollte Veh einst vom VfB nach Reutlingen locken und weiß darum um seine Qualitäten. Deshalb ist der VfB-Coach auch zuversichtlich, dass Hinkel und auch seine Teamkollegen bald wieder zu ihrer alten Stärke zurückfinden werden. "Wir müssen im Spiel nach vorne flexibler und kreativer sein, aber in der aktuellen Situation wäre das einfach ein Riesenspagat", sagte Armin Veh und war deshalb mit seinem gegen Mainz als Bindungsglied zwischen Defensive und Offensive eingesetzten Mittelfeldspieler Christian Tiffert nicht unzufrieden. Veh sagte: "Tiffi hat seine Sache vor allem in der zweiten Hälfte sehr ordentlich gemacht. Er hat die Verbindung immer wieder hergestellt und ist für seinen Einsatz mit dem Tor belohnt worden." Trotzdem wollte sich der VfB-Cheftrainer deshalb noch nicht auf einen neuerlichen Versuch mit einer Raute im Mittelfeld festlegen, "denn Jesper Grønkjær ist ein ganz anderer Spieler".

Babbel ersetzt Meira

Der gegen Mainz gesperrte Däne könnte genauso wieder in die Startformation zurückkehren wie Silvio Meißner, der am Sonntag beim Aufwärmen signalisierte, dass sein Einsatz nicht möglich ist. "Wir müssen abwarten, ob es bei ihm geht. Deshalb reisen wir morgen auch mit 19 Mann nach Middlesbrough und werden dann nach dem Abschlusstraining sehen, ob es reicht. Erst wenn ich weiß, welches Personal zur Verfügung steht, kann ich mir Gedanken über die Taktik machen." Sicher Fehlen werden im Riverside Stadium der gelb-gesperrte Fernando Meira, der wohl durch Markus Babbel ersetzt werden wird, sowie Martin Stranzl (Muskelfaserriss in der Kniekehle) und Daniel Bierofka (Trainingsrückstand nach Knöchelbruch). Für den zuletzt zweimal als Linksverteidiger aufgebotenen Heiko Gerber könnte derweil wieder Ludovic Magnin in die Startformation rücken. Veh sagte: "Heiko hat zuletzt nach einer langen Pause zweimal durchgespielt. Deshalb stellt sich bei ihm etwas die Kraftfrage. Die Wahrscheinlichkeit, dass Ludo deshalb beginnen wird, ist groß."
Unabhängig vom Personal blickt der VfB-Trainer seinem ersten Auswärtsspiel im UEFA-Cup ohne großes Kribbeln entgegen, "denn es rechnet ja eh kaum jemand damit, dass wir weiterkommen. Und das Kribbeln vor dem Spiel gegen Mainz war sicher größer, denn so etwas hängt immer von der Wichtigkeit der Partie ab. Und ein Sieg in der Bundesliga war für uns zuletzt wichtiger", befand Veh abschließend. Teammanager Horst Heldt pflichtete seinem Trainer zwar bei, unterstich dann aber noch einmal, "dass wir weiterkommen wollen. Ein Ausscheiden wäre zwar kein Erdbeben für den Verein. Aber deshalb fahren wir nicht da hin und sagen, uns ist es egal, wie das Spiel endet. Wir haben sicher nichts zu verlieren."





Signatur
...alles wird vorüber gehn...
...man kann nicht ändern was zu ändern nicht gemacht ist...


Ähnliche Themen:
Thema Erstellt von Antworten Forumname
5x20 - "Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen" prue92 0 prue92
„Wir haben nichts zu verlieren“ – Wölfe heiß auf die Play-offs KufiChrille 0 kufi
Angst, jemanden "Geliebtes" zu verlieren? Amber-Scully 12 amber-scully
Fällt unter "Was das gibts auch schon...oder verdammt mit dem kann man sicher Geld machen...usw..." webtom 12 ennoia
KSC Ficlet: "Verlieren" AyaScythe 12 fanfiktion
Neuer Thread ...

Geburtstagsliste:
Heute hat kein User Geburtstag!
----------------------------------


Preisvergleich

Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com powered by:
Geizkragen Preisvergleich. Top-Produkt im Preisvergleich: THOMAS Twin TT Aquafilter
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



blank