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Minotaurus ...
Hausherr und Gastgeber
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...   Erstellt am 14.06.2006 - 23:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Leute,

heute möchte ich mich wegen einer Angelegenheit, die mir schon seit längerer Zeit „unter den Nägeln" brennt, an unsere Leser und Mitglieder wenden.
Ich schreibe meine Geschichten auf mehreren Internet-Plattformen für angehende „Erfolgsautoren", aber nirgendwo sonst findet man eine so geballte Anhäufung von Mißbrauch- Trauer- Frust- und Leidgeschichten wie gerade auf diesen Autoren-Plattformen.
Damit meine ich aber nicht die Geschichten, die sich mit echter Trauer beschäftigen, Geschichten von Leuten, die einen Angehörigen, einen Freund verloren haben oder ähnliches, sondern überwiegend um „Geschichten" und „Gedichte" von sehr jungen Menschen - zumeist Schüler - die offensichtlich mit ihrem Leben nichts anfangen können.
Dieses Zeug von echtem oder eingebildetem Mißbrauch, Verrat und Weltschmerz zieht sich über viele Kategorien von „Abschied", „Gedanken", „Gesellschaftskritisches", „Lebensgeschichten und Schicksale" über „Trauriges/Verzweiflung" bis zu „Wahre Geschichten". (was sie zumeist ohnehin nicht sind)
„Ach, was ist die Welt doch schlecht, keiner versteht mich, ihr alle seid schuld an meinem verkorksten Leben und meinem Frust, ich schreibe jetzt meinen allerletzten Abschiedsbrief." und ähnliches Zeugs.
Die meisten dieser Texte sind nicht nur vom Inhalt her, sondern auch in Gliederung, Satzbau, Stil und Grammatik so miserabel verfaßt, daß man oft das Gefühl nicht verdrängen kann, ein zwölfjähriger Sonderschüler hätte diese geschrieben.

Natürlich leben diese Dilettanten alle noch, denn wenn man nur die leiseste Kritik an ihren „Werken" anklingen läßt, kommen umgehend kratzbürstige und böse Antworten oder aber die kritischen Kommentare werden sofort gelöscht.
Einige dieser jugendlichen „Autoren" verbitten sich sogar eine „Einmischung in ihre Privatangelegenheiten", wie sie es nennen, obwohl sie hier in erster Linie einen TEXT veröffentlicht haben.
An manchen Tagen hat man hier das Gefühl, daß sich alle minderjährigen Ritzer, Kiffer, Suizidgefährdeten und potentiellen Selbstmörder Deutschlands auf solchen Plattform versammelt haben, um sich entweder gegenseitig ihr Leid zu klagen oder Mitleid und Anteilnahme einzufahren.

Es gibt kein anderes Medium, wo sich diese Spinner so ungehemmt austoben können wie gerade auf Autorenplattformen hier im Internet.

Ich habe diese Plattform eingerichtet, damit sie auch Anfängern, sowie ungeübten und jungen Einsteigern die Möglichkeit bietet, ihre ersten Werke im Internet zur Diskussion zu stellen, ohne gleich von selbsternannten „Literaturkritikern" in der Luft zerrissen zu werden.
Keiner wird hier gleich „rausgeschmissen", nur weil sein Stil noch nicht perfekt ist.
Auch die technischen Möglichkeiten für Autoren sind hier überaus umfangreich.
Aud gutem Grund habe ich hier keine extra Sparte für "Verzweiflung" eingerichtet, denn ich möchte solche Beiträge nur sehr ungerne hier sehen.

Genau so möchte ich diese Plattform nämlich nicht betrachtet wissen: Als die Plattform für alle jugendlichen Ritzer und Suizidgefährdeten Deutschlands, in der jeder Dödel kritiklos seinen Frust und seinen Weltschmerz abhängen kann.
Eine solche Sicht fände ich sehr schade, weil sie - meiner Meinung nach - diesem Medium nicht ganz gerecht wird.

Erstrangig rangiert hier das Reinstellen von Gedichten und Kurzgeschichten und das Lesen derselbigen, also, das Veröffentlichen von Meinungen, Erlebnissen, Geschehnissen, usw.
Kommentare sind erwünscht, müssen aber nicht abgegeben werden und diese Seite sollte sich nicht über die Quantität ihrer Kommentare, sondern über die QUALITÄT ihrer Beiträge definieren.

Ehrliche und konstruktive Kritik muß aber möglich sein!

Was also tut man als Leser, Kommentator oder Kritiker mit solchen Geschichten?
Sollte man sie ignorieren oder dem/der Autor/in unverdiente Aufmerksamkeit zukommen lassen?
(die bei - echter oder vermeintlicher - negativer Aussage ohnehin sofort wieder gelöscht wird)

Ich bringe es einfach nicht übers Herz, für solchen Mist - mag er grammatisch auch noch so korrekt sein - Lob oder Anteilnahme zu heucheln.
Deshalb würde mich interessieren:
Wie geht ihr mit solchen Geschichten um?
Sagt es mir!





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Worte, Worte, nichts als Worte! Dazwischen manchmal ein Gedanke.
(Marcel Reich-Ranicki)

Chrissi
unregistriert

...   Erstellt am 24.06.2006 - 17:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Zu diesem Thema würde ich schon gerne mal was sagen... In einem anderen Forum hatte ich bereits eine Geschichte dieses Thema betreffend eingestellt. Antworten bekam ich allerdings "nur" von denen, die mit mir einer Meinung waren. Die, die es wirklich betraf, konnten damit wohl nix anfangen? Nee, ich denke eher, sie wollten lieber vor sich hin jaulen als sich mit sich selbst auseinander zu setzen?
Gut hier kommt also meine Meinung in Form einer Satire?

Heute vollbringe ich es
Ach Ihr lieben Mitmenschen,

traurig, verzweifelt, süchtig, misshandelt, selbstmordgefährdet, und unverstanden wie Ihr seid möchte auch ich heute mal meine Gefühle rauslassen…….

Einmal, wirklich nur einmal, möchte ich auch in dieser Rubrik sagen wie ich mich momentan fühle……..

Mit viel Glück (was ich ja eigentlich NIE habe?) werde ich es heute Abend vollbringen.

Die Tabletten liegen bereit. Keine Angst, sind genug. Hab sie von Oma, Opa, Nachbarn, Freunden und natürlich im Internet ersteigert.

Das Messer habe ich gestern Abend noch extra über den Schleifstein gezogen. Hauptsache ich nehme in meiner Schusseligkeit nicht die Rückseite. Das wird dann wieder so ein Fehlversuch. Den brauch ich nun wirklich nicht mehr. Hab genug davon hinter mir! Ihr doch auch oder?

Drogen und Schusswaffen fallen aus. Habe nicht die richtigen Verbindungen dazu.

Ertränken könnte ich mich auch noch. Nee, geht nicht, hab ja nur ne Dusche.

Vielleicht sollte ich ja auf dem Balkon 30 Scheiben Bauchfleisch über offener Holzkohle braten? Ich mag gerne Fleisch! Dann gibt’s vielleicht…. Nee, mag ich gar nicht sagen. Außerdem dauert es sicher zu lange, mit dem Erfolg.

Ach ja, tot saufen könnte ich mich ja auch. Also das könnte mir gefallen. Erst ´nen richtigen Cocktail (oder lieber mehrere), dann den Tablettencocktail?

Klappt alles nicht, könnte ich ja noch draußen ne tote Taube suchen?

Also ich weiß jetzt auch nicht mit was ich anfangen soll. Aber Ihr könntet mir sicher helfen?

Ihr mit Eurer Lebenserfahrung! Also ich bewundere Euch, ich hatte zwischen 14 und 17 noch nicht die Erfahrungen einer 80jährigen. Bei mir gab ´s das nicht gleich bei der Geburt dazu!

Gerade fällt mir ein, heute Abend werde ich es doch nicht vollbringen. Dann könnte ich Eure netten Kommentare ja gar nicht mehr lesen. Und ferner würde ich doch sicher den einen oder anderen Tipp verpassen? Aber nicht, dass Ihr auf die Idee kommt, mich davon abzubringen, mit Psychiater und so. So was brauch ich nicht, weiß sowieso alles besser!!! Außerdem möchte ich lieber Euer Mitleid, damit ich danach wieder fröhlich die nächste Geschichte einstellen kann.

Habt Ihr ´ne Ahnung was ich Euch damit sagen will?

Vollbringt es endlich, oder hört endlich auf mit diesen Mistgeschichten! Wendet Euch endlich dem wirklichen Leben zu! Es ist sicher nicht immer angenehm, aber ganz sicher lebenswert!!!

Ihr könntet Euch natürlich auch ein anderes Forum suchen. Eins wo Ihr ganz unter Euch seid. Dort könnt Ihr Euch dann gegenseitig HELFEN.



Ich denke, nun ist klar was ich von diesen "Dingern" halte?




mam 
Moderatorin a.D.
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...   Erstellt am 25.11.2006 - 07:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Manchmal passieren Dinge im Leben, mit denen man alleine nicht fertig wird.

Allerdings sich Wut und Trauer im Internet von der Seele zu schreiben, halte ich für völlig falsch. Es nützt einem nichts, denn dadurch wird kein Problem „verarbeitet“, wie sich Manche selbst einreden.
Ganz im Gegenteil. Man verfällt immer mehr in tiefe Trauer, denn durch die schriftliche Umsetzung des Grundgedankens manifestiert man seine Trauer erst recht im Gehirn. So entsteht ein Teufelskreis.

Wie wirkt sich ein Selbstmordgedanke im Internet aus?

Der „Autor“ bekommt schriftlichen Zuspruch, wird virtuell geknuddelt und suhlt sich in seinem Trauertümpel. Er fühlt sich mit der Zeit immer wohler darin und läuft Gefahr, ein Masochist zu werden. (Es ist ja so angenehm, von anderen mehr Beachtung zu bekommen, wenn es einem dreckig geht.)

Wirklich geholfen wird ihm nicht. Hilfe können nur Fachleute bieten, die dann auch die Menschen unter „Kontrolle“ haben, um sicher zu stellen, dass Wut oder der Trauer keinen Selbstmord nach sich zieht.

Natürlich ist ein gewisses Maß an Mitleid angebracht, denn alleine kann man keine Krisensituation überstehen. Allerdings sollte dieses von realen Freunden oder Familienmitgliedern kommen und keine Effekthascherei im Internet werden.

Gehen wir von einem Fall aus:

ER verlässt SIE. Sie heult sich bei allen Freundinnen aus und alle Freundinnen schimpfen auf das „Schwein“.
Das führt natürlich dazu, dass IHR Hass auf ihn immer größer wird.
Das ist keine richtige Verarbeitung von Wut oder Trauer. Das ist lediglich eine Verschlimmerung.

SIE braucht wirklich fachliche Hilfe oder zumindest einen guten Freund, der versucht, die Situation von allen Perspektiven zu beleuchten, Fragen zu stellen, die herausfinden sollen, was wirklich in der Beziehung abgelaufen ist. Auf keinen Fall darf diese Person für einen der Beiden Partei ergreifen.

Es ist nicht einfach, in diesem Falle die Vertrauensperson zu sein.

Auf die Ursprungsfrage von Mino zurück zu kommen, ich schenke solchen Gedichten im Internet keinerlei Beachtung.
Sollte sich jemand mit seinem Problem an mich persönlich wenden, ist das natürlich eine völlig andere Sache und so was wird nicht öffentlich breit getreten.





Signatur
Praesis ut prosis, non ut imperes (Stehe an der Spitze um zu dienen, nicht um zu herrschen)

<Gast>
unregistriert

...   Erstellt am 25.11.2006 - 10:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Leute,

heute möchte ich mich wegen einer Angelegenheit, die mir schon seit längerer Zeit „unter den Nägeln" brennt, an unsere Leser und Mitglieder wenden.
Ich schreibe meine Geschichten auf mehreren Internet-Plattformen für angehende „Erfolgsautoren", aber nirgendwo sonst findet man eine so geballte Anhäufung von Mißbrauch- Trauer- Frust- und Leidgeschichten wie gerade auf diesen Autoren-Plattformen.
Damit meine ich aber nicht die Geschichten, die sich mit echter Trauer beschäftigen, Geschichten von Leuten, die einen Angehörigen, einen Freund verloren haben oder ähnliches, sondern überwiegend um „Geschichten" und „Gedichte" von sehr jungen Menschen - zumeist Schüler - die offensichtlich mit ihrem Leben nichts anfangen können.


Das ist natürlich ärgerlich, für die Herren Erfolgsautoren, wenn diese Typen, die nicht wissen, wo sie mit ihren Scheißgefühlen hin sollen, sie zu belästigen wagen.

Dieses Zeug von echtem oder eingebildetem Mißbrauch, Verrat und Weltschmerz zieht sich über viele Kategorien von „Abschied", „Gedanken", „Gesellschaftskritisches", „Lebensgeschichten und Schicksale" über „Trauriges/Verzweiflung" bis zu „Wahre Geschichten". (was sie zumeist ohnehin nicht sind)
„Ach, was ist die Welt doch schlecht, keiner versteht mich, ihr alle seid schuld an meinem verkorksten Leben und meinem Frust, ich schreibe jetzt meinen allerletzten Abschiedsbrief." und ähnliches Zeugs.
Die meisten dieser Texte sind nicht nur vom Inhalt her, sondern auch in Gliederung, Satzbau, Stil und Grammatik so miserabel verfaßt, daß man oft das Gefühl nicht verdrängen kann, ein zwölfjähriger Sonderschüler hätte diese geschrieben.


Das muss man sich mal vorstellen, nicht mal auf eine literarisch adäquate Form achten sie. Wenn sie schon kotzen müssen, könnte man doch wohl erwarten, dass sie es in kunstvoll elegantem Bogen tun.

Natürlich leben diese Dilettanten alle noch, denn wenn man nur die leiseste Kritik an ihren „Werken" anklingen läßt, kommen umgehend kratzbürstige und böse Antworten oder aber die kritischen Kommentare werden sofort gelöscht.
Einige dieser jugendlichen „Autoren" verbitten sich sogar eine „Einmischung in ihre Privatangelegenheiten", wie sie es nennen, obwohl sie hier in erster Linie einen TEXT veröffentlicht haben.
An manchen Tagen hat man hier das Gefühl, daß sich alle minderjährigen Ritzer, Kiffer, Suizidgefährdeten und potentiellen Selbstmörder Deutschlands auf solchen Plattform versammelt haben, um sich entweder gegenseitig ihr Leid zu klagen oder Mitleid und Anteilnahme einzufahren.
Das ist wirklich wahr.

Es ist eine richtige Plage, schlimmer als die der Heuschrecken in der Bibel.
Ich habe mal bei E-Stories eine Geschichte gelesen, in der sich der Protagonist vor den Zug werfen wollte, dann aber davon kam, weil die Lok einen halben Meter vor ihm stehen blieb.
Das erschien mir lächerlich, weil unglaubwürdig. Deshalb redigierte ich seinen Text und machte auch einige Verbesserungsvorschläge, die Methode betreffend.
Er bedankte sich für beides. Woher aber weiß ich, dass er sie nicht erfolgreich anwandte?

Es gibt kein anderes Medium, wo sich diese Spinner so ungehemmt austoben können wie gerade auf Autorenplattformen hier im Internet.
Genau so möchte ich diese Plattform nämlich nicht betrachtet wissen: Als die Plattform für alle jugendlichen Ritzer und Suizidgefährdeten Deutschlands, in der jeder Dödel kritiklos seinen Frust und seinen Weltschmerz abhängen kann.


Ach ja, und die Rentner, die Borderliner, die Neger, die Juden…

Na dann: Prost Herr Schanzer...und auf eine erfolgreiche Entwicklungsarbeit!

PS. Eigentlich wollte ich DAS ja in die Rubrik Satire setzen, aber sie hätten es sicher dort nicht belassen - dabei schreibt das Leben die besten selbst.




Gudrun 
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...   Erstellt am 25.11.2006 - 11:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gerhard schrieb
    Wenn sie schon kotzen müssen, könnte man doch wohl erwarten, dass sie es in kunstvoll elegantem Bogen tun.






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Die Deutschen sind ein gemeingefährliches Volk: Sie ziehen unerwartet ein Gedicht aus der Tasche und beginnen ein Gespräch über Philosophie.
Heinrich Heine

johnnyrebel ...
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...   Erstellt am 25.11.2006 - 11:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Auch von mir etwas dazu:

Bei den Geschichten, wenn man diese dann so nennen sollte:

Adresse herausfinden oder per Kommentar nach derselben Fragen

Päckchen fertig machen

Projektauftrag erstellen

Über Spenden oder öfftl. Fördermittel 10'er Packung Klingen oder Tabletten kaufen

Verpacken

Unfrei an Empfänger senden

Abwarten, welcher oder ob Kommentar erscheint.

Wenn Kommentar erfolgt, Projekt schiefgelaufen
Erfolgt kein Kommentar, Projektabschluss erfassen

Freuen

das Johnny





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Glaubt nicht, ihr hättet Millionen Feinde. Euer einziger Feind seid: ihr selbst...

mam 
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...   Erstellt am 25.11.2006 - 22:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Menno! *verwirrt guck* Bin ich jetzt die Einzige, die sich zu diesem Thema ernsthaft geäußert hat?


Ne, aber mal Tacheles, natürlich "nerven" diese "Er liebt mich nimmer. Wimmer!" - Gedichte. Und natürlich kann man anhand solcher Gedichte erkennen, dass der IQ der Verfasser eben mal so deren Alter um 2 Punkte überschreitet. (wenn überhaupt!)

Sich in dieser Situation auf einer Autorenplattform noch als Autoren auszugeben, gipfelt in Unverschämtheit.

Da muss ich Mino absolut Recht geben.

Ich bekomme selbst sehr oft Gedichte und Kurzgeschichten zum Probelesen und bin manchmal total erschüttert darüber, was einem zugemutet wird. (Leider bekomme ich den Kram per Email und nicht per Post, sonst würde ich in Zukunft darum bitten, eine Kotztüte beizulegen)

Viele Menschen werden nur in Krisensituationen schreibfähig (wenn sie denn fähig dazu wären!) und kotzen sich nur aus.

Dieser Müll gehört nun wirklich in kein Autorenforum.

Aber das Thema hatten wir schon sehr oft auf einer gewissen Seite im Internet.





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Minotaurus ...
Hausherr und Gastgeber
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...   Erstellt am 25.11.2006 - 23:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


mam schrieb
    Menno! *verwirrt guck* Bin ich jetzt die Einzige, die sich zu diesem Thema ernsthaft geäußert hat?

Nö! (siehe Anfangsposting)

mam schrieb
    Viele Menschen werden nur in Krisensituationen schreibfähig

Das halte ich für eine völlig natürliche Erscheinung und dagegen ist kaum etwas einzuwenden.
Wer nicht das Gefühl hat, anderen etwas mitteilen zu müssen, wird kaum zu schreiben beginnen, kaum jemand schreibt aus reiner Langeweile.
Gewiß nicht alle, aber doch sehr viele, bekannte Künstler und Schriftsteller haben aus solchen persönlichen Sinnkrisen heraus ihre Werke verfaßt.
Genauso gut könnte sich jemand mit persönlichen Problemen natürlich in anderen Bereichen engagieren, aber nirgendwo wird er soviel Aufmerksamkeit erhalten wie auf sogenannten "Autorenforen", von denen es genügend im www gibt.
Aber wie Du bereits richtig schreibst: "Dieser Müll gehört nun wirklich in kein Autorenforum."
Dafür gibt es diverse Borderliner-Plattformen, wie z.B. www.hilf-dir-selbst.de oder andere, aber wahrscheinlich erhält der "Hilfesuchende" dort nicht immer das gewünschte Feedback.
Man sagt, daß auf solchen Plattformen sogar gelegentlich Hilfe zur Selbsthilfe angeboten wird und das ist schließlich das Allerletzte, was diese Wimmer-Schreiber haben möchten.
Genau aus diesem Grunde begibt sich auch kaum jemand in eine professionelle Therapie, denn dort würde er zur Reflektion gezwungen. Stattdessen versucht man lieber, auf Autorenplattformen seinen Müll abzuladen, was sehr oft auch gelingt.
Problematisch wird´s ohnehin erst, wenn sich der Betreffende nur noch im eigenen Selbstmitleid suhlt und dabei noch von ach, so "verständnisvollen Mitmenschen" dafür geschaukelt, gehätschelt und geknuddelt wird.
Das halte ich kontraproduktiv für die Entwicklung des Betreffende. Das erschwert nur den Weg zurück ins Leben, wobei wir wieder beim vielkritisierten (und manchmal sogar verhaßten) "Entwicklungshelfer" wären.

Auch dieses Thema hatten wir schon sehr oft in diversen Threads, wir brauchen es also nicht in jedem Thread wieder neu aufrollen.





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Minotaurus ...
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...   Erstellt am 26.11.2006 - 10:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gast schrieb
    Das ist natürlich ärgerlich, für die Herren Erfolgsautoren, wenn diese Typen, die nicht wissen, wo sie mit ihren Scheißgefühlen hin sollen, sie zu belästigen wagen.

    Das muss man sich mal vorstellen, nicht mal auf eine literarisch adäquate Form achten sie. Wenn sie schon kotzen müssen, könnte man doch wohl erwarten, dass sie es in kunstvoll elegantem Bogen tun.
    Das ist wirklich wahr.
    Es ist eine richtige Plage, schlimmer als die der Heuschrecken in der Bibel.

    Ach ja, und die Rentner, die Borderliner, die Neger, die Juden…

    Na dann: Prost Herr Schanzer...und auf eine erfolgreiche Entwicklungsarbeit!

    PS. Eigentlich wollte ich DAS ja in die Rubrik Satire setzen, aber sie hätten es sicher dort nicht belassen - dabei schreibt das Leben die besten selbst.

Sehr geehrter Herr Holzinger,

ich habe mir lange überlegt, ob und wie ich auf dieses Posting überhaupt antworten soll und nachdem Sie selbst diese unpersönliche Anrede gewählt haben, möchte ich mich nicht davon ausnehmen und es ebenso halten, obwohl es nicht dem Umgangsstil auf dieser Plattform entspricht. Einmal, nur ein einziges Mal möchte ich deshalb davon Abstand nehmen.
Ein Waffenstillstand mit Ihnen ist offensichtlich - trotz mehrfachem Angebot - nicht möglich und in meiner Eigenschaft als Betreiber dieser Plattform möchte ich deshalb diese Art der Diskussion beenden.
Es wurden bereits Stimmen laut, die sich von dieser Art einer Auseinandersetzung eher gestört als belustigt fanden.
Nicht, daß es mir ganz persönlich weniger Spaß gemacht hätte, aber im Interesse des "Burgfriedens" dieser Plattform möchte ich hiermit unsere "konstruktiven Gespräche" beenden und wieder zu einer normalen Gesprächskultur innerhalb unserer Community zurückkehren.
Ich würde es sehr schade finden, wenn Ihnen dies aus irgendwelchen Gründen nicht möglich erscheint, aber in diesem Falle würde ich mich lieber von Ihnen verabschieden als den Frieden und die Zielsetzungen dieser Plattform auf´s Spiel zu setzen.
Gerne stehe ich Ihnen für weitere Korrespondenz per eMail zur Verfügung, die Adresse ist Ihnen bekannt.
In diesem Sinne wünsche ich uns beiden entweder eine gute Zusammenarbeit oder aber eine glückliche Trennung. Ich biete Ihnen beides und beides erscheint mir zum derzeitigen Zeitpunkt noch möglich zu sein.
Ich hoffe, mich wenigstens diesmal klar und deutlich ausgedrückt zu haben und ich würde Ihnen eine ruhige Minute der Besinnung gönnen, bevor Sie Ihre Entscheidung treffen.

mit respektvollen Grüßen
Reinhard Schanzer




Nachtrag:

Zudem möchte ich Sie bitten, von weiteren "Diskussionen" an dieser Stelle Abstand zu nehmen, denn diese werden in Zukunft umgehend gelöscht.
Weiteres bitte nur per eMail.


.

[Dieser Beitrag wurde am 26.11.2006 - 10:22 von Minotaurus aktualisiert]





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Gudrun 
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...   Erstellt am 26.11.2006 - 12:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Also ich fand's eine gute Satire. Da hab ich selber schon viel schlechtere geschrieben





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Die Deutschen sind ein gemeingefährliches Volk: Sie ziehen unerwartet ein Gedicht aus der Tasche und beginnen ein Gespräch über Philosophie.
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