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maxzorin  Status: James Bond
   

Status: Offline Registriert seit: 09.12.2002 Beiträge: 2207 Nachricht senden | Erstellt am 19.12.2005 - 15:10 |  |
In den letzten beiden Jahren haben sich die beiden „Wunderkinder“ der 90er Jahre – Quentin Tarentino und Robert Rodriguez – mit ihren vielfach (auch kritisch) diskutierten und weitestgehend gelobten Filmen „Kill Bill“ sowie „Sin City“ insgesamt recht eindrucksvoll zurückgemeldet.
Zuvor war es um beide Regisseure ja weitestgehend ruhig gewesen. Nach dem für seine Verhältnisse relativ schwachen und langatmigen „Jackie Brown“ hat Tarentino jahrelang pausiert (bzw. zumindest keine neuen Filme veröffentlicht), währenddessen Rodriguez mit dem uninspirierten „Irgendwann in Mexico“ sowie den völlig deplatzierten „Spy Kids“ Filmen keineswegs an seine Meisterwerke „El Mariachi“, „Desperado“ oder „From Dusk Till Dawn“ anknüpfen konnte. Allenfalls „Faculty – Traue keinem Lehrer“ bot einen gewissen Unterhaltungswert.
Umso Aufsehenserregender fielen dann der Trubel und ein regelrechter Kult um „Kill Bill“ und „Sin City aus. Die einen sehen in den Filmen sinnlose Gewaltorgien, die anderen hohe Kunst der Film und erstklassige Unterhaltung. Welcher der beiden Filme hat Euch persönlich besser gefallen, bzw. welchen Regisseur bewundert ihr insgesamt mehr?
„Kill Bill“ v.s. „Sin City“ bzw. Quentin Tarentino v.s. Robert Rodriguez
Ich selber sehe die Filme der beiden Regisseure insgesamt sehr gerne. Auch die beiden o.g. „Neulinge“ sagen mir sehr zu. „Kill Bill“ überzeugt durch die zahlreichen Referenzen an alte Italo-Western und 70er Jahre Asia Filme, kultige Dialoge und hervorragend ausgearbeitete Kampfszenen, den bis ins kleinste Detail durchdachten eiskalten Rachefeldzug, größtenteils Top aufgesetzte Schauspieler (Thurman, Carradine, Madsen) sowie den für Tarentino-Filme typischen genialen Soundtrack.
„Sin City“ hingegen ist in visueller Hinsicht ein Meisterwerk und absolutes Novum. Außerdem verfügt „Sin City“ über ein Staraufgebot, wie es in modernen Filmen selten zu finden ist. Allenfalls Klassiker wie „Die glorreichen Sieben“ oder „Der längste Tag“ spielen in einer derartigen Kategorie, was das Staraufgebot betrifft. Die Charaktere sind allesamt comic-mäßig überzeichnet und so banal es auch klingen mag – größtenteils schlichtweg unglaublich „cool“. Die Dialoge sind ähnlich genial wie bei KB. Die Kampfszenen beinhalten ebenso wie bei „Kill Bill“ keinerlei Gründe für Beanstandungen. Die in der Kinofassung verschachtelten Episoden sind abwechslungsreich und unterhaltsam. Auf der anderen Seite beinhaltet „Sin City“ im Gegensatz zu „Kill Bill“ keine durchgängig nachvollziehbare Handlung. Durch die geschickten visuellen Elemente gerät die Handlung im Grunde genommen vollkommen ins Hintertreffen. Ich kenne niemanden, der kurz und bündig erzählen kann, um was es in „Sin City“ im Grunde genommen geht. Die Musik bei Sin City ist nicht unbedingt mein Fall, passt aber ganz gut. Bezüglich Gewalt nehmen sich beide Filme nicht viel. In beiden Werken ist Blut ein zentrales Element. Aufgrund der comichaften Übertreibung ist die Gewalt aber weniger erschreckend, als bei den vergleichsweise realistischen „Pulp Fiction, „Reservoir Dogs“ oder „Natural Born Killers“.
Eine eindeutige Entscheidung zugunsten eines der beiden Filme (ich zähle KB 1+2 jetzt mal als einen Film) fällt mir sehr schwer. Ich mag beide unglaublich gerne und kann mich nicht wirklich entscheiden. Trotz ihrer unterschiedlichen Thematik sowie den bei „SC“ im Vordergrund stehenden visuellen Aspekten sind die Filme von der Machart und Herangehensweise der Regisseure eigentlich sehr ähnlich. Durch den stilistischen Wechsel von KB 1 zu KB 2 (vom hektischen asiatischen Gemetzel zum vergleichsweise ruhigen Italo-Western in KB 2) würde ich mich vielleicht ganz knapp für KB aussprechen. Ein wenig Abwechslung schadet einem Film nie. SC ist vielleicht einen Hauch zu einspurig ausgerichtet, was aufgrund der minimal ausgearbeiteten Handlung natürlich noch deutlicher ins Auge fällt.
Auch im Gesamtvergleich zwischen den beiden Regisseuren sieht es bei mir nicht anders aus. „Pulp Fiction“ ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme, was vielleicht auch hier zu einem kleinen Vorsprung für Tarentino führt. Andererseits stehen auch „Desperado“ und „From Dusk Till Dawn“ oben in der Favoritenliste. Zugunsten von Tarentino könnte man vielleicht auch ausführen, dass er sich seine Projekte intensiver und gelassener aussucht. Halbherzige oder sinnlose Arbeiten wie „Irgendwann in Mexico“ oder „Spy Kids“ sind in seiner Filmographie nicht zu finden. Auch der von mir weniger geschätzte „Jackie Brown“ ist auf jeden Fall ein ordentlicher und inspirierter Film, sagt nur mir persönlich nicht wirklich zu. Weiterhin ist Tarentino in Rechnung zu stellen, dass er mit „True Romance“ und „Natural Born Killers“ hervorragende Drehbücher entworfen hat. Unter seiner Regie wäre „True Romance“ ein echtes Juwel geworden, wenngleich der Film auch so m.E. gut gelungen ist.
Insgesamt würde ich mich also für Quentin Tarentino und „Kill Bill“ aussprechen, wenngleich der Vorsprung gegenüber Rodriguez bei mir nicht sonderlich groß ist.
Ich würde mich auf eine rege Diskussion sehr freuen und hoffe sehr, dass ich nicht zu weit ausgeholt habe.
Gruß
Peter
[Dieser Beitrag wurde am 19.12.2005 - 15:11 von maxzorin aktualisiert]
Signatur max zorin |
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Mr.Bond unregistriert
| Erstellt am 19.12.2005 - 17:08 |  |
hallo,
ich persönlich war mal, sagen wir, "fan" von quentin tarentino robert rodriguez. pulp fiction fand ich immer recht unterhaltsam und es war damals ja auch etwas neues.
mittlerweile finde ich beide, salopp formuliert, einfach nur noch scheiße. 
ich mag die exzessive gewaltdarstellung in den filmen nicht mehr und finde an selbigen auch nichts künstlerisches. um beide wird einfach zu viel wirbel für nichts betrieben.
fazit:
mfg Mr.Bond, der selbst pulp fiction in seiner sammlung mittlerweile bereut.
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nullnullsieben unregistriert
| Erstellt am 19.12.2005 - 19:13 |  |
Sehe das eigentlich ganz ähnlich wie Mr.Bond. Tarantino und Rodriguez sind mir beide nicht so ganz sympathisch mit ihrer "Filme zeigen nun mal Gewalt, also was wollt ihr von mir?"-Attitüde. Wobei ich im direkten Vergleich Tarantino vorziehen würde, da ich bei ihm manchmal doch das Gefühl habe, dass er sich doch etwas mehr bei seinen Filmen denkt, als die meisten mitkriegen. Außerdem hatte er nicht solche Aussetzer wie Spy Kids.
Bei den beiden Filmen tendiere ich dagegen eher zu "Sin City". "Kill Bill" hat einen genialen Soundtrack (typisch QT halt) und sehr amüsante Filmzitate und Dialoge. Allerdings hat mich die Auflösung des Cliffhangers von Teil 1 damals im Kino sehr enttäuscht. Und insgesamt sehe ich auch nicht wirklich einen Sinn in dem Ganzen. Es wirkt eher wie eine große Spielwiese von und für Filmgeeks.
SC hat zwar für einen neuen "Meilenstein" gesetzt in dem Teufelskreis von immer expliziterer graphischer Gewalt und immer größerer Abstumpfung, hat aber inhaltlich doch mehr Substanz als KB. Im Gegensatz zu vielen Kritikern fand ich die Geschichten an sich sehr gelungen, vor allem die um Hartigan. Mit seinen archaischen Figuren, die mit ihren Vorstellungen von Rache und Liebe nicht wirklich in die Moderne passen, hat SC meiner Meinung nach fast etwas von einer Zivilisationskritik.
Insgesamt finde ich eine subtile Darstellung von Gewalt, die mit der Phantasie des Zuschauers spielt, immer besser als eine explizite. Truffaut meinte dazu mal, dass es eine Kunst ist, mit einer einzigen Ohrfeige eine größere dramaturgische Wirkung zu erzielen als mit dem Zeigen von Tritten in die Magengrube.
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TigerTanaka Status: 00-Agent
  

Status: Offline Registriert seit: 14.09.2002 Beiträge: 819 Nachricht senden | Erstellt am 20.12.2005 - 10:27 |  |
Eine Entscheidung, wen ich denn nun besser finde, möchte ich eigentlich gar nicht treffen. Beide Regisseure haben in meinen Augen absolute Meisterwerke geschaffen, wobei ich zu meiner Schande gestehen muss, daß ich Sin City noch nicht gesehen habe.
Ich habe in letzter Zeit häufiger diese Anti-Tarentino-Haltung vernommen. Scheinbar sind viele Leute enttäuscht von Kill Bill. Ich für meinen Teil liebe Kill Bill. Warum? Teil 1 ist ein visuelles Meisterwerk, einige Passagen raubten mir den Atem beim ersten Sehen. Ich finde auch die Idee, Teil 2 vollkommen anders anzugehen, sehr gelungen.
Zu den weiteren Filmen von Mr. T.: "Reservoir Dogs" ist ok, meines Erachtens aber nicht der Meilenstein, zu dem er gemacht wird. Zu Pulp Fiction muss man nicht besonders viel sagen. Es gab Sachen, die so noch nicht im Kino zu sehen waren. Jackie Brown habe ich immer sehr gerne gesehen, ich liebe diese Huldigung an Pam Grier und Robert Foster war unschlagbar in JB!
Rodriguez hat in der Tat einige Male "ins Klo gegriffen". Bei Spy Kids habe ich entnervt nach 20 Minuten aufgegeben. Irgendwann in Mexico fand ich äußerst überflüssig. Hier taugt lediglich der blind-herumtorkelnde Johnny Depp.
Signatur Et sin die kleine Saache wenn de su an Kölle denks, die dir et Heimweh maache, wenn de en d'r Welt römhängs. |
Thunderball  Status: Sir Frederick Gray
    

Status: Offline Registriert seit: 26.11.2002 Beiträge: 2604 Nachricht senden | Erstellt am 20.12.2005 - 11:33 |  |
Ich persönlich bin ebenfalls Fan beider Regisseure und habe fast alle ihre Arbeiten gesehen bzw. auf DVD oder VHS zuhause. Ausgerechnet SIN CITY fehlt mir noch in meiner Sammlung und auch im Kino habe ich diesen Film nicht gesehen. Von daher kann ich leider zum ersten Teil der Diskussion nichts schreiben.
Wer ist aber nun für mich allgemein der Bessere? Ich würde spontan sagen: QT. Wie ja schon hier erwähnt wurde, trifft er scheinbar eine sorgfältigere Auswahl bei seinen Filmstoffen und hat meines Erachtens bisher noch nie einen größeren Tiefpunkt in seiner Filmographie gehabt. Tarantinos Filme sind mehr als nur das, was man auf den ersten Blick sieht. Dieses Hintergründige fehlt mir bei Rodriguez im direkten Vergleich. Wo Tarantino viel auf ausgeklügelte Dialoge setzt, beschert uns Rodriguez mehr die optischen Effekte. Tarantino spart trotz seines Rufes manch brutale Details aus. Er zeigt nicht den Boxkampf in PULP FICTION oder nicht den Banküberfall in RESERVOIR DOGS. Erst in KILL BILL VOL. 1 holte er so richtig aus zu einem blutigen Rundumschlag. Er ist jemand, der sich enorm gut im Bereich Film auskennt, auch sehr weit über die Grenzen der US-Filmbranche hinaus - was seine zahlreichen Hommagen an Filme aus aller Herren Länder und seine Musikauswahl beweisen. Schön finde ich auch, dass es Tarantino bis dato noch nie für notwendig gehalten hat, Sequels seiner Filme zu drehen (KILL BILL betrachte ich als einen Film). Rodriguez hingegen bringt Filme heraus wie SPY KIDS 3D oder ONCE UPON A TIME IN MEXICO, die meiner Ansicht nach nur aus kommerziellen Gründen gedreht wurden. Denn mal im Ernst: Wäre die Welt des Films wirklich so viel ärmer, wenn es die erwähnten Sequels nicht gegeben hätte? Somit kann man wieder den Bogen schlagen zum Anfang meines Textes: Tarantino überlegt offenbar länger, bevor er einen Film dreht, was einer der entscheidenden Vorteile für mich persönlich ist. Das alles soll nun keinesfalls ein Rodriguez-Verriss werden, denn ich bezeichne mich oben nicht umsonst als Fan beider Regisseure. Auch er ist ein Multitalent und hat mit den bekannten früheren Filmen bis inkl. FROM DUSK TILL DAWN starke Arbeiten abgeliefert, die ich mir immer wieder gern ansehe. Ich gehe sogar so weit und sage, dass seine Episode in FOUR ROOMS mir von allen vieren am besten gefällt. Die Gewalt in seinen Filmen ist im "Normalfall" comichaft, was jedoch nicht zwangsläufig als Legitimation für jegliche Art von Gewaltdarstellung dienen darf. Das war und ist ein Thema, über das man endlos diskutieren kann. Tarantinos Gewalt wurde meines Erachtens erst in KILL BILL ebenfalls comichaft. Das von nullnullsieben in diesem Zusammenhang erwähnte Truffaut-Zitat finde ich sehr passend. Kein Wunder, dass z.B. der erste HALLOWEEN-Film besser ist als so ziemlich alle seine Nachfolger und Rip-Offs. Gezeigte Gewalt spielte nicht die primäre Rolle. Sogar in dem vielleicht zu Unrecht reißerisch anmutenden AUTOSTOP ROSSO SANGUE, den ich heute in meiner Review-Ecke besprochen habe, erzielt die bösartige Grundgesinnung der Hauptfiguren eine viel schockierendere Wirkung als das Zeigen eines blutigen Kopfschusses. Ob eine Szene wie die mit dem abgeschnittenen Ohr in RESERVOIR DOGS unbedingt sein muss, sei mal dahingestellt, wobei man gerade bei dieser Szene andererseits auch schon wieder von einer Hommage an DJANGO sprechen kann, wo es eine ähnliche, wenngleich auch härtere Szene gibt. Ein guter Vergleich beider Regisseure bietet sich natürlich auch in FROM DUSK TILL DAWN an. Wie von den meisten Kritikern richtig bemerkt wurde, gehört die erste Hälfte des Films offensichtlich Tarantino (Dialoge), während die zweite Hälfte eher Rodriguez’ Handschrift trägt (Effekte), was einen Mix ergibt, wie man ihn nicht oft sieht.
Fazit: Bei mir persönlich hat Tarantino die Nase vorn, auch wenn ich beide Regisseure schätze.
Signatur So he strikes like Thunderball |
Kristatos  BKD-Headquarters


Status: Offline Registriert seit: 15.09.2002 Beiträge: 3734 Nachricht senden | Erstellt am 21.12.2005 - 00:10 |  |
Kill Bill Teil habe ich nach 10 Minuten abgeschaltet, weil es mich überhaupt nicht angesprochen. Sin City fand ich dagegen sehr inspirierend und faszinierend.
Signatur Well, don`t look back in anger! |
GustavGraves  Status: 00-Agent
  

Status: Offline Registriert seit: 20.09.2002 Beiträge: 686 Nachricht senden | Erstellt am 24.12.2005 - 13:14 |  |
Kristatos schrieb
Kill Bill Teil habe ich nach 10 Minuten abgeschaltet, weil es mich überhaupt nicht angesprochen. Sin City fand ich dagegen sehr inspirierend und faszinierend.
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@ Aris:
War bei mir genau so. SIN CITY war klasse, Kill Bill ist irgendwie nicht mein Ding!
Im Frühjahr kommt ein neuer Film von Quentin Tarentino:
HOSTEL
Soll ein ähnlicher Schocker wie SAW sein. Der Trailer ist vielversprechend.
Signatur Sig. gelöscht |
Mr.LeBond  Status: James Bond
   

Status: Offline Registriert seit: 17.09.2002 Beiträge: 1098 Nachricht senden | Erstellt am 25.12.2005 - 02:22 |  |
Grundsätzlich mag ich beide Filme.
Das einzige was ich an Kill Bill auszusetzen habe: Die Mischung stimmt bei mir nicht. In Teil 1 zu viel Action, in Teil 2 zu viel Geplapper. Sonst unterhält mich der Film gut.
An Sin City gefällt mir die Darstellung des Comics im Film: Diese sehr düstere dunkle Atmosphäre und dieser Farbnuancenwechsel, einfach grossartig, auch die Darsteller. Ich wollte es wegen Clive Owen gucken, ich wusste bis zur letzten Minute nicht, dass Robert Rodiguez Regie geführt hat.
Schade finde ich, dass die längeren Versionen beider Filme im europäischen Raum (noch) nicht veröffentlicht wurden.
Signatur -Wer immer Sie auch sind, dieser Kanal ist ausschliesslich für Notfälle reserviert! -Was soll die Scheisse? Klingt das so, als ob ich 'ne Pizza bestellen will?
Die Hard |
Photographer  Status: James Bond
   

Status: Offline Registriert seit: 17.05.2005 Beiträge: 2081 Nachricht senden | Erstellt am 27.12.2005 - 14:03 |  |
Irgendwie wird bei der Diskussion um "Sin City" Frank Miller vergessen, der sowohl Autor der Comic-Geschichten ist, als auch als Regisseur genannt wird. Rodriguez ist hier im Endeffekt ein Auftragsregisseur der in Teamarbeit mit Frank Miller diesen Film erarbeitet hat. Ihm deshalb alle Lorbeeren für diesen Film zuzuschustern kann wohl nicht ganz fair sein.
Das erinnert so etwas an die Achtziger wo es zahlreiche Filme gab mit dem Hinweis "Steven Spielberg presents" und die Zuschauer dachten er hätte die Filme auch gedreht. Für Filme wie "Poltergeist", "Gremlins" oder "Die Reise ins Ich" waren aber andere Personen als Regisseure verantwortlich.
Dies sollte bei der Diskussion um Rodriguez bitte berücksichtigt werden.
Signatur Ein Bild (be)sagt mehr als tausend Worte |