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GrafVonKrolock 
Special Graf
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Registriert seit: 10.04.2007
Beiträge: 10
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...   Erstellt am 16.04.2007 - 18:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo

Jetzt mach ich einfach mal den Anfang und stelle hier eine kurze Geschichte, die ich vor ca. zwei Stunden geschrieben habe, rein:


Eine Geschichte, erzählt aus der Sicht des Grafen von Krolock.

Widmen möchte ich diese Erzählung dem für mich tollsten Menschen der Welt:


Mara


Teil I


Nun war es also so weit; Meine Frau, Sarah, sollte nun endlich ihr Kind gebären…
Moment mal, bitte was?
Mir war just in dem Augenblick, in dem mein Sohn Herbert es mir mitgeteilt hatte, also dass Sarah ihre Wehen bekommen hatte, der Gedanke gekommen, dass ich Sarah besser nie kennen gelernt hätte.
Wieso? Nun, wirklich, ich liebe Sarah sehr, doch ich habe schon die Erziehung eines anderen Kindes hinter mir und muss sagen, dass ich mir das ehrlich gesagt nicht noch einmal antun möchte. Zwar sagen einige meiner Verwandten, dass mein Sohn, wenn ich ihm mehr Aufmerksamkeit geschenkt hätte und ihn nicht immer gleich zu seiner Mutter geschickt hätte, mit Sicherheit nicht schwul geworden wäre. Aber daran kann ich nun auch nichts mehr ändern.
Also scheinen einige in meinem Umfeld zu denken, ich sei ein schlechter Vater. Noch ein Grund, besser keine (weiteren) Kinder mit Sarah gezeugt haben zu sollen. Aber was passiert ist, ist passiert. Und sollte es ein Junge werden, werde ich mich halt verdammt noch mal um den Balg kümmern, damit ich mir nicht noch mehr Vorwürfe anhören muss. Mir wäre es auch egal, wenn das Kind wieder schwul würde. Das scheint wohl in der Familie zu liegen. Mein Cousin dreizehnten Grades ist auch schwul. Das kann also gar nicht an mir liegen, schließlich gibt es noch andere Schwule in der Familie, mit denen ich ja gar nichts zu tun habe… hoffe ich zumindest.
Die Leute, die mir sagen, ich habe mich nicht genug um meinen Sohn gekümmert, tun so, als sei schwul sein eine lästige Krankheit, so was wie Windpocken…
Außerdem ist die Diskriminierung von Homosexuellen verboten. Ich selbst habe nichts gegen Schwule, gehe ihnen aber weitestgehend aus dem Weg…

Wo war ich stehen geblieben? Oh, richtig. Also, Sarah hatte nun endlich ihre Wehen bekommen. Ich überlegte einen Augenblick, ob ich wirklich mit zu der Geburt wollte. Herbert hatte mich schon am Arm gepackt und zerrte mich in Richtung der Gruft. Gruft!? Sarah würde ihre… also meine… also unsere Kinder, ähm… ich meine natürlich unser Kind in der Gruft gebären? Bitte nicht! Und wenn es sein musste, dann doch bitte nicht auf meinem schönen Eichensarg mit der teuren, wertvollen, beinahe unbezahlbaren, roten Samtauskleidung. Bitte nicht! Die ist ein Unikat, die habe ich schon seit über dreihundert Jahren, das konnte Sarah mir doch nicht antun. Sie wusste, wie viel mir an meinem Sarg liegt!
Das mag jetzt egoistisch und ignorant klingen. Ist es auch. Schließlich würde ich so eine rote Samtausstattung nie wieder bekommen. Kinder gibt es wie Sand am Meer, die kann man kaufen oder auch selbst machen. Liebe Leser, versuchen Sie mal, eine Auskleidung für einen Sarg zu machen, als Laien! Das geht ganz schön ins Geld und in die Zeit. Dann kaufen Sie sich die doch lieber… Und für den Preis können Sie sich auch irgendwo zehn Kinder aus einer verarmten Gegend holen!

Aber zurück zum Thema. Ich erspare Ihnen hier an dieser Stelle die Beschreibung des Weges nach unten. Mir war zu übel, als dass ich mich an irgendetwas erinnern könnte. Außer ein paar Worten, die ich hier nicht einmal für die Volljährigen unter Ihnen, liebe Leser, auflisten möchte.
Von oben her hatte ich schon die Schmerzensschreie Sarahs gehört. Nun wusste ich nicht mehr, wer mir mehr Leid tat. Sarah oder ich? Nun, einige von Ihnen werden sicher empört darüber sein, wie ich, der ich ja der Vater des Kindes bin und keine Schmerzen zu ertragen habe, mein Leiden mit dem meiner hochschwangeren, gebärenden Frau vergleichen könnte.
Ganz einfach: Mir war übel, ich konnte nicht mehr grade stehen, ich hätte Herzrasen, mir war unglaublich heiß, ich schwitzte. Meine Frau schrie, als würde sie ein Kind aus sich herauspressen müssen. Oh Moment mal, das musste sie auch… Die Laute, die sie von sich gab, waren meinem Empfinden nach eine Vergewaltigung des Gehörgangs. Zwei Jahre ohne Bewährung wären meiner Meinung nach angemessen gewesen. Außerdem machte ich mir sorgen um die Auskleidung meines Sarges.

Eigentlich ging mir das Kind jetzt schon gehörig auf den Sack.

Nun stand ich also neben Sarah. Und zugleich neben meinem Sarg. Was konnte schlimmer als eine mit allen möglichen Körperflüssigkeiten überschwemmte, rote Sargauskleidung aus Samt sein? Richtig, ein Kind…
Sarahs Gesicht war schmerzverzerrt, dicke Schweißperlen liefen über ihr Gesicht und sie weinte. Ich stand beinahe vor einem Nervenzusammenbruch. Da fragte mich Sarah doch tatsächlich aus ihren Schreien heraus: „Breda, was wünscht du dir? Ein Mädchen oder einen Jungen?“
Ich hätte ihr am liebsten eine Gegenfrage gestellt: ‚Pest oder Cholera?’
Das habe ich dann aber doch gelassen. Es war besser so. Sarah hatte sich sowieso mit ihren äußerst scharfen Fingernägeln in meinen Arm gekrallt, wenn ich nun etwas Falsches gesagt hätte, hätte ich nur noch einen Arm. Also ignorierte ich einfach, was meine Frau mich gefragt hatte und sah Herbert weiter zu, wie er die Hebamme spielte.
„Ich sehe schon den Kopf!“, rief er begeistert und hantierte bei meiner Frau da unten rum.
Da sah ich, dass auch Koukol anwesend war und Sarah permanent zwischen die Beine starrte. „He Koukol!“, fuhr ich den Buckligen an. „Starren Sie da unten gefälligst nicht hin!“
Blitzschnell hatte Koukol seinen Kopf weggedreht. Nachdem ich es ihm kurze Zeit später befohlen hatte, war er nach oben in die Eingangshalle des Schlosses gerauscht.
Derweil war das Kind schon halb draußen. Sarah kratzte mir gerade Zentimetertiefe Schlitze in meinen Unterarm. Doch die Schmerzen bemerkte ich gar nicht. Der Gedanke, an ein plärrendes Balg war tausendmal schlimmer als alles, was um mich herum passierte. Abgesehen von der Geburt des Kindes. Die war da allerschlimmste, schon allein, weil ich dabei sein musste!

„Es ist draußen!“, krisch mein Sohn und hatte mit einem Mal ein kleines Kind auf dem Arm.
Der Anblick war für mich unerträglich. Das Kind war überströmt mit allerhand ekelerregend aussehenden Flüssigkeiten, strampelte vor sich hin, schlug um sich und krisch so laut, dass man es bis nach Schwarzafrika gehört haben könnte.
Herbert begutachtete das kleine Knäuel in seinem Arm; „Es ist ein Mädchen!“, frohlockte er.
Mir wurde schwarz vor Augen



Teil II


Ich kann Ihnen, liebe Leser, nicht sagen, wie lange ich ohnmächtig gewesen war. Ob es nun nur zehn Sekunden oder vier Stunden gewesen waren. Das ist jetzt auch egal.
Ich bin Vater, ist das nicht toll? Vater von drei kleinen, nervigen, plärrenden Gören.
Sie haben richtig gelesen, liebe Leser: Drei verzogene kleine Balge. Drei kleine, unverschämte Balge. Drei kleine, freche Balge. Kurz:
Drei Mädchen.
Ja, Sarah hat Drillinge bekommen. Nur schade, dass ich die Geburt der beiden nachfolgenden Kinder nicht miterlebt habe. Ich war ohnmächtig geworden, nachdem ich das erste Kind erblickt und gehört hatte. Das war schon schlimm genug gewesen. Aber gleich drei auf einmal? Irgendjemand da oben will mich bestrafen. Wenn ich rauskriege, wer das ist, werde ich ihn umbringen. Und wenn es Gott höchstpersönlich ist. Wenn ich herausfinde, dass er es so wollte, dass ich jetzt drei kleine, schreiende Rotzlöffel am Hals habe, dann sag ich nur noch:
Gott ist tot!

Na ja, eigentlich hab’ ich mir den verdammten Mist selbst eingebrockt. Ich hätte Sarah ja nicht anspringen müssen, wie ein geiler Bock. Aber genau der war ich ja. Oder verwechsle ich da nicht etwas? Ja sicher! Sarah hat mich doch ins Badezimmer gelockt, Sarah wollte unbedingt… na Sie wissen schon… Wenn Sarah nicht so gierig gewesen wäre, dann hätte ich dieses Problem mit den drei Gören jetzt nicht. Sarah ist doch an allem schuld! Na ja, dann bin ich wenigstens aus dem Schneider. Ich muss mir nichts vorwerfen…

Herbert hatte mich, selbstlos wie er ist, aus meiner Ohnmacht geweckt. Vielleicht hätte er mich einfach liegen lassen sollen. Eigentlich war der harte, steinige und feuchte Boden der Gruft ganz angenehm. Zumindest verglichen mit dem Gedanken an drei vollkommen gleich aussehende Mädchen. Na ja, wenigstens kann ich da nichts verbocken. Mädchen können nicht schwul werden. Aber… na ja, das müssen wir jetzt nicht ausführen. Vielleicht muss ich mich ja auch nicht um die Kinder kümmern. Mädchen haben sowieso immer ein engeres Verhältnis zu ihrer Mutter. Also kann ich praktisch drei Kreuze machen, dass ich sowieso nicht viel zu tun brauche. Zumindest dachte ich das bis vor einer Stunde. Denn gerade habe ich erfahren, dass ich ab jetzt dafür zuständig sein werde, den Gören die Windeln zu wechseln und sie zu waschen.
Bitte was?
Halten die mich etwa alle für grenzdebil? Ich fass doch so ein komisches Etwas nicht an!
Da wusele ich lieber dreimal mit dem Wischmopp durchs ganze Schloss. Wobei das ja Koukols Aufgabe ist. Aber der tut ja eh nie etwas. Abgesehen davon, dass er, seit Sarah hier eingezogen ist, sie nur noch anglotzt oder ihr Liebesbriefchen schreibt. So langsam bin ich mir nicht einmal mehr sicher, ob das wirklich meine Kinder sind.
Der geile Lustmolch soll sich lieber mit anständigen Aufgaben beschäftigen, als meine Frau anzustarren, wobei ich selbst zugeben muss, dass das „Warenangebot“ – so nenne ich das einfach mal – äußerst verlockend ist! Trotzdem sollte der Bucklige sich lieber darum kümmern, dass hier alles auf Vordermann gebracht wird. Wir wollen unsere Kinder ja nicht in einem Saustall aufwachsen lassen.
Um Himmels Willen, ich höre mich ja an wie ein besorgter Vater, das grenzt ja schon fast ans Perverse!

Aber sehen wir uns einfach einmal die positiven Seiten an, die es gibt, wenn man eigene Kinder hat:
- Man kann den kleinen Gören alles erzählen und sie glauben es
- In den ersten achtzehn Jahren sind sie beliebig manipulierbar. Ich kann also entweder brutale Kampfmaschinen oder liebevolle, freundliche Menschen aus meinen Kindern machen.

Das war’s dann an positiven Seiten.
Aber nicht, dass jetzt der Verdacht entsteht, ich würde Kinder nicht schätzen. Das ist nicht wahr. Ich habe rein gar nichts gegen Kinder, nur in meinem Haus müssen sie nicht unbedingt sein…

Und einige von Ihnen, liebe Leser, werden jetzt denken, dass ich ein ziemlicher Ekel bin! Dass ich einen so wundervollen Menschen wie Sarah gar nicht verdient habe. Nun, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich liebe Sarah sehr und denke auch, dass sie einigermaßen mit mir klarkommt.
Aber trotzdem weiß ich nicht, ob sie vielleicht ihre Kinder-Entstehungs-Mechanismen manipuliert hat, um mir einige Gemeinheiten meinerseits ihr gegenüber heimzuzahlen. Ich weiß ja nicht im Detail, wie das bei Frauen da unten läuft…

Nun, ich muss nun leider den Stift zur Seite legen, Sarah möchte mit mir die Namen für die Kinder aussuchen und hat mich gebeten, die Sache ernst zu nehmen. Ich persönlich bin ja für Brunhilde, Tusnelda und Isolde. Das muss aber meine Frau entscheiden. Die hat sowieso immer das letzte Wort. Aber das ist sowieso eine andere Geschichte…






In diesem Sinne





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