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HeadWork ![]() Status: Offline Registriert seit: 06.09.2008 Beiträge: 79 Nachricht senden |
![]() Als er am 27. September 1966 in Rom zur Welt kommt, heißt er noch Lorenzo Cherubini. Noch als Teenager beginnt er, in Clubs aufzulegen sowie bei diversen lokalen Radiostationen. Mit neunzehn Jahren zieht es ihn nach Mailand, der Medien-Mogul Claudio Cecchetto hat ihn entdeckt und für seinen Sender abgeworben. Jetzt nennt er sich Jovanotti. Seine Leidenschaft für Rap und HipHop mündet schließlich erst in zwei Singles, dann in sein erstes Album, das ganz einfach und bescheiden "Jovanotti For President" heißt. Er arbeitet nacheinander in zwei TV-Musikprogrammen und schreibt das Buch "Yo, Brothers And Sisters". Schließlich moderiert er auch bei MTV. Seine Alben sind stilistische Wechselbäder: "50% beibehalten, 50% bewegen", ist sein Motto, und am weitesten hat er sich mit "L'Albero" bewegt, ein regelrechtes Worldmusic-Album. Später wird auch ein Film darüber gedreht. Auch inhaltlich schwanken die Texte zwischen politischen und sozialen Statements, positivem Denken und easy living. Zum Album "Lorenzo 94" gibt er gleich ein begleitendes Buch mit heraus, "Cherubini", 1998 veröffentlicht er ein weiteres, "Il Grande Boh!" . Obwohl er in der italienischen HipHop-Szene eher als kommerzieller Vertreter seiner Zunft gehandelt wird, besitzt Jovanotti ein politisches Gewissen, das er mit seinem Massenerfolg in Einklang zu bringen versucht: Im Jahr 2000 etwa gastierte er beim Liederfestival in San Remo mit einem Stück, das in der Forderung nach einem Schuldenerlass für die ärmste Länder der Welt gipfelte. Seinen größten Hit aber, der ihn auch in Deutschland bekannt machte, den hatte er bis heute mit dem Song "L'Ombelico Del Mondo" - der Bauchnabel der Welt. Seit Mitte der 90er Jahre gewinnen seine Musik und seine Person zunehmend an politischer Bedeutung. Mit "Il Quinto Mondo" (2002) bandelt er explizit mit Globalisierungsgegnern an und setzt sich mit Bono Vox für die Tilgung der Schulden von Dritte-Welt-Staaten ein. 2001 tritt er zudem mit Manu Chao vor dem G8-Gipfeltreffen auf Genuas Hauptplatz auf. Neben seiner Karriere als Musiker ist Jovanotti auch Familienvater (seiner neugeborenen Tochter widmete er 1998 das Lied "Per Te"), Labelmanager (Soleluna), Schauspieler, Schriftsteller und Maler. Bei Gelegenheit fährt er auch Rennrad, so 1998 beim Amateurklassiker "Nove Colli" im adriatischen Cesenatico. Quellennachweis und mehr mehr gibt es hier Jovanotti - Song - Fango | |||
HeadWork ![]() Status: Offline Registriert seit: 06.09.2008 Beiträge: 79 Nachricht senden |
Louie Bellson ist tot | |||
HeadWork ![]() Status: Offline Registriert seit: 06.09.2008 Beiträge: 79 Nachricht senden |
![]() Große „Echo“-Ehre für den Panik-Rocker: 1992 bekam Udo Lindenberg (62) zum ersten Mal den legendären Musikpreis – bei der diesjährigen Verleihung ist der Kult-Künstler gleich dreimal nominiert! Udo Lindenbergs erster Konflikt mit der DDR war amourösen Ursprungs. Kurz vor seinem Durchbruch verliebte er sich bei einem Ost-Berlin-Besuch in ein Mädchen mit einem »knallroten Plaste-Pullover« und fasste den Plan, seine Manuela in den Westen zu schmuggeln. Die Stasi bekam Wind davon und nahm ihn fest. 1973 schrieb Lindenberg über diese Affäre den Song »Wir Wollen Doch Einfach Nur Zusammen Sein«, der in der Vision eines »Rockfestivals auf dem Alexanderplatz« gipfelt. Klar, dass die von einem schweinösen Gitarrensolo beherrschte Ost-West-Ballade Lindenberg in der DDR ungemein populär machte; Ende der Siebziger war er der gesamtdeutsche Rockstar Nummer eins. Doch trotz vieler Anfragen gestatteten ihm die DDR-Behörden keine Tournee durch ihr Land. Zwar konnte Lindenberg mit seinem Engagement in der Friedensbewegung punkten, seine Rebellenattitüde und die flotten Sprüche waren im SED-Staat jedoch weniger wohl gelitten. Da half auch ein Interview in der FDJ-Postille/Junge Welt nichts, mit dem sich Lindenberg 1982 dem DDR-Jugendverband anzudienen versuchte: »Unsere Polit-controlletis wollen dir blauäugig den größten Mist von einer heilen Welt ohne böse Rote schmackhaft machen - das ist ein ganzes System der Desinformation.« Als auch dieser Schmusekurs nichts bringt, ändert Lindenberg seine Strategie und beschließt, sich direkt an den »Oberindianer« zu wenden: den SED-Chef Erich Honecker. Von dieser Idee beflügelt, gelingt ihm mit »Sonderzug Nach Pankow« ein Meisterstück, das Pop und Politik auf einmalig unterhaltsame Weise zusammenbringt. Die Rockversion des Glenn-Miller-Hits »Chattanooga Choo Choo« ist nicht nur musikalisch eingängig; sie besticht vor allem durch den witzigen, von Lindenberg knochentrocken herausgeblökten Text: »Und ich sag ey Honni, ich sing für wenig Money, im Republikpalast, wenn ihr mich lasst.« »Sonderzug Nach Pankow« wird in der DDR sofort zum Untergrundhit-doch die Bonzen reagieren verschnupft. Trotzdem lädt das um einen Propaganda-Erfolg bemühte SED-Regime den Sänger im Oktober 1983 zum »Rock für den Frieden«-Konzert in den Palast der Republik ein. Lindenberg darf drei Stücke spielen und provoziert das linientreue Publikum mit einer Tirade gegen den »ganzen Raketenschrott« in Ost und West, während draußen seine wahren Fans an die Barrikaden der Volkspolizei drängen. Und wie um diese verschlungene Geschichte noch bizarrer zu machen, traf Lindenberg 1987 dann den »Oberindianer« persönlich. Bei Erich Honeckers Staatsbesuch im Westen lauerte Lindenberg »Honni« in Wuppertal auf, vor dem Geburtshaus von Friedrich Engels, und überreichte dem Ost-Potentaten eine E-Gitarre, auf der »Gitarren statt Knarren« stand. Sonderzug nach Pankow HOMEPAGE UDO LINDENBERG | |||
HeadWork ![]() Status: Offline Registriert seit: 06.09.2008 Beiträge: 79 Nachricht senden |
Der Südafrikaner Solomon Linda, geboren 1909, zog in den Dreißigern in die Stadt Johannesburg, um dort eine Karriere als Musiker zu beginnen. Mit seiner Band The Evening Birds nahm er 1939 ein Stück namens »Mbube« auf, was in der Sprache der Zulu »Löwe« heißt. Das Bemerkenswerte an diesem Song ist der Falsettgesang Lindas, der wie ein Segelflugzeug über den Backgroundchor gleitet. Bis 1948 wurde »Mbube« über 100000 Mal verkauft, Linda war ein nationaler Star und Erfinder der schwarzafrikanischen Musikrichtung Mbube. Seine Plattenfirma schickte den Song mit anderen Mbube-Auf-nahmen nach Amerika. Das US-Label Decca gab die Schellackplatten Alan Lomax, der auch Muddy Waters und Leadbelly entdeckte hatte. Lomax spielte »Mbube« dem Folkmusiker Pete Seeger vor, der die Nummer mochte und unter dem neuen Titel »Wimoweh« selbst aufnahm - Seeger konnte den Zulugesang »Uyimbube« nicht richtig verstehen. Und so begann 1951 die Weltkarriere des Songs. George Weiss, der auch an Elvis Presleys Hit »Can't Help Falling In Love« beteiligt war, dachte sich die Zeilen »in the jungle, the mighty jungle« sowie den dritten und bekanntesten Titel »The Lion Sleeps Tonight« aus. Doch es war immer noch Solomon Lindas Song. Zahlreiche Versionen wurden bis heute von dem Song aufgenommen: Bei Karl Denver wurde er ein Countrysong, bei Bert Kaempfert ein Easy-Listening-Schlager, das Kingston Trio nahm eine schepprige Folkfassung davon auf, Roger Whittaker etwas zum Fingerschnippen, Chet Atkins spielte die Nummer auf der akustischen Gitarre und ließ den Gesang weg, Desmond Dekker machte Reggae daraus. *NSYNC schließlich veröffentlichen den Song 1997 als Bonustrack für ihre Single »For The Girl Who Has Everything« in einer typischen Boygroup-Version. Die Angaben zum Komponisten dieses Songs sind so unterschiedlich wie die Versionen: Hier ist es ein Traditional, dort haben es Ronnie Gilbert, Lee Hays, Fred Hellerman, Pete Seeger, Luigi Creatore oder Hugo Peretti geschrieben. Manchmal wird tatsächlich auch Solomon Linda genannt. Doch obwohl es so viele unterschiedliche Versionen gibt, trotzt der afrikanische Ursprung des Lieds englischen Wörtern, synthetischen Beats und modernen Soundeffekten, starb Solomon Linda 1962 in Armut; eine Nierenkrankheit hatte seine Karriere als Musiker frühzeitig beendet. Dass sein Lied ein Welthit wurde, erfuhr er kurz vor seinem Tode. Posthum wurde er als einer der einflussreichsten afrikanischen Musiker geehrt, doch das Geld für seinen Song strichen die Plattenfirmen und ihre Helfer ein; Lindas Familie konnte keine Ansprüche nachweisen. Der Boygroup *NSYNC brachte das Stück mehr Glück: Nach vier unglaublich erfolgreichen Alben und zahlreichen Singles verfolgten sie unterschiedliche Karrieren. Einer, Lance Bass, plante einen Flug zum Mond; ein anderer, Justin Timberlake, zersägte zuerst den Thron Michael Jacksons und begann dann, Hollywoodfilme zu drehen. NSync - The Lion Sleeps Tonight Anders als die Backstreet Boys sind N Sync, N'Sync oder *NSYNC ursprünglich nicht am Reißbrett entstanden. Geburtshelfer des Gesangsquintetts ist vielmehr wieder einmal der 'Mickey Mouse Club' in Orlando, Florida: In der populären Sendung, die später auch Britney Spears und Christina Aguilera höhere mediale Weihen verleiht, treffen JC und Justin eher zufällig aufeinander und stellen fest, dass sie vom selben Gesangslehrer unterrichtet werden. ... Biografie lesen | |||
Romi ![]() Status: Offline Registriert seit: 31.07.2007 Beiträge: 2175 Nachricht senden |
Sehr interessante Biografie, Stefan, vielen Dank! | |||
HeadWork ![]() Status: Offline Registriert seit: 06.09.2008 Beiträge: 79 Nachricht senden |
![]() Bandname bezieht sich auf das Kinderbuch Belle et Sébastien der französischen Autorin Cécile Aubry über den Jungen Sébastien und seinen Hund Belle. Das Buch wurde 1965 als französische Fernsehserie und 1981 als japanischer Anime verfilmt. Bandgeschichte Die Band wurde im Januar 1996 von Stuart Murdoch im Rahmen eines Sozialprogramms für Arbeitslose in Glasgow, UK gegründet. Murdoch verfasste bereits zuvor einen großen Teil der Songs der ersten Veröffentlichungen Tigermilk (1996 in einer Miniauflage erschienen, 1999 neu aufgelegt), If You’re Feeling Sinister (1996) sowie der 1997 in kurzer Folge erschienen EPs. Die übrigen Mitglieder der Band schlossen sich Murdoch im Laufe der Jahre an. Belle and Sebastian galten zunächst als extrem medien- und pressescheu, Auftritte außerhalb Großbritanniens waren selten. Dennoch gewann die Band eine weltweite Fangemeinde. Nach ihrem Hit Legal Man, der im Jahr 2000 in die britischen Top 20 einstieg, beendete die Band mit einem Auftritt bei der Sendung Top Of The Pops diese selbstgewählte Isolation, eine erste Welttournee folgte. 2003 überraschte die Band nach den Produktionen der Anfangsjahre mit dem opulent orchestrierten und von Trevor Horn produzierten Album Dear Catastrophe Waitress. Ein weiteres Album mit dem Titel The Life Pursuit folgte im Februar 2006. Der Stil 1998 sind viele Pophörer der ach so cleveren Postmodernismen überdrüssig, haben genug von der Idee, dass aus der Kombination verschiedener Stile ein innovatives Neues entstünde, genug von den drei Großen B der Neunziger-Coolness: Beck, Björk, Beastie Boys. Zum Glück gibt es da dieses kleine B aus Schottland, Belle & Sebastian, die mit ihrem dritten Album The Boy With The Arab Strap auf einmal für Aufsehen sorgen, nachdem ihr Name zuvor nur in fanatischen Indiepop-Kreisen geläufig war; The Boy With The Arab Strap schafft es nun sogar in die britischen Charts. Ironischerweise ist »Sleep The Clock Around« - einer der herausragenden Titel des Albums - selbst ein wenig postmodern: Immerhin werden da ein Moog-Synthesizer, ein Stereolabartiger Rhythmus und sogar Dudelsäcke mit Stuart Murdochs sanftem Gesang kombiniert, seinem mit wenigen Details erzählten Text und der folkigen Melodie. So schmuggelt das Lied sich ein in die Hörgewohnheiten der Neunziger! http://www.youtube.com/watch?v=ap1GrISd … re=related belle & sebastian - sleep the clock around - lowlands http://www.youtube.com/watch?v=e-NURZcB … re=related Belle and Sebastian - The Fox In The Snow - Rio de Janeiro - 2001 Homepage Biografie | |||
HeadWork ![]() Status: Offline Registriert seit: 06.09.2008 Beiträge: 79 Nachricht senden |
![]() Anfang 1990 geht eine Träne auf Reisen und wird für eine Saison zum größten Popstar der Welt. In der gefühlsgetränkten Ode »Nothing Compares 2 U« vergießt Sinead O'Connor akustisch und optisch Trennungsschmerz: Nichts kann meine einsamen Tränen aufhalten. Das Video zeigt genau das in Großaufnahme. O'Connor: »Ich schwöre, das war keine Schauspielerei. Die Tränen waren echt, zu echt.« Die Popwelt gerät daraufhin in Ekstase. Die Single »Nothing Compares 2 U« stürmt weltweit an die Spitze der Hitparaden. Das nachfolgende Album I Do Not Want What 1Haven't Got, das ihre Plattenfirma zuerst gar nicht veröffentlichen will, da es »zu persönlich« sei, verkauft sich sofort sechs Millionen Mal. Zwar ist der Jubel über ihre Musik nicht einhellig: Für die einen hat O'Connor ein expressives, tief empfundenes Gesamtkunstwerk geschaffen, für die anderen sülzt sie Bekenntniszwang-Geplärre. Durch einen Kreuzzug an allen Fronten amüsiert die Verehrerin von Jeanne d'Arc aber auch ihre Gegner. Das Scheidungskind, das nach eigener Aussage »körperlich, geistig, sexuell und emotional« misshandelt wurde, stellt dafür die Erziehung durch die katholische Kirche an den Pranger; ihre Mutter, die sie dennoch liebe, sei auch nur ein Opfer der Verhältnisse gewesen. Überhaupt sei Kindesmissbrauch Grundübel alles Bösen: Auch Saddam Hussein, Adolf Hitler, Vergewaltiger, Drogensüchtige und Serienkiller seien ja früher geschändet worden. Sogar mit Prince gerät die kahle Streiterin aneinander. Der hatte »Nothing Compares 2 U« 1985 für The Family geschrieben und schob später, nach O'Connors Erfolg, noch eine überflüssige eigene Version nach. In seiner Villa wirft Prince Sinead O'Connor ihr skandalöses Auftreten vor und wünscht, sie hätte seinen Song nie aufgenommen. »Der ist nur neidisch. Dabei hab ich mit meinem Hit seinen verdammten Arsch gerettet«, ätzt O'Connor, »vorher war er nämlich in ernsten finanziellen Schwierigkeiten. Das Lied hat er mir aber erst mal verleidet.« Obwohl sie bei den MTV-Awards etliche Preise abräumt (»Davon habe ich immer geträumt«), will sie wenig später das gesamte Fernsehen abschaffen, denn Fernsehen vernichte Kunst. Den Grammy lehnt sie wegen der »materialistischen Werte« der Musikindustrie ab. Um gegen die Zensur von Gangsta-Rappern (»die sind derzeit meine wichtigste Inspiration«) zu protestieren, verbietet sie das Abspielen der Nationalhymne vor ihren US-Konzerten. Der stockkonservative Frank Sinatra reagiert sofort: »Dafür möchte ich ihr in den Arsch treten.« 1992 zerriss O'Connor im US-TV mit den Worten »Bekämpft den wirklichen Feind« demonstrativ ein Papstfoto und wurde dafür wenig später bei einer Gala zu Ehren von Bob Dylan von dessen Fans ausgepfiffen. Da war ihre Außendarstellung aber schon schillernder als ihr Innenleben, wie der ebenfalls anwesende Neil Young diagnostizierte: »Künstlerisch hat sie im Moment nichts zu sagen.« Dabei ist es dann auch geblieben. Sinéad O'Connor - Nothing Compares | |||
HeadWork ![]() Status: Offline Registriert seit: 06.09.2008 Beiträge: 79 Nachricht senden |
Für Lisa | |||
Lavida ![]() Status: Offline Registriert seit: 14.12.2006 Beiträge: 3915 Nachricht senden |
Herzlichen Dank, Stefan. | |||
HeadWork ![]() Status: Offline Registriert seit: 06.09.2008 Beiträge: 79 Nachricht senden |
![]() Paolo Conte wurde 1937 geboren - zeitig genug, um noch die Herrschaft Mussolinis mitzuerleben. Wie in Deutschland war Jazz auch im faschistischen Italien verpönt, doch Contes Eltern brachten gelegentlich Noten von amerikanischen Stücken mit nach Hause, die dann auf dem Klavier gespielt wurden. So erwachte in Conte schon früh eine Liebe zum Jazz, die Kindheit, Jugend und Jurastudium überdauerte und ihn in den Sechzigern dazu brachte, eine Art Doppelleben zu pflegen: Tagsüber führte er die seit Generationen bestehende Anwaltspraxis seiner Familie, eigentlich schrieb er jedoch Songs und musizierte. 1974 erschien schließlich sein erstes Album und in den folgenden Jahren kultivierte er eine spezielle Mischung aus Salonjazz, Chanson, italienischen Balladen und Cabaret-Pop, die ihn inzwischen zum Star gemacht hat. Sein größter Wurf gelingt ihm 1981: »Via Con Me« ist eines jener raren Lieder, die sofort einen Gute-Laune-Zauber auf die Seele werfen. Und wo kommen der ansteckende Rhythmus, der Vibra-fonbreak und der Scatgesang her? Natürlich aus dem Jazz! Via Con Me wurde zur Hymne, doch Contes bekanntester Song ist weiterhin Adriano Celentanos Superbit Azzuro Blue Tango | |||
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