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HeadWork ...



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...   Erstellt am 22.10.2008 - 09:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


TAMMY WYNETTE


TAMMY WYNETTE
The First Lady Of Country Music

Bildquelle und mehr Informationen


Wenn man sich die späten Sechziger als eine Zeit der Umwälzungen und der Erneuerung vorstellt, sollte man bedenken, dass viele der so genannten normalen Leute irritiert oder ängstlich auf gesellschaftliche Veränderungen reagierten.

Ein Beleg für diese Haltung: der Erfolg von »Stand By Your Man«.

Selbst im eher konservativen Countrygenre hatten sich zu dieser Zeit bereits zaghaft neue Ideen ausgebreitet.

Auch Frauen fingen plötzlich an, nicht mehr nur verflossener Liebe nachzutrauern.
So warnte Loretta Lynn 1966 die Männerwelt keck: »Don't Come A Drinkin'With Lovin' On Your Mind«.
http://www.youtube.com/watch?v=BwAEFxMhzfE

In dieselbe Richtung ging 1967 das Chartsdebüt von Tammy Wynette: »Your Good Girl's Gonna Go Bad«.
http://www.youtube.com/watch?v=o3xVrx5y … re=related
Your Good Girl Is Gonna Go Bad


Wer nun allerdings glaubte, die neue Sängerin würde auch weiterhin fortschrittliche Lieder singen, hatte sich gründlich getäuscht.

»Wynette« war eigentlich der zweite Vorname von Virginia Pugh, »Tammy« die Idee ihres Entdeckers und langjährigen Produzenten Billy Sherrill, auch Coautor ihres erfolgreichsten Songs.

Die Message von »Stand By Your Man« war eindeutig: »Manchmal ist es schwer, eine Frau zu sein«, aber egal, was der Gatte alles treibt, ob er besoffen oder gar nicht nach Hause kommt, ob er zuschlägt oder Schlimmeres - »wenn du ihn liebst, verzeihst du ihm«.
http://www.youtube.com/watch?v=DwBirf4BWew
Stand By Your Man

Tammy hätte es besser wissen müssen. Zu dieser Zeit hatte sie bereits drei Kinder und die erste Scheidung hinter sich.

Doch auch die nächsten vier Ehemänner - darunter ihr Teenagerschwarm, der Countrysänger George Jones - brachten ihr kein Glück, sondern schlugen und betrogen sie, was die Klatschpresse ausführlich dokumentierte.

Vielleicht hätte sie nicht ganz so offen über ihre Bereitschaft zu vergeben singen sollen.

»Stand By Your Man« drückt natürlich genau das aus, was konservative Männer 1968 hören wollen. Endlich werden die Weiber wieder vernünftig! Vielleicht muss man doch kein schlechtes Gewissen haben, wenn einem mal besoffen die Faust ausrutscht, sondern hat trotzdem einen Anspruch auf ein wenig Körperwärme in kalten Nächten.

Möglicher Verdruss über die konservative Botschaft des Songs sollte allerdings nicht von der musikalischen Qualität der Aufnahme ablenken.

Tammy Wynette gehört sicherlich zu den größten Countrysängerinnen.
Das heisere Hineinrutschen in die Töne, die Fähigkeit, in einem Moment sanft zu flüstern, im nächsten lasziv zu gurren, um dann plötzlich mit kaum für möglich gehaltener Energie loszujubilieren und dennoch nie die hundertprozentige Kontrolle über die Stimme zu verlieren - all das ist schlichtweg herausragend.

Aber auch Billy Sherrills Leistung war außerordentlich, an dieser Produktion stimmt alles: die Tremologitarre als Markenzeichen und Kontrapunkt zu Tammys Gesang, der etwas träge, aber genau akzentuierte Groove und vor allem die dramatische Inszenierung mit ihren rigorosen Dynamik-Sprüngen. Genau der Stoff, aus dem Klassiker sind.

http://www.youtube.com/watch?v=DwBirf4BWew
Stand By Your Man


http://www.youtube.com/watch?v=S9J7XE-c … re=related
D-I-V-O-R-C-E

http://www.youtube.com/watch?v=h7mg1AB6 … re=related
Tammy Wynette & George Jones 1978

http://www.youtube.com/watch?v=12M20ra- … re=related
Bedtime Story




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...   Erstellt am 09.11.2008 - 00:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Willie Nelson




Fort Worth scheint der Ort in Texas mit der höchsten Geburtenrate an kreativen Dickschädeln zu sein:

Von dort stammten die Jazzmusiker Ornette Coleman und Dewey Redman, aber auch die Folk- und Bluesverdunkler Townes Van Zandt und Johnny Dowd. Es hätte gewiss schlechtere Nachbarn für Willie Nelson geben können, der seine Karriere Mitte der Fünfziger mit dem Versuch begann, das bierselige Publikum in den Spelunken von Fort Worth mit Honkytonk-Musik bei Laune zu halten. Anfang der Sechziger führte sein Weg ihn dann nach Nashville, wo zu dieser Zeit eine musikalische Restauration im Gange war:

Findige Hitproduzenten trieben der Countrymusik die Wildheit und die Todesromantik aus, überzuckerten ihre üppigen Produktionen stattdessen mit gekünstelter Sentimentalität.

Willie Nelsons oft todtraurige Songs unterschieden sich bereits damals von den Hits der Klischeefabrik.

Später brach er noch mit der Kleiderordnung Nashvilles: Die Haare trug er lang, die Klamotten schienen wie ein Patchwork aus Hippiefummel, Cowboyuniform und Indianerchic.

Zu Recht haftet ihm also das Ehrenetikett des Countryrebellen an, als er 1982 »Always On My Mind« aufnimmt - einen Song, den Brenda Lee und Elvis Presley bereits Anfang der Siebziger in die Charts brachten.

»Always On My Mind« ist einer der kommerziellen Höhepunkte von Nelsons Karriere: Die Single kommt bis auf Platz fünf der Popcharts, das dazugehörige Album wird mit Vierfachplatin ausgezeichnet. Trotzdem geht Willie Nelson ein paar Jahre später bankrott, als er Steuerschulden in Höhe von 16 Millionen Dollar nicht begleichen kann.

Willie Nelson - Always On My Mind

Willie Nelson & Norah Jones

Willie Nelson - Ray Charles - Seven Spanish Angels




besucherin
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...   Erstellt am 09.11.2008 - 07:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


für stefan headwork, aber nicht nur für ihm.

cd kritik schrieb
    Mari Boine Persen, die aus dem norwegischen Teil des Gebiets der Sami stammt, thematisiert diese staatlichen Repressionen immer wieder in ihren Liedern, die sie entweder auf Englisch, Norwegisch oder eben auf Sami singt: "Es ist eine gute Sprache zum Singen: sie ist so reich an Vokalen."


Mari Boine

Mari Boine - In the Hand of the Night

[Dieser Beitrag wurde am 09.11.2008 - 09:32 von besucherin aktualisiert]




HeadWork ...



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...   Erstellt am 09.11.2008 - 20:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


da sagt der Stefan mal "Danke"
Ich kannte diese Sängerin nicht.
Und überhaupt, was die norwegischen Charts und Musiker/innen betrifft, habe ich Nullahnung,da fehlte mir bisher die Zeit.
Mein Plattenkiste ist noch aus Old Germany.

Stefan




HeadWork ...



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...   Erstellt am 09.11.2008 - 20:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Romi schrieb


    Ich bin ein Fan von Leonard Cohen, seine Lieder
    gehen unter die Haut.




Leonard Cohen



Sicher, Leonard Cohen hat sich beträchtliche Meriten als Sänger und Songschreiber erworben. Doch seine größten Erfolge errang er von der Masse des Publikums eher unbemerkt auf einem ganz anderen Gebiet: als Frauenheld

Mit seiner Dichtkunst bewaffnet und von einer dunklen, geheimnisvollen Aura umgeben, schlug der tief fühlende Kanadier die Hörerinnen reihenweise in seinen Bann.

Seine Biografie ist voll von amourösen Eskapaden, flüchtigen Begegnungen, euphorischem Werben und hastigen Abschieden.

Und nicht selten war sein Verhalten Frauen gegenüber durchaus zweifelhaft:
so erzählt man sich, forderte er Reporterinnen gelegentlich auf, sich auszuziehen, bevor sie ihn interviewen durften

Es war wohl auch der Stress des Geschlechterkampfs, der Cohen immer wieder veranlasste, sich für Wochen und Monate in ein kalifornisches Zen-Kloster zurückzuziehen und dort zölibatär zu meditieren, statt dem Ewigweiblichen hinterherzujagen.

Kaum überraschend ist die Suche nach der Liebe auch das Thema von Cohens bekanntesten Songs wie »Suzanne« und »Sisters Of Mercy«.

»Dance Me To The End Of Love«, in einem beschwingten Sirtaki-Rhythmus gehalten, ist ein von euphorischen Chören vorangetriebenes Plädoyer für die Heilkraft der Zweisamkeit.

Book Of Mercy - Der Band enthält fünfzig an die Psalmen des Alten Testaments angelehnte Gedichte, in denen Cohen sein spirituelles Verlangen in Worte fasst.

Leonard Cohen Suzanne

"Dance Me To The End of Love" Leonard Cohen




Romi ...



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...   Erstellt am 09.11.2008 - 22:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Einfach fantastisch....

Ich glaube, deine Version singt nicht Cohen,
der singt diese hier... Suzanne - Leonard Cohen



[Dieser Beitrag wurde am 09.11.2008 - 22:39 von Romi aktualisiert]




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...   Erstellt am 19.01.2009 - 23:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Stephen Duffy, der brillante englische Folk-Songwriter, der inzwischen der Hitmaschine Robbie Williams als Chefkomponist dient, hat einmal gesagt, er prod uziere Musik, seitdem er 18 war, doch für seinen ersten wirklich guten Song, einen, der das große Blabla des Pop hinter sich lässt, habe er zwanzig Jahre gebraucht.

Erst mit 38 sei ihm der gelungen: »The Deal«.
Wenn Duffy so etwas sagt, heißt das:
Erstens muss der Song wirklich etwas taugen, denn Duffy tendiert eher zu Selbstzweifeln als zum Eigenlob; zweitens besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es sich um einen traurigen Song handelt, denn Duffy misstraut der Leichtigkeit wie ein Seefahrer dem Klabautermann.

Und tatsächlich: Beschwingtes Gitarrenpicking begleitet in »The Deal« den Text über eine verlorene Liebe in dem verzweifelten Ausruf mündet:

Wenn du nicht mit mir schlafen kannst, wirst du mit mir befreundet bleiben? Das muss Reife sein.


http://de.youtube.com/watch?v=XSv3kSK41Oo

http://de.youtube.com/watch?v=XVtOvpiSBfs

http://de.youtube.com/watch?v=7Ar9LCIkqOI


Mit Alex James von Blur lieferte Stephen Duffy unter dem Bandnamen Me Me Me den Sonnnerhit des Jahres 1996: »Hanging Around«

http://de.youtube.com/watch?v=HVqKqUY74OA

"Ich war immer sehr frustriert von Leuten, die reinkommen, Platten machen und eine große Geschichte über sich als Künstler erzählen und was sie alles vorhaben. Dann machen sie ein paar Platten und verschwinden wieder. Die haben irgendwie gelogen. Man muss weitermachen. Man macht nicht Platten, weil man weiter Platten machen kann, sondern weil man damit etwas zum Ausdruck bringen will", erzählt Stephen Duffy in einem Interview im November 2004.

http://de.youtube.com/watch?v=qO06T5eoRPs

Dieser Einstellung hat er es zu verdanken, dass er trotz zahlreicher Enttäuschungen seit Ende der 70er Jahre im Musikgeschäft aktiv ist.

Seine Karriere beginnt mit einem Fehlgriff. 1960 in Birmingham geboren, lernt Duffy 1979 den Bassisten John Taylor und den Keyboarder Nick Rhodes an der Kunsthochschule kennen. Gemeinsam gründen sie Duran Duran. Nach wenigen Monaten entscheidet sich Duffy jedoch, lieber bei The Hawk mitzumachen. Während er mit seinen neuen Mitstreitern vor sich hin dümpelt, kommen Rhodes und Taylor mit dem neuen Sänger Simon LeBon groß heraus.

"Den größten Pechvogel der Popgeschichte", nennt ihn ein englischer Musikredakteur. Nachdem Duffy 1982 endlich eine erfolgreiche Single gelingt ("Kiss Me" als Mitglied von Tintin), lehnt er das Angebot ab, Lieder für eine junge amerikanische Sängerin zu schreiben. Ihr Name: Madonna. Anstatt sich mit einem Erfolg wie "Like A Virgin" brüsten zu können, schlägt er eine Solokarriere ein, die nur zu mäßigen Ergebnissen führt.

In der zweiten Hälfte der 80er Jahre präsentiert er zunächst tanzbares Material, widmet sich aber später dem Folkrock. Mit seiner Begleitband The Lilac Times veröffentlicht er mehrere Alben, singt einen Beitrag auf einem Leonard Cohen-Tributalbum und geht eine eigenwillige Zusammenarbeit mit dem Geiger Nigel Kennedy ("In Colors" 1993) ein. Nebenbei arbeitet er mit anderen Künstlern und bringt auch Werke unter eigenem Namen heraus.

Obwohl er mit Nick Rhodes unter dem Decknamen The Devils mit "Dark Circles" 2001 wieder auf sich aufmerksam macht, steht er am Ende ohne Plattenvertrag da. Er schließt sich wieder Lilac Time an und nimmt das selbst finanzierte und -produzierte "Keep Going" auf. Nach eigenen Angaben ist es sein persönlichstes Album, mit seinen ruhigen Folktönen geht es jedoch zunächst im allgemeinen Desinteresse unter.

Im Herbst 2004 veröffentlicht Robbie Williams die Single "Radio". Der Co-Autor: Stephen Duffy. Die Zusammenarbeit dehnt sich auf Williams' "Intensive Care" aus, die im Frühjahr 2005 erscheint. Plötzlich ist Duffy wieder in aller Munde und erhält einen neuen Plattenvertrag. "Keep Going" landet mit einer neuen Pressekampagne erneut in den Regalen. Das Blatt scheint sich schließlich zu wenden.

Auch ein Robbie Williams braucht mal eine Pause. Nachdem das zweite gemeinschaftliche Werk "Rudebox" 2006 nicht so gut bei den Fans ankommt, zieht sich der Popstar für längere Zeit zurück, und sein Co-Produzent kann sich wieder seinen eigenen Stücken zuwenden. Die Auszeit nutzt Stephen sehr gut. 2007 erscheint mit seiner Band

The Lilac Time die Platte "Runout Groove" mit traurig-schönen Liebesgeschichten des talentierten Songschreibers. Zwischen Folk, Country und Blues harmoniert Duffy hier fernab des Synthie-Pop und zeigt ein Händchen für sehnsuchtsgetränkte Melodien.

http://de.youtube.com/watch?v=3TSNKxtF8ZY

http://de.youtube.com/watch?v=y4XRjmPzk … =1&index=5

http://de.youtube.com/watch?v=1-IQ2OKou … C9&index=2

Existenzielle Unentschlossenheit und sonnenverwöhnte Oktobertage, davon erzählt ein sympathischer junger Mann, der die Aufmerksamkeit auch ohne Rob verdient.

Quelle laut de




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...   Erstellt am 22.01.2009 - 00:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Bob Marley ist noch unbekannt, als Desmond Dekker die Musik seiner Heimat Jamaika ins Bewusstsein westlicher Pophörer trägt.

1941 als Desmond Dacres in Kingston geboren und früh verwaist, wurde der gelernte Schweißer später von Arbeitskollegen zu einer Sängerkarriere ermuntert.

1963 präsentierte er dem Produzenten Leslie Kong seinen Song »Honour Your Father And Mother« -eine herzerweichende Botschaft, die umgehend an die Spitze der jamaikanischen Charts gelangte.

Hatte Dekker in seinen Lyrics anfangs noch eine Vorliebe für moralische Ermahnungen gezeigt, etabliert er sich spätestens 1967 mit »Shanty Town« als Ikone der Kleingangster und Halbstarken.

»Israelites« greift hingegen ein großes Thema der Rastafari-Bewegung auf: Wie einst das jüdische Volk der Bibel habe Gott seine schwarzen Kinder in ein neues Babylon geschickt, wo sie nun leiden müssten.

"Israelites" wurde über fünf Millionen Mal verkauft. In diesem Song plädierte Desmond Dekker für die Befreiung von unterdrückten Völkern und wies auf die Armut und die daraus entstehende Gewalt innerhalb seines Volkes hin.

Desmond Dekker war der Erste, der diese Botschaft international in die Charts brachte.

Viele seiner Lieder handelten von den rivalisierenden Gangsterbanden Kingstons. Darunter auch sein Song "007", mit dem er auf die so genannten Rude Boys aufmerksam machte. Ähnliche Songs wie "Rude Boy Train" und "Rudie Got Soul" folgten.

Ende der 60er Jahre wanderte Dekker nach England aus.
In den 70ern feierte er noch Erfolge mit Stücken wie "You Can Get It if You Really Want" oder "Pretty Africa".

Danach wurde es still um den großen Mann des Ska und Reggae.

Am 25.Mai 2006 verstarb Desmond Dekker im Alter von 64 Jahren an einem Herzinfarkt in seinem Haus in England.

Bis heute bringen seine Songs alle Menschen auf die Tanzfläche.

Desmond Dekker - The Israelites

Desmond Dekker - 007- Shanty Town

Desmond Dekker - Wimoweh

Desmond Dekker - Nincompoop

Desmond Dekker - You Can Get It If You Really Want

Desmond Dekker - Rude Boy Train

Desmond Dekker & The Aces - Rudy got soul

Desmond Dekker - Pretty Afrika




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...   Erstellt am 01.02.2009 - 00:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ton Steine Scherben



Die Band Ton Steine Scherben macht man natürlich sofort für Parolen verantwortlich, die von Langhaarigen in Che-Guevara-Shirts an Häuserwände gesprüht wurden: »Macht Kaputt Was Euch Kaputt Macht« stand dann da oder »Keine Macht Für Niemand«.

Doch diese kämpferischen Songs, die die Musiker sogar dem Verdacht aussetzten, dem Umfeld der RAF anzugehören, entstanden in der Frühzeit der 1970 gegründeten Polit-Rockband.

Als der Sänger und Komponist Rio Reiser das Stück »Wenn Die Nacht Am Tiefsten« schreibt, hat er einen ganz privaten Anlass: Er sorgt sich um einen engen Freund, der nach einem Unfall im Krankenhaus liegt.


In Reisers Autobiografie heißt es über diese Zeit: »Ich wurde zu Stein, stakste herum wie Baron Samedi Zombie. Ich war ein Untoter.«

Reiser lässt sich von einem Ausspruch des vietnamesischen Revolutionärs Ho Chi Minh und mehreren starken Joints inspirieren: So gelingt ihm ein aufwühlendes Zeugnis der eigenen Depression und Zerrissenheit, das mit »Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten« aber auch eine Umschreibung für den Ausweg aus der Krise findet; schnell werden die Zeilen zum geflügelten Wort für »Hoffnung«.

Ton Steine Scherben finden die passende Umsetzung für das Lied: Vom schneidenden Gitarrenriff am Anfang über den zerhackten Ablauf bis zum versöhnlichen Ausgang - sämtliche musikalischen Elemente unterstreichen Reisers Text. »Wenn Die Nacht Am Tiefsten« wird 1975 Titelstück eines Doppelalbums, auf dem Ton Steine Scherben ihre Vergangenheit hinter sich lassen.

Der aufrührerischen Lieder von früher sind sie müde geworden, die bisherige Forderung nach Klassenkampf und die klare Feindbestimmung (Polizei, Staat, Regime) weichen dem Nachdenken über die Liebe, der Suche nach individuellem Glück; wenngleich die durch Kapitalismus und Leistungsgesellschaft hervorgerufene Entfremdung ihnen weiterhin als Ursache der meisten Probleme gilt.

Kurz nach der Veröffentlichung des Albums zogen die Musiker von Ton Steine Seherben und ein Teil ihres Freundeskreises von Berlin nach Nordfriesland.

Im Dorf Fresenhagen wohnten sie gemeinsam in einem ehemaligen Bauernhaus,dem ein Tonstudio angegliedert wurde.

1985 löste sich die Band auf. Rio Reiser feierte danach mit Liedern wie »Alles Lüge« und »König Von Deutschland« Soloerfolg. Er starb im Jahr 1996.

Homepage

Ton Steine Scherben, Halt Dich an Deiner Liebe fest

ton steine scherben - komm schlaf bei mir

Wenn die Nacht am Tiefsten




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...   Erstellt am 03.02.2009 - 19:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Joni Mitchell gilt als eine der einflussreichsten Künstlerinnen der 68er-Generation.
Ihre kompromisslose Haltung im Sprengen von Genregrenzen bringt ihr diesen Ruf ein.
Und ihr furchtloses Experimentieren mit ihrer künstlerischen Identität, wie wir es später bei Björk und Madonna wieder erleben.

Biografie und Quelle


Joni Mitchell-Cactus Tree

Johnny Cash & Joni Mitchell - The Long Black Veil

Amelia - Joni Mitchell

Homepage von Joni Mitchell




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