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...   Erstellt am 18.04.2007 - 12:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


THE SMITHS
How Soon Is Now
*

http://www.youtube.com/watch?v=DOwaBwaU-1Q

Du gehst in den Club, um jemanden zu finden, der dich wirklich liebt. Du stehst allein rum, du gehst allein nach Hause, du weinst und willst sterben.

In den Achtzigern wurde kein zweiter Song geschrieben, der die Unsicherheit einer Generation vereinsamter Singles so vehement auf den Punkt bringt wie dieses Epos.
Fast sieben Minuten lang treffen sich emotionale Tiefe und musikalische Virtuosität.
Trotzig insistiert Sänger Morrissey auf dem Verlangen nach romantischer Liebe und hat doch die Hoffnung längst aufgegeben; Marrs Gitarre hallt wie der letzte Seufzer eines Ertrinkenden.

»How Soon Is Now?« erreicht zwar nur Platz 24 der englischen Charts, festigt aber den Ruf des Quartetts aus Manchester, die einflussreichste Band seit den Beatles zu sein.

In der Geschichte der Smiths markiert der Song den Übergang vom Synthiepop der frühen Achtziger zum psychedelischen und zugleich tanzbaren Gitarrensound.

Im Frühjahr 1986 veröffentlichten The Smiths ihr Meisterwerk The Queen Is Dead . Für den Titelsong dichtete Morrissey die unsterbliche Zeile »Life is very long, whenyou're lonely«.




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...   Erstellt am 23.04.2007 - 12:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


LLOYD COLE & THE COMMOTIONS

Lost Weekend




Dieses Wochenende scheint tatsächlich verloren zu sein: Da liegt jemand mit einer doppelseitigen Lungenentzündung in einem Hotelzimmer in Amsterdam. Er denkt über sein schon 24 Jahre währendes Leben nach. Aber so krank kann er gar nicht sein, immerhin fallen ihm noch Wortspiele ein, mit denen er sich über Dinge wie Religion lustig machen kann: »Ich schrieb ein Liebeslied für dich auf meine Handfläche, welches mir gestohlen wurde, als Jesus meine Hand nahm.«
So singt Lloyd Cole mit einer Stimme, an der, wie die Musikzeitschrift Spex im April 1985 schreibt, »auch ältere Damen Gefallen finden«. Womöglich singt er über sich selbst: einen Popbohemien. Der Sänger und seine Mitmusiker, die Commotions, lernten sich an der Universität von Glasgow kennen, wo Cole das Fach Philosophie belegte und in seiner Kammer an Songtexten feilte, mit denen er Bob Dylan nacheifern wollte. Nach der Bandgründung einigten sich die Männer (Neil Clark, Gitarre; Blair Cowan, Keyboards; Lawrence Donegan, Bass; Stephen Irvine, Schlagzeug) schnell auf ein gemeinsames Outfit, das vornehmlich aus schwarzen Polohemden bestand. So wurde die Band mitunter auch

Lloyd Cole &The Graduates, die Studierten, genannt, was in der proletarisch geprägten Popmusik-Szene Großbritanniens als schlimmstmögliches Schimpfwort galt. Cole, der Streber mit dem Hang zur Provokation, ließ es sich nicht nehmen, auf der ersten Commotions-LP Rattlesnakes beiläufig die Namen französischer Romanciers aufzuzählen. Auf dem zweiten Album, Easy Pieces von 1985, verabschiedet sich die Band von ihrer Hochnäsigkeit; prompt gelingt ihr eine Reihe von Radiohits, der zweite davon ist »Lost Weekend«, der in den britischen Charts die Top 20 erreicht und Cole seinem Ziel nahe bringt, eine Berühmtheit zu werden. »Ich habe die Sache nicht angefangen, um jemand zu werden, den niemand kennt«, erklärt er in einem Interview. »Nur wenn das ganze Theater anfängt mit den kleinen Mädchen, die einen küssen wollen - irgendwann reicht's!«
Das Lied »Lost Weekend« ist das Dokument einer Zeit, als Charterfolge noch nicht gleichbedeutend mit Dumpfbacken-Musik sind. Die Gitarrenlinien gehen durch den Song spazieren, überkreuzen einander, halten sich aber an den vom Ska geborgten Offbeat; im Hintergrund sorgen Akkordeon und Streicher für Atmosphäre, schließlich kommen Bläser zum Einsatz und Cole darf seine assoziationsreichen Texte vortragen: Zu jedem Wort fällt ihm ein neues ein, mit welchem es sich verbinden ließe. Mit dem Album Easy Pieces kommen Lloyd Cole und seine Commotions auf dem Höhepunkt ihrer nicht allzu langen Karriere an. 1989 trennte sich die Band, Cole zog nach New York, wo er sich vorübergehend als Model verdingte. Seit 1990 veröffentlicht er gleich bleibend schöne Popalben


Ich habe den Song nicht im Web gefunden, deshalb hier eine andere Hörprobe von Lloyd Cole & The Commotions


http://www.youtube.com/watch?v=KIba414v … ed&search=
Lloyd Cole & The Commotions - Rattlesnakes




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...   Erstellt am 14.05.2007 - 12:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


GEORGE JONES




White Lightning

He Stopped Loving Her Today


Für Frank Sinatra war George Jones der »zweitbeste Sänger Amerikas«
und der Cowboyrocker Gram Parsons nannte ihn den »König der gebrochenen Herzen«.

Mitte der Fünfziger hatte sich der Texaner Jones die Countrycharts hochgesungen - mit selbst geschriebenen ßeziehungs- und Alkoholsongs, denn davon verstand der Trinker mit Frauenproblemen etwas.
Seine erste Nummer eins, ein Hillbilly-ßoogie über das Schwarzbrenner-Gesöff »White Lightning«, klingt allerdings trotz des vertrauten Themas untypisch für Jones, der sich ansonsten an seinen Helden Hank Williams und Roy Acuff orientierte.

Jiles Perry Richardson, besser bekannt als »Big Bopper«, hatte es bereits mit einer eher biederen Version des Stücks versucht - erfolglos.

Deshalb lässt der Produzent Harold »Pappy« Daily den Song noch mal von Jones einspielen, stilecht von einigen Drinks begleitet.

Entsprechend überkandidelt und sinnesfroh gerät die Aufnahme. Und weil sie ein Riesenerfolg wird, schiebt Jones ein paar Monate später den im selben Stil gestrickten Titel »Who Shot Sam« hinterher.

Auf seinem Album Homecoming In Heaven von
1962 singt George Jones Hymnen an den Herrn so beseelt, dass auch Atheisten in die Knie geben.



http://www.youtube.com/watch?v=heuNJmIC … ed&search=


http://www.youtube.com/watch?v=EHmfLG7ZvWI

http://www.youtube.com/watch?v=gPd9dIf3 … ed&search=




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...   Erstellt am 29.05.2007 - 13:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


THE PASTELS




Anna Boleyn


Heinrich VIII. hatte sechs Frauen; seine zweite, Anne Boleyn, überließ er dem Scharfrichter, weil es ihr nicht gelungen war, einen Thronfolger zu gebären. Boleyn endete 1536 im Alter von 35 Jahren auf dem Schafott. Was hat eine solche Frau in einem Popsong zu suchen? Dem Sänger Stephen Pastel dient sie nur als Metapher: Jemand stolpert in den Raum wie Anne Boleyn, heißt es zu Beginn des Liedes, das sich auf Sittin' Pretty findet, dem zweiten Album der schottischen Band The Pasteis. Gegründet 1982 in Glasgow, haben die Pasteis auf eine sehr unscheinbare Weise die britische Popmusik der Achtziger geprägt: Ihr bewusst einfach gehaltener Gitarrenpop beflügelte eine Menge junger schottischer Bands, dem Songschreiber Stephen Pastel nachzueifern, unter ihnen Teenage Fanclub und Primal Scream. Dass viele ihrer Nachfolger erfolgreicher wurden, verdankten sie ihrer zum Programm erhobenen Lethargie. »Karrieregeilheit und nackte Ambitionen finde ich echt daneben«, sagte Stephen Pastel einmal.


http://www.youtube.com/watch?v=w6zJqlUIkPI




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...   Erstellt am 23.07.2007 - 16:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


PETE TOWNSHEND
Give Blood


Ganz Großbritannien schien eine Zeit lang mit diesem Sticker zugepflastert: »Give Blood!« - der offizielle Aufruf zum Blutspenden.

Manch einer pappte den Aufkleber hintersinnig ans Schaufenster einer Metzgerei -was sicher dem listigen Humor des Who-Schlagzeugers Keith Moon entsprochen hätte.

Aber es war ihr Gitarrist Pete Townshend, der den Slogan aufgriff, wenn auch in ganz anderer Form: Im gleichnamigen Song seines Soloalbums Wbite City dient »Give Blood« als Metapher für den zwischenmenschlichen und sozialen Aderlass.

Im Grunde hatte Pete Townshend immer nur zwei Dinge im Blickfeld: das große Ganze und das ganz Große. Ein Album als bloße Abfolge von Songs genügte ihm schon in den Sechzigern nicht mehr,eine »Oper« musste es sein.

Erst Tommy, dann Quadro-pbenia. Aus dem ehemaligen Mod, dem König der Drei-Minuten-Ekstase, wurde einer, der das Rockgenre ins schier Maßlose dehnte: immer lauter, immer größer.

Dieser Ehrgeiz forderte seinen Tribut. Anfang der Achtziger war Townshend ausgebrannt. Nicht nur von den Exzessen des Rock-star-Hedonismus.

»Zwischen 1978 und 1979 traf ich eine Reihe von idiotischen Entscheidungen. Ich schloss einen Vertrag über fünf neue Who-Alben ab, dazu einen Vertrag über drei Solo-LPs.

Ich musste innerhalb von fünf Jahren acht Alben produzieren! Die Songs schreiben, auf Tournee gehen, die PR machen, die Stücke aufnehmen. Zudem hatte ich einen sehr ehrgeizigen Verlag gegründet. Und ich hatte beschlossen, ein Studio und ein Haus zu bauen. Das war einfach nur wahnsinnig.«


Als wäre das nicht genug, ging auch noch die Beziehung zu seiner Frau in die Brüche. Am Ende klappte Townshend einfach zusammen und begann zu trinken.

Wbite City, das den ambitiösen Untertitel »A Novel« trägt, entsteht, als Townshend das Tal des Jammers endlich durchschritten hat. Frist, wie beim Erwachen aus einem Vollrausch, blickt das Konzeptalbum auf eine Problemzone:

White City, die gleichnamige Londoner Wohnsiedlung in der Nähe von Shepherd's Bush, erbaut in den Dreißigern.

Die Summe der neun Songs beschreibt Pete Townshends ambi valente Haltung. Er erkennt die Sprengkraft, die diesem sozialen Brennpunkt innewohnt, zugleich aber beschreibt er das Gefühl einer - vielleicht nostalgisch verklärten - Geborgenheit.

Man spürt diese Spannung in den ersten Sekunden von »Give Blood«, wenn mitten im bedrohlich anschwellenden Synthesizersound die harsche Gitarre anhebt und als adrenalinsüßes Ostinato den Song immer weiter ins Hymnische treibt.

Die Welt ist zu komplex für einfache Slogans und so zieht es Townshend schließlich zu den vielfältigeren Beschreibungsmöglichkeiten der Literatur:

Im selben Jahr wie Wbite City veröffentlicht er Horse's Neck, eine Sammlung von Erzählungen, in denen er sehr überzeugend die Ebenen von Fantasie und Realität ineinander fließen lässt.

Auch wenn Townshend immer wieder sagte, er habe keinen einzigen Song speziell mit Blick auf The Who geschrieben, fehlt den meisten seiner Soloalben ein entscheidender Funke - mal an Originalität, mal an Intensität.
So führt kaum ein Weg am Rückgriff auf die Who-Klassiker vorbei;
Who's Next ist jenseits von großer Kunstabsicht eines der überzeugendsten Alben der Band.



http://www.youtube.com/watch?v=WvRjGLRQQVk
Pete Townshend-Give Blood




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...   Erstellt am 06.08.2007 - 11:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Westerland

In den ersten Jahren ihrer Karriere habe Die Ärzte ihre musikalisches Klasse hinter pubertären, wenn auch oft lustigen Obszönitäten zu versteckt.

Berühmt wurden die beiden Berliner, die sich Farin Urlaub und Bela B. nannten, zunächst für ihre von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften indizierten Songs, die von Sex mit Hunden oder der eigenen Schwester handelten.

Sie orientierte sich beim Songschreiben eher an den Beatles als an den Sex Pistols;

»Westerland« dieser Song könnte von den Beach Boys stammen.

Auch musikalisch stiften Die Ärzte mit diesem Song wieder Verwirrung:


Warum auch nicht, es war ja sowieso längst beschlossen, die Band aufzulösen. Endlich fühlten sie sich in ihren Ideen wieder frei, sagten Bela und Farin später.

Fast ein Jahr nach der Album-Veröffentlichung brachte die Ärzte-Plattenfirma »Westerland« als Single heraus; im Sommer 1989 wurde das Stück einer der bis dahin größten Hits der Gruppe.

Doch da gab es sie schon längst nicht mehr. Am 9.Juli 1988 geben Die Ärzte ihr Abschiedskonzert, natürlich in Westerland auf Sylt.

Niemand ahnt zu diesem Zeitpunkt, dass sie fünf Jahre später wiederkehrten - mit richtigem, verzerrtem Punksound und ein paar Megahits, gegen die auch »Westerland« nicht mehr ankommt. Doch das ist eine andere Geschichte.

Mittlerweile hat fast jede größere Band eine Unplugged-Platte aufgenommen, aber keine bat dabei so überrascht wie Die Ärzte.

Auf "Rock'n Roll Realschule"


beweisen Bela und Farin und inzwischen auch Rodngo Gonzalez durch fantastische Arrangements ihre musikalische Klasse.


http://youtube.com/watch?v=aYji00Q6Xwk
Die Ärzte Westerland 88 Version




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...   Erstellt am 06.09.2008 - 13:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Bonnie Raitt

Es waren vor allem britische Jungs, die in den Sechzigern dafür sorgten, dass Blues auf einmal Popmusik wurde: Eric Clapton, Keith Richards, Rory Gallagher, Peter Green und viele mehr gaben dann ihrerseits einer neuen Generation weißer amerikanischer Musiker den Anstoß zu einer tieferen Beschäftigung mit den Wurzeln der Rockmusik.

Die Musiker der Band Little Feat und die Sängerin und Slidegitarristin Bonnie Raitt wurden von der vielfältigen Musikalität in New Orleans nicht mehr losgelassen

Bonnie Raitt als Teenager in den Sechzigern lebte sie in New York, Boston und Philadelphia. Dort kam sie in Kontakt mit der Folkszene und traf Scharen junger Enthusiasten, die nach den Urgründen amerikanischer Musik suchten und sich teilweise darauf spezialisiert hatten, verschollene Blueslegenden aufzuspüren. Etwa Mississippi John Hurt, mit dem Bonnie Raitt mehrmals zusammen auftrat und der einen prägenden Einfluss auf sie hatte.

Schon ihre erste Platte zeigte, dass sie ihre Blueslektionen zwar gelernt und verstanden hatte

Sie nahm auch Titel von Westcoast-Songwritern wie Jackson Browne und Randy Newman auf. Richtungsweisend für ihre weitere Karriere war dann die Begegnung mit Lowell George, dem Leader von Little Fat.
Er produzierte Bonnie Raitts drittes Album, Takin'My Time, und zeigte ihr den Weg nach New Orleans.
Bonnie Raitts hybrider Gesang - die weiße, leicht heisere und dadurch umso rührendere Mädchenstimme, die aber Bluesphrasierung benutzt - besser zu einer vitalen Musik wie der von New Orleans passt als zu nettem Westcoast- Songwritern.
So waren auch in späteren Jahren ihre besten Aufnahmen immer die, in denen sie gegen einen schwierigen Beat anzusingen hatte.

Unter Anleitung von Lowell George vermeidet Bonnie Raitt auf Takin My Time Westcoast-Pop und zum Klischee gewordenen Bluesrock und präsentiert stattdessen eine dampfende Mischung aus Sex, Traurigkeit und Abenteuerlust.




Bonnie Raitt - I Feel The Same

Bonnie Raitt - Everybody's Crying Mercy

Bonnie Raitt - Thing Called Love

Bonnie Raitt - Have A Heart




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...   Erstellt am 12.09.2008 - 22:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Orchestra Baobab



Die legendären Baobab begannen 1970 als Hausband des damals schicksten Nachtclubs Dakars und spielten eine Art panafrikanischen Mix aus lokalen Rhythmen, kubanischer und internationaler Musik. In Dakar boomten damals die Wirtschaft - und das Nachtleben. Orchestra Baobab lieferten mit vielen Hits den Soundtrack zu dieser Ära des postkolonialen Aufbruchs. Nicht nur der Senegal, ganz Westafrika lag ihnen zu Füßen.

http://www.youtube.com/watch?v=V127q4FG … re=related

http://www.youtube.com/watch?v=AYPZgVgA … re=related




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...   Erstellt am 08.10.2008 - 23:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Gregory Isaacs

Okay, da gibt es Bob Marley. Aber der schwebt über der Reggaeszene wie Gottes Geist über den Wassern.

Unten auf Erden ist Gregory Isaacs seit dreißig Jahren die Nummer eins.

Mehr als 500 Alben und Tausende Singles von durchweg hoher musikalischer Qualität hat Gregory Isaacs veröffentlicht.

Lange machte Isaacs jede Woche die Runde durch die Studios von Kingston und sang für jeden, der ihn bar auf die Hand bezahlte.

Auf diese Weise finanzierte er seinen ausschweifenden Lebensstil, der ihn immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt brachte.

Als »Night Nurse« erscheint, sein erster Welthit,
sitzt Gregory Isaacs im Gefängnis wegen Drogendelikte.

Kaum ist er draußen, zelebriert er die wiedergewonnene Freiheit mit dem Outlaw-Aplomb, den die Fans so an ihm lieben:

Er nimmt eine Platte namens Out Deh! auf.

Night Nurse


RUMOURS



Auf der Doppel-CD Cool Ruler - The Definitive
findet jeder einen guten Querschnitt durch Gregory Isaacs' Werk.
Bei Amazon z.Zt. für € 6,97

http://www.amazon.de/Ruler-Definitive-C … _lmf_tit_3




Romi ...



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...   Erstellt am 10.10.2008 - 17:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Absolut mein Fall...bin 'geborener' Reggae-Fan...
zwangsläufig...durfte 4 Jahre Tag und Nacht Bob
Marley anhören...vom pupertierenden Sohn...




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