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...   Erstellt am 08.02.2007 - 16:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Welcome To The Real World Adeva


Die Kirche in Amerika mit ihrem Gospelgesang war immer ein guter Trainingsplatz für eine Karriere Das gilt auch für die Housesängerin Adeva .Und als Tochter eines schwarzen Predigers , der ihr verbot, säkulare Musik zu hören, fügte sie sich.. Also sang Adeva Gospels im Kirchenchor, leitete ihn bald und gab Gesangsunterricht. Aber sie wollte mehr,
nimmt an Gesangswettbewerben teil, von denen sie aber bald ausgeschlossen wird, weil sie immer gewinnt. 1988 singt sie zum ersten Mal zu einem Housetrack
Ihre ersten Singles, zu denen auch »I Thank You« gehört, fallen auf in den Clubs, denn Adeva interpretiert das Genre Deephouse wie eine Soulsängerin, indem sie die funktionalen Tracks mit ungewöhnlich viel Ausdruck auflädt.
Trotzdem blieb in den folgenden Jahren der erwartete Durchbruch aus. Adeva fast alle Stücke auf dem Album
Welcome To The Real World (Virgin, CD) des legendären Houseproduzenten Frankie Knuckles.

http://www.youtube.com/watch?v=Id4ea0TaeCo




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...   Erstellt am 13.02.2007 - 11:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


QUEEN LATIFAH
FEAT.MONIELOVE - Ladies First

Queen Latifah ist es als erste Frau gelungen,einen bis dato nahezu hundertprozentig männlichen Musikstil dermaßen aufzumischen. Anstatt sich auf eine Imitation maskuliner Machoposen zu beschränken, gibt Queen Latifah mit ihrem Debütalbum 1989 dem HipHop nämlich eine sehr feine feministische Note - Ladies first!

Das sie nicht nur rappen, sondern auch wunderbar singen kann, beweist Queen Latifah 2004 mit

The Dana Owens Album (Canada, CD) enthält viele schöne Coverversionen, unter anderem ein Duett mit AI Green.
Dana Owens ist der Mädchenname von Queen Latifah.




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...   Erstellt am 16.02.2007 - 12:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


STEPHAN EICHER

Vom Eisbären, der niemals weinen muss, handelte sein erster Hit und mit seiner Band Grauzone schwamm der Schweizer Stephan Eicher auf der Neuen Deutschen Welle.
Als diese kaputtkommerzialisiert war, löste Eicher Grauzone auf und machte allein weiter.
Dazu brauchte er nicht mehr als einen Synthesizer und ein Mikrofon - und allmählich werden seine Kompositionen gefälliger

Sein ursprünglich zorniges Geschrei weicht einem zurückhaltenden Gesang voll unbestimmter Sehnsucht, dargeboten auf Englisch, Französisch, Deutsch oder Schweizerdeutsch.

Die Begeisterung für Bob Dylan und Patti Smith ist seinen Liedern anzuhören, aber auch die Nähe zum Chanson und zu Schweizer Folklore.

In Deutschland bleibt Eicher eine Randfigur, in Frankreich machen ihn seine Balladen zum Star. »Rien A Voir« ist ein trauriges Lied über das Scheitern einer Liebe:
»Dies hat nichts mit dir und nichts mit mir zu tun. Es gibt Dinge, die sind einfach so.«

http://www.youtube.com/watch?v=WYq9-geY … ed&search=




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...   Erstellt am 18.02.2007 - 12:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


SARAH VAUGHAN





Die Sicherheit währt nur wenige Sekunden. Exakt so lange, bis Sarah Vaughan einsetzt. Sie macht aus Pop große Kunst; nicht indem sie die Songform sprengt, sondern indem sie sie mit zahllosen Rissen durchzieht, unter denen eine andere, substanzielle Welt aufscheinen Sie hat mit vielen Großen des Jazz gesungen: Miles Davis, Dizzy Gillespie, Earl Hines, Count Basie. Sassy« feilte sich.

Die 1924 geborene Sängerin war schlicht unantastbar, ihre Brillanz in den improvisierten Seal-Passagen atemberaubend.
Alle großen Jazzsängerinnen jener Zeit hatten ihre ganz besondere Stärken: Billie Holiday kultivierte ihre enorme Ausdruckskraft zu reinem, Stimmgewordenem Seelenleben. Ella Fitzgerald repräsentierte wie keine andere die Idee des Swing, kraftvoll, ideenreich.
Sarah Vaughan ihrerseits war der Inbegriff von souveräner Eleganz und makelloser Technik. Geschwindigkeitssüchtiger Bebop, brüchige Balladen -es gab nichts, das sie nicht bravourös meisterte. Sie besaß das Geschick, in allem - selbst in einem Popsong wie »Broken-Hearted Melody« - einen Aspekt ihrer Persönlichkeit aufzuspüren und zum Ausdruck zu bringen.

Sie suchte nicht die große Freiheit, sondern die Herausforderung, eine Form von innen heraus zu verändern, egal ob das nun Songs der Beatles, Kompositionen von Duke Ellington oder Popsongs aus Brasilien waren; ganz gleich ob ihre Partner Michel Legrand, Count Basie oder Oscar Peterson hießen.
Bis zu ihrem Tod 1990 blieb sie auf der Höhe ihrer Kunst.

Sarah Vaughan (Verve, CD), das Album mit dem Trompeter Clifford Brown aus dem Jahr 1954, enthält eine Version von Kurt Walls »September Song«, für die man jederzeit ganze Regalmeter an Jazzplatten eintauschen würde.




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...   Erstellt am 20.02.2007 - 17:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


MANO NEGRA





Es war Manu Chao, der den Begriff »La Pachanka« erfand: ein tollkühnes Gemisch aus Flamenco, Zigeunermusik und nordafrikanischer Folklore, aus Rap, Punk und Reggae. »Pachanga war ursprünglich die Musik, die man in Spanien auf den Fiestas spielte«, erklärte Chao, der Sänger von Mano Negra. Die Musik von Mano Negra klang in der Tat heftiger als alles, was bis dahin aus Frankreich gekommen war, und reflektierte die Wut, die in den Pariser Vororten gärte und das schon 1989.
Beeinflusst von The Clash, spanischen Revolutionsgesängen und kubanischem Son benannte Chao - Sohn eines oppositionellen spanischen Journalisten - seine Band Mano Negra nach einer andalusischen Anarchistenbande.

Anfang der Neunziger gingen Mano Negra auf große Südamerika-Reise und spielten in Häfen und an Bahnhöfen. Ihre Erlebnisse inspirierten sie zu Casa Babylon, einer Art akustischem Reisetagebuch.

Bald war Mano Negra die erfolgreichste Rockband Frankreichs und ein paar Jahre nach dem Ende der Multikulti-Truppe machte 1998 das Soloalbum Clandestino Manu Chao endgültig zum Weltstar.Anfang der Neunziger gingen Mano Negra auf große Südamerika-Reise und spielten in Häfen und an Bahnhöfen. Ihre Erlebnisse inspirierten sie zu Casa Babylon, einer Art akustischem Reisetagebuch.

http://www.youtube.com/watch?v=WYWX7WEWhBI

[Dieser Beitrag wurde am 20.02.2007 - 17:45 von HeadWork aktualisiert]




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...   Erstellt am 27.02.2007 - 15:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ISLEYJASPER ISLEY
Caravan Of Love



»Caravan Of Love« profitiert nicht nur von seinem wunderbar ins Ohr gehenden Refrain. Der Song lässt spirituelle Lyrics, ätherischen Soulgesang und urbane Keyboard-Grooves zusammenfließen - und begeistert mit dieser Mischung Soul- und Pophörer gleichermaßen.

Als die Isley Brothers sich 1984 spalteten, formierte Jasper mit den zwei jüngeren Brüdern das Trio Isley Jasper Isley; ihre Alben gehören zu den Glanzlichtern des Achtziger-Soul. »Caravan OfLove« wurde später in der Version der Housemartins noch einmal zum Hit.

Caravan Of Love überzeugt zumal Chris Jaspers Gesang es über weite Strecken mit der magnetischen Erotik eines Ronald Isley aufnehmen kann.

http://www.youtube.com/watch?v=_ARl3dUyAyc

Isley Jasper Isley-Caravan Of Love




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...   Erstellt am 12.03.2007 - 11:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Eines der schönsten Musicallieder

http://www.youtube.com/watch?v=hqKuKqmc … ed&search=
Sarah Brightman & Michael Crawford - The Music of the Night




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...   Erstellt am 20.03.2007 - 13:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


PIXIES

Debaser



Die Pixies entstanden 1986, als Black Francis und Gitarrist Joey Santiago in Boston per Kleinanzeige (»Musiker gesucht")


Die Popgeschichte kennt Bands, die zu früh kamen: Bands also, deren Ruhm zu ihrer aktiven Zeit in keinem Verhältnis zu dem Einfluss stand, den sie auf spätere Musiker hatten.

Der bekannteste Fall sind wohl The Velvet Underground, doch man könnte auch die Pixies dazuzählen.

Sagte doch Kurt Cobain über seine Grunge-Hymne »Smells Like Teen Spirit«: »Ich habe versucht, den ultimativen Popsong zu schreiben. Im Grunde habe ich versucht, die Pixies nachzumachen.«

Nirvana wurden die Band, die den Alternative Rock in den Mainstream brachte. Doch eigentlich hätten es die Pixies sein müssen.

Als 1989 das Album Doolittle erscheint, eröffnet vom mitreißenden »Debaser«,
gelten die Pixies schon als sensationell erfolgreich.

Dass eine Undergroundband in die US Top 100 oder gar in die britischen Top Ten einsteigt, ist zu jener Zeit absolut ungewöhnlich.

http://www.youtube.com/watch?v=2mCoOlUjhlc

Pixies - Debaser




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...   Erstellt am 04.04.2007 - 18:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


LORETTA LYNN






Don 't Come Home A Drinkin'
(WithLovin'On YourMind)[
/b]
Die Frau sitzt daheim und wartet, während der feine Herr Gemahl mal wieder mit seinen Kumpels saufen gegangen ist. Und wenn er dann schwer angetütert nach Hause kommt, rutscht er lüstern zu ihr ins Bett.

Stopp, ruft Loretta Lynn, Finger weg!
Und liefert mit »Don't Come Home A Drinkin'«, ihrer ersten Nummer eins, ein feministisches Manifest, das nicht nur aus der männerdominierten Countrymusik heraussticht, sondern dessen deutliche Wortwahl zu dieser Zeit auch in anderen Popstilen kaum zu finden ist.

Nun, Lynn wusste, wovon sie sprach. Mit 18 hatte sie schon vier Kinder von einem Mann gekriegt, der sein Geld mit dem Schwarzbrennen von Whiskey verdiente.

Als »Don't Come Home A Drinkin'« erscheint, ist sie 31 und bereits Großmutter.

Mit ihren realitätsnahen Songs veränderte sie die Countrymusik und wurde zum Vorbild einer ganzen Generation konservativer Frauen, die sich nicht mehr alles gefallen lassen wollten.


http://www.youtube.com/watch?v=BwAEFxMhzfE




<Romi>
unregistriert

...   Erstellt am 13.04.2007 - 20:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Headwork ... ich liebe - so wie du auch - nicht
nur die Musik für sich allein, sondern immer im
Zusammenhang mit ihrer Geschichte. Erst dadurch
gewinnt die Musik an Wert und wird lebendig.

Ich lese und höre gerne diese/deine Seite...




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