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...   Erstellt am 23.11.2006 - 10:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Rinderhaltung erzeugt mehr Umweltschäden als der gesamte Autoverkehr

Umweltschutz ist die größte Herausforderung an die Menschheit!


Der Planet Erde ist nicht weit von einem totalen Umweltkollaps entfernt. Wie auch die „Michael Kents Depesche“ richtig schreibt, hat Umweltschutz daher, nach Maßnahmen zur Verhinderung einer atomaren Vernichtung – an nächster Stelle bei der Wichtigkeit zur Rettung der Erde zu stehen. Doch was ist Umweltschutz überhaupt? Was versteht man darunter? Wie schützt man die Umwelt? Wie immer, wenn es um wahre Antworten geht, schiebt man alle möglichen Erklärungen vor, der wirkliche Kern wird verdrängt mit der Erklärung, „man soll die Menschen nicht beunruhigen und deshalb die Wahrheit unterdrücken.“

Ist Umweltschutz allein mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren? Oder Energielampen einzusetzen? Im Winter zu frieren, oder sich eine Solaranlage aufs Dach montieren zu lassen?
Mülltrennung zu betreiben, (danach kommt der Müll doch wieder zusammen). Dosen und Plastik artig zurückzugeben und vieles weitere, was gerne in den Vordergrund gestellt wird?

Der größte Teil dieser Maßnahmen ist mit wenig Wirkung und für die Katz! Es sollen nur Maßnahmen und künstliche Einschränkungen sein um dies den Bürgern aufs Auge zu drücken, damit diese sich schlechter fühlen mögen und das Gewissen beunruhigen soll.
Umweltschutz ist – wie immer – etwas ganz anderes als das, was allgemein darunter verstanden wird. Was wahrer Umweltschutz ist und wie jeder Bürger aktiv, wirkungsvoll und effizient zum Schutz der Umwelt und zur Rettung des Planeten beitragen kann, wollen wir in Kürze sinngemäß zusammenfassen.


Die größten Probleme für die Umwelt:

Die Verbrennung von fossilen Rohstoffen (Erdöl, Erdgas, Kohle, auch Holz, daraus Benzin, Diesel, Heizöl) erzeugen doppelt so viel Kohlendioxid, als die Erde verkraften kann. Durch den daraus entstandenen Treibhauseffekt erwärmt sich die Erde immer schneller, die Folgen sind verheerend: Pro Grad Erwärmung um ca. 70 km/h Sturmsteigerung, Ausdehnung der Wüsten pro Jahr ca. 600.000 Quadratkilometer, extrem steigende Überflutungskatastrophen im Wechsel mit Hitzeperioden, Abschmelzen der Gletscher sowie des Nord- und Südpols. Luft, Erde und Meere werden durch auslaufendes Erdöl und fossile Verbrennung hochgradig vergiftet. Bei über 80% aller Krankheiten und Krebsarten ist die vergiftete Luft als Ursache erkennbar. Durch die Erwärmung der Meere kann passieren, dass der Golfstrom seine Funktion einstellt. Das kann zur ständigen Vereisung in Europa bis zum Mittelmeer und von Kanada bis Mexiko führen. Diese Länder werden danach unbewohnbar. Nur noch ein Grad weiterer Erwärmung des Atlantiks reicht, dann bekommen wir in Frankreich, Deutschland, Schweiz noch stärkere Hurrikane in kurzen Abständen, wie sie jetzt in der Karibik toben. Auch Tornados mit über 500 km/h und fürchterlichen Zerstörungsfolgen werden folgen.

Ein gut gehütetes Tabuthema muss auch in die Diskussion:

Tierfabriken produzieren Wüsten

Ob uns das gefällt oder nicht, es ist das extrem hohe Ausmaß des Fleischkonsums in den Industrienationen sowie der wachsende Fleischverbrauch in Zweit- und Drittweltländern, der den Fortbestand unserer Erde aktuell mindestens eben so sehr bedroht, wie ein atomarer Krieg oder der bevorstehende Zusammenbruch des Wirtschaftssystems. Fürchten wir uns etwa vorm wirtschaftlichen Zusammenbruch, vor der „Bevölkerungsexplosion“ oder vor einem neuen Weltkrieg? Nun, ändern wir – die Menschen dieser Erde – nicht augenblicklich unsere Einstellung zum Fleischkonsum, brauchen wir uns über sämtliche anderen Weltprobleme bald keine Sorgen mehr zu machen! Denn, wenn kein Planet mehr da ist, auf dem es sich leben lässt, wer wäre dann noch da, um Kriege zu führen? Lohnt es sich denn wirklich, für das bisschen Fleisch die Existenz unseres Planeten aufs Spiel zu setzen, wenn wir andererseits auf nur die Hälfte des Konsums verzichten müssten, um damit eine markante Wende einzuleiten? Und wussten Sie: Indem wir schlicht auf den Konsum nur von Rindfleisch verzichten, könnte unsere Erde doppelt so viele Menschen mit hochwertiger Nahrung versorgen. Sie schaden nicht nur in hohem Masse Ihre eigene Gesundheit, sondern die Gesundheit des planetarischen Ökosystems, sie gefährden den Fortbestand der Erde.
Es ist leicht immer nur die Schuld auf die ausbeuterische Großindustrie zu schieben, in Tat und Wahrheit aber liegt die Verantwortung bei jedem Einzelnen.


Fleischkonsum und seine weltweiten, ökologischen Folgen

Die weltweite Fleischproduktion steigt global extrem schnell an: 2003 wurden 253 Millionen Tonnen Fleisch „produziert“. Seit 1970 hat sich die Produktion verdoppelt. Allein auf die Schweiz entfallen jährlich rund 600.000 Tonnen. Dies hat weltweit enorme ökologische Folgen, die bisher viel zu wenig Beachtung fanden. (Deutschland 10-mal dieser Summe)

Landverbrauch:
Auf der Fläche, die benötigt wird, um ein einziges Kilo Fleisch zu erzeugen, könnte man im selben Zeitraum 200 kg Tomaten oder 160 kg Kartoffeln ernten. In der Schweiz werden zwei Drittel (67%) der landwirtschaftlichen Nutzfläche für die Tierhaltung und den Futtermittelanbau verwendet. Dies entspricht dem weltweiten Durchschnitt.

In den USA werden 230.000 qkm Land zur Produktion von Heu für Nutztiere beansprucht, aber nur 16.000 qkm (7%) zur Produktion pflanzlicher Nahrungsmittel. Der enorme Landverbrauch für die Fleischproduktion beeinträchtigt auch den Regenwald: In Zentralamerika wurden innerhalb von 30 Jahren 40% des gesamten Regenwaldes gerodet bzw. abgebrannt, hauptsächlich um Weideland zu erhalten oder Futtermittel anzubauen.

Wasserverbrauch:
Künftige Kriege werden nicht mehr nur ums Erdöl geführt, sondern hauptsächlich ums Wasser. Ein durchschnittlicher Haushalt benötigt täglich nur rund zwei bis fünf Liter Wasser zum Trinken und 100 – 500 Liter für alles andere (Duschen-Waschen-Kochen usw.) Dies ist beinahe zu vernachlässigen gegenüber den 2000-5000 Litern, die für den Anbau der fleischlichen Nahrungsmittel einer Durchschnittsfamilie täglich benötigt werden.

Bei der Bekämpfung des weltweiten Hungers wird oft nur von der Nahrungsmittelversorgung an sich gesprochen und das Wasser, das notwendig ist, um überhaupt Nahrungsmittel produzieren zu können, vernachlässigt. Pro Jahr und Person werden in den armen Ländern ca. 600.000 Liter verbraucht. Im Gegensatz dazu werden in den Regionen, die am meisten Fleisch konsumieren, (USA und Europa) rund 2.600.000 Liter benötigt.

Durch den steigenden Konsum von tierischen Produkten wird weltweit immer mehr Wasser in der Landwirtschaft benötigt. In vielen Ländern (Indien, Afrika u.a.) reichten noch vor 20 Jahren Handgegrabene Pumplöcher, jetzt muss das Wasser bereits aus 1000 Meter Tiefe hoch gepumpt werden. Heute sind bereits 95% der kleinen Pumpstellen ausgetrocknet, in mehr als der Hälfte aller Länder sieht es ähnlich aus.

Nahrungsmittelverschwendung:
Um 1 kg Fleisch zu „erzeugen“, benötigt man 7-16 kg Getreide oder Hülsenfrüchte. Dies kann ohne Übertreibung als die effektivste Form von Nahrungsmittelvernichtung bezeichnet werden. Bei der „Umwandlung“ von Getreide in Fleisch gehen durch diese künstliche Verlängerung der Nahrungskette u.a. 90% Eiweiß, 99% Kohlenhydrate und 100% Faserstoffe verloren. Hinzu kommt, dass vom Körper der sog. Schlachttiere nur ein kleiner Teil tatsächlich das gewünschte Fleisch ausmacht. Beim Rind 35%, beim Kalb 39%.
Dennoch werden 57% des Getreides in der Schweiz an Tiere verfüttert. In den USA fressen die rund acht Milliarden Schlachttiere = 80% der Getreideernte. 90% bei Sojabohnen.
Über die Hälfte des weltweit produzierten Getreides wird an Schlachttiere verfüttert.

Würden z.B. die Amerikaner nur 10% weniger Fleisch essen, so könnte man mit dem dadurch eingesparten Getreide rund eine Milliarde Menschen vor dem Hungertod bewahren.
Laut UNO und WHO dienen 75% der Getreideeinfuhren in die Dritte Welt als Viehfutter.

Landverbrauch zur Produktion
(1 kg) Fleisch = 323 qm, Fisch = 207 qm, Schwein = 55 qm, Masthühner = 53 qm, Eier = 44 qm.
Zum Vergleich: Reis = 17 qm, Teigwaren = 17 qm, Brot = 16 qm, Gemüse/Kartoffeln = 6 qm.

Auf ein und derselben Landfläche können (entweder/oder) folgende Mengen Nahrungsmittel erzeugt werden:
Ca. 50 kg Rindfleisch – ca. 1.000 kg Kirschen – ca. 4.000 kg Äpfel – ca. 6.000 kg Möhren

Wasserbedarf:
Wie viele Liter Wasser werden jeweils zur Produktion von 1 kg...... benötigt?
Rindfleisch ca. 15.000 Liter – Lamm ca. 10.000 Liter – Huhn ca. 6.000 Liter – Getreide je nach Boden 400 – 1.000 Liter – Palmöl ca. 2.000 Liter – Zitrusfrüchte ca. 1.000 Liter


In den USA ist die Umweltbelastung durch die Fäkalien aus den Tierfabriken bereits 130mal so hoch wie die Verunreinigung durch den Menschen.

Jauche verursacht Waldsterben
Die wissenschaftlichen Untersuchungen weisen eindeutig darauf hin, dass die heutige Massentierhaltung ein Hauptverursacher des Waldsterbens ist. Eine wesentliche Erkenntnis aus 10 Jahren Waldschadensforschung ist, dass die atmosphärischen Einträge an Stickstoff und insbesondere an „Ammonium – Stickstoff“ der in erster Linie aus der Landwirtschaft stammt, vermindert werden müssen. Das Hauptproblem bleibt die Entsorgung der unaufhörlich wachsenden Menge tierischer Exkremente und menschlicher Fäkalien.
Die menschlichen Fäkalien werden heute zum Großteil über Kläranlagen entsorgt, die tierischen Exkremente werden jedoch immer noch auf die Felder gespritzt. Dies hat zur Folge, dass der Stickstoff in Form von Ammoniak, der heute als hauptverantwortlich für das Waldsterben gilt, zu rund 85% durch die Emissionen der Tierhaltung verursacht wird.
Stickstoff, eigentlich ein unverzichtbares Nährmittel für Wiesen, Wälder und Wasserlebewesen, kann bei einem Übermaß zur folgenschweren Überdüngung derselben führen. Dies wurde spät bemerkt, da bei hoher Stickstoffzufuhr die Wälder anfangs schneller wachsen und erst wenn die Böden mit Stickstoff übersättigt sind, mit den ersten Schäden reagieren.

Feinstaubbelastung durch Tierhaltung
Ammoniak aus tierischen Fäkalien spielt nicht nur beim sauren Regen eine verhängnisvolle Rolle. Aus Ammoniak entstehen in der Atmosphäre Aerosole, die als Feinstaub zur Gefähr-dung der menschlichen Gesundheit beitragen. Man muß jährlich in der Schweiz mit 3.700 Toten als Folge des Feinstaubes rechnen. Die zusätzlichen Gesundheitskosten werden mit rund 4,2 Milliarden Franken gerechnet. (In Deutschland etwa das Acht bis Zehnfache). Trotz all dieser Erkenntnisse wird dieses Thema in der Öffentlichkeit kaum bzw. ungern (genau wie Rauchen oder Alkohol) erwähnt.

Viehweiden bedecken bereits ein Drittel der noch nutzbaren Landfläche der Welt

Zerstörung der Gewässer:
Ammoniak hat jedoch nicht nur verheerende Auswirkungen auf den Wald und die Luft, sondern auch auf die Gewässer. Die Überdüngung bewirkt unter anderem ein unnatürlich starkes Wachstum der Algen, die dadurch dem Gewässer den Sauerstoff entziehen. Über 50% der Wasserverschmutzung in Europa sind auf die Massentierhaltung zurückzuführen. Das Nitrat aus der Landwirtschaft ist heute schon soweit ins Grundwasser vorgedrungen, dass deshalb bereits einige Mineralwassermarken keine Trinkwasserrichtwerte mehr erfüllen. In den USA ist der Anteil der Landwirtschaft an der Wasserverschmutzung größer als der aller Städte und Industrien zusammen.

Übersäuerung des Bodens:
Ammoniak und Stickoxide tragen auch wesentlich zur Übersäuerung des Bodens bei. Das Nitrat aus der Gülle entweicht als Ammoniakgas auch in die Luft. Es ist ein Umweltgift, das den sauren Regen und andere säurehaltige Ablagerungen hervorruft. Bspw. in Holland stammt der größte Teil der Niederschläge von den Ammoniakgasen aus den Kuhställen – sie schaden dem Land mehr, als alle Autos und Fabriken.

Treibhauseffekt:
Für den Treibhauseffekt wurden bisher fast ausschließlich der Verkehr, Industrie, Stromerzeugung und Heizungen verantwortlich gemacht. Auch hier vernachlässigte man fast gänzlich den Einfluss der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Ernst Ulrich v. Weizsäcker, (Bruder des ehemaligen Bundespräsidenten) einer der bekanntesten Ökologen der Welt, sagt dazu: Die Beiträge der Rinderhaltung zum Treibhauseffekt sind ähnlich groß wie die des gesamten Autoverkehrs, wenn wir die Waldrodung fürs Rind und für Futtermittel einbeziehen. Und die Verwandlung von Savannen in Wüsten, die Erosion in Berggebieten, der übermäßige Wasserbedarf der Rinder, der gigantische Energiebedarf der Mastviehhaltung sind einige weitere Gründe dafür, dass wir mit jedem Kilo Rindfleisch der Umwelt schwer zusetzen und die Ausdehnung der Wüsten beschleunigen.


Der Treibhauseffekt wird unter anderem durch die drei Gase Methan, Kohlendioxid und Stickstoffoxide verursacht. Alle drei entstehen in der landwirtschaftlichen Tierhaltung in gros-sen Mengen. Allein die weltweit gehaltenen ca. 10-12 Milliarden Rinder sind für 12-14% der weltweiten Methangasemission verantwortlich. Bei der Viehzucht entstehen jährlich insge-samt 115 Millionen Tonnen Methangas. Noch gravierender ist dies, wenn man bedenkt, dass ein Methanmolekül 25-mal mehr zum Treibhauseffekt beiträgt, als ein Kohlendioxidmolekül.

Antibiotika und Hormone:
Bei allen aufgeführten ökologischen Auswirkungen der Fleischproduktion wird in der Regel ein Aspekt noch vernachlässigt: Durch die auf Leistung gezüchteten heutigen Nutztierrassen und die unnatürlichen Haltungsbedingungen und artfremde Fütterung werden immer mehr Tiere krank. Auch wenn in einigen Ländern Antibiotika verboten ist, (bei kranken Tieren erlaubt) wird dieses Verbot unterlaufen. Der ständig steigende Antibiotika Einsatz landet früher oder später über Fleisch, Milch, Eier und Fäkalien wieder in der Umwelt und gelangt über diese Kette in den menschlichen Kreislauf. Die verheerenden Folgen sind noch nicht abschätzbar. Bewiesen ist, dass viele, sehr viele Menschen bereits nicht mehr auf Antibiotika ansprechen und deshalb schwere gesundheitliche Probleme haben.

Ökonomie:
Wie ist es möglich, dass trotz der immensen Nachteile einer Fleischorientierten Gesellschaft der Fleischkonsum weltweit ansteigt? Nebst einigen psychologischen und sozialen Gründen, die meist durch die Werbung hervorgerufen werden („Fleisch gibt Kraft“ usw.) ist ein Aspekt kaum zu unterschätzen – das Geld. Auf den ersten Blick scheint dies ein Widerspruch, denn unter normalen Umständen müsste ein Wirtschaftszweig, der auf die Vernichtung von Nahrungsmitteln und Ressourcen programmiert ist, längst von selbst zusammenbrechen. Die Kosten, welche die heutige Fleischproduktion weltweit verursacht, stehen in keinem vernünf-tigen Verhältnis mehr zu ihrem angeblichen Nutzen. Die Läden und Supermärkte sind dermaßen voll von Angeboten, dass eigentlich jeder Bürger zweimal täglich Fleisch essen müsste. Mehr als die Hälfte der erzeugten Menge kommt deshalb in die Rückverwertung.

Kosten auf die Steuerzahler abgewälzt:
Ein Grund, weshalb die Fleischindustrie immer noch existiert, ist der, dass die Einnahmen aus dem Geschäft privatisiert werden, die Kosten jedoch auf die Allgemeinheit (Steuerzahler) abgewälzt werden. Schätzungen belegen, dass der Fleischpreis mindestens verdreifacht sein müsste, wenn man die vollen ökologischen Kosten (Verbrennung fossiler Brennstoffe, Absenkung des Grundwassers, chemische Verseuchung des Bodens etc.) und die Erzeugung von Methangas und Ammoniak in Rechnung setzen würde. Ganz zu schweigen von den extrem steigenden Folgkosten im Gesundheitswesen.

Subventionierter Wahnsinn:
Obwohl der Großteil der Kosten der Fleischproduktion auf die Steuerzahler abgewälzt wird, reicht dies noch nicht, um die Fleischproduktion rentabel zu machen. Deshalb wird der Markt durch weitere finanzielle Subventionen so stark verfälscht, dass es überhaupt attraktiv ist, Fleisch zu produzieren. Auch international wird die Viehwirtschaft über die Weltbank und besonders durch die Staatsregierungen stark unterstützt und am Leben erhalten.


[Dieser Beitrag wurde am 23.11.2006 - 11:17 von lebenslust aktualisiert]





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...   Erstellt am 10.02.2007 - 10:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Fast Food fördert Klimakatastrophe

Hoher Fleischkonsum fördert Klimakatastrophe - Experten kritisieren hohen Fleischverzehr, Fertigprodukte und Fast Food
Studienautor Karl von Koerber www.bfeoe.de)

Die westlichen Ernährungsgewohnheiten spielen beim globalen Klimawandel eine bedeutende Rolle: Beispielsweise ist der Ernährungsbereich in Deutschland für 20 Prozent der klimaschädlichen Treibhausgas-Emission verantwortlich. Weiter im Text: ....www.gourmet-report.de/Fast-Food-foerdert-Klimakatastrophe_7931.html





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...   Erstellt am 07.08.2008 - 06:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Klimawandel und Hunger
Der Wahnsinn mit den Rindern

Uns droht eine Welt aus Völlerei und aus Hungersnöten. Wenn die Reichen ihre Essgewohnheiten nicht grundlegend ändern, wird unsere Zivilisation wohl nicht überleben.

Der dramatische Anstieg der Energiepreise seit einem Jahr hat zu einem ebenso dramatischen Anstieg der Lebensmittelpreise rund um den Globus geführt.

Dazu kam der Klimawandel mit seinen negativen Auswirkungen auf die Landwirtschaft, er hat die Nahrungskrise weiter verschlimmert. Dürren, Überschwemmungen und andere Wetterextreme, die vom Klimawandel verstärkt werden, haben in vielen Teilen der Welt die Ernten zerstört.

Auf dem Welternährungsgipfel im Juni diskutierten Vertreter aus mehr als 180 Ländern über Lebensmittelknappheit, Klimawandel und Energiefragen. Während der gesamten Konferenz sprach jedoch keiner der Politiker über die eigentlichen Ursachen der Krise und darüber, wie die Landwirtschaft den Klimawandel beeinflusst.

Eine unübersehbare Peinlichkeit, die man lieber ignoriert, bezeichnen wir auf Englisch als einen "Elefanten im Zimmer". Beim Welternährungsgipfel war der Elefant eine Kuh. Die Fleischindustrie hat mehr als ein Drittel der weltweiten Landwirtschaftsflächen und riesige Mengen fossiler Brennstoffe verschlungen, nur um einem kleinen Teil der Weltbevölkerung am luxuriösen Ende der Lebensmittelkette ihr Dasein zu versüßen.

Indessen stehen mehreren hundert Millionen Menschen Unterernährung, Hunger und Tod bevor. Mit einem weiter steigenden Ölpreis wird die Kluft zwischen überfütterten Reichen und unterernährten Armen nur noch größer werden. Das Ergebnis ist eine Welt aus Völlerei und aus Hungersnöten.

weiter: -->>Süddeutsche





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...   Erstellt am 18.08.2008 - 10:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Rinderwahn und Klimaschutz

Als Präsident Clinton vor 10 Jahren seinen Mitbürgern erklärte, wenn die US-Amerikaner nur 10 % weniger Fleisch essen, müssten 60 Millionen Menschen weniger hungern, wollte noch niemand diesen Zusammenhang verstehen. Doch inzwischen steigt weltweit der Fleischkonsum – vor allem in China und anderen Schwellenländern – so stark, dass das Essen von Tieren global die Nahrungsmittelpreise hochschnellen ließ und die Auswirkungen des Klimawandels dramatisch verstärkt hat....

weiter: -->> Umweltjournal





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...   Erstellt am 25.11.2008 - 22:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Auswirkungen der Ernährungsweisen auf das Klima

Ausgedrückt in gefahreren Autokilometer. Dargestellt in einem Diagramm: klick hier





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Fleischverzicht reduziert Klimakosten drastisch
20 Billionen Dollar Einsparung bis 2050 möglich

Der Verzicht auf Burger und Frühstücksspeck könnte die Kosten für die Bekämpfung des Klimawechsels um 20 Bio. Dollar verringern. Das ist die drastische Schlussfolgerung einer Studie der Netherlands Environmental Assessment Agency http://www.mnp.nl/en, die die wirtschaftlichen Kosten der modernen fleischreichen Ernährung berechnet hat. Das Team um Elke Stehfest betont, dass eine Reduzierung von Rind- und Schweinefleisch zu einer enormen Verringerung des Kohlenstoffs führen würde, da die Vegetation auf den ungenutzten Flächen deutlich zunähme. Das Modell berücksichtigt Ackerland, das genutzt wird, um zusätzliche Nahrungsmittel zu produzieren. Dafür ist jedoch weniger Fläche notwendig. Ein Teil würde in der Folge brach liegen. Darüber hinaus würden Millionen Tonnen Methan jedes Jahr ebenfalls nicht anfallen. Details der Studie wurden in dem Fachmagazin Climatic Change veröffentlicht.....

weiter im Pressetext austria





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