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Helferlein
unregistriert

...   Erstellt am 11.10.2014 - 13:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Tut doch nicht so, als sei alles in Ordnung

Ostdeutsche gibt es nicht mehr, heißt es, die Jungen seien längst gesamtdeutsch. Wirklich? Neun Ostdeutsche schreiben über eine Herkunft mit Hindernissen.

2009 sagte Angela Merkel anlässlich des 20. Mauerfalljubiläums etwas Bedeutendes über die jungen Deutschen: Sie verfolge mit großer Freude, "dass man nicht mehr unterscheiden kann, ob sie aus dem Osten oder aus dem Westen kommen".

Heute ist der Mauerfall fast 25 Jahre her. Und noch immer stimmt etwas nicht an dem Satz der Kanzlerin. Neun junge Menschen schreiben hier über ihre Herkunft: Bettina Malter, Johannes Staemmler, Andrea Hanna Hünniger, Sandro Schroeder, Anne Wizorek, Robert Schachtschneider, Antonia Kittel, Rick Noack und Elisabeth Rank. Von außen sind sie nicht als Ostdeutsche zu erkennen. Sie haben die Regeln ihres neuen Landes verstanden. Sie alle kennen den Westen Deutschlands.

Doch es gibt noch Dinge, die sie zu Ostdeutschen machen. Sprüche von Professoren, Mitbewohnern, Kommilitonen, die freundlich klingen sollen – oder auch nicht. Das Unverständnis der Westdeutschen für die gewaltigen Umbrüche, die sie in ihren Kindertagen erlebten. Das Schweigen der Eltern.

Es gibt sie, die jungen Ostdeutschen. Und es ist nicht alles in Ordnung, wie die Kanzlerin mutmaßt.

Zeit Magazin




Judith7 



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Status: Offline
Registriert seit: 20.01.2015
Beiträge: 0
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...   Erstellt am 11.10.2014 - 16:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sehr interessant. Manches ist für mich nachvollziehbar, manches nicht. Berlin ist auch eher ein "Mischmasch", das musste irgendwie zusammenwachsen, durfte sich nicht zieren. Obwohl Berlin Ost/West ja eine Stadt ist, kann man es allerdings immernoch hören, wer aus dem Osten und wer aus dem Westen kommt.

Es war auch für eine Westdeutsche damals, vor 45 Jahren, im geteilten Deutschland, nicht einfach, mit einem Frankisch/Thüringischen Dialekt hier Fuß zu fassen, obwohl ich schon "Hochdeutsch" redete, waren doch Anklänge da. Als Dunkellockige und Braunäugige wurde ich dann auch schon al gefragt: "Wo haben sie so gut Deutsch gelernt." Einige Anklänge meines Dialektes habe ich mir immernoch und absichtlich bewahrt, weil ich mir selber nicht "fremd" werden wollte.




RAJABEAT
unregistriert

...   Erstellt am 11.10.2014 - 18:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


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"Überdreht, obszön und irre unterhaltsam" (Die Zeit)





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