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fliegenpilzler
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...   Erstellt am 21.09.2009 - 00:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,
Da ja hier sehr vor EC bzw. dem Urethan gewarnt, und bei Schlehen eine sehr kurze Gärzeit vorgeschlagen wird, wäre das denn nicht mal ein Gebiet, wo sich eine gute Turbohefe bewähren würde?
Laut der Beschreibung auf Vodkastar von Alcotec, endvergärt diese 6kg Zucker in 21 liter Wasser zu 14%alk. in 5 Tagen und dies extrem reintönig.
Da müsste sie ja die Schlehen(ungezuckert) in Rekordzeit(max 2 Tage) schaffen. Diese könnten doch dann abgepresst und mit Zucker weitervergoren werden, um höheren Alkoholgehalt zu erhalten.
Oder sehe ich da etwas verkehrt?
Hat hier jemand Erfahrung mit dieser Hefe?
Und ich meine jetzt wirkliche Erfahrung .
Nicht wie viele Hobbybrenner, die ihre "Maische" nach 1 Woche schon brennen und sich dann wundern, daß das Destillat grausam schmeckt, weil die Hefe sich noch gar nicht abgesetzt hat und mitgebrannt wurde.
Ich meinte auch, die Turbohefe nicht für eine Brennmaische zu verwenden, sondern sie sich wirklich absetzen zu lassen, wie man es bei jedem Wein auch tut.
Grüße vom
fliegenpilzler

[Dieser Beitrag wurde am 21.09.2009 - 00:46 von fliegenpilzler aktualisiert]




Fruchtweinkeller ...
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...   Erstellt am 21.09.2009 - 01:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Turbohefen sind für Weine eher ungeeignet. Die speziellen Zusätze "schmecken" einfach nicht. Zudem sind 14% in 5 Tagen unter idealen Bedingungen auch ohne Turbohefen erreichbar.





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fliegenpilzler
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...   Erstellt am 21.09.2009 - 01:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,
Danke.
Alles klar.
Grüße vom
fliegenpilzler




Schmidtek 
500 Liter Wein
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...   Erstellt am 21.09.2009 - 10:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Außerdem schneidest Du Dir damit ja zum Teil ins eigene Fleisch.
Bei Schlehen presst man ja eher ab, weil man den Weinling nicht lange(!) hohem Alkoholgehalt (!) aussetzen möchte. Somit presst Du zwar recht schnell ab, aber der Alkoholgehalt ist trotzdem schon da...

Gruß Schmidtek




fliegenpilzler
unregistriert

...   Erstellt am 21.09.2009 - 11:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,
Bei dem gerigen Eigenzuckergehalt der Schlehen, wäre der Gärungsprozess jedoch innerhalb 24 Std. erledigt.
Das würde ich nicht als längere Lagerzeit empfnden, zumal der Alkoholgehalt ohne ein Nachzuckern sehr gering wäre.
Es war ja auch nur ein Gedankenansatz meinerseits.
Grüße vom
fliegenpilzler




Schmidtek 
500 Liter Wein
............

...

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...   Erstellt am 21.09.2009 - 12:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Oh, ich hab das nicht richtig mitbekommen, dir gehts ums Brennen. Da zuckert man nicht nach. Bei einer Maischegärung aber haut man gleich etwas Zucker mit in den Ansatz.

Gruß Schmidtek

[Dieser Beitrag wurde am 21.09.2009 - 12:14 von Schmidtek aktualisiert]




matzl0505 ...
1000 Liter Wein
...............

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...   Erstellt am 21.09.2009 - 16:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


@Schmidtek:
Nö ich glaub er wills doch net brennen^^

Naja für mich gilt einfach:
Weinhefe in den Wein,
Bierhefe ins Bier,
Backhefe ins Brot und
Turbohefe in die Schnapsmaische.

gruß
Marius





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Wie wird das chemische Element Brom gewonnen?

Man nimmt eine Handvoll Brombeeren, lässt diese zur Erde fallen. Die Beeren verbinden sich mit der Erde zu Erdbeeren und Brom wird frei."


Es ist das Phantom unseres eigenen Ichs, dessen innige Verwandtschaft und dessen tiefe Einwirkung auf unser Gemüt uns in die Hölle wirft, oder in den Himmel verzückt. E.T.A. Hoffmann

fliegenpilzler
unregistriert

...   Erstellt am 21.09.2009 - 16:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


hallo,
Schade . Ich hatte extra dies hier gepostet:

"Hat hier jemand Erfahrung mit dieser Hefe?
Und ich meine jetzt wirkliche Erfahrung ."

Ich wollte ansich keine voreingenommenen Meinungen zu dem Thema hören.
Da bleibt mir wohl kaum etwas anderes übrig, als selbst zur Tat zu schreiten.
Enttäuschende Grüße vom
fliegenpilzler




Fruchtweinkeller ...
Administrator
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...   Erstellt am 21.09.2009 - 17:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Forumssuche, bemüht mit dem Begriff "Turbohefe", liefert sechs Trefferseiten. Da ist schon der ein oder andere Bericht dabei.

Aber ich beantworte deine Frage gern noch einmal "unterfüttert": Unser Versuchswein mit Turbohefe schmeckte nicht! War aber keine Schlehe sondern ein Apfelwein aus Tetrapack-Stoff, parallele Ansätze mit Assmannshausen und Portwein.

Alles klar?





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Jede Null verzehnfacht das Problem.
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fliegenpilzler
unregistriert

...   Erstellt am 22.09.2009 - 00:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Fruchtweinkeller,
Ich wollte dir da wirklich nicht auf den schlips treten. Also Entschuldigung, falls du dies so aufgenommen hast.
Ich habe natürlich auch vorher die Suchfunktion benutzt, konnte jedoch keine eindeutigen Erfahrungswerte dort feststellen.
Vor allen Dingen nicht von Leuten, die sich die Zeit genommen haben, die Turboefe wirklich richtig absetzen zu lassen.
Es ist natürlich klar, wenn sich diese noch in Suspension befindet, daß es da gewaltige "Fehlgeschmäcker" gibt. Und es wird wohl kaum jemand die Zeit aufbringen wollen, mit einer Turbo 48 zu vergären um danach 3 Monate zu warten bis sich allles stabilisiert hat.
Daß dann Urteile wie: schmeckt grausam und Nur-fürs-Brennen-tauglich dabei rauskommen ist vollkommen nachvollziehbar.
Deshalb hatte ich ja gefragt, wer wirkliche und tatsächliche Erfahrung, bei korrekter Anwendung versteht sich, damit hat.
Nichts für ungut, ich bin experimentierfreudig und werde dies mal versuchen. Resultate werde ich dann, absolut objektiv, posten.
Grüße vom
fliegenpilzler




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