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<Marit>
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...   Erstellt am 07.11.2008 - 22:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


News vom Atom-Transport
Der elfte Atommülltransport nach Gorleben ist in Frankreich losgefahren. Deutsche Castorgegner protestieren mit Mahnwachen und Laternenumzügen.
CASTOR TICKER

Lavida schrieb


    »Ja also«, fragte die Ratsherrin, »wozu in aller Welt haben wir sie eigentlich jemals gebraucht?.«

    Und wenn den Frauen aus dem Wendland das nicht eingefallen ist, leben sie auch heute noch glücklich und zufrieden ohne Männer.


Und nun wissen wir, wozu Männer gut sind.

ROBIN WOOD-Aktivistin für mehrere Tage in Haft genommen

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Paula ...



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...   Erstellt am 07.11.2008 - 22:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bei der Aktivistin handelt es sich um Cécile Lecomte



Bildquelle und die Homepage der Bewegungsstiftung

Cécile

Der Reaktorneubau in der Basse-Normandie - Cécile Lecomte




<Johannes>
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...   Erstellt am 08.11.2008 - 23:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Paula, jetzt sitzt diese mutige Aktivistin in Vorbeugehaft.
Per Gerichtsbeschluss wurde Cecile wegen der Vermutung, sie könnte Ordnungswidrigkeiten gegen den Castortransport planen, vorgestern inhaftiert.





Gorleben, 8.11.2008

15.000 fordern Ende der Atomenergie

Die Verlängerung der Laufzeiten von Atommeilern wird keine Chance haben.
Das macht die Demonstration für die Stilllegung aller Atomanlagen am
heutigen Samstag in Gorleben klar. Über 15.000 Menschen folgten dem
Aufruf der örtlichen Bürgerinitiativen und zahlreicher Umweltverbände,
darunter ROBIN WOOD.

"Mit dieser Demonstration aus Anlass des erneuten Atommülltransportes in
das Zwischenlager Gorleben hat die Anti-Atom-Bewegung eindrucksvoll
unterstrichen, dass die Atomenergie keine Zukunft hat", sagte Dirk Seifert, Energiereferent von ROBIN WOOD in Gorleben.

"Das Desaster bei der Atommülllagerung im Salzbergwerk ASSE 2, die faktische Aufkündigung des Atomkosensvertrages und der Castortransport:
All das hat viele Menschen wieder auf die Straße gebracht, um der Atomwirtschaft und den Stromkonzernen deutlich zu sagen: Atomkraft? Nein
Danke."

"Das Gerede von sicheren Atommeilern und einer vermeintlich sicheren Atommülllagerung bleibt haltlos. Schrottreaktoren mit mehrjährigen
Stillständen und Reparaturen sowie einstürzende Salzstöcke sind Alarmzeichen einer Atomtechnologie, die endgültig abgeschafft gehört.
Dafür haben die über 15.000 TeilnehmerInnen heute in Gorleben bunt und phantasievoll demonstriert", so Seifert weiter.

Während in Gorleben die Menschen gegen den Castortransport auf die Straße gegangen sind, demonstrieren in Braunschweig ca. 20 Menschen vor
der Justizvollzugsanstalt, wo die Umweltaktivistin Cecile L. in Vorbeugehaft sitzt.

Per Gerichtsbeschluss wurde Cecile wegen der
Vermutung, sie könnte Ordnungswidrigkeiten gegen den Castortransport planen, vorgestern inhaftiert.

"Wenn der Castor kommt, geht die Demokratie" heißt eine Erfahrung der Bevölkerung im Wendland.

Massive Einschränkungen wie flächendeckende
Demonstrationsverbote sind an der Tagesordnung, wenn die Interessen der Atomwirtschaft auf dem Spiel stehen", so Dirk Seifert.

Vor der JVA Braunschweig entrollten die DemonstrantInnen Transparente und forderten lautstark: "Freiheit für Cecile."

ROBIN WOOD fordert alle
Menschen auf, Cecile zu unterstützen und die Polizeigewahrsamsstelle
anzurufen: 0531-476-3048 oder 0531-476-1212


Die Anwälte haben Beschwerde gegen die Inhaftierung beim Oberlandgericht
in Celle eingelegt.

Kontakt:
Dirk Seifert, ROBIN WOOD-Energiereferent, Tel. 040 / 380 892 21
(Weiterleitung), energie@robinwood.de

ROBIN WOOD-Telefon Esso-Wiese in Dannenberg; 05861-986136

Dann mal alle ran ans Telefon Freiheit für Cecile!
0531-476-3048 oder 0531-476-1212




HollyvanMekeren 



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...   Erstellt am 11.11.2008 - 16:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nach dem die katastrophalen Zustände im Endlager Asse bekannt sind,
und die Energieversorger immer deutlicher am Atomausstieg rütteln, baut sichd die Welle des Kernkraftwiderstandes baut sich gerade wieder neu auf.

Wo früher auf den Heckscheiben „Atomkraft Nein Danke“ stand, da seufzen nun frische Sticker: Atomkraft ? Nicht schon wieder!

Am Wochenende waren viele junge Menschen bei den Demonstrationen dabei.

Auch die grüne Politprominenz besinnt sich wieder auf ihre Wurzeln und drängeln sich auf der Seite der Demonstranten um den Castor Transport.

Ein neues Kapitel der Anti AKW Bewegung wird seit dem letzten Wochenende geschrieben.




HollyvanMekeren 



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...   Erstellt am 11.11.2008 - 16:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Es wäre wünschenswert zu klären, wo mein Beitrag ist, den ich um 16.19 Uhr gepostet habe, ohne mir zuvor eine Kopie zu machen.




Robert ...



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...   Erstellt am 11.11.2008 - 19:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Atomkraft, sag Nein, zu dem "Ausstieg aus dem Ausstieg" mit Film
http://www.campact.de/atom2/sn3/signer


taz dossier Polizei wird ruppiger

http://www.taz.de/1/archiv/dossiers/dos … transport/




<Marit>
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...   Erstellt am 11.11.2008 - 19:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Cecile Lecomte wurde in "Polizeigewahrsam" genommen, im Braunschweiger Spezialgefängnis in der Friedrich Voigländer Straße. Unter für uns unmenschlichen Bedingungen wurde die Anti Atomkraft Aktivistin bei gefliester Zelle, Dauerlicht, Toilettengang nur unter Begleitung, Freigang mit gefesselten Händen in einer Garage, kein Schreibpapier und Schreibgerät in Haft verwahrt.
Gestern, Sonntag 9. November 2008, gegen 18:45 wurde die Französin Cecile, nach heftigen Protesten vor dem Spezialgefängnis, auf freien Fuß gesetzt!
Unsere Politiker schaffen die Grundlage für solch menschenverachtendes Gebaren. Die Demokratie wird Stückweise dezimiert. Wir sind entsetzt über diese Polizeiwillkür und die Rechtlosigkeit mit der das Oberverwaltungsgericht diese Haft einleitet

Merkel und Co, ebnen der Atomlobby den Weg zur Kernkraft. Das Aus des Schnellen Brüters in Kalkaar scheint vergessen, ebenso alternative Technologie, der Mix aus diversen alternativen Energie, inklusive der Vernetzung vieler häuslicher kleinst Blockheizkraftwerke, die per bereits entwickelter Clustertechnologie geschaltet und geregelt werden, ist jetzt schon der Ausstieg aus Großkraftwerkstechnologie möglich. Auch häusliche Großgeräte, wie z.B. Wäschetrockner verbrauchen mittels Wärmepumpe nur noch 1/3 Strom!
Merke, denk bitte an alternativ Strom, also Stromwechsel, jetzt!

WDR Mediathek: http://www.wdr.de/mediathek/html/region … aks_06.xml
Schacht Konrad http://www.ag-schacht-konrad.de/
Ein Blog http://bibs.kostenloses-forum.tk/bibs-post-2869.html




Gestriger
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...   Erstellt am 11.11.2008 - 22:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Atomlobby ist stark. Man muss ihr, wie schon vor 30 Jahren, etwas entgegensetzen.
Die Probleme sind trotz Atomausstieg noch lange nicht vom Tisch.
Die Nachrichten haben nicht viel über die AKW-Gegner gezeigt. Über die Verhaftung der Aktivistin und den Haftbedingungen habe ich erst hier erfahren.
An diesem Wochenende zeigte sich Künast, Roth,Kuhn und Ströbele in Gorleben.Für mich war das ein Grüner Wahlkampfauftakt für die Bundestagswahl 2009.




Paula ...



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...   Erstellt am 11.11.2008 - 23:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt.
Der Spruch ist älter als jeder Castorbehälter und war am Wochenende wieder auf zahlreichen Transparenten im Wendland zu lesen.

Trotz des Verbotes der Demonstration, die im letzten Moment nach einer Genehmigung, wieder abgesagt wurde, waren Atomkraftgegner mit Mahnwachen, Demonstrationen und Sitzblockaden auf den Straßen und Schienen.

Was sie gemacht haben, war rechtswidrig. Das Sitzen und Anketten auf Bahngleisen ist es sowieso.

Ziviler Ungehorsam und ziviler Widerstand von zigtausend Menschen aller Altersgruppen, aller sozialer Schichten und Berufssparten aus der ganzen Bundesrepublik.
Widerstand gegen die Lagerung des gefährlichen radioaktivem Atommülls.

Wie problematisch die ist, hat erst der Skandal im Salzstock Asse gezeigt, wo radioaktive Lauge aus den dort gelagerten Fässern ausgelaufen ist. Auch Asse liegt wie Gorleben im Salzgebiet Niedersachsen.

Welche Folgen ein Reaktorstörfall hat, hat uns Tschernobyl gezeigt.




<Johannes>
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...   Erstellt am 11.11.2008 - 23:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der Widerstand in Gorleben reicht zurück bis in die Zeit von Helmut Schmidt.
Letztlich ist er immer wieder von der Polizei gebrochen worden.
Hat aber trotzdem große Wirkung gehabt auf die Politik der Bundesrepublik, die
vor 8 Jahren den Ausstieg aus der Atomenergie bis 2021 beschlossen hat.
In Österreich ist das schon 1978 entschieden worden, 1980 in Schweden, 1987 in Italien und 1989 in Belgien.




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