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samsbabe ...
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...   Erstellt am 13.01.2011 - 21:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nach einem halben Jahrtausend habe ich es auch endlich mal wieder hier her geschafft =S !!! Lange hat es gedauert, aber ich bin zurück
Seid geraumer Zeit habe ich meine Liebe zu BS wieder entdeckt bzw. sie neu aufflammen lassen!
Tja TRUE LOVE NEVER DIES und ganz nach diesem Motte komme ich mit einem Remake meiner aller ersten BS-FF "Wahre Liebe endet NIE!" zurück und hoffe ihr könnt meine Abwesendheit etwas verzeihen?!
Natürlich hoffe ich, dass ich noch einge Leser zusammen bekomme, die mir viele schöne Kommentare hinterlassen
- VORWEG: nein Jacky nur "toll und weiter" reicht mir nicht Schatz :P -
Ich habe auch schon etwas vorgeschrieben, damit ihr etwas Lesestoff bekommt, da ich gerade voll mit meiner Bachlor-Thesis beschäftigt bin....und dennoch fehlt mir das Schreiben und ich brauche es in freien Minuten, um mich abzulenken
Ich habe auch noch freie Plätze, wer also mitspielen mag muss nur Bescheid geben und ich werde mich bemühen alle einzubauen
Dazu solltet ihr vielleicht auch wissen, welche Jungs noch frei sind:
- Marcel
- Stu
- Ollie
- Lee
- Tom

SOOOOOOOO




CrazyBecca ...
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...   Erstellt am 13.01.2011 - 21:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wenn Jacky nicht toll und weiter schreiben darf, darf ich dann geil und will mehr verwenden?^^

Freu mich das wieder hier bist und freu mich noch mehr das wieder postest nach dem des andere forum ja nicht mehr existiert umd deine storys zu lesen =)

und wenn du schon so die freien jungs anpriest ich würde lee nehmen wenn möglich xD





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Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen,
wenn wir uns entscheiden einmal daraus zu erwachen!!!

Es gibt etwas gutes in der Welt
und dafür lohnt es sich zu kämpfen.


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BabyGirl1004 ...
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...   Erstellt am 13.01.2011 - 21:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


den ganzen, ganzen tag machst du mir die nase lang und sagst ich könnte heut abend was lesen und jetzt das...das ist nicht sehr nett -.-
ich grübele schon wie ich mir irgendwie an dir rächen kann^^
jetzt bin ich schrecklich traurig =(
naja ich lieb dich trotzdem und hoffe das dann auch bald ein post kommt der zur ff gehört
ÜBRIGENS wieso betonst du mich so wegen dem kurzen kommentaren?????? meine waren immer lang^^

[Dieser Beitrag wurde am 13.01.2011 - 21:09 von BabyGirl1004 aktualisiert]




samsbabe ...
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...   Erstellt am 13.01.2011 - 21:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ich weiß, dass du mich trotzdem über alles liebst und deswegen sollt ihr was zu lesen bekommen! Wofür hab ichs denn sonst geschrieben? Und klar Becca darfst du den haben und nein längere kommis wären mir lieber;ihr kennt mich doch XD

TRUE love NEVER ends


Die Sonne versinkt langsam hinter den letzten Hügeln und taucht die gesamte Stadt in ein wohliges Dunkel.
Im Garten von Hausnummer 13 der Lakeminster Street brennen noch diverse Fackeln und Gartenlichter. Noch ist die Stimmung ausgelassen, doch auf dem rundlichen Gesicht eines rotbraun haarigen Jungen macht sich die Trauer breit und springt hinüber zu seiner Sitznachbarin. Verstohlene Blicke. Lang gezogene Seufzer. Schweigen.
Langsam erhebt sich der Junge - er ist nicht viel älter als 13 – und läuft zu dem Schwimmteich, der sich am Ende des relativ großen Gartens befindet.
Hier ist es ruhig! Schön ruhig! Niemand, der ihn mit seiner gespielten Fröhlichkeit versucht an zustecken. Und überhaupt er wir nie wieder glücklich werden. Ab morgen. Morgen werden ihn sein Glück und seine Fröhlichkeit für immer verlassen!
Gedankenverloren betrachtet er den Mond, der sich im Wasser spiegelt. Das Lachen der Anderen dringt zu ihm herüber, aber er beschließt hier zu bleiben. Jedenfalls für einige Zeit.
Plötzlich hört er jemanden näher kommen. Er horcht auf und der süßliche geliebte Duft steigt ihm in die Nase. Er ist traurig und doch kann er sich ein Lächeln nicht verkneifen. Langsam dreht er sich zu ihr um und schaut ihr in die braunen Augen. Aber irgendetwas stimmt nicht! Sie leuchten nicht! Sonst haben sie doch auch immer geleuchtet! Traurig
blicken sie ihn an. Er kann es nicht ertragen! Will es nicht sehen. Stumm wendet er sich ab.
„Was ist los mit dir?“, fragt sie sanft und legt eine Hand zögerlich auf seine Schulter. „Ich will nicht dass du gehst!“.
Ein überraschtes Schweigen. Nie zu vor hatte er es ausgesprochen und er hatte sich geschworen es auch nie zu tun. „Wir wissen beide, dass ich es aber tun muss!“. „Ich verstehe nur nicht warum!“. Erneute Stille. „Du hast doch noch meinen Bruder!“. „Ich versteh nicht wieso er bleiben kann und du nicht?“. „Er ist eben der Junge von uns“. „Das ist doch Scheiße!“, sagt er wütend und wendet sich wieder ab.
Schon den ganzen Abend wendet er sich von ihr und jedem ab und geht ihr aus dem Weg. Sie ist diese Ignoranz seinerseits nicht gewöhnt und es tut ihr weh sie gerade heute an ihrem letzten Tag zu spüren.
Tränen laufen ihr über die Wange und sie sucht verzweifelt nach Worten, aber ihr fallen einfach keine ein. Sie ist 11 Jahre alt und hat das Gefühl, als würde sie mindestens doppelt so alt sein. Solche Gefühle und Probleme haben doch keine 11-jährigen Mädchen.
Er dreht sich wieder zu ihr um und schaut sie lange an. Zärtlich wischt er ihre Tränen aus dem Gesicht und schaut ihr in die Augen. Lange sehen sie sich nur an, bis er endlich mit leiser Stimme spricht: „Ich werde immer an dich denken! Jeden einzelnen Tag werde ich an dich denken und mir wünschen, dass du bald wieder zurückkommst!“. Sie lächelt leicht. „Ich schwöre es dir! Ich werde dich immer lieben!“
Er öffnete seine Kette und bindet sie ihr um. Dann küsst er sie. Das erste und das letzte Mal.




1. Here4One


Vor ca. acht Jahren schickte mich meine Familie zu meinen Großeltern nach Deutschland. Lange hatte ich Schwierigkeiten mich an dieses neue Land und an diese neue Sprache zu gewöhnen, aber wie sagt man so schön? Die Zeit heilt alle Wunden und somit hat sie auch mich geheilt und ich habe mich auf langer Sicht hier eingelebt.
In meiner Familie ist es Tradition, dass die Töchter bei ihren Großeltern aufwachsen und sie ihnen die Weisheiten des Lebens weiter geben.
Allerdings verlief alles nicht nach Plan!
Meine Eltern und mein Bruder – meine einzige Verbindung nach England – kamen bei einem Autounfall ums Leben. Mein Opa starb als ich 15 war und somit lebte ich alleine mit meiner Oma, bis diese kurz nach meinem 18. Geburtstag von uns ging. Mit 19 also Vollwaise.
Ich hatte also nichts mehr, was mich hier in Deutschland halten sollte und nichts mehr, was mich in England empfing – abgesehen von unserem kleinen Reihenhaus, dass mir vererbt wurde.
Also was tun?
Jeder der mich kennt weiß, dass es mich schon immer nach England zurückgezogen hat. Klar, meine Familie und alle die liebte waren da. Doch auch jetzt fühle ich mich mit diesem Land so verbunden, dass der Entschluss nur noch umgesetzt werden muss!

„Hallooo? Ich rede mit dir! Mal wieder…“, Jackys Hand wedelt vor meinen Augen auf und ab. „Was ist?“, frage ich verdutzt nach und sehe sie an. „Ehrlich jetzt mal kannst du mir nicht einfach mal zu hören?“, mault sie und setzt sich wieder hin. „Es tut mir ja Leid! Ich war…“ „Mal wieder in Gedanken!“, beendet Saskia den Satz für mich. Statt noch etwas zu erwidern verdrehe ich nur meine Augen und schweige. Der Anhänger meiner Kette gleitet aus meinen Fingern und ich schaue meine Freundinnen an.
„Bist du schon fertig mit packen?“, will Jacky wissen. Ich nicke. „Und du bist dir wirklich sicher, dass du gehen willst?“. Wieder nicke ich. Was soll das denn jetzt werden?
„Die Frage ist doch eher, ob ihr wirklich gehen wollt?!“. „Das ist ja wohl keine Frage oder?“, kommt es von den beiden prompt wieder. „Also haben wir doch alles geklärt!“, sage ich und stehe auf. „Wo willst du denn jetzt hin?“, fragt Saskia. „Spazieren gehen!“. „Um die Uhrzeit?“. „Ja und?!“. „Wir müssen morgen früh raus, schon vergessen?“. Ich lächele „Wie kann ich das vergessen?“. Mit den Worten ziehe ich meine Jacke an und mache mich auf dem Weg in den nahe gelegenen Park.
Für morgen standen die letzten Amtsgänge an und den übernächsten Tag würden wir endlich in den Flieger nach England sitzen. Wir! Ja wir! Saskia und Jacky – meine beiden besten Freundinnen – werden mich begleiten.
„Ich würde ja mal echt gerne wissen, was mit ihr los ist! Seit dem die Abreise immer näher rückt, umso verschlossener und nachdenklicher wird sie!“, murmelt Saskia und nimmt einen Schluck aus ihrer Cola Flasche.
Saskia, relativ groß, schlank, schwarzhaarig, braun gebrannt und die Älteste der Drei hatte bis jetzt ein ziemlich übles Leben hinter sich. Ihr Leiblicher Vater hat sich schon vor ihrer Geburt aus dem Staub gemacht, was ihre Mutter – die miese Alkoholikerin – sie immer wieder spüren ließ. Es sei denn natürlich sie hatte gerade mal wieder einen ihrer Alkoholiker Freunde am Start.
Diese waren meisten noch schlimmer als ihre Mutter, denn sie hatten mehr Kraft, mit der sie zu schlugen. Erst als sie Jacky kennen gelernt hatte, kehrte in ihr Leben etwas Normalität!
„Ich habe keine Ahnung! Sie redet ja so gut wie nie über England… also über ihre Vergangenheit da! Also keine Ahnung, was mit ihr los ist!“, plappert Jacky und zündet sich eine Zigarette an.
Jacky, mittelgroß, sportlich, strahlende Augen, umwerfendes Lächeln und einen nie-still-stehenden-Mund. Sie hatte als Einzige eigentlich ein ganz normales Leben. Ihre Eltern haben sich nach 12 Jahren Ehe scheiden lassen und Jacky lief in der Kluft zwischen Vater und Mutter hin und her. In der Schule eher immer das gute Mittelmaß gewesen, mit dem Drang sich etwas zu beweisen! Und als der Englischtest für ein Stipendium an eines der englischen Colleges anstand, meldete sich Jacky als Erste an und bekam 12 Wochen später ihre Zusage. Somit war klar, dass die zwei mich mit nach England begleiten werden.
„Ich glaube das wird sie uns nie sagen!“, seufzt Jacky „Es ist ihre Sache und wenn sie es uns sagen will, dann wird sie es tun!“. Wie immer ist Saskia diejenige, die Jacky den Kopf zurück rückt.
Spät abends komme ich völlig durchgefroren in die kleine Wohnung, die ich mir mit den beiden Mädels teile. Jacky ist schon vor Stunden auf der Couch eingeschlafen. Saskia sitzt vor dem Computer, der von einer kleinen Schreibtischlampe beleuchtet wird.
„Hey!“, sage ich und hänge meine Jacke auf. „ Na alles gut?“, fragt sie mich und dreht sich zu mir um. „Ja, alles gut!“, gähne ich und strecke mich. „Ich geh jetzt schlafen!“. „Weckst du mich morgen?!“. „Ich gebe mein Bestes!“, lache ich und verschwinde in mein Zimmer.




BabyGirl1004 ...
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...   Erstellt am 13.01.2011 - 21:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Überragend xD ich bin begeistert meine liebe
finde du hast wieder alles ziemlich gut getroffen...naja das mit dem nie-still-stehendem-mund das lass ich jetzt einfach mal so im raum stehn^^
ich freu mich riesig das du endlich wieder schreibst!! du weißt ich liebe deine storys und die art wie du schreibst! ich denke wir können uns noch auf so einiges in dieser story freuen und ich tu das jetzt schon xD
ich kann nur sagen: bitte bitte bitte bitte ganz schnell weiter schreiben ich liebe es jetzt schon und ich liebe dich babe :-*




CrazyBecca ...
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...   Erstellt am 13.01.2011 - 21:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Also gut wer lange comments möchte soll sie bekommen

Ich finde die Story jetzt schon einfach toll und freu mich schon auf die weiteren Teile, auf die wir hoffentlich nicht all zulange warten müssen.

Der nie still stehende Mund gefällt mir auch sehr gut passt wie alles andere in der Story super und alles so fantastisch bildlich dargestellt das ich jetzt schon auf den nächsten Teil gespannt bin.

Kann mich auch nur Jacky anschließen das du bitte ganz schnell weiter schreiben sollst





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samsbabe ...
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...   Erstellt am 13.01.2011 - 21:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


okay, ein Post bekommt ihr noch und dann gehts auf ins Bett Nachti! Luv

Der nächste Tag vergeht wie im Fluge! Zu dritt rennen wir von einem Amt zum nächsten und lassen uns den letzten Nerv rauben. Keiner von uns hat gewusst und gedacht, dass man so viel Papierkram erledigen muss.
„Meine Füße brennen und mein Kopf platzt gleich!“, mault Jacky und lässt sich in den Stuhl plumpsen. „Frag mich mal!“, seufzt Saskia und lässt ihren Nacken kreisen. „Ich hab jetzt erst mal Hunger und tierischen Durst!“. Wir warten bis der Kellner uns die Karte bringt und bestellen sofort.
„Was müssen wir jetzt noch alles machen?“, will Jacky wissen. „Die letzten Sachen zusammen packen!“, antwortet Saskia ihr „wann kommt die Umzugsfirma, um alles ab zu holen?“. „Morgen um neun rum!“, sage ich und trinke etwas von meiner Pfirsichschorle.
Gegen frühen Abend kommen wir endlich in der alten Bruchbude an und teilen uns auf, um die aller letzten Sachen ein zu packen, die wir nicht mit ins Flugzeug nehmen können. Mitten in der Nacht sind wir fertig und fallen tot ins Bett.
Jetzt können England und das neue Leben kommen!

Zwei Tage sind wir nun schon hier. Zwei Tage in denen wir nichts anderes gemacht haben, als unsere Sachen aus zu packen und uns ein zu richten.
„Es ist komisch wieder hier zu sein!“, gestehe ich Saskia, als ich mit ihr in der Küche stehe und gemeinsam mit ihr das Abendessen vorbereite. „Kann ich mir gut vorstellen.“ „Es hat sich alles so verändert… nicht nur das Haus sondern auch die Leute und die Umgebung hier!“. Sie nickt. „Hast du denn gar keine Leute mehr hier?“, will Jacky wissen, die gerade den letzten Teller auf den Tisch gestellt hat. Ich zucke die Schultern „Na ja schon, aber zu denen habe ich seit mindestens sechs Jahren keinen Kontakt mehr. Auch meine Tante und mein Onkel habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen! Ich glaub auch nicht, dass sie mich unbedingt wieder sehen wollen!“. „Wieso das denn bitte nicht?“. Die beiden schauen mich mit großen Augen an. „Weil ich mich nicht gemeldet habe? Weil ich den Kontakt unterbunden, statt gepflegt habe?! Wieso sollten sie mich denn jetzt plötzlich wieder bei sich aufnehmen und so tun, als wäre nie etwas gewesen?“. „Weil sie zu deiner Familie gehören?“. Ich zucke mit den Schultern. „Es ist schwierig so etwas zu beurteilen und etwas dazu zu sagen, wenn man sie nicht kennt!“, sagt Saskia, wie so oft realistisch. „Ist auch egal!“, murmele ich „ich habe damit abgeschlossen und werde jetzt mein eigenes Leben leben bzw. es mir aufbauen! Hier in England. Hier mit euch! Was dann passieren wird, dass weiß nur Gott! Ich werde abwarten. Wenn es das Schicksal so will, dann werde ich sie wieder sehen, wenn nicht, dann nicht!“.
Damit ist das Thema für mich erledigt und ich setze mich an den Tisch, wo ich schon beginne meinen Teller zu füllen.
Am nächsten Tag – einen Freitag – fahren wir mit dem Bus in die Innenstadt, um uns mit den nötigen Schulmaterialien einzudecken.
„Wieso können wir nicht in der Schule genauso stinknormal rumlaufen, wie in Deutschland auch?“, grummelt Jacky und kommt aus der Umkleidekabine. „Weil es ein ziemlich angesagtes Collage ist, auf das du gehen wirst und es in England einfach so ist!“, grinse ich und verstaue meine Uniform in den Karton. „Trotzdem ist das absolut bescheuert!“. „Finde dich damit ab oder fahr nach Hause!“, neckt Saskia sie. Mit einer beleidigten Fluppe marschiert uns Jacky hinter her.
Neu eingerichtet schlendern wir durch die Stadt und lassen alles auf uns einwirken. Die Luft, die Leute, die Stimmung. Alles ist komplett anders, so dass man sich erst mal gar nicht satt genug sehen kann. Es ist Mittagszeit und überall her strömen Leute, die auf der Suche nach etwas Essbaren sind. Auch vereinzelte Schülergruppen sind hier anzutreffen und die meisten von ihnen stehen wartend vor einem kleinen Pizzastand.
„Das kann ja Stunden dauern!“, seufzt Saskia und schaut sich die wartende Meute an. „Lasst uns doch einfach etwas anderes essen!“, schlage ich vor. „Nein! Wir haben gesagt dass wir Pizza wollen, also gibt es auch Pizza!“, antwortet Jacky fest entschlossen und fügt hinzu „lasst mich einfach mal machen!“.
Lasst mich mal machen! Das ist Jackys Lieblingsspruch und für Saskia und mich das Zeichen, dass es nicht gut enden wird und wir jedes Mal aufs Neue wieder in Schwierigkeiten stecken. Und auch jetzt scheint es, als würde es auf nichts anderes hinaus laufen. Schon kurz darauf hören wir die Protestschreie der zehn Jungs die dort stehen und darauf warten zu bestellen.
„Stell dich gefälligst hinten an!“, motzt ein ziemlich großer kahlgeschorener dunkelhaariger Kerl mit Kartoffelnase. Jacky reagiert nicht. „Bist du taub?“, fragt der einzig dunkelhäutige von ihnen. Immer noch keine Reaktion von Jacky. Saskia und ich beobachten alles von einem gewissen Standpunkt – heißt also mit viel Abstand zu ihr - aus.
Einer der kleinsten und muskulärsten packt Jacky an der Schulter und dreht sie ziemlich grob zu sich um. „Prinzessin, es wird mit dir geredet!“. „Kannst du Zwerg bitte deine Griffel von mir nehmen!?“, dann wendet sie sich dem Pizzaverkäufer zu und bestellt mit liebreizender Stimme drei Pizzen. „Ich glaub das nicht!“, regt sich der Zwerg auf und redet weiter auf Jacky ein, die in Zwischenzeit auf taub gestellt hat.
„Das kann doch echt nicht wahr sein!“, grinst Saskia mich an. „Ich sag dir eins! Die Olle hat sie einfach nicht mehr alle!“.
„Es gibt auch Menschen, die Hunger und keine Zeit haben!“, setzt ein anderer der Jungs erneut an. „Ich glaube nicht, dass gerade du das nötig hättest Pizza zu essen! Schau da vorne gibt es einen Gemüsestand!“. „Pass mal auf Prinzessin! Komm von deinem verdammt hohen Ross runter! So wirst du es hier zu nichts bringen!“. „Sagt einer, der aufpassen muss, dass er nicht über einen Grashalm stolpert! Und jetzt hör auf mich dicht zu sülzen, meine Mädels und ich würden sehr gerne essen!“. Mit den Worten stapft Jacky voll beladen auf Saskia und mich zu, verfolgt von den bösen Blicken der Jungs.
„Ich sag da nichts zu!“, schüttelt Saskia den Kopf und nimmt Jacky ihre Pizza ab. „Was denn? Ihr hättet sonst Stunden warten müssen!“, gibt sie zurück und reicht mir meine Pizza. Ich schmunzele nur und enthalte meinen Kommentar lieber.
„Was für Idioten!“, mampft Jacky mit vollem Mund und beobachtet gut gelaunt die Kerle. Auch Saskia steigt jetzt mit ein und lacht über die eben erlebte Geschichte, während ich mich etwas zurück lehne und die Sonne genieße. Ja, zurück lehne, die Sonne genieße, meine Augen schließe und meine Beine ausstrecke. Beine ausstrecken war wohl keine so gute Idee, denn schon kurz darauf spüre ich wie etwas schweres gegen meine Beine stößt und höre einen überraschten Aufschrei, welcher von Gelächter gefolgt wird. Ich hingegen kann mich gerade noch so am Rand festkrallen und verhindern, dass ich durch diesen Zwischenfall im Brunnen hinter mir lande.
Verwirrt blicke ich mich um und sehe einen großen dunkelhaarigen Kerl auf dem Boden liegen. Seine Jungs, die sich um ihn herum versammelt haben lachen und der Tollpatsch guckt mich grimmig an, jedenfalls solange bis ich ihm direkt ins Gesicht sehe. Schlagartig verändert sich sein Gesichtsausdruck. Er wirkt nicht mehr wütend, sondern leicht verwirrt so als wäre er nicht sicher, ob er mich kennen würde. Und auch ich habe das Gefühl, ihn schon mal gesehen zu haben. Doch dieses Gefühl hält nicht lange an!
„Bist du bescheuert?“, schreit der Kerl mich vom Boden aus an und begutachtet seine aufgeschrammten Ellenbogen. „Ich?!“, frage ich verwirrt zurück. „Wer denn sonst?“. „Ist ja nicht mein Problem, wenn du zu blöd zum Laufen bist!“, gebe ich giftig zurück und sehe meine Mädels verstört an. Der Typ will gerade noch etwas erwidern, als ihm seine Jungs hoch helfen und mit sich ziehen. „Große Fresse und nichts dahinter!“, grölt Jacky und bekommt sich kaum ein vor Lachen. „Wieso habe ich nur das Gefühl, dass wir die Spacken nicht das letzte Mal gesehen haben?“, will Saskia wissen und schaut den Jungs - ebenfalls lachend - hinter her.




CrazyBecca ...
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...   Erstellt am 13.01.2011 - 22:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Na dann schon mal gute Nacht...

Ok ich gebs gleich zu ich bin noch immer ein Junkie und egal wie oft ich schon die Original FF gelesen hab ich freu mich doch das es ein Remake gibt und freu mich auf jeden weiteren Stoff den ich bekomme^^

Sich die Szene als Außenstehende "anzusehen" ist einfach geil...erst Jacky die da schnurstracks durchmarschiert und ihre klappe nicht hält dann ihr zwei als die Schweiz die einfach zuschaut und dann das Ende im Brunnen einfach toll...

freu mich wenns weiter geht





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...   Erstellt am 13.01.2011 - 22:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


muahahaha genial^^
und ja das könnte wirklich ich sein xD
aber jetzt mal echt...die wollten 10 und wir nur drei pizzen, man kann sich ja wohl auch künstlich aufregen
und jetzt bin ich natürlich neugierig, wen hast du umgeworfen? wann sehn wir die spacken wieder? wer zur hölle war so dreist mich grob anzupacken und mich dann auch noch frech prinzessin zu nennen? und was war das für ein komisches gefühl??
also WEITER....bitte =)




samsbabe ...
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...   Erstellt am 14.01.2011 - 23:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das Wochenende verging ziemlich schnell und somit steht der Montag vor uns. „Saskia aufstehen!!!“, schreie ich und rüttele an ihr. „Nur noch fünf Minuten!“, murmelt sie und dreht sich auf die andere Seite. „Nein wir müssen jetzt los!“.
Es ist immer ein harter Kampf Saskia aus dem Bett zu bekommen, denn wenn sie einmal schläft, dann richtig!
„Ich hol den Wassereimer!“, ruft Jacky aus dem Bad und frisiert ihre Haare weiter. „Ist ja schon gut, ich bin wach! Man ey!“, motzt Saskia und erhebt sich aus ihrem Bett.
Während nun die beiden im Bad zugange sind, bereite ich das Frühstück weiter vor. Wenig später lockt der frische Kaffeeduft die Mädels aus dem Bad und wir genießen zusammen - wenn auch eher hektisch - das kleine Frühstück.
Als wir die Schule erreichen werde ich nun doch langsam nervös! Ich habe das Gefühl, als würde man uns ansehen können, dass wir die Neuen sind, dabei ist die Schule so groß, dass man bestimmt 20% der Schüler noch nie gesehen hat. Aber vielleicht liegt es auch einfach daran, dass wir uns wie die typischen Neuen benehmen.
Langsam überqueren wir den Schulhof und schauen uns verwirrt nach der Aula um. „Ich glaube wir müssen hier lang!“, sagt Jacky. Saskia und ich schauen uns an und sagen gleichzeitig: „Okay wir gehen links!“. „Hey!“, ruft Jacky empört und stemmt ihre Fäuste gegen die Hüfte. „Nichts für ungut Süße, aber dein Orientierungssinn und die Fähigkeit Wege zu entdecken sprechen nicht gerade für dich!“, grinst Saskia und biegt links ab. „Ach neee Prinzessin auf der Erbse und ihr Hofstaat!“, ruft ein kleiner dunkelhaariger Kerl. Ertsaunt schauen wir auf und sehen die zehn Jungs von gestern. „Ich wusste es doch!“, seufzt Saskia und packt Jacky am Arm, die schon los stürmen möchte.
„Komm lass gut sein Jacky! Wir müssen die blöde Aula finden!“. „Die Aula?“. Einer der Jungs – eine blonde Bohnenstange – dreht sich zu uns um. Genauso verwirrt wie wir, schauen ihn auch seine Jungs an. „Ist doch ganz leich!“. „Lee halt deine Klappe!“, ruft der Dunkelhäutige und boxt seinen Kumpel gegen die Schulter. Lee verzieht etwas sein Gesicht und reibt sich die schmerzende Schulter. „Na aber wenn sie doch neu sind...“ „Na und?“, unterbricht ihn der Zwerg. Lee schüttelt den Kopf und redet unbeirrt weiter „Ihr müsst den Flur zurück gehen und dann rechts abbiegen, bis zur Treppe! Die Treppe geht ihr ganz hoch und dann wieder rechts! Ihr kommt dann genau auf die Tür zu!“. Er dreht sich zu seinen Jungs um und zwinkert ihnen zu. Wir Mädels hingegen machen uns schleunigst auf den Weg zur Aula, denn immerhin sind wir ziemlich spät dran.
„Na habe ich nicht gesagt, dass wir rechts lang müssen?!“, triumphiert Jacky und schaut uns an. „Ist ja gut!“, gebe ich klein bei und eile die Treppen hoch. „Hättet ihr mal vorher auf mich gehört, dann wären wir schon längst...“




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