SuicideSociety  Administrator

Status: Offline Registriert seit: 18.07.2005 Beiträge: 2936 Nachricht senden | Erstellt am 19.01.2008 - 23:59 |  |
Peter Heppner und Marcus Rainhardt gehen musikalisch vermutlich getrennte Wege
Auf der Homepage www.wolfsheim.de kann man in der Pressemitteilung der Änwälte lesen ...
Zitat:
Rechtsstreit um Wolfsheim
Seit der Veröffentlichung des Albums „Casting Shadows“ (2003) hat es kein neues Album der Künstlergruppe „Wolfsheim“ mehr gegeben. Nun wird klar, warum es um „Wolfsheim“ in letzter Zeit recht still geworden ist: das gemeinsame musikalische Schaffen von „Wolfsheim“-Gründer Markus Reinhardt und Sänger Peter Heppner neigt sich dem Ende zu.
Zwischen den beiden Gesellschaftern der Gruppe „Wolfsheim“ besteht seit 2005 Streit
über die Fortführung des Projekts „Wolfsheim“. Die Auseinandersetzungen spitzten sich zu, nachdem Sänger Peter Heppner Ende 2005 einen exklusiven Solo-Künstlervertrag über mehrere Alben mit Warner Music abgeschlossen hatte und nach Auffassung von „Wolfsheim“-Gründer Markus Reinhardt in Konkurrenz zu „Wolfsheim“ trat. Die Vorstellungen von Sänger Peter Heppner, zunächst sein Solo-Album mit den entsprechenden Promotions- und Touraktivitäten zu veröffentlichen und die Produktion eines neuen „Wolfsheim“-Albums bis zu einem nicht näher genannten späteren Zeitpunkt ruhen zu lassen und frühestens nach dem Jahr 2009 wieder aufzunehmen, erschienen Markus Reinhardt als unvertretbar gegenüber den Fans. Inzwischen hat der „Wolfsheim“-Gründer die Ausschließung von Sänger Peter Heppner aus der Gesellschaft „Wolfsheim“ erklärt und Klage vor dem Landgericht Hamburg zur Feststellung der Wirksamkeit der Ausschließung von Peter Heppner erhoben, um den eingetretenen Stillstand bei „Wolfsheim“ zu beenden und mit der Fortsetzung der Arbeit für das Projekt „Wolfsheim“ beginnen zu können.
Auch die Anregungen des Landgerichts Hamburg, im Zuge des Ausscheidens von Peter Heppner eine gütliche Einigung herbeizuführen, sind an den Vorstellungen des Sängers gescheitert. Das Gericht brachte zum Ausdruck, daß eine gemeinsame Fortsetzung der Arbeit der beiden Künstler wegen offenkundig unüberbrückbarer Differenzen ausgeschlossen erscheint.
„Wolfsheim“ wird sein künstlerisches Gesicht nun verändern müssen, wenngleich
„Wolfsheim“-Gründer Markus Reinhardt betont, daß der Stil und die künstlerische Ausrichtung erhalten bleiben sollen. Auch die Gespräche mit seinem Label Strange Ways Records will Markus Reinhardt deshalb intensivieren.
Mit einer Entscheidung des Landgerichts Hamburg über die von Markus Reinhardt gegen Peter Heppner aus Anlaß dessen konkurrierender Solo-Aktivitäten gerichtete Ausschließungsklage wird im Laufe des Frühjahrs 2008 gerechnet, wie Markus Reinhardts Anwalt Jens Schippmann (Kanzlei Kamin + Wilke, Hamburg) verlauten ließ.
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