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madonna  undefiniert

Status: Offline Registriert seit: 05.12.2004 Beiträge: 6043 Nachricht senden | Erstellt am 28.01.2008 - 23:25 |  |
Die Illuminase - Forum für Grenzgebiete der Literatur
>>> Traumtagebücher
träume kurz notiert

ariadna
Verfasst am: Di Dez 02, 2003 2:06 pm
Titel: träume kurz notiert
ein park: hier soll ein film gedreht werden.
- heldentrio (alle drei weiss gekleidet im stil der 80er oveboat)
- leute in mittelalterlichen kostümen
- araber auf kamelen (die allerdings keine schauspieler waren, sondern echt)
- eine hübsche berühmte geigerin
- ich
Busse mit sehr düster drein blickenden Arabern fahren vorbei.
Man warnt mich, ich müsse meinen Namen und meine Religion so schnell wie möglich ändern, da ich sonst in Gefahr sei.
(Komischerweise war ich im Traum wieder katholisch.) Es war aber sehr einfach das zu machen:
ich schrieb auf den Boden mit Kreide: Rahel, Jüdin. Einen guten Nachnamen wollte ich mir später überlegen, sowas wie "Blüthenzweig", nur poetischer.
Für den Moment war ich der Gefahr entgangen.
Die drei weissen Helden gingen im Park umher und entdeckten ein Bett, worin jemand schlief.
"Es ist 12 Uhr mittags", sagte einer von ihnen "Es muss ein Mann sein, der so spät noch schläft."
Es war aber die berühmte Geigerin A.
Sie stand verschlafen auf und erklärte den Helden:
"Mir wurde eine Professur angeboten. Ich habe aber abgelehnt, denn ohne den Stock* bin ich Trottel."
*gemeint: Geigenbogen
Dann kommt die erste schwierige Aufgabe für die Helden.
Siemüssen das Rätsel lösen:
"Verbrenne die erste Pferdheit falsch."
Die drei grübeln, was mit "falsch verbrennen" gemeint sein könnte.
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doderer
Verfasst am: Mi Dez 03, 2003 10:15
"Verbrenne die erste Pferdheit falsch."
dieses rätsel werde ich heute nach im traum zu lösen versuchen
doderer
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ariadna
Verfasst am: Do Dez 04, 2003 5:46 pm
viel glück dabei. informier mich, wenn was dabei rauskommt.
ich bin sehr schlecht im rätsel lösen.
zu deinem vorteil bist du ja jetzt ein sattelfester
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doderer
Verfasst am: Fr Dez 05, 2003 9:35 am
das rätsel der lösung
no!vember wars, ich stand an der rennbahn, durch den nebel vorbei rasten pferdeleiber, wie bunte äffchen drauf hockend, die joke-keys.
einer war meiner. er trug die 23 auf dem rücken und einen lorbeerkranz um den hals. bestimmt würde er eine gute suppe abgeben. neben mir, des längeren unbeachtet bleiben wollend, stand ein herr im grauen cutaway, der mich in diesem augenblick zu bemerken geruhte.
"gratuliere, sie haben das rätsel aufgelöst", sagt er und blickte auf meine hand. folgsam sah ich ihm nach. in meiner rechten hielt ich einen knobelbecher, darin es waldmeisterlich sprudelte. sogleich wußte ich, daß es zeit war, schlafen zu
gehen, um in diesen worten zu erwachen.
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FreedomMan
Verfasst am: Fr Jan 09, 2004 9:05 am
doderer hat folgendes geschrieben::
"Verbrenne die erste Pferdheit falsch."
dieses rätsel werde ich heute nach im traum zu lösen
FreedomMans Variante der Lösung
(schlicht, aber nicht unbedingt elegant):
"Löse Dich von Deiner ersten Beziehung".
Begründung: Laut dem Buch "Der magische Kubus" ist die
"Pferdheit" ein Symbol für den Partner. Mehr braucht man eigentlich nicht zu wissen. Vielleicht noch, dass "richtig verbrennen" in diesem Bild bedeuten würde: "Uns verbrennt die Nacht" (Romantitel von Craig Kee Street, ein irres Teil übrigens, eine wilde Nachtfahrt durch Irrsinn, Sünde, Traum und Tod!). Na, und "falsch verbrennen" ist dann halt das Gegenteil, der Kübel Wasser auf den letzten Rest der Hitze.
Hierzu passend das Bild der "Rossbreiten", der Gürtel der Calmen, der windstillen Zonen im Pazifik. Ein Sinnbild für dietotale Beziehungsflaute. Die Schiffe kamen dort nur wieder weg, indem sie alles entbehrliche, selbst die einmal kostbar gewesene Fracht der Pferde, ins Wasser warfen.
Gruß
FreedomMan
P.S.: Muss gestehen, dass ich in diesen Ordner nur kurz reingeschaut, aber längst nicht alles gelesen habe. Falls alsoschon jemand vor mir das Rätsel genau so gelöst haben sollte, bitte ich um Vorsicht für meine Nachlautigkeit.
Oder war's umgekehrt ... ?
P.P.S: Die Sache mit dem "Stock" (mit dem man durchaus auch, bildlich gesprochen, Musik machen kann!), muss ich jetzt aber nicht näher erläutern, hoffe ich ...
[Dieser Beitrag wurde am 29.01.2008 - 00:43 von madonna aktualisiert]
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madonna  undefiniert

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Kophta
Verfasst am: Mo Dez 15, 2003 5:09 pm
gestern nacht bis hinüber in die innere mogelei geträumt.
jurtenzauber mit vergorener stutenmilch, dann nächtlicher
ausritt in gehobener stimmung. was haben wir gelacht, aus
vollem galopp, wir rauhen gesellen! und es lachten wiehernd
mit, die treuen pferde unter uns, sogar das vieh blökte
fröhlich in seinem unverstand,in der ferne heulten die wölfe
wohlige tränen der heiterkeit. über allem ein mond, zu dem man
'herr geheimrat käsekuchen' hätte sagen mögen, so
emmentalergelb zog er auf seiner schwarzsamtigen bahn weit
über den hügeln.
anderntags häuteten meine gastgeber ein frisch verschiedenes
kamel, vernähten den balg und füllten ihn auf höchste
natürliche weise mit gas. dann ritten wir gen ulan bator, zum
fest des weißen kamelfohlens. hoch über uns, an lederner
leine, zappelte das kameppelin im steppenwind. je näher wir
der stadt kamen, desto mehr kameppeline standen in der
eisigklaren winterluft, zogen majestätisch in richtung der
dungfeuer ulan bators.
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madonna  undefiniert

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Gast
Verfasst am: Fr Jan 09, 2004 8:33 am
heute nacht träumte mir, ich öffnete eine falltüre und stiege
auf stählernen sprossen hinab in einen pechschwarzen schacht.
außerdem hatte ich drei fast erwachsene kinder, die um den
schacht herumtanzten, und mich mit schrillen gesängen zu
warnen versuchten. die sprossen führten alsbald ins leere, ich
hing in der dunkelheit und hoffte gegen jede vernunft auf die
rettende leiter von unten. und die wurde mir tatsächlich, dem
freundlichen traum sei an dieser stelle gedankt, entgegen
geschoben, so daß ich den abstieg gefahrlos fortsetzen konnte.
auch licht ward mir zuteil, es enthüllte einen keller voll
gottlob leerer käfige aus edelstahl.
nun wußte ich ohne zweifel, ich befand mich auf einem
frachtschiff, das zum import verbotenes, inzwischen jedoch
ausgestorbenes getier nach europa hätte bringen sollen. ich
kletterte zurück an deck und schubste die deswegen gänzlich
nutzlose besatzung über die reeling, wobei mir die fußsohlen
kribbelten. ob vom seegang, aus idealismus, oder des hängens
in der dunkelheit wegen, wer wüßte das, als nun seit stunden
wacher, noch genau zu sagen?
[Dieser Beitrag wurde am 28.01.2008 - 23:31 von madonna aktualisiert]
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madonna  undefiniert

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Pappa Kwech
Verfasst am: Sa Jan 10, 2004 10:57 am
Titel: na, wenn ich schon mal da bin...auch ein Traum
Mir träumte letzte Nacht, unsere Eva hätte sich ganz plötzlich aus dem Staub gemacht, wäre nach Neuseeland ausgewandert, und hätte dort einen reichen Farmer geheiratet.
Wir vom Sparklub St. Josef waren tief erschüttert, der Verlust unserer Eva ist wohl für keinen von uns so leicht zu verschmerzen, außer vielleicht für den alter Krüger, der seit seinem letzten Hirnschlag nicht mehr weiß, wie man Neunerln spielt und 'mit den Weibern überhaupt nix mehr am Hut' hat.
Jedenfalls hat uns Eva (in diesem Traum) einen Brief mit einigen Fotos aus ihrer neuen Heimat geschicht.
Sonnenverbrannt steht sie da vor einem weißen Haus und hinter ihr lächelt ein großer, grauhaariger Mann mit militärischem Schnauzbart, er sieht wie eine Mischung aus Hemmingway und David Niven aus. Wir vom Sparklub St. Josef freuten uns für sie, waren aber alles andere als entspannt.
Als ich aufwachte wurde mir klar, daß ich exakt nur geträumt hatte, was eh passiert war. Ob das nun ein gutes, oder ein schlechtes Zeichen, oder überhaupt eines ist, wage ich nicht zu sagen.
Pappa Kwech
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Ursula
Verfasst am: So Jan 11, 2004 11:22 am
Hausfrauenträume
‚Auf den Heiterschaufen mit ihr!‘ Unter dem Gegröhl der Menge
zerrte mich der Henker aus dem dunkeln Loch, in dem sich seit
Wochen gefangen lag.
‚Auf den Heiterschaufen mit der bösen Bex!‘
Am Richtplatz war seit Tagen alles vorbereitet. Grillkohlen,
Anzünder, Blasebalg; an einer Hauswand lehnte der große Rost.
Sie rissen mir die Kleider vom Leib, präsentierten meine Blöße
der gierig gaffenden Menge und banden mir die Hände auf den
Rücken.
‚Wartet! Das Rosmarin! Garniert sie mit Rosmarin!‘ schrie der
Henkersknecht. Er brachte eine Handvoll grüner Zweiglein, die
man mir in die Haare flocht, hinter die Ohren steckte, unter
die Achseln klemmte.
Der Henker persönlich bepinselte mich schließlich mit
Olivenöl. ‚Kalt gepresst‘ flüsterte er mir lächelnd ins Ohr.
'Unser Landesherr, er sei gepriesen, läßt sich den
Strafvollzug noch etwas kosten!‘
Als sie mir den Apfel in den Mund und eine Möhre ins Gegenteil
stecken wollten, entzog ich mich durch Erwachen.
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doderer
Verfasst am: Mo Jan 12, 2004 8:05 pm
hallo urselchen ,
darf ich deinen traum in meine geschichte 'sur le pont'
einbauen?
doderer
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Ursula
Verfasst am: Mo Jan 12, 2004 9:45 pm
Lieber Herr Doderer,
als einzige Schülerin Ihrer Zwergschule kann ich Ihnen das
wohl kaum abschlagen.
mfG
Urselchen
[Dieser Beitrag wurde am 29.01.2008 - 00:06 von madonna aktualisiert]
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ariadna
Verfasst am: So Feb 29, 2004 1:28 pm
geträumter satz
in einem traum neulich hat mir ein typ, der in einem café
draußen saß zu mir gesagt, als ich vorübereilte:
(Um Stoiker zu sein) "Muss man frei sein von befreienden
Krankheiten"
[Dieser Beitrag wurde am 29.01.2008 - 00:14 von madonna aktualisiert]
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madonna  undefiniert

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FreedomMan
Anmeldungsdatum: 05.11.2003
Verfasst am: So Jan 18, 2004 7:24 am
Dreamed for Doderer
Ramblin Conrad: Many streets I roamed.
23 songs, all played and sung by Ramblin Conrad B.W.
www.upf.de
_________________
Ex-Schattenspender
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Die Illuminase - Forum für Grenzgebiete der Literatur
FreedomMan
Verfasst am: Mi Feb 04, 2004 7:03 am
Spieltraumfilm
Also, heute früh zwischen Weckerklingeln und
Wirklich-Aufstehen habe ich einen solchen Blödsinn geträumt,
dass ich mal erzähle. Es war eine Art Spielfilm, bei dem ich
anfangs noch Mitspieler, später aber Zuschauer mit einer
gewissen Regie-Ermächtigung war.
Irgendwie war ich zu Reichtum gekommen (rein monetär) und
hatte gerade ein Mädchen kennen gelernt (Frauen heißen in
solchen Filmen immer "Mädchen" und sind natürlich der
wirkliche Reichtum). Ich wollte das aber nicht zeigen (also
das monetäre) und fuhr deshalb weiter meinen alten,
knallgelben VW-Käfer. Wir waren auf einen Parkplatz auf einer
Anhöhe gefahren und standen da so rum (wir kannten uns ja noch
kaum). Da entdeckte ich ein (wirkliches!?!) kleines Mädchen,
das so verloren da rumstand. Ich fuhr mal kurz rüber (50 Meter
- die ersten Dekadenzprozesse infolge des Reichtums!) und
fragte, ob das Kind seine Eltern verloren hätte, oder sowas.
Aber nun sah ich, dass das gar kein Kind war, sondern eine
Liliputanerin. Flugs lief sie um mein Auto rum und entriss ihm
den Zündschlüssel.
Nun wusste ich, was die Stunde geschlagen hatte: die
Gangstergesellschaft hatte natürlich längst mitbekommen, dass
ich reich geworden war. Ich versuchte, der Liliputanerin die
Zündschlüssel wieder zu entreißen, aber schon kam ein ganzer
Kleinbus voller junger Männer um die Ecke gefahren - klaro,
wie das Spiel lief. Man begnügte sich nicht damit, mir meinen
VW-Käfer abzunehmen - nein, man entführte mich auch noch. Und
das Mädchen (also die Frau) gleich mit.
Ab jetzt sah ich den Film als Zuschauer, das heißt, die
Hauptperson erlebte ich als eine dritte (der junge Belmondo
hätte die Rolle gut spielen können). Wir wurden in eine Art
Kloster oder Burg gebracht. Man hatte Belmondo wohl nicht
zugetraut, dass er sich wehren würde. Aber hacho: irgendwie
kriegte der eine Schere in die Hand und setzte sie einem der
Gangster an die Brust, stach auch ein Stückchen weit rein,
damit etwas Blut kam und sie sahen, dass er Ernst machen
würde. Blöderweise war er sich nicht ganz sicher, auf welcher
Seite das Herz saß. Ich wollte - als Regie-Zuschauer - noch
eingreifen, aber Belmondo wurde überwältigt.
Nun fühlten sich die Gangster (es waren jetzt bloß noch drei
Jungs) auf der sicheren Seite. Nicht weit vom Kloster (oder
der Burg) entfernt stand ein Zirkuswagen, in dem mehrere junge
Mädchen wohnten, so urlaubs-zirkus-erholungsmäßig wohl. Das
interessierte die von sich eingenommenen Gangsterkids
natürlich mächtig. Alle gingen in eine Art Gewächshaus, das
den höchsten Punkt der Burg (oder des Klosters) darstellte.
Oben hatte das eine offene Kuppel, von der aus man die
Umgebung sehen konnte. Einer der Gangsterjungs drückte ihren
Triumph aus: "Euch ist klar, was das bedeutet? Von hier aus
sehen wir sie NACKT!" Er meinte natürlich die Mädchen in oder
vor oder bei dem Zirkuswagen.
Das Mädchen (Belmondos) hatte auch vor, da hoch zu klettern
und zu gucken. Deshalb sagte es zu Belmondo: "Dann hast Du
gleich einen schönen Ausblick!" Damit meinte sie sich selbst,
weil er doch unten stehen bleiben musste, und sie seeeehr dünn
bekleidet über ihm ...
Naja, die Regie (ich) entschied dann, dass dies die beste
Gelegenheit zur Flucht darstellte. Die geilen Gangsterjungs
waren abgelenkt, und irgendwie kamen Belmondo und das Mädchen
da raus. Sie liefen zu einer Art Pension, wo Belmondo noch
seine Sachen abgestellt hatte. Viel war das nicht: eine
angebrochene Kiste mit Mohrenköpfen und seine Kreditkarten.
Nun mussten sie irgendwie in die Stadt und in ein Kaufhaus, um
sich wieder standesgemäß einzukleiden. Belmondo schien immer
mehr von seiner Kleidung zu verlieren. Auf dem Weg in die
Stadt kamen sie an einem Park vorbei. Dort stand ein Mann
hinter einer Säule, der jedem Vorbeigehenden freundlich die
Hand gab und dann sagte: "Placebo!" Als Regisseur wollte ich
meinem (männlichen) Hauptdarsteller noch zurufen, er solle
erwidern: "Wirkt aber trotzdem!", doch die beiden gaben dem
"Säulenheiligen" nur zwei Mohrenköpfe und eilten weiter.
Im Kaufhaus angelangt, galt es eigentlich nur noch, die
Abteilung für edele Herrenklamotten zu finden. Aber Belmondo
war inzwischen so total abgerissen, dass genau das zur
Schwierigkeit wurde. Er trug nun keine Hose mehr (überhaupt
keine!), was einige Empörung und Erregung nach sich zog.
Da endete dann auch der Film, ganz modern mit "open end".
Naja, vielleicht aus Gnade mit dem Träumer ...
_________________
Ex-Schattenspender
[Dieser Beitrag wurde am 29.01.2008 - 00:20 von madonna aktualisiert]
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madonna  undefiniert

Status: Offline Registriert seit: 05.12.2004 Beiträge: 6043 Nachricht senden | Erstellt am 29.01.2008 - 00:22 |  |
doderer
Site Admin
Verfasst am: Sa Feb 07, 2004 3:42 pm
ach du lieber auherhahn,
wahrlich wundersam dreht & hebelt das 'winzchen maschinzchen'*
in deinem kopf!
* stanislaw lem, robortermärchen seite 23
ich träumte gestern von heidi glump, sie hatte eine räudige
ziege zu begleitung und kaum mehr zähne im großen mund, aber
immer noch ihr wunderbares hüftwackeln - gelernt ist eben
gelernt! nach ihrem tode soll dieses hüftwackeln übrigens im
guggenheim museum ausgestellt werden.
d derer
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madonna  undefiniert

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Kophta
Verfasst am: Sa Dez 06, 2003 1:07 pm
der mythos vom schnarchiphos
der mythos vom schnarchiphos
also zunächst einmal : ich denke gar nicht daran, euch hier
etwas vorzuträumen. außerdem : träumen ist altmodisch. und
trotzdem, anläßlich des täglichen schlafs träume ich nicht
ungern, was sollte man in diesem sonst auch tun? die schäfchen
von vor dem einschlafen weiterzählen? einfach auf das erwachen
warten? zur besinnung kommen? letzteres wäre verhängnisvoll,
denn besinnung bringt den tod. wer leben will, ist zur
illusion verdammt. buddha,jesus mohammed, karl marx und sein
schutzengels, jeder erleuchtete wußte das, und sah es als
seine edelste aufgabe an, seine jünger und womöglich die ganze
welt, in lebensrettende trugbilder, quasi in tagräume, zu
verstricken. gottseidank gibt es inzwischen eine fülle
derartiger illusionen, das ist für jeden geschmack etwas
dabei.
aber zurück zum schlaftraum ich träume, wie gesagt, nicht
ungerne, wenngleich gewissermaßen unter vorbehalt: träume sind
notwendig. im wachsein, um leben zu können, im schlafe, um
diesen täglichen leerlauf auszuhalten. gerade der schlaftraum
ist aber oft auch lästig, ja sogar quälend, weil er nur allzu
leicht entartet (über das entarten von tagträumen sprechen wir
später): man muß dann mit der bettstatt als fluggerät den
atlantik überqueren, oder nackt durch eine stadt national
gestimmter pinguine laufen, man fällt in eine tiefe grube
voller fallschirme, soll auf dem gipfel eines
siebentausendmeter hohen, panierten emmentalers mit messer und
gabel ein marmeladebrot essen, aber was rede ich, jeder kennt
diese aberrationen vom wesentlichen. nun habe ich einen weg
gefunden, dieses unsolide träumen von irgendetwas zu ersetzen
durch das träumen vom schlafen: ich schlafen also ein, und
träume, zu bett zu gehen und einzuschlafen, gewissermaßen
einen schlaf der zweiten stufe zu schlafen. darin ich
allerdings zu meinem leidwesen wieder querfeldein vor mich hin
träume. ich werde wohl auch die wilden träume der dritten
stufe durch einen traum vom einschlafen ersetzen müssen.
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