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focour 

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...   Erstellt am 29.08.2005 - 21:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Trauma Nanking

so die Überschrift eines Beitrags von Mark Siemons im Feuilleton der FAZ vom 29.08.2005 über die chinesische Stadt Nanking, die es 1937/38 zu trauriger Berühmheit gebracht hat. Im Dezember 1937 fielen japanische Truppen in der Stadt ein und hausten dort wie die Vandalen. Von Dezember 1937 bis März 1938 wurden über 300 000 Chinesen umgebracht und bis zu 80 000 Frauen vergewaltigt. Übrigens hat ein deutsches NSDAP Mitglied, John Rabe aus Hamburg vermutlich über 200 000 Chinesen vor dem sicheren Tod gerettet.

Warum ist das heute noch von Bedeutung? Weil sich Japan nie zu seiner Schuld bekannt hat, und eine Aussöhnung mit den Opfern der japanischen Kolonialpolitik bis heute nicht erfolgt ist, anders als dies zum Beispiel zwischen Deutschland und Frankreich der Fall war. "Die Erinnerung in Asien verläuft immer noch entlang den alten Fronten: auf der einen Seite Japan, auf der anderen China uns Südkorea" so die FAZ. Dieser Konflikt in der Geschichtserinnerung entspricht dem heutigen Kampf um wirtschaftliche Einflußsphären, was das Ganze auch für die Zukunft und für uns im Westen von Bedeutung werden läßt.





siehe auch

www.tribo.org/nanking/

de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Nanking


focour





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contra torrentem

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...   Erstellt am 30.08.2005 - 00:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ist dir überings bekannt das Leipzig die Partnerstadt Nankings ist?

www.uni-leipzig.de/~ostasien/nanjing/

Der Geschichts-Beitrag ist sehr informativ.




focour 

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...   Erstellt am 04.11.2006 - 10:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Erinnerungszentrum eröffnet: John-Rabe-Haus in Nanking

John Rabe - Der gute Deutsche von Nanking

Im Beisein von John Rabes Enkel Thomas Rabe eröffneten der deutsche Generalkonsul in Schanghai, Repräsentanten der Stadt Nanking und solche des Unternehmens Siemens eine Gedenkstätte für John Rabe. Finanziert wurde die Renovierung des Hauses vornehmlich mit Mitteln von Siemens, dessen Angestellter Rabe damals in Nanking war, und der deutschen Regierung. Die Universität Nanking, auf deren Campus das Haus liegt, ist für die Betreuung der Ausstellung verantwortlich.

Die Ausstellung versucht, die politischen Fallstricke zu umgehen. Es wird wenig über die japanische Invasion und viel über die internationale Sicherheitszone berichtet. Und an Rabes Nazi-Vergangenheit erinnert nur die Kopie eines „Entnazifizierungsdokumentes“. Während die deutschen Redner die Versöhnungs- und Friedensaspekte einer solchen Ausstellung hervorhoben, wiesen die Repräsentanten der Stadt Nanking auch gern darauf hin, daß Rabe die historischen Fakten dokumentiert habe.

FAZ-NET





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contra torrentem


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