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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 19.02.2007 - 09:37 |  |
18.02.2007 13:47 Uhr
Mondfinsternis am 3. März
Sonderveranstaltungen an Observatorien
Europa - In der Nacht von 3. auf den 4. März kann bei gutem Wetter eine totale Mondfinsternis beobachtet werden. Zahlreiche Sternwarten und Observatorien bieten in dieser Nacht Sonderveranstaltungen zur Mondfinsternis an.
Die Mondfinsternis beginnt um 21:16 Uhr (MEZ), wenn der Mond noch nahezu unauffällig langsam in den Halbschatten der Erde eintritt. Erst ab etwa 22:15 Uhr wird das Spektakel dann auch langsam für das Auge sichtbar werden und ab 22:30 tritt der Mond dann deutlich sichtbar von unten links in den Kernschatten der Erde.
Der verdunkelte Mond wird jedoch nicht gänzlich schwarz, sondern leicht rötlich erscheinen. Das liegt daran, dass besonders die langwelligen Anteile des Sonnenlichts, also Rot, Gelb und Orange, durch die Erdatmosphäre gelangen und somit in den dunklen Kernschatten abgelenkt werden.
Gegen 23:20 Uhr wird nur noch eine schmale Sichel zu erkennen sein und die sonstigen Sterne werden deutlich heller und besser zu sehen sein. Von 23:43 bis 00:58 Uhr wird der Mond dann vollständig im Kernschatten der Erde verweilen und kein direktes Sonnenlicht mehr abbekommen, bis dann ab ca. 01:00 Uhr das ganze Schauspiel rückwärts läuft und der Erdschatten unseren Trabanten dann wieder langsam entlässt.
quelle: www.paranews.net

Grafische Schema der Mondfinsternis (nicht maßstabsgetreu).
Signatur Die Natur kann ohne uns locker leben.
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Totale Mondfinsternis vom 3./4. März 2007

Totale Mondfinsternis. Ansicht im Horizontsystem für den Süddeutschen Raum.
© A. Barmettler, CalSKY.com.
Zeitlich optimaler könnte diese Mondfinsternis für uns Europäer kaum liegen; erstens spielt sie sich um Mitternacht ab, wenn der volle Mond den Kulminationspunkt passiert und zweitens über ein Wochenende, so dass man am darauf folgenden Sonntag nach durchwachter Nacht länger ausschlafen kann.
Die Mondfinsternis beginnt um 21:16 Uhr MEZ mit dem unauffälligen Eintritt des Mondes in den Halbschatten der Erde. Vorderhand wird man auf der Mondscheibe keine Veränderung wahrnehmen können; der Halbschattenkegel ist in seinen äusseren Partien noch stark durch Sonnenlicht aufgehellt. Erst etwa eine Viertelstunde vor dem Kernschatteneintritt (ca. 22:15 Uhr MEZ) beginnt sich der südöstliche Mondrand etwas einzutrüben. Richtig spannend wird das lunare Schattenspiel aber mit dem Eintritt des Mondes in den wirklich dunklen Kernschatten der Erde um 22:30 Uhr MEZ. Der Helligkeitsunterschied zwischen den beiden Schatten ist jetzt markant; es wird eine deutliche Delle von links unten her sichtbar, die sich fortan über die Mondkugel ausbreitet und dem vollen Mond bald ein gespenstisches Anlitz verleiht. Die finsteren Partien erscheinen durch ein Fernglas oder Teleskop betrachtet wider Erwarten nicht einfach schwarz, sondern schimmern je nachdem in einem rötlichbraunen diffusen Schimmer. Durch die Erdatmosphäre gelangen nämlich vor allem die langwelligen Anteile des Sonnenlichtes, also Gelb, Orange und Rot am besten hindurch − dies ist auch die Erklärung, weshalb eine auf- oder untergehende Sonne meist orange oder gar rot erscheint − und werden in den an sich dunklen Kernschatten in sehr flachem Winkel abgelenkt. Die schwache "Schummerbeleuchtung" − der Vollmond ist, dort wo verfinstert nun bis zu 10'000-mal schwächer erhellt − lässt das Schauspiel der totalen Mondfinsternis zu einem farbenprächtigen Ereignis werden.
Wenn man während der Mondfinsternis auf unserem Nachbarn im All sitzen und Richtung Erde schauen würde, könnte man beobachten, wie das Tagesgestirn hinter der Neuerde verschwindet und sich um die dunkle Erdkugel herum ein rötlicher Lichtsaum, bilden würde; die sich vereinigende Morgen- und Abenddämmerung.

Der Mond läuft durch den Kernschatten der Erde.
Interessant wird es zehn Minuten vor Eintritt der Totalität
Eine Stunde nach Beginn der partiellen Phase wird der aufmerksame Beobachter bemerken, dass schon wesentlich mehr Sterne am Himmel funkeln, als noch vor der Finsternis. Um 23:30 Uhr MEZ ist nur noch eine schmale Lichtsichel des Vollmondes übrig und je näher die totale Phase rückt, desto schwächer wird die Beleuchtung der Landschaft. Auf einmal wähnt man sich inmitten einer sternklaren Neumondnacht; selbst die schwächeren Sterne und die Milchstrasse sind zu erkennen. Von 23:43.8 Uhr MEZ bis 00:58.0 Uhr MEZ empfängt der Märzvollmond kein direktes Sonnenlicht mehr, sondern kulminiert als roter Ball in den irdischen Dämmerungsfarben im Süden. Gegen die Finsternismitte hin, die um 00:20.9 Uhr MEZ ist, wird der Trabant noch leicht dunkler, ehe sein nordöstlicher Rand sich allmählich wieder etwas aufzuhellen beginnt.
Ab 1 Uhr läuft alles verkehrt herum ab
Kurz vor 1 Uhr MEZ (am 4. März 2007) geht im Bereich Sinus Roris - Herpalus - Mare Frigoris wieder die Sonne hinter der Erde auf; das totale Schauspiel ist vorüber. Fortan läuft die Mondfinsternis in umgekehrter Reihenfolge ab. Bis 02:11.7 Uhr MEZ dauert die zweite partielle Phase, ehe der Vollmond dann den zentralen Kernschatten verlässt. Für eine Weile ist dann noch im Bereich Mare Crisium - Mare Fecundidatis der rauchartige Schleier des inneren Erdhalbschattens erkennbar. Doch fast unbemerkt wird dieser schwächer und schon bald erinnert nichts mehr an das soeben zu Ende gegangene Naturschauspiel.
» Hier gibt es genauere Zeitangaben.
quelle: http://eclipse.astronomie.info/
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 04.03.2007 - 09:24 |  |
04.03.2007 03:20 Uhr
Schlechte Sicht auf kupferroten Mond
Totale Mondfinsternis hinter dichten Wolken
Sterngucker haben in der Nacht in weiten Teilen Deutschlands vergeblich im Freien, auf Straßen und Balkonen gefroren: Eine dicke Wolkendecke verdeckte den Blick auf die totale Mondfinsternis. Besser war das Schauspiel in Italien, England und Israel zu sehen: Bei klarem Himmel hing der Mond dort über eine Stunde lang als roter Ball am Himmel. In vielen europäische Städten hatten sich tausende Sterngucker auf öffentlichen Plätzen versammelt um das Spektakel gemeinsam zu bestaunen.
Weiteres siehe Quelle

Der Mond schimmert dunkelgrau bis kupferrot über dem Nachthimmel von Freiburg (Foto: dpa)
PK:
Ich hab aufgrund von Wolken auch nichts davon sehen können.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 05.03.2007 - 10:17 |  |
04. März 2007
Roter Mond fasziniert Menschen weltweit
In Italien, England und Israel präsentierte sich der Erdtrabant in der Nacht in ungewohnten Farben. In Deutschland war die totale Mondfinsternis nur im Westen und im Süden zu sehen. SPIEGEL ONLINE zeigt die schönsten Fotos des Himmelsschauspiels.
Die meisten deutschen Sterngucker hatten gestern Nacht Pech: Eine dicke Wolkendecke verdeckte den Blick auf die totale Mondfinsternis. Nur in einzelnen Teilen von West- und Süddeutschland spielte das Wetter mit. Dort gaben die Wolken immer wieder den Blick auf das Himmelsspektakel frei. Wer schnell genug fotografierte, konnte die Finsternis gut dokumentieren. Der Mond tauchte um 22.30 Uhr in den Schatten der Erde ein, von 23.44 bis 0.58 Uhr kam es zu einer totalen Mondfinsternis.
Weiteres siehe Quelle

Phasen der Mondfinsternis: Die Kombination zeigt den Erdtrabanten, wie er sich Betrachtern in Nairobi (Kenia) präsentierte
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