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Widanje
unregistriert

...   Erstellt am 06.07.2009 - 17:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich sag nur "Hansi...." Oder: "Tossner, sie haben es verdient, dass man Ihnen den Hals umdreht...Und eines Tages wird es jemand tun!" Übrigens: Die Zeitungs-Schlagzeile aus dem Fall ("Tossner kauft ganze Häuserzeilen im Ruhrgebiet") kam 1992 nochmal in der Folge "Eine eiskalte Nummer" vor, als Rolf Becker die Zeitung aufschlägt und von dem Einbruch mit Mord berichtet! Lustige Anekdote!
Folge mit dem wohl spätesten Derrick-Auftritt überhaupt (nach ca. 33 Minuten)!




Alexander ...
darf Derrick den Wagen holen
...

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...   Erstellt am 18.01.2011 - 11:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Für mich eine sehr wenig ansprechende Folge. Sowohl die Thematik als auch alles andere wirkten auf mich sehr steif und ungelenk. Daher nur: *1/2





Signatur
Derrick zu Harry Klein:
Nun hör doch mal auf! Tippse. Nicht du. Berger

Carsten ...
Assistent
......

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...   Erstellt am 26.03.2012 - 10:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich fand die Folge ganz gut gelungen. Spannend gemacht.

Aber auch mit einem sehr dramatischem Anfang. Als sich der kleine Junge aus Verzweiflung aus dem Fenster in den Tod stürzt.

Derricks erster Auftritt in dieser Folge war wirklich erst sehr spät. (>30Min.)

Regisseur G.Gräwert spielt in dieser Folge eine der Hauptrollen.

Das ist bis jetzt die 2. Derrick-Folge inder ein Kind ums Leben kommt.

7/10 Punkte

[Dieser Beitrag wurde am 26.03.2012 - 10:44 von Carsten aktualisiert]




Sascha1971 
Inspektor
............

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...   Erstellt am 26.03.2012 - 11:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ordentliche Folge.Da gab es vor allem in den frühen 90ern noch weitaus schlechtere Folgen.




DerAlte ...
Assistent
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...   Erstellt am 31.03.2012 - 13:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der skruppellose Immobilienmakler Tossner wurde in seiner Villa erschossen.Derricks Ermittlungen führen zum Lehrer Kraus,der vom Schicksal eines Schülers nicht mehr losgelassen wird.Dieser sprang in Verzweiflung in den Tod,da Tossner seine Familie aus der Wohnung geworfen hat.

Ohne Umschweife steigt der Zuseher hierbei gleich in die große Tragödie ein.Anfänglich beleuchtet man noch ein sozial schwaches Milleu bevor es dann fliessend in die gehobeneren Kreise übergeht.Der Familie des Jungen wird für mein Ermessen hier ein zu kleiner Spielraum eingeräumt.Verschwindet sie doch so klang und sanglos aus der Folge,ohne eine Reaktion auf den Tod ihres Sohnes.Nicht ganz nachvollziehbar erscheint in diesem Zusammehang der Freitod des Jungen.Hätte er doch den wenigsten Grund diesen Schritt zu wählen.Vielmehr würde doch eines der Elternteile mehr Sinn machen.
Walter Plathe wird ähnlich wie sein Kollege Mathieu Carrière von Mordträumen heimgesucht und schwört auf Vergeltung.Gräwerts Finte ihn als Mörder zu präsentieren war zu vorraussehbar und entfaltete ihre Wirkung in keiner Weise.Seine Verwandlung zum "Rachenengel" kam dann doch zu plötzlich und unglaubhaft für einen gefestigten Pädagogen,was auch Gaby Dohm als seine Psychotherapeutin zu bestätigen weiß.
Gila von Weiterhausen als mondäne und nicht ganz loyale Geschäftsfrau verfolgt da schon andere Ansprüche.Besteht doch ihre Ehe mit dem Inmobilienhai Tossner quasi nur auf dem Papier,kommt ihr Thomas Fritsch für eine Affaire und als Entsorger ihres Mannes,wenn man so will genau recht.Er mit ähnlichen Absichten nur auf sein berufliches Fortkommen fokusiert,dennoch nicht ganz so kühl an abgeklärt wie seine flüchtige Geliebte.

Günter Gräwert der sich nicht scheute selbst in die Rolle des Ekelpackets Tossner zu schlüpfen,verknüpfte hier zwei soziale Milleus die sich gänzlich unterscheiden.Den Tod des jungen präsentiert er uns hier mit dem Paukenschlag und Abschluss dieses Kapitels und schwenkt dann langsam in den Bereich:Geld,Macht und Inmobilien.Man kann "Tossners Ende" durchaus eine gewisse Grundspannung zubilligen,da viele unterschiedliche Motive zum tragen kommen,die ihrerseits dazu verleiten dran zu bleiben und sich nicht gleich festzulegen.Trotz diesem Aspekt wirkt das ganze auf mich zu dick aufgesetzt und unglaubwürdig,so das ich sie im untersten Mittelfeld platziere.

2 von 5 Sternchen




Kabeck ...
Ehreninspektor
...............

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...   Erstellt am 01.04.2012 - 11:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


DerAlte schrieb

    Gräwerts Finte ihn als Mörder zu präsentieren war zu vorraussehbar und entfaltete ihre Wirkung in keiner Weise.


Du meinst wohl Herbert Reinecker. Für den Inhalt ist allein der Autor verantwortlich.
Im Übrigen finde ich diese Folge durchaus gelungen. Der Selbstmord des Jungen ist freilich sehr unwahrscheinlich, doch ansonsten erschien mir TOSSNERS ENDE sehr ansprechend.





Signatur
"In diesem Haus hat Moses die Gesetzestafeln versteckt."
(aus DIE NACHT DES JAGUARS)

ross 
Inspektor
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...   Erstellt am 03.06.2012 - 18:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nach dem vorausgegangenen Selbstmord des kleinen, achtjährigen Hansi ist auch "Tossners Ende" recht nah, denn Miethai Tossner hat, so zumindest nach der Lesart von Hansis Lehrer, durch sein unbarmherziges Vorgehen inklusive Zwangsräumung der Wohnung den Tod des Jungen verschuldet.

Tossner, aus heutiger Sicht mit Fug und Recht als "Heuschrecke" und "Raubtier-Kapitalist" zu bezeichnen, hat mit der Verelendung anderer Menschen ein schönes Leben aufgebaut und verfügt über ein schmuckes, an sich gut gesichertes Anwesen, sowie über eine ebenso schmucke Frau, die allerdings mehr den komfortablen Lebensstil mit rotem Ferrari genießt als die Anwesenheit ihres spröden Gatten. So einen Ferrari hatte ich übrigens auch mal... als Kind im Autoquartett!

Der Fokus der Geschichte wird nicht so sehr in die sozialen Unterschiede zwischen Tossner und seinen Opfern gelegt, da die Familie von Hansi nach dessen Tod kommentarlos aus der Szenerie verschwindet. Stattdessen rücken neben dem Lehrer und dessen intensivem, ihn zermürbenden Gedanken-Wirrwarr zunehmend die vom Lehrer hilfesuchend befragte Psychologin Dr. Rolfs, deren arbeitsloser Bruder sowie Frau Tossner ins Zentrum der Geschichte. Sehr gut gefällt mir hier vor allem die Szene, als Frau Tossner Rolfs "umdreht", also ihn zu ihrem Gespielen und Handlanger macht. Dies ist in sanft-prickelnder Erotik, statt mit dem Holzhammer mit viel Kopfbildern, dargestellt.

In dieser Folge wird mal wieder deutlich, dass Günter Gräwert als Regisseur sehr überzeugend sein kann, wohingegen der von ihm dargestellte Tossner, trotz Pomade, Brille und Rotzbremse, etwas hölzern wirkt.

Ansonsten wartet die Folge neben "Halbtags-Derrick" (taucht erst nach über 30 Minuten erstmals auf) mit einem Quartett hervorragender Mimen auf: Gila von Weitershausen gefällt als kühl-berechnendes, männermordendes Luder. Walter Plathe transportiert den mit seiner Gefühlswelt ringenden Lehrer sehr gut, Gaby Dohm ist aber als sein Gegenpol der ruhig und klaren Analytikerin genauso überzeugend. Und auch Thomas Fritsch, hin- und hergerissen zwischen Arbeitslosigkeit und Chance, zwischen Schwester und Vamp, weiß zu gefallen.

Alles in allem überwiegen bei der Folge die starken Momente gegenüber den kleinen Schwächen, daher liegt sie bei mir deutlich über dem Durchschnitt.

Zum Schluss noch der "Anti-Karriere-Tipp" der Folge: "Sie haben sich als Kaufmann beworben und wurden als Mörder engagiert!"





Signatur
"Ironisch bin ich selber" (Derrick zu Berger in "Tod des Trompeters")

Kabeck ...
Ehreninspektor
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Registriert seit: 28.06.2008
Beiträge: 577
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...   Erstellt am 17.03.2013 - 11:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Eine hochkarätig besetzte und solide in Szene gesetzte Folge. Thomas Fritsch, Gila von Weitershausen, Gaby Dohm und Will Danin sind brillant. Walter Plathe passt vom Typ zu der Rolle des vergeltungssüchtigen Lehrers, hätte aber in den emotionalen Szenen mit mehr Impulsivität agieren können.

Der Krimi, der sich aus der hochdramatischen Ausgangssituation entwickelt, in der ein Kind Selbstmord begeht, leidet zum Teil unter dem sperrig strukturierten Aufbau der Handlung, der in der Länge der Einleitung innerhalb der Serie einen Rekord aufstellt. Zwar erscheint diese Ausführlichkeit einerseits sinnvoll, um alle Charaktere detailliert einzuführen, damit der Zuschauer von Beginn an viel über die späteren Verdächtigen erfährt und seine Eindrücke in die obligatorische Mördersuche einfließen lassen kann; andererseits fehlt diese Zeit, mit der sich der Autor seinen Figuren widmet, in der Phase der Ermittlungen. Eine geringere Konzentration auf die Einleitung wäre gleichzeitig mit einem größeren Spannungspotential für die Täterfrage einhergegangen.

Trotz extremer Überlänge der Vorgeschichte entstehen keine Längen, was sich als Verdienst des Regisseurs herausstellt, der jede Szene mit großem Engagement arrangiert. Auch die Bildgestaltung überzeugt: In einer Szene dreht sich der Lehrer auf der Treppe noch einmal zur Wohnung der Psychologin um, wobei er sich im goldenen Praxisschild spiegelt; wunderbar auch die Einstellung, wenn er, entschlossen Tossner zu finden, aus dem Fenster seiner Wohnung blickt und in diesem kleinen Ausschnitt die Größe der Stadt deutlich wird, was die Schwierigkeit seines Unterfangens symbolisiert.
Die straffe Inszenierung Günter Gräwerts, der hier zudem die Titelrolle übernimmt, schafft eine passende Atmosphäre und legt ein hohes Tempo vor. Wenn der Oberinspektor endlich die Arbeit aufnimmt, treten klassische Verhöre an die Stelle der abwechslungsreichen Handlung vor dem Mord. Da die (Sende-)Zeit drängt, haben Derrick und Harry den Täter in Rekordzeit gefasst. Dafür entschädigt die Schlusspointe mit der Verhaftung der Frau des Opfers, die ein tendenziell offenes Ende suggeriert.

Mein Urteil: gute *** von *****. Strukturell etwas zerfahren.

Kabecks DERRICK-Rangliste: Platz 99





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"In diesem Haus hat Moses die Gesetzestafeln versteckt."
(aus DIE NACHT DES JAGUARS)

StephanDerrick 
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...   Erstellt am 08.07.2013 - 01:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Während Gerhard Schröder weiland am Gittertor des Kanzleramts rüttelte und "Ich will da rein!" brüllte (was ihm dann legal gelang, als Kanzler), rüttelt der Lehrer Kraus vergebens an dem Gittertor der Tossnerschen Villa, seine in die Nacht gebrüllter Wunsch, man möge Tossner den Hals umdrehen, geht jedoch in Erfüllung, wenngleich Tossner nicht erwürgt wird, sondern erschossen.

Dieser Tossner ist ein extrem unangenehmer und unsympathischer Mensch, und während Herber Reinecker sonst öfters die Frage steltt, ob so jemand verdiene, umgebracht zu werden, stellt sich hier die Frage nicht.

Die ganze Geschichte, also der Lehrer, der den Tod seines Schülers rächen will, dies seiner Psychologin anvertraut, diese erzählt dies in grober Missachtung der ärztlichen Schweigepflicht ihrem arbeitslosen Bruder, der daraufhin Tossner in der Hoffnung auf eine Anstellung über diese Mordabsichten kontaktiert und es dann prompt zum Liebhaber von Frau Tossner und zum Mörder Tossners bringt, ist zwar sehr unterhaltsam, aber doch ein bisschen arg konstruiert.
Dass die Eltern des toten Schülers dann plötzlich komplett aus der Geschichte verschwinden, und der Tod des Jungen nur als Anlass für die Mordträume des Lehrers dient, ist auch etwas schwach, aber gut, der Fokus verlagert sich auf Frau Tossner, den Lehrer, die Psychologin und deren in jeder Hinsicht leicht verführbaren Bruder.
Dass Derrick und Harry erst nach etwas mehr als 32 Minuten den Schauplatz betreten, ist auch sehr ungewöhnlich, und ich sehe das etwas kritisch.
Was man der Folge nicht vorwerfen kann, ist, dass sie nicht unterhaltsam ist, aber es ist für den Zuschauer eben sofort klar, wer der Mörder ist, dass es der Lehrer nicht war, und der kurzfristig verdächtigte Chauffeur eben auch nicht.

Kult-Objekt der Folge: Rolfs' Telefon in Form eines Autos...

Und noch was: Hansi als Name geht gar nicht. Da denkt man entweder an den Wellensittich oder den Kanarienvogel von Oma, an Hansi Himterseer oder Hansi Müller (und das sage ich als VfB-Fan)... Oder Hansi Hase aus der "Micky Maus"...

Trotz diverser Defizite dank der Kurzweiligkeit und der guten Besetzung solider Durchschnitt ***/*****

[Dieser Beitrag wurde am 17.07.2013 - 00:27 von StephanDerrick aktualisiert]




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...   Erstellt am 04.08.2016 - 09:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Für mich eine gute, überzeugende 4-Sterne-Folge!
Das nicht endend wollende Vorgeplänkel ist nämlich mit der nötigen Portion Dynamik versehen. Besonders lobenswert sind die stark inszenierten Szenen mit dem Lehrer. Der Hass auf Tossner und der Wunsch nach Vergeltung kommen beim Zuseher nämlich in der nötigen Intensität an. Auch diese Reihe besonderer Szenen(Stimmen im Kopf, Pinwand, bellende Hunde, Albträume) geben der Angelegenheit noch lange vor dem Mord die nötige Krimiatmosphäre.

Der zweite Teil von "Tossners Ende" ist zwar nicht mehr ganz so emotional aufgeladen, aber aufgrund der straff erzählten(da Zeitmangel) Ermittlungsarbeit Derricks, auch sehr kurzweilig und auf den Punkt gebracht.

Schade, daß die Titelfigur Tossner hier kaum Sendezeit bekommen hat. Ich sehe solche "Fieslinge" sehr gerne, weil gegensätzliche Charaktere immer das "Salz in der Suppe" sind. So war die Folge leider etwas zu einseitig erzählt, weswegen ich für meine Wertung einen Stern abziehen muss.




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