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Squire1971 ...
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...   Erstellt am 06.01.2009 - 20:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Folge 41: Tod eines Fans, EA: 3.2.1978

Jürgen H.
Admin





Beiträge: 869
Ort: Wien Geschrieben: 17.10.2002 01:40


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Nach längerer Zeit mal eine Folge, die mir sehr gut gefallen hat. Ich kannte den Fall schon von früheren Ausstrahlungen; muß aber gestehen, dass ich wiederum vom Schluß enttäuscht war. Der spätere Mörder brachte sich um ein Alibi, obzwar er doch wissen musste, dass man ihm auf die Spur kommen würde. War das eine Rebellion gegen die Borniertheit seines Vaters? Ansonsten leistesteten Derrick und Harry beste Arbeit, und die Geschichte entwickelte sich rasant, und vielschichtig. Die zwielichtigen Kompagnons des Schlagerfuzzis kamen gut rüber, und die Besessenheit des Fräuleins für den "Star" ist nichts gegen die Schreikrämpfe ekstatischer Boygroup-"Fans". Verrückt die Monologzeile des geschmähten Liebhabers, die etwa so ausfiel: "Ich war hier. Zu hause. Ja, zu Haus. Daheim zu haus." Die zweimalige Wiederholung des "Zu Haus" ließ den beiden Spürnasen wohl keinen Zweifel daran, dass er eben nicht zu Hause gewesen war.
Die Stimmen von Alf und Pinnocchio in einer Folge versammelt ist auch nicht ohne.
Jürgen H.

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"Harry, wir brauchen den Wagen, sofort!!!" (Stefan zu Harry in "Johanna")








Anonymer User
-
Geschrieben: 17.10.2002 11:38


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Hi,

"Born to be wild" gesungen von Tommy Piper, dazu euphorisch jubelnde
Fans? Schon sehr seltsam. Tommy Piper als angehimmelter Rockstar und ein Groupie das ihn verehrt, könnte eine typische BRAVO-Lovestory sein, wäre da nicht der Mord. Insgesamt doch eine sehr klischeehafte Folge:Sänger schläft mit Groupie, hat seinen eigenen Chauffeur, eigenen Maskenbildner (mal wieder Werner Schulenberg in einer seiner typischen Rollen) usw. Also alles, wie man sich so das Leben eines Rockstars (bei Tommy Piper wohl eher Popstar) vorstellt. Dann der Freund des Groupies letztendlich als ihr Mörder, nur weil er eifersüchtig auf den Sänger war, den sie angehimmelt hat, fand ich ein wenig lächerlich. Für mich wieder eine schwache Folge.

Sascha






Anonymer User
-
Geschrieben: 17.10.2002 16:26


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Hallo Jürgen,
ich kann Dir nur zustimmen, nach längerer Zeit wieder mal eine aussergewöhnlich gute Folge. Dass Tommi Piper auch ALF gesprochen hat, wusste ich, aber welcher Schauspieler aus der gestrigen Folge ist denn der Sprecher von Piniocchio?
Gruß
Benedikt






Anonymer User
-
Geschrieben: 17.10.2002 16:58


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Ich fand' die Folge sehr gut. Endlich auch mal wieder schön ausgeleuchtet. Manche Folgen waren immer so grobkörnig, schlecht belichtet, hatten einfach eine schlechte Bildqualität. Einziges Manko: Piper hat nicht synchron gesungen.

Ciao,
Janek






Ingo
Admin



Beiträge: 1.587
Ort: Geschrieben: 17.10.2002 22:02


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Also, ich fand auch, seit langer Zeit mal wieder eine sehr gute Folge.

Zu Benedikt: Die Stimme von Pinocchio war von Helga Anders.

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User gelöscht!
-
Geschrieben: 18.10.2002 01:46


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Auch ich fand die Folge insgesamt ganz gut. Vor allem der Anfang, als Harry Dugan die Leiche fand, war sehr spannend in szene gesetzt. Leider - und das ist der einzige Punkt, den man vielleicht bemängeln könnte - flachte der Film zum Ende hin ziemlich ab. Die Überführung des Täters war etwas dahingehuddelt, das Ende wirkte zäh. Hier wäre eine spannend gemachte Rückblende, in der man die Tat noch einmal zu Gesicht bekommt und auch das plötzliche Aufeinandertreffen der Mörders und des Chauffeurs sieht, bestimmt besser gekommen.

Was mir sonst noch auffiel:
1. Die Figur Derrick hat hier schon deutlich an Profil verloren. Tappert schlurfte hier schon recht emotionslos, fast unbeteiligt durch die Szenerie; ungefähr neun von zehn Sätzen, die er von sich gab, waren Fragen - öde.

2. Die Initialien auf Harry Dugans Handtuch! "HD" stand da in großen Lettern drauf. Mal ganz am Rande: Hierbei handelt es sich offensichtlich um einen beliebten Regie-Gag von Alfred Vohrer. Denn schon in seinen Folgen "Tote Vögel singen nicht" und "Kamillas junger Freund" trugen "bedeutende" Personen ihre Anfangsbuchstaben auffällig auf irgendwelchen Textilien - aber ganz billig, so als sie ob der Mann von der Requisite mit Klebeband angebracht hat. In "Tote Vögel" trug Gangster-Boss Malenke (Hans Korte) ein riesiges "M" auf seinem Badetuch, und in "Kamilla" hatte der von Gerd Böckmann gespielte Ganove seine Initialien in der selben billigen Art und Weise auf dem Bademantel kleben ("LK", glaub ich)...

fallen solche (zugegebenermaßen bedeutungslosen) Kleinigkeiten sofort ins Auge:
Nik







Jürgen H.
Admin





Beiträge: 869
Ort: Wien Geschrieben: 18.10.2002 11:23


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Das besondere an dieser Folge war vielleicht gerade, dass die Aufklärungsarbeit von Derrick und Harry keine besondere Rolle spielte. Es wurde ihnen, wie von mir schon beschrieben, auch sehr leicht gemacht, den Täter zu überführen. Dennoch zeigte Derrick Profil, indem er den schmierigen Manager von HD in die Schranken wies; Harry wiederum zeigte Emotionen, als er der Mutter des weiblichen "Fans" die traurige Nachricht von der Ermordung der Tochter überbrachte.
Die Geschichte war insgesamt gut aufgebaut. Der Brief etwa, und was es damit auf sich hatte, konterkarierte mit der Aussage der Sekretärin. Damit war ein wenig Busch im Feuer. Ähnliches passierte bezüglich den differenten Aussagen von Helga Anders, und dem späteren Mörder. Die Inbezugsetzung der Darstellungen diverser Sachverhalte durch die agierenden Personen war keineswegs unglaubwürdig, wie etwa beim "Tod des Fotografen".

Was die persönlichen Insignien betrifft, mögen diese die Selbstherrlichkeit
der Protagonisten verdeutlichen.


Jürgen H.


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"Harry, wir brauchen den Wagen, sofort!!!" (Stefan zu Harry in "Johanna")







Anonymer User
-
Geschrieben: 21.10.2002 12:10


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Also ich fand die Folge ganz ordentlich. Besonders die Eröffnung war rasant und flott in Szene gesetzt. Tommi Piper hat einen 1-A-Rockstar abgegeben, mein Kompliment. Nach dem ersten Akt reihte sich leider Verhör an Verhör, das war dann doch etwas eintönig. Aber Alfred Vohrer hat das Ganze mit seiner grell-reißerischen Inszenierung wieder wett gemacht. Das Ende fand ich gar nicht so übel. So wie Stefan Behrens und Christian Kohlund das rübergebracht haben, nahm man ihnen das auch ab.
Das nur am Rande: Derrick ausnahmsweise im hellen Anzug, in dem er besser denn je wirkte (wenn schon nicht in den Dialogen).


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Derrick: "Na komm, Harry, komm, zieh dich aus!" (aus: "Das Kuckucksei")






Anonymer User
-
Geschrieben: 24.10.2002 21:30


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An dieser Folge störte mich die Überführung des Täters. Es war einfach zu einfach, das Kohlund es war.

Warum war es nicht Behrens oder Wahl?






Sascha E.
Admin





Beiträge: 1.842
Ort: Emsdetten Geschrieben: 17.12.2006 14:57


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Tommi (Alf) Pieper war ja in den 70ern ein sehr gefragter Schauspieler. Und das er Stimme hat, konnte er schon vor seinen Alf-Singles beweisen. Zum einen auch hier in "Tod eines Fans", in dem er den Harry Dugan mimt.

Stefan Behrens ist gerade Ende der 70er schon fast Stammgast bei Reinecker/Ringelmann gewesen. Selbiges gilt für Werner Schulenberg. Tod eines Fans zeugt nicht von Spannung,aber immerhin eine Stunde nette Unterhaltung.

** 1/2 von ***** sind für ein relativ frühes Derrickwerk nicht viel,aber das ist das Maximum was ich geben kann.







Centipede
Einer der sich auskennt





Beiträge: 432
Ort: Geschrieben: 22.04.2008 13:01


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hmmm gar nicht mal sooooo schlecht, hatte am Anfang jemand anderes im Verdacht.

gute *** von *****.
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Noch ist Polen nicht verloren...und Koller auch nicht. (An einem Montagmorgen)





Signatur
"Harry, wir brauchen den Wagen, sofort!!!" (Stephan zu Harry in "Johanna")

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