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TobiasR 
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 04.07.2009 - 20:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Gärintensität hat heute, dem Gärröhrchen nach zu urteilen (16 blubbs/min), nachgelassen. Ist das, so plötzlich und in dem Maß (ich hatte zwischendurch, ohne es hier zu posten,um die 70 blubbs/min), ein Hinweis auf eine Fehlentwicklung?

[Dieser Beitrag wurde am 04.07.2009 - 20:13 von TobiasR aktualisiert]




volk73 
500 Liter Wein
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...   Erstellt am 04.07.2009 - 21:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Blubbs pro minute? Lustige nachvollziehbare Einheit ...


Mal im Ernst: Wenn der Zucker weniger wird und der Alkoholgehalt steigt, dann wird auch die Hefe Aktivität geringer. Bei den warmen Temperaturen kann das auch nach wenigen Tagen schon der Fall sein.

Mess doch mal den Alkoholgehalt und verkoste den Zuckergehalt. Das gibt zumindest einen Anhaltspunkt für den aktuellen Zustand Deiner Weinlinge.

Und dann mit der Nachzuckermethode, siehe HP, bis zum Ende durchhalten oder ihn jetzt als Federweisen trinken.

Volker

[Dieser Beitrag wurde am 04.07.2009 - 21:19 von volk73 aktualisiert]





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"Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden." Oliver Hassencamp

TobiasR 
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 04.07.2009 - 22:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


OK, sollte es wirklich schon so weit sein...
Vielen Dank für den Tipp.
dabei zwei Fragen:

- Bei welcher Temperatur sollte denn die Flüssigkeit in das Vinometer: lieber bei niedriger Temperatur (Kühlschrank) oder bei Gärtemperatur (etwa 25-27°C)?

- Ich möchte gern mit Honig nachzuckern und auf der HP steht, dass der Honig unverdünnt sein soll: gilt das auch für ganz zähflüssigen bzw. fast harten Imkerhonig oder lieber doch noch ein wenig erwärmen?

[Dieser Beitrag wurde am 04.07.2009 - 22:06 von TobiasR aktualisiert]




wok ...
1000 Liter Wein
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...   Erstellt am 04.07.2009 - 23:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Du kannst einen halben Liter von deinem Ansatz abziehen und dann den Honig darin auflösen.
Alle Instrumente sind auf 20° geeicht.
Wenn du davon ausgehst dass ein Vinometer ein Präzisionsinstrument ist, solltest du es auch bei 20° benutzen.


Gruss WOK





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volk73 
500 Liter Wein
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...   Erstellt am 05.07.2009 - 08:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Da unsere Vinometer vermutlich alle vom Stamme der Schätzeisen sind, taugen die Messergebnisse im Grunde nur als Vergleich und erster Hinweis.

Wenn Du immer mal wieder gemessen hast, dann solltest Du zumindest sicher einen Trende erkennen.

Ansonsten, bleibt noch das Kapitel Analytik auf der HP, um die Schwachstellen unserer Messmethoden noch mal nachzulesen.

Zum Thema Honig kann ich ergänzend zu Wok nur anmerken: Wenn Du SEHR VORSICHTIG erwärmst und den Honig nicht über 35-40°C bringst, dann hilft das sicher beim Auflösen und die Inhaltsstoffe bleiben weitgehend erhalten.


Volker





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TobiasR 
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 05.07.2009 - 16:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ich denke, ich werde den Honig sehr vorsichtig erwärmen, wenn ich nachhonige. Nachher "messe" ich erstmal den Alkoholgehalt bzw. erschmecke, wie trocken er geworden ist. Heute legt der Ansatz nämlich schon wieder richtig los. Ich teste erstmal




TobiasR 
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 05.07.2009 - 17:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Habe eben eine Probe genommen: sie schmeckt säuerlich und trocken, allerdings habe ich auf der hp auch gelesen, dass Met wegen des verwendeten Honigs und dessen nicht vergärbaren Zuckern nie ganz sauer schmeckt, - will sagen: die Schuhe hat es mir vor Säure nicht ausgezogen.

Sodann habe ich den Alkoholgehalt gemessen(geschätzt): ich habe insgesamt drei Proben genommen:

die erste war 9%
die zweite 7%
die dritte 9%

Ist es also sinnvoll schon nachzuhonigen, trotz vermehrter Gäraktivität (der Met steht warm, es könnte temperaturbedingt sein)?


nochmal wegen des Honigs: man könnte ihn von der Konsistenz her aufs Brot schmieren, allerdings ist er nicht so flüssig wie die klaren Honige, die ohne weiteres von selbst aus dem Glas fließen, wenn man es umdreht. Wäre das immernoch zu fest? Dann würde ich ihn ein wenig erwärmen

[Dieser Beitrag wurde am 05.07.2009 - 22:06 von TobiasR aktualisiert]




Schmidtek 
500 Liter Wein
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...   Erstellt am 05.07.2009 - 22:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bei 9% und trockenem Geschmack UND gut laufender Gärung (also bis hierher) mindestens Zucker/Honig für 2% nachgeben.
Ob Du Zucker oder Honig nimmst entscheidet dein Geschmack. Möchtest Du, dass dein Met mehr nach Honuig schmeckt als jetzt oder ihn so lassen? Demenstprechend entscheiden...

Gruß Schmidtek




TobiasR 
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 05.07.2009 - 23:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Dann honige ich nach, weil ich gern mehr Honiggeschmack hätte und auch noch genug volle Honiggläser da habe. Geht dann morgen los.




TobiasR 
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 06.07.2009 - 13:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


So, heute habe ich 600 g nachgehonigt. War eine ziemliche Schweinerei, wegen kleinem Hals
und trotz geringer Aufwärmung. Der Honig ließ sich besser im Ansatz auflösen als ich dachte, werde ihn allerdings kräftiger schütteln, weil der Honig sich dennoch hin und wieder absetzt.
Ich wollte nicht so viel reinschmeißen, um einer Gärstockung vorzubeugen. Es blubbt sowieso nicht mehr so heftig wie vor ein paar Tagen.

[Dieser Beitrag wurde am 06.07.2009 - 13:32 von TobiasR aktualisiert]




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